Tod ohne Leiche: 3 tibetische Wege zum “Regenbogen-Körper”

Bei meinen neuesten Recherchen zu den Mega-Megalithen in  Denisova und Gornaya Shoria (Altai)  stolpere ich über einen Bericht, daß angeblich 160 000  Fälle dokumentiert sind, wo tibetische Mönche es geschafft haben, daß sich ihre Leiche sozusagen “auflöste” bzw. “verschwand”. Das ist sozusagen eine Art von Umkehrung der  christlichen Traditionen, wo die Leiche nach dem Tod nicht verwest, zum Beispiel im Falle des Padre Pio und der Schwester Lucia von Fatima und in einigen weiteren Fällen, welche GEPRÜFT wurden, daß es sich nicht um sogenannte “natürliche Mumifizierung”  – Wiki Mumifikation – handelt, die zum Beispiel auf Sizilien und im Dom von Bremen vorkommt und bekannt ist.

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Quelle: Webproject: Ancient Code – Scientific Evidence Proves Buddhists Monks Can Transform Their Physical Bodies Into Pure Light – gefunden Februar 09. 2018 URL https://ancient-code.com/scientific-evidence-proves-buddhists-monks-can-transform-their-physical-bodies-into-pure-light/

Im Jahre 1998 erlangte nach gewissen Berichten der tibetische Mönche Khenpo Acho den “Regenbogenkörper”. Das heißt: Er starb und danach schrumpfte seine Leiche solange, bis nur noch Nägel und Haare übrig waren und der Rest hatte sich in den “Regenbogenkörper” verwandelt, der deshalb so heißt, weil bei dieser Verwandlung aus irgendwelchen unbekannten Gründen REGENBÖGEN als BEGLEITPHÄNOMEN berichtet werden.

  • (Klammer auf: Wenn ich das sagen darf: Vielleicht sind Regenbögen ein Hinweis, daß der menschliche Körper eine “plasmaphysikalische Apparatur” ist oder sein könnte! Man könnte hier zum Beispiel denken an “natürliche Transformation der Elemente”, aber NICHT im Sinne der sehr nebulösen Tradtionen der (europäischen) ALCHEMIE, sondern eher im Sinne von Alexander Putney und seinem Projekt “Human resonance“, – eins von vielen Putney-pdfs – welches getriggert wurde durch sehr rätsselhafte historische  Funde von La Mana, Ecuador) Klammer zu!  –

Ein anderes “Erkennungszeichen”, daß der Übungsweg zur Erlangung des “Regenbogenkörpers” erfolgversprechend verläuft, ist oder soll sein, daß der Übende irgendwann seinen Hand- oder Fußabdruck in FELS hinterlassen kann. Ein Handabdruck  des berühmten Padmasambhava, der ein Regenbogen-Körper-Verwiklichers ist , ist erhalten, siehe folgendes Photo!

Handabdurck des Padmasambhava, Begründers des Buddhismus in Tibet und Verwirklichter des Regenbogen-Körper-Übungspfades

Wir lesen in der “buddhistischen Wikipedia” “Rigpa Shedra”:

Khenpo Achö (Tib. མཁན་པོ་ཨ་ཆོས་, Wyl.mkhan po a chos) (1918–1998) aka Khenpo Chöying Rangdrol[1]came from the famous Lumorap monastery in Nyarong, which is closely associated with the great Nyingma foundation of Mindroling in Central Tibet. He had many disciples in the area around Tromgé, Nyarong, and Kandzé.

(nicht originale Bildbezeichnung: Khenpo Acho, tibetischer Mönch, gest. 1998, danach verwandelt zum “Regenbogenkörper”)

Khenpo Achö was recognised by Dudjom Rinpoche as a reincarnation of Khye’u Chung Lotsawa. Dudjom Rinpoche gave him Dzogchen teachings and made him the chödak of his terma of Vajrakilaya Pudri Rekpung ‘The Razor That Destroys at a Touch’.” Source: Rigpa Shedra, Artikel Khenpo Acho URL http://www.rigpawiki.org/index.php?title=Khenpo_Ach%C3%B6

Ja, so, da ist mal wieder eine Story, die man als Westeuropäer kaum glauben kann.

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Deshalb bringe ich jetzt eine Wikipedia-Auskunft zu “Rainbow-body”, aus der hervorgeht, daß es anscheinend DREI VERSCHIEDENE ÜBUNGSWEGE dazu gibt, deren Ergebnis sich deshalb auch ETWAS unterscheidet, wobei aber das Haupt-Erkennungszeichen, nämlich das “Auflösen der Leiche eines Verstorbenen” bei allen drei Wegen gleich ist.

(Tibetisches Ideogramm für “Regenbogen-Körper” (Übungsweg))

Wir lesen ikn (Wikipedia) “Rigpa Shedra”, Artikel “Rainbow body”, URL http://www.rigpawiki.org/index.php?title=Rainbow_body:

>Rainbow body (Tib. འཇའ་ལུས་, ja lü, Wyl. ‘ja’ lus) — fully accomplished Dzogchen practitioners can dissolve their body at the time of death.

Other Recent Examples

Notes

  1. http://www.dharmawheel.net/viewtopic.php?f=49&t=4849 Information on the passing of Akhyuk Rinpoche.

Further Reading

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Diese Auskünfte beantworten natürlich nicht die Frage des aufgeweckten Weteuropäers, WARUM man jahrelang für das Ziel des “Regenbogen-Körpers” ÜBEN soll. Trotzdem bleibt ERSTAUNLICH die behauptete/berichtete ANZAHL der “Rainbow-body masters” mit ungefähr 160.000 Menschen.

Und wenn ich das sagen darf: Mir persönlich scheint hier eine gewisse ÄHNLICHKEIT zu dem Phänomen der taoistischen UNSTERBLICHEN in CHINA denkbar zu sein – Wiki “Acht Unsterbliche” -.

Aber noch viel bedenklicher ist natürlich, daß der westeuropäische Geschichtsschreiber KEINE AHNUNG hat – also auch ich selbst  nicht! -, WAS GENAU eigentlich diese zwei Arten der NICHT-TOTEN eigentlich TUN und WIE sie in kommenden Jahrhunderten “sich zu erkennen” geben? Man müßte mal AUTHENTISCHE tibetische Mönche und ECHTE chinesische Taoisten fragen, falls sie überhaupt Antwort geben würden!

Immerhin aber: Wenn jemand in seiner Nachbarschaft ungewöhnlich viele Regenbögen (oder regenbogenähnliche Lichtbrechungsphänomene) beobachtet. dann KÖNNTE es sein, daß man nach einem tibetischen “Regenbogen-Körper-Verwirklicher” suchen sollte!

PS: Ich erinner mich gerade, daß ich bei Irina Tweedi gelesen habe, daß sich beim Tod einiger pakistanisch/indischer SUFI-Heiliger ebenfalls ein Regenbogen zeigte …. Aber ich überprüfe das jetzt nicht extra, weil ich weiter muß.

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335 Jahre Krieg: Scilly Inseln gegen Holland, Friedensvertrag 1986 – Exkurs: Uraltverträge

In dem Fernsehquiz “Wer weiß denn sowas” mit dem Moderator Kai Pflaume wurde kürzlich behauptet: Die Scilly-Inseln befanden sich mit den Niederlanden in einem 335-jährigen Krieg, der 1986 durch offiziellen Friedensvertrag endete.

Wenn ich solche Stories höre, dann glaube ich es einfach nicht und will BELEGE.

Mein erster Schock bei der Nachrecherche: Die Scilly- Inseln gibt es tatsächlich und sie liegen am Ärmelkanal / English Channel an der äussersten südwestlichen Ecke der Grafschaft Cornwall. Es handelt sich um 55 Inseln, von denen sechs bewohnt sind, man kann sich denken mit relativ wenigen Menschen.

(aus Wikipedia)

Allerdings hat die Inselgruppe der Scilly-Inseln einen territorialen Sonderstatus als “unitarian authory sui generis”, was man normaleweise übersetzen könnte ungefähr mit “kreisfreie Stadt”, was aber im Falle der Scillys durch den Zusatz “sui generis” eine Art “halbstaatliche Autonomie als eigenständiges Territorium” bedeutet oder bedeuten könnte. Ich blicke da nicht ganz durch, würde aber vermuten, daß der territoriale Status der Scillys ein bischen ähnlich ist dem Sonderstatus der Isle of Man (noch  aus der Zeit der NOWEGISCHEN INSELKÖNIGREICHE rund um die britische Hauptinsel herum).Wenn man es so sehen wollte, dann wird auch “irgendwie erklärlicher”, daß zwischen Holland und den Scillys seit 335 Jahren ein KRIEG herrschte, denn falls dieser geherrscht hat – was umstritten ist – , dann würde dies erfordern, daß er von einer TERRITORIALEN AUTORITÄT erklärt oder angefangen worden ist. Villeicht könnte man auch sagen: Die Scillys sind ein Sonderterritorium mehr oder weniger direkt unter der englischen Krone und außerhalb des regulären Staatsverbandes des Vereinigten Königreichs (United Kingdom) – oder etwas ähnliches.

Nach diesen Vorbereitungen können wir jetzt besser  die folgende Wikipedia – Auskunft genießen.

Zitatanfang Wikipedia: “Während des Englischen Bürgerkrieges wurden die Anhänger der Monarchie von den Britischen Inseln verdrängt. Die königstreue Marine zog sich daraufhin auf die Scilly-Inseln zurück, die der Herrschaftsbereich des Royalisten Sir John Grenville (1643–1701) waren. Nach Kämpfen forderte der niederländische Admiral Maarten Tromp, der mit seinen Schiffen vor Scilly ankerte, am 30. Mai 1651 als Ausgleich für die Piraterie Reparationen von den Royalisten. Da er keine zufriedenstellende Antwort erhielt, erklärte er daraufhin den Krieg. Noch im Juni musste die königstreue Seestreitmacht jedoch gegenüber Admiral Robert Blake kapitulieren, der die Inseln für die Parlamentsarmee eroberte. Die niederländischen Schiffe vor Scilly zogen ab, ohne selbst Kriegshandlungen aufgenommen zu haben. Auf eine Anfrage des Historikers und Ratsvorsitzenden der Inseln, Roy Duncan, bei der Londoner Vertretung der Niederlande 1985 wurde von deren Seite bestätigt, dass sich Scilly offiziell noch im Kriegszustand mit den Niederlanden befinde. Am 17. April 1986 unterzeichneten Duncan und der Botschafter Rein Huydecoper auf den Scilly-Inseln einen Friedensvertrag. Man sprach damals vom Dreihundertfünfunddreißigjährigen Krieg (1651–1986). Kritiker wie der Lokalhistoriker Rex Lyon Bowley wenden ein, dass es sich bei dem angeblichen Krieg um einen Mythos handle. Tromp habe keine Vollmacht besessen, den Kriegszustand zu erklären. Ein derartiger Schritt habe vermutlich auch nicht den außenpolitischen Interessen der Niederlande entsprochen. Selbst im Falle einer gültigen Kriegserklärung sei der Konflikt aber mit dem Ende des ersten englisch-niederländischen Kriegs am 5. April 1654 formell beendet gewesen.” Zitatende Wikipedia – source Artikel “Scilly Inseln”, Abschnitt “Geschichte” in Wikipedia GER URL https://de.wikipedia.org/wiki/Scilly-Inseln#Geschichte

Wir lernen also: Ja, tatsächlich, da hat es eine historische UNKLARHEIT bezüglich der Scilly-Inselterritorien gegeben, ob diese sich seit 335 Jahren IM KRIEGSZUSTAND mit Holland befanden, aber dieser Zweifel wurde dadurch ERLEDIGT, daß die Niederlande VORSICHTSHALBER und VORBEUGEND 1986 einen FRIEDENSVERTRAG geschlossen haben, was voraussetzen würde, daß die Scilly-Inseln auch einen TERRITORIALEN STATUS besitzen, der ihnen SELBSTSTÄNDIGE KRIEGS- und FRIEDENSSCHLÜSSE erlaubt.

So, eigentlich sind wir hier FERTIG mit diesem KURIOSUM.

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Aber da ist noch etwas: Es gibt nämlich überall auf der Welt  sogenannte URALT-Verträge, die kaum noch jemand kennt oder versteht, und die jeder neuen Staatsregierung in europäischen Ländern bei Dienstantritt vorgelegt werden – und zwar wegen des RÖMISCHEN RECHTSGRUNDSATZES: PACTA SUNT SERVANDA. VERTRÄGE MÜSSEN GEHALTEN werden.

Man kann sich deshalb leicht vorstellen, welche AUFREGUNG losbrach in ALLEN europäischen Aussenministerien, als der türkische Ministerpräsident Erdogan begann, fortgesetzt den VERTRAG VON LAUSANNE (1923, betrifft die Neuordnung der Türkei nach deren Niederlage im Ersten Weltkrieg an der Seite Deutschlands)  und den VERTRAG VON MONTREUX (1936, Meerengenvertrag, betrifft Seefahrtsrechte am Bosporus, Hellespont und in den Dardanellen) zu kritisieren.  Denn wenn der Präsident Erdogan damit durchkommt, dann werden sehr schnell noch VIELE andere Staaten in Europa EINWÄNDE GEGEN DIE VERTRÄGE der KONFERENZSERIEN von ungefähr 1919 – 1924 in VERSAILLES (und einigen anderen Konferenzorten) erheben, zum Beispiel Ungarn und andere damalige Kriegsverlierer.

Ein anderes bekannteres Beispiel für KONFLIKTE aus URALTVERTRÄGEN sind die von China so genannten “ungleichen Verträge” (1842-1943),

Mir fällt auch noch ein UARLTGESETZ ein, das BIS HEUTE RECHTSKRAFT besitzt, nämlich das SALISCHE ERBFOLGERECHT der sogenannten  LEX SALICA, die ungefähr 1000 Jahre alt ist.

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Wenn man so will, dann gibt es eine Gruppe von URALTVERTRÄGEN, welche schon seit JAHRTAUSENDEN DIE GESAMTE WELTGESCHICHTE  sozusagen “durcheinanderbringen”, nämlich die BUNDESSCHLÜSSE DES GOTTES ISRAELS mit seinem “auserwählten” Volk. Das waren FORMELLE VERTRÄGE, die auch nach antiker Verfahrensweise durch RITUELLE BEGLEITHANDLUNGEN, wie zum Beispiel die Errichtung eines Schem-Steines durch den Stammvater Jakob, juristisch und legal BEKRÄFTIGT wurden.

Die durch Bibel-TV bekannte Autorin und Forscherin Ruth Lapide hat kürzlich dagegen eingewendet, daß die “Auserwählung des Volkes Israel” derartig KATASTROPHALE “Nebenwirkungen” für das Volk der Hebräer hatte, daß sie, Ruth Lapide, gerne auf diese Art von “Auserwählung” verzichten könnte und nichts dagegen hätte, wenn einmal jemand anderes die Rolle des “auserwählten Volkes” übernehmen würde.

Frau Ruth Lapide, der ich an sich gerne zuhöre, obwohl sie von chassidischen Gruppierungen vielleicht nicht so positiv gesehen wird, übersieht allerdings eine KLEINIGKEIT, nämlich das Prinzip der “pacta sunt servanda” (Verträge müssen gehalten werden.). Man könnte also etwas salopp sagen: Mehrere Jahrtausende menschlicher Geschichte wären VÖLLIG ANDERS verlaufen, wäre es in dem HISTORISCHEN SONDERFALL ISRAEL nicht STÄNDIG zu VERTRAGSBRÜCHEN gekommen, die im Alten Testament oft und oft beschrieben werden als HUREREI (und damit Verstoß gegen die “eheliche TREUPFLICHT”, denn die Ehe ist an sich unter anderem ebenfalls ein VERTRAG, auch wenn das wenig romantisch ist!). Ruth Lapide wird es villeicht nicht gerne hören, aber ich sehe es nicht als große Verständnisschwierigkeit an, das VERSCHWINDEN der 10 Stämme, die Zerstörung des SALOMONISCHEN TEMPELS nach noch nicht einmal 150 Jahren und die fast unvorstellbar irrealen WANDERUNGEN von hebräischen Stammesgruppen (zum Beispiel die Wanderung der Chassidim von Holland nach der Ukraine und die dortige anschließende VERNICHTUNGSWELLE) als NEGATIVE KONSEQUENZEN WEGEN VERTRAGSBRÜCHEN zu “interpretieren”.

Klammer auf: Man hat in Israel offiziell anerkannt, die folgenden “verlorenen Stämme” (Achtung: dieser Wiki-Link bringt  konventionelle Infos, die hier nicht sehr weiter führen, die man aber kennen sollte, um nicht auf Blödsinn hereinzufallen!!), welche HEUTE an ganz und gar UNGLAUBLICHEN GEOGRAPHISCHEN ORTEN leben, nämlich jüdische Gruppen der Falascha oder “Beta Israel” (Haus Israel)  in ÄTHIOPIEN / Abessionien, die BNEI MENASCHE in den INDISCHEN BUNDESSTAATEN Manipur (Stadt: Churachandpur) und Mizaram, beide in der Grossregion ASSAM, das LEMBA-Volk, ursprünglich ausgewandert nach dem Yemen und von dort in ein heutiges Verbreitungsgebiet zwischen Südafrika, Malawi, Mozambique. Es gibt heute ein GENETISCHES MERKMAL, das angeblich einen ZIEMLICH ZUVERLÄSSIGEN NACHWEIS einer ABSTAMMUNG von AARON, dem Bruder des Moses, “beweist”, nämlich das sogenannte KOHEN-Gen, Suchwort “Aaron des Y-Chromosoms“, – Von diesen GENETISCHEN Verwandten der Hebräer und Juden sind zu UNTERSCHEIDEN einige SELTENE Fälle, wo Gruppen in historischer Zeit zur RELIGION des Judentums übergetreten oder konvertiert sind, die also keine BIOLOGISCHEN Hebräer waren, darunter insbesondere der sogenante “13. Stamm” der CHASAREN (ehemals in der Gegend des Asowschen Meeres nördlich der Krim) und die Abuyadaya in Uganda. – Es kann aber sein, daß diese Aufzählung UNVOLLSTÄNDIG ist, denn ich erinnere, daß “GERÜCHTE” über eine jüdische Abstammung von Hebräern auch irgendwo in West-Afrika existieren sollen, wo genau, habe ich leider vergessen. —  Ich bin an dieser Stelle etwas ausführlicher geworden, weil das Thema der “verlorenen Stämme Israels” ein MUSTERBEISPIEL dafür ist, daß wir alle UNZUREICHEND-UNVOLLSTÄNDIGE Raster-Konzepte über Geschichte haben, was uns aber gewöhnlich gar nicht richtig auffällt. Oder ist schon mal jemandem aufgefallen, daß es doch gar nciht sein kann, daß der grosse Tempel der Samaritaner  – die ein eigenes und anderes Altes Testament haben! -auf dem Berg Garizim (bei Nablus) – angeblich ein DOUBLE des Tempels von Jerusalem – also gleich GROSS und gleich BEDEUTEND! –  und die Tempelstätten in dessen Nachbarschaft, die kürzlich ausgegraben wurden, praktisch nie diskutiert werden? Da haben wir alle also RIESIGE BILDUNGSLÜCKEN! Auch die Hebräer selbst! Klammer zu!

Und wenn ich  über das VERTRAGSVERHALTEN von Hebräern im Alten Testament  argumentiere, kann ich natürlich nicht so blauäugig sein und übersehen, daß dieselbe Argumentation auch zutrifft auf die Geschichte des Christentums, welches sich selbst definiert als das “neue Israel”, also als eine Art “Nachfolgeorganisation” des Judentums. Auch die Christen BRECHEN FORTWÄHREND die VERTRAGLICHEN BUNDESSCHLÜSSE mit IHREM GOTT, so daß gegen sie DERSELBE VORWURF der GEISTIGEN HUREREI zu erheben wäre – und wir uns auch nicht über GÖTTLICHE STRAFEN für VERTRAGSBRUCH zu wundern brauchen.

Ich breche hier ab, weil wir plötzlich von einem kurzweiligen Kuriosum zu SEHR ERNSTEN Problemen vorgestoßen sind, von denen ich NICHT MÖCHTE, daß die neuen ANTISEMITEN und die CHRISTENTOTSCHLÄGER diese BENUTZEN und INSTRUMENTALISIEREN um neue “menschenmörderische VERFOLGUNGEN” anzuzetteln, was vielleicht übertriebener Optimismus ist, denn Antisemitismus und Christenverfolgung haben wir AKTUELL SCHON WIEDER, und zwar in etlichen Regionen!

Wir haben aber ungefähr GELERNT durch NEUES NACHDENKEN:

Wenn es KEINE TREUE zwischen Mann und Frau gibt, wenn es KEINE TREUE gibt unter Waffengefährten und wenn es keine TREUE gibt gegen GOTT, der von sich aus IMMER WIEDER NEUE BUNDESSCHLÜSSE angeboten hat, dann gibt es nicht nur PHILOSOPHISCH KEINE WAHRHEIT mehr (weil Treue und Wahrheit etwas vertrackt schon IN DER ETYMOLOGIE DER SPRACHEN zusammenhängen), sondern die GESAMTE WELTGESCHICHTE wird eine UNABLÄSSIGE KETTE VON NEGATIVEN KONSEQUENZEN AUS FORTWÄHRENDER SCHULDANHÄUFUNG durch Vertragsbrüche  AUF SEITEN DES MENSCHEN. Und dies würde auch auf Christen zutreffen, denn als Christus die ALTEN SCHULDSCHEINE ZERISSEN hat, da hat er uns ja keinen Freibrief ausgestellt, hinfort kräftig weiter zu sündigen, so daß also von daher Luthers “percca fortiter” eine ABZULEHNENDE, etwas bauernschlaue Methode ist, sich auf unzulässigen Schleichwegen GNADEN-(Geschenke) zu verschaffen.

Eine Rest-Frage habe ich aber: Es müßte Gott doch inzwischen klar geworden sein, daß Menschen niemals Verträge wirklich perfekt befolgen. Aber warum haben wir TROTZDEM all diese “Bundesschlüsse” der alten Zeit in Form von VERTRÄGEN? Sind vielelicht die ganzen VERTRAGSBRÜCHE bereits in Gottes GESAMTPLAN vorhergesehen und dort in einer BESTIMMTEN ART UND WEISE BERÜCKSICHTIGT, so daß TROTZDEM “göötliche Abischten” verwirklicht werden können?

Und da haben wir wieder eine von diesen Fragen, vor denen der Budhha gewarnt haben soll, daß sie UNMÖGLICHE Fragen seien, die bloß ABLENKEN von dem, was dem Menschen MÖGLICH ist und was er infolgedessen auch TRAINIEREN soll!

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GPR und LIDAR-Radar verändern die Geschichtsschreibung: Stonehenge, Angkor Wat und Guatemala, Maya-Project

Das neue Jahrtausend trumpft in der Geschichtswissenschaft gewaltig  auf und zwar mit “really BIG”  “aerea-scans” in neuen Größenordnungen von mehreren Quadratkilometern.

Wir machen uns  schlau, was für Technologien GPR und LIDAR sind.

GPR ist “ground penetrating radar”  oder “Bodenradar“. Diese Technologie kommt eigentlich zuerst aus dem militärischen Bereich der Minensuch-Technologien.

LIDAR ist ein Scan mit  Laserlicht vom Flugzeug aus, wo man anschließend die Vegetation am Computer “heraasrechnen” kann und dann die Erdoberfläche sieht mit Konturen und Bauten. LIDAR ist also KEIN “echtes Radar” mit Radarstrahlung, sondern bloß “radarähnlich”.

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Der Einsatz von GPR erfolgt auf zweierlei Weise:

  • a) Tragbare Einzelpersonen-Geräte mit “piepsenden” Signalen, die man vielelicht schon mal im Fernsehen irgendwo gesehen hat. Diese Methode ist auch sehr beliebt bei SCHATZJÄGERN, die etwas abseits über Äcker und Wälder streifen auf der Suche nach insbesondere Schätzen aus Edelmetallen, die, man glaubt es kaum, auch immer mal wieder tatsächlich Erfolg bringen und leider nicht alle legal gemeldet undund abgeliefert werden.  (Es wäre eine eigene Recherche, welche BEDEUTENDEN MÜNZFUNDE in den letzten Jahrzehnten tatsächlich geglückt sind!)
  •  b) Grössere GPR-Geräte sind an Traktoren (oder auch Rasenmäher-Traktoren) montiert worden, die eine Fläche etwa von der Größe einer angehängten Egge auf einmal erfassen und mit denen man dann geduldig rauf und runter die Suchmuster in EBENEM GELÄNDE abfährt.

Die GPR-Technologie hat bislang besonders in einem Großprojekt von mehreren Quadratkilometern UMSTÜRZENDE und NEUE Ergebnisse gebracht, nämlich im “Stonehenge  RIVERSIDE-Project” –  Wikipedia EN  und Projectpage der federführenden Sheffield-University – zur Erforschung von STONEHENGE. Ich greife nur zwei Neufunde heraus, ein grosses WOODHENGE wurde gefunden und etwas sehr rätselhaftes, nämlich eine “steinzeitliche Stadt” (für ungefähr 1000 Menschen)), die aber NICHT STÄNDIG bewohnt war.

Jetzt müßte man sich noch entschließen, die Funde des umstrittenen Aussenseiters ANDIS KAULINS irgendwie in den Mainstream einzuarbeiten, der nämlich einen Kollegenhinweis ERNST GENOMMEN hat, daß auf den STEINEN des STONEhenge ZEICHEN sind, und zwar “ax-headed” signs – Stonehenge Axeheads Deciphered as Astronomy by Andis Kaulins -, die Kaulins auch INTERPRETIEREN konnte, was schlu0endlich dazu führte, daß Kaulins erkennen konnte, daß die GESAMTE REGION um Stonehenge herum eine MODELLIERTE LANDSCHAFT ist, wo man aus irgendwelchen “steinzeitlichen Gründen” bestimmte STERNBILDER “hineinmodelliert” hat – welche (Klammer auf) eventuell, wahrscheinlich eingebettet zu denken sind in das von Kaulins postulierte geodätisch-zodiakale sogenannte TANUM-System, welches von einem Systemnullpunkt in Tanum/Südschweden aus ganz Westeuropa, ganz Afrika und eventuell die arabische Halbinsel umfaßte.

Noch viel pikanter ist freilich Kaulins Fund einer ANTIKEN BESCHREIBUNG von Stonehenge bei dem griechisch schreibenden Historiker DIODORUS SICULUS. Da steht drin eine ZUSCHREIBUNG zu  einer APPOLLONISCHEN LICHT-Gottheit, dann die REGELMÄSSIGE WIEDERKEHR EINES KULTHEROS und auch das ZEITMUSTER dieser Wiederkehr, nämlich der bei den antiken Griechen beschriebene METON-ZYKLUS von ungefähr 19 Jahren.

Wir sind dann plötzlich HELLWACH. wenn wir feststellen, daß auch das Stonehenge-Double in Sarmizegetusa/Rumänien angeblich nach einem bestimmten ZEITMUSTER von einem KULTHEROS “Zalmoxis” besucht wurde, bis ungefähr 464 vor Chr. als er angeblich “spurlos” verschwand.

Das PHÄNOMEN oder Pattern, daß ein KULTHEROS seinen Tempel “besucht” haben wir übrigens auch bezeugt für den Tempel von Jerusalem, wo ein “göttliches Wesen” auf seinem CHABOD angeflogen kam, was besonders deutlich geschildert ist in PSALM 24 des Alten Testamentes der Hebräer.

Mit solchen NEUEN BEFUNDEN kann man dann natürlich noch einmal NEU BEFRAGEN das HISTORISCHE PHÄNOMEN von TEMPELN, von denen regelmässige grosse Wallfahrten bekannt sind, darunter insbesondere der Tempel von Jerusalem, wo es mehrere Feste gab, wo eine REISEPFLICHT für das “ganze Volk Israel” bestand, dann aber auch die kleine Gruppe jener griechischen Tempel, die eine PANHELLENISCHE Bedeutung hatten mit ZYKLISCH WIEDERKEHRENDEN FESTEN, darunter besonders die Feste in Olympia, Demphi, Nemeia und Korinth, dann aber später auch noch einige andere, siehe Wikipedia “Panhellensiche Spiele“. Die ursprünglichen 4 panhellensichen Festspiel-Zyklen wurden auf dem sogenannten “Comüuter von Antikythera” zur ZEITMESSUNG für ASTRONOMISCHE ZWECKE (oder Spielereien) verwendet!

Ich fasse bis hierher zusammen: Wir haben durch GPR-Radar sehr viele und sehr bedeutende Funde in der gesamten Stonehenge-Region als sogenannte “geschichtliche hardfacts”, deren DEUTUNGSANSÄTZE bei Andis Kaulins jedoch NICHT für stichhaltig gehalten werden! Wir sehen hier erneut ein Beispiel für die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns, das sich nämlich WEIGERN kann, WAHRNEHUNGEN von HARDCORE-REALITY überhaupt zu akzeptieren. Ich persönlich glaube nicht, daß das eine Methode ist, die schlußendlich weiterführt, aber man kann mit Hilfe dieser VERWEIGERUNGS-VERDRAHTUNG innerhalb des menschlichen Gehirns selbstverständlich TEMPORÄRE BLOCKIERUNGEN “softwaremässig” INSTALLIEREN, zum Beispiel zum Zwecke der STEUERUNG der menschlichen GESCHICHTSSCHREIBUNG und der davon abhängigen POLITISCHEN LIEBLINGSKONZEPTE EINER EPOCHE.

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Danmit sind wir bei den zwei Großprojekten angekommen, die mit der LIDAR-Lasertechnologie vom Flujgzeug aus Erfolge erzielt haben in Angkor Wat und jetzt, aktuell in Februar 2018 gemeldet, in Guatemala.

CALI – Cambodian Archeological  LIDAR  Initiative

Angkor Wat, eines der größten Geheimnisse unserer Zeit – 26. Oktober 2014 von QUERDENKEN-REDAKTION

Lidar-Vermessung enthüllt bisher verborgene Megacity der Khmer, scinexx Newsletter (Quelle: PNAS, 19.06.2013 – ILB/NPO))

(Man beachte bittedie Skalierung am Bildrand: 8 – in worten: acht – KILOMETER! – Nur der kleine grün eingefärbte Bereich ist bisher bekannt und/oder untersucht.)

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Brandaktuell und noch viel größer das Lidar-Projekt in guatemala, wo man denkt, daß man 60 000 Maya-Bauten gefunden hat auf einer Fläche von ungefähr 2000 Wuadratkilometern, von der man vermutet, daß sie mit ungefähr 15 Millionen Menschen besiedelt gewesen sein könnte.

Im Dschungel von Guatemala Wissenschaftler entdecken riesige Maya-Stätte ; Spiegel online 03.02.2018

80201318. Guatemala, 1 Feb. 2018 (Notimex-Especial).- Científicos guatemaltecos descubrieron con el apoyo de nuevas tecnologías unas 60 mil estructuras mayas correspondientes a viviendas, palacios y pirámides en una amplia zona del norteño departamento de Petén, informaron hoy fuentes ligadas a la investigación.
NOTIMEX/FOTO/ESPECIAL/COR/ACE/

This digital 3D image provided by Guatemala’s Mayan Heritage and Nature Foundation, PACUNAM, shows a depiction of the Mayan archaeological site at Tikal in Guatemala created using LiDAR aerial mapping technology. Researchers announced Thursday, Feb. 1, 2018, that using a high-tech aerial mapping technique they have found tens of thousands of previously undetected Mayan houses, buildings, defense works and roads in the dense jungle of Guatemala’s Peten region, suggesting that millions more people lived there than previously thought. (Canuto & Auld-Thomas/PACUNAM via AP)

Auslöser des Guatemala-Hypes mit Schnappatmung war wieder einmal National Geographic.

Exclusive: Laser Scans Reveal Maya “Megalopolis” Below Guatemalan Jungle – A vast, interconnected network of ancient cities was home to millions more people than previously thought. – National Geographic, Tom Clynes PUBLISHED February 1, 2018

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Jetzt lautet die Frage: WAS HABEN DIE PRÄSENTIERTEN PROJEKTE GEMEINSAM? – Antowrt: Die vorgestellten Projekte haben gemeinsam, daß man bereits KLEINERE ANHALTSPUNKTE UND FUNDE KANNTE und dann sozusagen “wissenschaftlich in die Umgebung ausschwärmte”.

Es ist unmittelbar klar, daß man auf der Basis dieser Beoibachtung MASSIVE Ergebnisse und Kenntniserweiterung erwarten darf in den verschiednen Regionen Ägyptens und besonders auf dem Gzeh-Plateau bei kairo.

Klammer auf: BRANDAKTUELL hat man speziell auf dem Gizeh-Plateau wiederum ein ungefähr 3000-4000 Jahre altes Grab gefunden mit sehr interessanten Wandzeichnungen, die unter anderem Affen zeigen.

See Inside the Tomb of a High-Powered Egyptian Woman – A 4,000-year-old tomb with unusual monkey scenes is discovered on the outskirts of Cairo. – National Geographic, Erika Engelhaupt, PUBLISHED February 3, 2018

Grab einer hohen Dame in Gizeh entdeckt – Selket`s Blog, Carina Felske, 3.2.2019

Es liegt auf der Hand, daß es interessant wäre, die beiden technologien GPR und LIDAR in Gegenden anzuwenden, wo wir viel weniger bekannte Ansatzpunkte haben, also zum Beispiel in der Sahara oder in der Mongolei oder im Tarim-Becken (um Karakorum herum).

Ich denke, daß auch der ARKAIM-Komplex mit bis zu 20 “Stätten” im Südural – Wikipedia DEWikipedia ENArkaim “Spiralstadt” in mindspectra  –  und die ähnlich gelagerten Rundanlagen in Usbiskistan, am Aral-See (Region Karakalpakistan/Karakalpakstan)  und bis hin nach Samarkand, die zteilweise mit einer choresmisch-persischen Vorgängerkultur zusammenhängen.

Buike Sciecne And Music

 

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Was ich von Korsika-Doku in arte-TV lerne

Es ist Samstag 03. Februar 2018 und ich höre und sehe eine Wiederholung eines Themen-Komplexes von arte-TV zu “Corsika”, 4 Blocks, 13:00 – 16:40. Haupttitel: “Korsika. wilde Schönheit”.

Aus dieser längeren Folge von “schönen Bildern” und “News, die nicht jeder nicht weiß”, extrahiere ich folgende STRATEGISCHE Informationen:

  • Es gibt eine spezielle Kiefer auf Korsika, die Larico-Kiefer, die eine Unterart der “Pinus nigra”, der Schwarzkiefer ist. Die korsische Schwarzkiefer wurde etliche Jahrhunderte speziell verwendet für Schiffbau. In Österreich wird aus der Schwarzkiefer (Holz-)Pech gewonnen, was ein Nebenprodukt der Holzkohle-Produktion ist. Pech oder Teer wurden früher synonym verwnedet und erst in neuerer Zeit durch DIN Normen unterschiedlich definiert. Deshalb verweise ich hier auf einen Wiki-Artikel zu Holzteer.
  • Der zweite Baum von einzigartiger Bedeutung für Korsika ist die KASTANIE, aber welche genau? Denn Artikel “Kastanien” – botanisch: Castanea, Familie der Bichengewächse (Fagaceae) – in Wikipedia sagt zwar, daß sogenannte “Roß-Kastanien” – (botanisch “Aesculus“, Familie Seifenbaumgewächse (Sapindaceae)) – nur äußerlich ähnlich sind mit Kastanien, aber nicht verwandt und infolgedessen einen ANDEREN BOTANISCHEN Namen haben. Auch wird in dem Artikel “Kastanien” die MARONE nicht erwähnt, sondern erwähnt werden EDELKASTANIEN, welche nach wie vor ein WICHTIGES landwirtschaftliches Handelsgut sind inb Südeuropa,a ber noch sehr viel miehr in China. Die Bezeichnung “Maronen” ist mehrdeutig , aber der gemeinte Baum, von dem Maronen im volkstümlcihen Verständnis kommen sit die Edelkastanie “Castanea sativa”, welche eineneigenen Wikipedia-Artikel hat, wo etliches im Detail ausgebreitet ist. Ungter anderem wird erwähnt, daß in Frankreich an die 700 einzelne unterschiedliche ANBAUSORTEN offiziell registriert sind. Ich erinner aus meinem Gärtner-Kurs zum Beispiel eine >Castanea sativa edulis “Moravica”< was eine SORTE ist, die aus MÄHREN, heute Tschechien, kam und entsprechend in Mährend und angrenzenden Gebieten in Deutschland, Österreich und Polen angebaut wird oder wurde. Leider sind die Früchte der Esskastanie leicht verderblich, so daß verschiedene traditionelle und technologische KONSERVIERUNGSVERFAHREN entwickelt wurden. Man konnte aber das “Lsgerungsproblem” dadurch umgehen, daß man die Kastanien zu Kastanienmehl weiter verarbeitete, das dnan besonders zum Brot-Backen beigemischt wurde. Der Maronen-Stand auf deutschen Weihnachtsmärkten, wo man GERÖSTETE Maronen in SCHALE bekommt, ist also durchaus NICHT DIE FRÜHER typische Darreichungsform der Eßkastanien. Ob man AUF KORSIKA  SCHWEINE  auf WALDWEIDE in Kastanienwälder geschickt hat, weiß ich nicht, aber Eichelmast in Eichenwäldern iwäre die typischere Variante der Waldweide. Und warum erzähle ich das alles? Well, auf Korsika wachsen die an sich wertvollen Kastanien mit Schlingpflanzen, wie z.B. Efau zu und gelegentliche Privatinitiativen für das Freischneiden der Bäume reichen nicht aus, um die NUTZUNGSFÄHIGKEIT ganzer Wälder zu ERHALTEN.
  • Der nächste wichtige Baum Korsikas ist der OLIVENBAUM. Dazu wird berichtet, daß in wichtigen korsischen Anbaugebieten, deren Namen ich leider vergessen habe, etliche Betriebe ihren kompletten Olivenbaum-Bestände verloren haben. Ich kann leider nicht auf die Schnelle herausbekommen, wo das genau war, nämlich das kleine WUNDER: Nachdem nämlich die Olibvenölproduktion in wichtgigen Anbaugebieten durch Waldbrände totalzusammengebrochen war, hat man sich AUFGERAPPELT und innerhalb von nur ungefähr 10 Jahren die Produktion wieder aufgebaut.  Dies sagt nicht nur etwas aus über korsischen Unternehmergeist, sondern auch etwas über die REGENERATIONSFÄHIGKEIT halbverkohlter Olbaum-Strünke!
  • So, dann haben wir noch etwas in der korsischen Landschaft, was der angeblich gut informierte europäische Informationskonsument nicht weiß. Es handelt sich dabei um sher flache versumpfte Küsten-Landstriche, die als ehemalige Malaria-Brutgebiete derartig unbrauchbar waren, daß sie nur noch als als Hochzeitsgut in der Austeuer bei Hochzeiten weitergegeben wurden – und offenbar auch nur weitergegeben werden konnten. Warum erzähle ich das? Well, hier scheint es Land zu geben, das sich einer INDUSTRIELLEN oder technologischen VERZWECKUNG so erfolgreich widersetzt, so daß man daraus in manchen Fällen Naturschutzgebiete gemacht hat, weil niemandem etwas anderes eingefallen ist!
  • Dann haben wir noch ein Naturphänomen, nämlich die MAQUIS, ansonsten im Mittelmeerraum besser bekannt als MACCIE. Wenn man “Maccie” definieren wollte, dann könnte man vereinfachend sagen: Das ist eine Art “Urwald”, aber nicht mit hohen Bäumen, sondern mit Gesträuch und Gestrüpp – und wenn man einen Weg mit der Machete freihauen muß, der mit Maccie überwuchert wurde, dann fangen Urlauber gewöhnlich nach ungefähr 200 Metern Maccie mit Schreien an, weil das ein widerstrebendes Zeug ist, das in die Arme geht und die Leute fertig macht! Das Problem aber scheint in eine ganz andere Dimensions hineingewachsen zu sein, wenn arte-TV anmerkt, daß die Maccie jetzt schon in Aussenbezirke von Bastia und in andere Wohngegenden vorgedrungen ist. Man könnte ungefähr überlegen: Die Maccie kann nur dann vordringen, wenn MENSCHEN AUFGEHÖRT haben mit der traditionellen Landwirtschaft.
  • Dann gab es in Korsika als spezielles TRANSPORTMITTEL die Mulis oder Maultiere  – nicht zu verwechseln mit Maulesel -, die natürlich besonders geeignet sind für schmale Gebirgssteige. Mulis gab es früher überall beim Militär, aber ich glaube, die sind jetzt in Deutschland schon seit längerem “abgeschafft”. Ich weiß allerdings nicht, ob die deutsche Armee schon die dazugehörigen schmalen Gebirgssteige abgeschafft hat. Jedenfalls fällt mir ein:  In Griechenland gab es fast bis zum Ende des 20. Jahrhunderts eine eine Maultiertruppe als Rückgrat der gesamten Logistik in Gebirgen, sogar mit eigenem General-Dienstgrad. Mulis auf Korsika scheinen augenblicklich eine Art Revival zu erleben, nämlich in ihrer alten Funktion als Transporttiere auf schmalen Gebirgspfaden, aber diesmal für TOURISTEN und BERGWANDERER.
  • Als letztes hat sich mir ins Gedächtnis eingeprägt von dieser arte-Doku, daß auf Korsika eine SPEZIELLE GEBRAUCHSARCHITEKTUR, oft Getreidespeicher mit sogenannten “Krag-Gewölbedecken”, zum Vorschein kommt, wenn man die alten Gebirgspfade repariert und die Überwucherungen mit Maccie freigelegt hat. Wir halten fest:Getreide- oder Weizenanbau HEUTE auf Korsika, noch dazu in teils “maschinen-ungeeigneten” Hochlagen, gibt es nicht mehr – gab es aber, und zwar schon in römischer Zeit, manchmal auch DAVOR.

Und was habe ich bis hierhin gelernt?

Korsika ist eines von diesen vielen Beispielen aus der Geschichte, wo es eine traditionell gewachsene BEWIRTSCHAFTUNGS- und LEBENSWEISE gegeben hat, welche ANGEPASST war an die ÖRTLICHEN MÖGLICHKEITEN. Man versteht leicht, daß wir heute kein “Grundnahrungsmittel” Maronen mehr brauchen, auch keine Mulis. Wir finden es intelligenter, den einheimischen Getreide- und Weizenanbau dem  teuren GETREIDEIMIPORT zu opfern – und die regionale Fischerei zurückzuschneiden zugunsten der großen Fischfangflotten.

Die Frage ist jetzt, was man mit einer solchen Insel überhaupt noch anfangen soll. Die aktuell übliche Antwortet lautet: NATURSCHUTZGEBIETE und TOURISMUS. Wo das nicht klappt, wie unter anderem in Griechenland, da kann man dann noch die “nicht-marktkonforme” Überproduktion an Tomaten und Apfelsinen tonnenweise ins Meer zu kippen – und den Überschußwein für TEUER Geld industriell denaturieren, wie man das besonders in Italien macht.. Korsika ist aber nicht Griechenland oder Italien und hat eine starke NATIONAL-korsische  PROTESTBEWEGUNG, die anknüpften kann an dem UNABHÄNGIGKEITSWILLEN der Banditen in der Maccie. Insoweit ist es ein durchaus sinnreicher sogenannter Zufall, daß justament morgen oder übermorgen der neue französische Präsident Macron nach Korsika eilt – und zwar begleitet von korsischen Protesten, siehe BBC – , um nämlich eine ABSPALTUNG KROSIKAS von Frankreich zu verhindern, was aber natürlich nicht notwendig bedeutet, daß er  NEUE EINKOMMENSQUELLEN und ENTWICKLUNGSMÖGLICHKEITEN vorschlagen könnte.

Oder etwas anders gesagt: Überall in Europa werden ALTE LANDWIRTSCHAFTLICHE FLÄCHEN AUFGEGEBEN, die einmal das PRODUKT von SINNREICHER  INTERAKTION zwischen Mensch und Natur waren. Gleichzeitig beobachten wir aber, daß sogenannte “internationale Investoren” heute soviel Ackerfläche aufgekauft haben, daß diese zu einem BÖRSENSPEKULATIONSOBJEKT geworden ist, das durch GELD-SPEKULATION mehr einbringt, als durch die früher übliche traditionelle landwirtschaftliche Nutzung und Produktion. Dieselben Investoren sind ausserdem dafür VERANTWORTLICH, daß die mit deren technologischem Backup erzeugte ÜBERSCHU?PRODUKTION zu ungefähr 50% WEGGEWORFEN wird, jedenfalls bezogen auf Westeuropa.

Das Grundpoblem auf Korsika und auch in Deutschland und anderswo ist also, die aufgegebenen Ackerflächen OFFEN zu halten und VERSTEPPUNG/Verkarstung oder WALDBILDUNG möglichst lange hinauszuzögern. Dies bedeutet aber auf Korsika jetzt schon, daß Überwucherung mit MACCIE am Rand von Siedlungsgebieten ernsthafte Probleme macht  – und zwar TROTZ regelmässiger Waldbrände! Anders gesagt: Wir habne keinen LANDBAU mehr sondern LANDSCHAFTSPFLEGE, die aber ohne ständige Subventiuonen zusammenbrechen würde.

Ergebnis:

Wenn wir die Geschichte der INDUSTRIALISIERUNG ab dem 19. Jahrhundert beobachten, dann kann man ohne Übertreibung sagen, daß wir dort sehr robuste Manager und Technologen am Werk sehen, die ihre Projekte GEGEN TRADITIONELLE EMPFINDLICHKEITEN notfalls sehr robust DURCHSETZEN. Die Frage nach VERÄNDERUNGEN der heutigen WIRTSCHAFTS- und PRODUKTIONSMETHODEN stellt sich also gegen ÜBERWÄLTIGENDE FAKTISCHE MACHT nicht, weil diese Frage nämlich dadurch UNMÖGLICH wird.

Man kann also im Falle Korsikas überlegen, ob es ein bischen mehr oder ein bischen weniger korsische AUSWANDERUNG geben sollte oder nicht. Man könnte auch überlegen, WANN DIE GRENZE erreicht ist, wenn wir hören, dass neuerdings kanadischer-amerikansicher Weizen nach ÄGYPTEN und nach CHINA – und vielleicht demnächst auch noch in die UKRAINE verkauft wird oder werden soll. Bislang bezahlt die industrialisierte Welt auch gerne die TEUREN Pfirsiche aus US-amerikanischer Produktion und VERNICHTET die insoweit überschüssige PFIRSICHERNTE in Griechenland, Italien und Spanien notfalls auf STAATSKOSTEN., also durch SUBVENTIONEN der Europäischen Gemeinschaften.

Das mögen zynische Überlegungen und Aussichten sein, aber diese passen wengistens zu dem derzeitig installierten wissenschaftlich-technischen Produktionssystem.

Eine einzige Frage aber VERMISSE ich:

WO liegt der SINN von dem Ganzen, was uns derzeit so ungemein nützlich und praktisch vorkommt?

Die Sinnfrage wird vielleicht deshalb nicht gestellt, weil man dann ZUERST fragen müßte, inwieweit die obige ZUSTANDSBESCHREIBUNG überhaupt RATIONALITÄT in AUSREICHENDER MENGE enthält!

Man merkt schon: Ich habe einen Landschaftsgärtner-Zusatzkurs, eine 8-monatige abgebrochene Bauernlehre und habe sogar in vielen Ferien die österreichische Alpen-Landwirtschaft noch mit Pferd kennengelernt und mitgemacht – und bin deshal NICHT neutral, sondern PARTEIISCH.

Und auch ein bischen entsetzt!

Buike Science And Music

 

 

 

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Hermann Prey und Carl Loewe: Tipps für das Musikrepertoire der nächsten Generation

Durch eine “kulturinteressierte Zeitgenossin”, die sich seltsamerweise in der näheren Nachbarschaft versteckt hat, werde ich erneut auf den Sänger  Hermann Prey (1929-1998)  gestoßen, einen Bariton und Lied-Spezialisten. Ich will dieser Nachbarin eine Freude machen und stoße dabei in youtube auf eine Einspielung von Balladen von Carl Loewe (1796-1869)  mit Hermann Prey, Bariton und Günther Weissenborn (Piano).

Speziell diese Auswahl aus Loewe-Balladen hat sich meinem Gedächtnis eingeprägt, erstens weil in dem preussisch-katholischen “bildungsbürgerlichen Haushalt”, in dem ich in meiner Gymnasialzeit aufgewachsen bin, genau diese Aufnahme zur regelmässigen “Sonntagsmusik” (vom Plattenspieler) gehörte, und zweitens weil mir bis heute keine “in ihrer eigenen Art vollkommenere” Aufnahme begegnet ist.

Ich selbst habe speziell an dieser Aufnahme gelernt: Erstens darf der Interpret, sofern sein Ziel eine “Verlebendigung” von “konservierter” Musik auf Notenpapier ist, nicht sklavisch am geschriebenen Notenbild kleben, sondern er  darf sich gewisse FREIHEITEN des Vortrags  – natürlich in der “adäquaten Dosierung” – nehmen, ja, der Sänger darf sogar vom sogenannten “akademischen Ideal” des sogenannt “schönen Tones” abweichen, zum Beispiel um eine fast dramatische Wirkung zu erzielen,  und zum anderen staunt man nicht schlecht über die SEHR EIGENARTIGE Weise des Lied-Satzes (platt gesagt: der “Liedbegleitung”) bei Carl Loewe. Weil ich inzwischen selber etliche Musik-Arrangements geschrieben habe, darf ich vielleicht wagen, zu sagen: Ich selbst könnte die Art der Liedbegleitung, die Carl Loewe eingefallen ist, nicht einmal “imaginieren”, da fehlt einfach etwas in meiner “musikalischen Vorstellungsfähigkeit”.

Sozusagen: Hätte Carl Loewe nichts anderes geschrieben als Balladen, dann würde allein dies genügen, daß er für immer als LIED-SPEZIALIST im Lexikon für die kommenden Jahrhunderte  gelistet sein müßte.

Als nächstes  tippte ich  “Carl Loewe” in eine Suchmaschine ein und erhielt folgendes Ergebnis zur Biobibliographie  – Carl Loewe  (1796-1869) in deutscher Wikipedia – Carl Loewe in englischer Wikipedia. Aus beiden Wikipedias geht sehr deutlich hervor, daß Carl Loewe geradezu erschreckend VIEL Musik in praktisch ALLEN Musikgattungen  geschrieben hat, wodurch sich die geradezu sprichwörtliche Redewendung vom “ungemein fleissigen 19. Jahrhundert” erneut bestätigt, ein FLEISS und eine ARBEITSLEISTUNG, die wir heute bei all der Ablenkung der aktuellen Lebensweise nicht mehr schaffen, nicht mehr zustande bringen.

Einen Überblick über MENGE und VIELFALT der Musikproduktion von Carl Loewe gibt englische Wikipedia in einem eigenen Artikel “List of compositions by Carl Loewe” .  Nicht ganz so lang ist die Liste der KOSTENLOSEN MUSIKNOTEN mit Werken von Carl Loewe in der IMSLP/Petrucci online-library.

Für die STUDENTEN/INNEN der nächsten Generation möchte ich auf folgendes aufmerksam machen, sozusagen zum Zwecke der “musikalischen Archäologie”: Carl Loewe hat nicht wie viele Bühnenkomponisten MITTELMÄSSIGE LIBRETTOS “musikalisch umsetzen” müssen, sondern hat sich an ANSPRUCHSVOLLEN Texten BEDEUTENDER DICHTER versucht und geschult: Wir finden da den Liederzyklus “Frauenliebe” nach Gedichten von Adalbert Chamisso (1781-1838), Liederkreis nach Gedichten von Friedrich Rückert (1788-1866) – Friedrich Rückert hat sich als SPRACHGELEHRTER mit ugnefähr 44 Sprachen “beschäftigt”, unter anderem, wenn ich jetzt richtig erinnere, die ERSTE brauchbare Grammatik des Persischen geschrieben, und der sehr natürliche Erklärungsgrund, warum Rückert heute nur noch  eine “kleine Orchideenecke” für sich hat, ist einfach der, daß es heute kaum Leute gibt, die mit Rückert GEISTIG MITHALTEN können! –  wir finden sogar übersetzte Texte des POLNISCHEN Schriftstellers Adam Mickiewicz, – 1798-1855 – (englische Wikipedia) Adam Mickiewicz (deutsche Wikipedia, starb in Konstantiopel als Truppenwerber für das französische Kontingent im Krim-Krieg). Erstaunlicherweise gibt es auch HEBRÄISCHE Lieder und einen SERBISCHEN Liederkreis von Carl Loewe. Und die oben erwähnten bekannteren BALLADEN von Loewe vertonen auch GOETHE-Texte.

Wie soll ich diplomatisch formulieren: Vielleicht ist der Grund, warum wir von dem sehr umfangreichen Liedschaffen des Carl Loewe heute fast nur noch den BALLADEN-Teil kennen und im Konzertbetrieb finden, den uns besonders Herman Prey überhaupt erst wieder NEU AUFGESCHLOSSEN hat, daß es sich dabei um ANSPRUICHSVOLLE Werke handelt, die GEISTIGE ANSTRENGUNG verlangen. Es versteht sich von selbst, daß man DICHTERISCHES NEUHOCHDEUTSCH des 19. Jahrhunderts NICHT SCHAFFEN kann, wenn REGIERUNGSAMTLICH die Unterrichtung des literaturfähigen Neuhochdeutschen in den höheren Schulen in Deutschland inzwischen ZUSAMMENGEBROCHEN ist – und de facto NICHT MEHR unterrichtet wird, nicht nur, weil wir eine DESTRUKTIVE STAATSPOLITIK haben, sondern weil es auch die LEHRER SELBST NICHT MEHR KÖNNEN!

Es wird das Publikum vielleicht auch überraschen, zu erfahren, daß heute, im Jahre 2018, in ganz Deutschland ein flächendeckender Musikunterricht überhaupt nicht mehr stattfindet, wobei man zweifeln kann, ob der Grund dafür eine IDEOLOGISCHE STAATSPOLITIK ist oder aber eine GEÄNDERTE AUSRICHTUNG des KOMMERZIELLEN MUSIKBUSINESS, wo es um MILLIARDEN geht. Und sollte aus Versehen doch in irgendeiner Mittel- und Oberstufe noch regelmäsiger Musikunterricht vorkommen, dann wäre zu zweifeln, ob es in Deutschland noch GENUG MUT gibt, dann KLASSISCHE MUSIKGESCHICHTE zu unterrichten, vorausgesetzt es sind überhaupt FACHLEHRER MUSIK im Einsatz und nicht “Nebenbei-Lehrkräfte” und “musikalische Quereinsteiger”.

So, wir lernen noch etwas aus den Werklisten des Carl Loewe. Wir finden da nämlich KIRCHLICHE GEBRAUCHSMUSIK aus dem einfältigen Grunde dem, daß Carl Loewe im Hauptberuf evangelischer Kirchenmusiker war (und wahrscheinlich nur “nebenbei” eingetragenes Mitglied einer Freimaurer-Loge ab 1827). Diese Beobachtung bestätigt, was wir auch aus dem Beispiel des Johann Sebastian Bach und vieler anderer Komponisten kennen, daß nämlich MUSIK DORT NEU entsteht, wo man AKTUELL MUSIK MACHT und sozusagen “Musik braucht”.  Es ist selbstevident, daß eine “Wiederauferstehung des Carl Loewe” NOTWENDIG SCHEITERN muß, wenn wir in Deutschland aktuell einen NIEDERGANG der katholischen und evangelischen Kirchenmusik beobachten, so eine Art AUSSTERBEN oder zumindest STARKE SCHRUMPFUNG. Es ist ausserdem selbstevident, daß in allen Gegenden Deutschlands, wo das KASUALE GELEGENHEITSSINGEN AUSGESTORBEN ist und das SINGEN sich in VEREINE “zurückgezogen” hat, die früher übliche BREITE BASIS von AKTIVER MUSIK und MUSIKMACHEN und/oder eigentliche HAUSMUSIK (im zu Unrecht so viel geschmähten “Bildungsbürgertum” früherer Zeiten)  schon weggebrochen ist.

Und wenn es ganz schlimm kommt, dann werden jene recht behalten, die schon seit Jahrzehnten prognostizieren, daß die ZUKUNFT DER KLASSISCHEN EUROPÄISCHEN MUSIK IN CHINA, JAPAN UND KOREA liegt, unter anderem deshalb, weil man dort das LERNEN noch mit einer “gewissen TRAININGSDISZIPLIN” verknüpft.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe mir in youtube ein Klavierkonzert und eine Symphonie von Carl Löwe angehört und man begreift, daß wir diese kaum noch hören, weil diese Musik zwar  GEDIEGENE und ORDENTLICHE Kost ist, aber nicht deutlich hervorsticht gegenüber der Konkurrenz.

Ob man heute überhaupt ein Publikum finden könnte für ein Revival der Rückert-Lieder von Carl Loewe scheint mir, wie bereits gesagt,  deshalb fraglich, weil die einfach zu anspruchsvoll sind.

Ich überspringe  hier, das Publikum möglichst schonend, die Schwierigkeit, daß LIED eine EIGENE EUROPÄISCHE und ganz besonders DEUTSCHE  Kulturgeschichte hat, deren Kenntnis im Falle eines derartigen LIED-KENNERS (“Connaiseurs”) wie Carl Loewe, gewiss sehr hilfreich wäre. Ich verweise diesbezüglich für den Anfang auf die Lied-Bibliographie von Max Friedländer vom Anfang des 20. Jahrhunderts – oder auf einschlägige Bibliographien von Buike Science And Music (“Belgrad 1717: Prinz Eugen, vol.2: Eugenlied” und “Liedbibliographie Südosteuropa, Österreich 18./19. Jahrhundert”, beide neuerdings kostenlos in google books)

Ich VERMUTE aber, daß der große Bereich der anderen Lieder von Carl Loewe und auch der Bereich seiner GEISTLICHEN Kompositionen noch einmal ein REVISITING durch die NÄCHSTE GNERATION verdient, sieht man einmal davon ab, daß man heute wahrscheinlich nicht mehr GENÜGEND ZEIT hat für LÄNGERE Musikwerke, die im Typ den alten ORATORIEN oder GEISTLICHEN SINGSPIELEN  ähnlich sind. Angeblich gilt im Rundfunk- und Fernsehbereich: Jede Musik, die länger als 3 Minuten ist, überfordert das heutige Massenpublikum – und wird infolgedessen gar nicht gesendet.

Was mir aber als historischer Buchautor auffällt, ist folgendes: Man hält sich gewöhnlich für einen kulturell gut informierten Zeitgenossen und bemerkt gar nicht mehr, daß wir alle eine PARTIELLE WAHRNEHMUNG haben, in welcher eine hinreichend umfangreiche Kenntnis von Carl Loewe gar nicht mehr vorkommt. Etwas pointierter gesagt: Wir parlieren mit großem Optimusimus über die Geschichte der Jahrtausende vor unserer Zeit, haben aber noch nicht einmal Geschichte der letzten 150-200 Jahre ausreichend deutlich gewußt verfügbar!

Hoppla!

Buike Science And Music

 

 

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Wassilij Semjonowitsch Grossmann: Denkprozesse eines sowjetischen Zeitzeugen

Am 24.Jan.2018 brachte arte-TV um 22:25 eine Dokumentation über den Schriftsteller Wassili Semjonowitsch Grossmann unter dem Titel: “Stärker als der KGB. Das Stalingrad-Epos “Leben und Schicksal” – vorläufige (bis 25.03.2018)  URL https://www.arte.tv/de/videos/069061-000-A/staerker-als-der-kgb/

Weil diese URL ab 25.03.2018 “abgeschaltet” wird, bringe ich hier den Originaltext von arte TV mit einer ULTRAKURZBESCHREIBUNG, welcher das HISTORISCHE VERSTÄNDNIS für alle erleichtert, die den Schriftsteller Wassilij Grossmann noch nicht kannten, wozu auch ich selbst gehörte.

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ZITATANFANG “Die bewegende Geschichte des Schriftstellers Wassili Grossman, dessen Manuskript zu “Leben und Schicksal” vom KGB konfisziert wurde. Der Roman spielt im Zweiten Weltkrieg und kritisiert unverblümt die Stalin-Diktatur. Anhand von Buchauszügen und Interviews mit Zeitzeugen und Historikern begibt sich die Dokumentation auf Spurensuche nach Leben und Werk des Schriftstellers.

An einem Morgen im Oktober 1961 beschlagnahmte der KGB ohne Vorwarnung das Manuskript zu „Leben und Schicksal“ des Schriftstellers Wassili Grossman und brachte es in den unterirdischen Geheimdienstarchiven seines Hauptquartiers unter Verschluss. Alle Gnadengesuche blieben vergeblich. Erst den vereinten Bemühungen eines Dissidentennetzwerks gelang es schließlich, Teile des Manuskripts ins Ausland zu schmuggeln. 2007 konnte schließlich die vollständige Fassung des Werks in Deutschland veröffentlicht werden.
Grossman, der seine schriftstellerische Tätigkeit lange in den Dienst der sowjetischen Ideologie gestellt hatte, schildert in „Leben und Schicksal“ die düstersten Stunden des Stalinismus, darunter die Entkulakisierung und die politischen Säuberungen von 1937. Er enthüllt die unbarmherzige Maschinerie eines totalitären Regimes und kritisiert die zynischen Auswüchse der Ideale von 1917. Grossman zeichnete eine Parallele zwischen Nationalsozialismus und Stalinismus und ging damit weiter als je ein sowjetischer Schriftsteller zuvor. „Leben und Schicksal“ ist aber auch die Geschichte eines Mannes, der nach der Ermordung seiner Mutter durch die Nazis mit seiner jüdischen Abstammung konfrontiert wird; das Buch enthält einige der erschütterndsten Seiten, die jemals über den Holocaust geschrieben wurden.
Die fesselnde Dokumentation zeichnet anhand von Auszügen aus dem Roman das Leben Wassili Grossmans nach. Zeitzeugen, Historiker, Übersetzer und Schriftsteller erzählen in ihren Worten vom Leben und Werk eines Mannes, der nicht wegschaute und sein Jahrhundert mit Klarsicht, Mut und Humanismus so beschrieb, wie es war.

Besetzung und Stab  – Regie :Priscilla Pizzato  –  Land :Frankreich – Jahr :2017 – Herkunft : ARTE F” ZITATENDE arte-TV URL https://www.arte.tv/de/videos/069061-000-A/staerker-als-der-kgb/

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Ich schaue mir die gezeigten Personenphotos genau an: Das sind emotionslose Augen eines genauen Beobachters mit einem fast geraden Strich als Mund und einer kreisrunden, in der Sowjetzeit typischen, Intellektuellenbrille.

Was haben diese Augen gesehen?

Diese Augen haben die “Vernichtung der Kulaken als Klasse” gesehen, welche bei den Ukrainern bis heute als HOLODOMOR (1932-1933)  erinnert wird, wo man vermutet, daß irgendwas zwischen 3,4 – 14,5 Millionen Menschen PLANMMÄSSIG verhungert sind, weil Stalin dies für eine “tolle Idee” hielt.

Grossmann, wie der Name bereits andeutet, mit jüdisch-chassidischen Wurzeln, war geboren in Berditschew (bei Kiew) – und das liegt nicht weit entfernt von Babyn Jar, wo 1941 unter Kommando der Deutschen Nazi-Wehrmacht  ungefähr 34.000 Juden  in ungefähr 2 Tagen umgebracht und in Massengräbern verscharrt worden waren, darunter auch Grossmanns Mutter.

Aber vielleicht ist es nicht ganz richtig, zu sagen, daß Grossmann “chassidische” Wurzeln hatte. In dieser arte-TV-Doku jedenfalls wird nicht einmal erwähnt der Rabbi Levi Jizchak von Berditschew, 1740-1810, der sogar mit dem großen Baal Schem Tow – Israel ben Elieser, 1700-1760 –  bekannt war,  der, wenn ich richtig erinnere, irgendwo in Martin Bubers (1878-1965)  “Chassidischen Geschichten” vorkommt. Insoweit könnte man vielleicht eher sagen, daß Grossmann ein seinen eigenen Traditionen “entfremdeter Jude” war, wie übrigens eine ganze Reihe der Bolschewiki und kommunistischen Revolutionäre.

Grossmann war dann Kriegsberichterstatter und reiste in dieser Funktion auch bis Deutschland – und er hat auch die von russischen Truppen befreiten Konzentrationslager gesehen. Grossmann soll als einer der ganz wenigen Autoren in seinen Romanen  authentisch wirkende Gaskammer-Szenen eingebaut haben, daß einem das Blut gefriert.

Grossmann ist dann relativ jung mit bloß 58 Jahren  gestorben, und zwar als verfemter Romanschriftsteller, der nicht mehr publizieren durfte, weil es den Sowjet-Kommunisten nicht gefiel. In der Tat ist sein Stalingradroman – offenbar – zuerst in der Schweiz und dann in Frankreich erschienen, wohin das Manuskript mit über 1000  Seiten gerettet worden war.

Arte-TV läßt Wegbegleiter und am Publikationsprozess Beteiligte zu Wort kommen, die besonders hervorheben, daß Grossman im ZEITGESCHICHTLICHEN KLIMA der ÜBERALL GEGENWÄRTIGEN ANGST während des Stalinistischen Systems die Erkenntnis gelang, daß das Sowejtsystem und das Hitler-System GEMEINSAM hatten, daß sie  menschenverachtende TOTALITÄRE SYSTEM waren.

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Aber all das ist nicht der Grund, warum ich diese kurzen Anmerkungen schreibe. Ich schreibe, weil ich während der arte-TV-Sendung erneut nach Indizien suchte, wie der ABNABELUNGSPROZESS eines an sich “sowjetischen Beobachters” vom stalinistischen Unrechtssystem  verlaufen sein mochte. Wie soll ich formulieren: NACH dieser arte-TV-Doku scheint mir VORLÄUFIG, daß Grossmann eher DESKRIPTIV BESCHREIBEND ist, wie ein HISTORIKER oder Journalist, also deutlich unterscheidbar von dem “idealistisch-mystischen Moralisten” Alexander Solschenitzyn (1918-2008) etwa – Klammer auf: mit dem sich Präsident Putin zweimal zu sehr ausführlichen Gesprächen getroffen hat, wohingegen in Deutschland die Zeiten vorbei scheinen, wo Solschenitzyn in der Oberstufe des Gymnasiums gelesen wurde. Klammer zu! – , aber auch unterschieden von Voslensky, Michael S.: Sterbliche Götter. Die Lehrmeister der Nomenklatura, Erlangen, Bonn, Wien: Straube-Verlag 1989, wo eine Art “theoretisch schlüssige Erklärung” (oder “Interpretation”) versucht wird.

Arte-TV hebt besonders hervor, daß Grossman zu einer Art Schlußfolgerung kam, daß “ursachenlose Güte”, die er gelegentlich in dieser menschenfeindlichen Umgebung dieser unmenschlichen Zeitepoche  beobachtete, als Indiz verstanden werden könnte, daß das “Leben” sozusagen nicht “kaputt zu kriegen” sei, worauf dann folgte, daß man sozusagen “folglich” den MENSCHEN und sein EINZELLEBEN – und dessen Wert und Bedeutsamkeit – in den Blick nehmen müsse, damit Stalinismus und Hitlerismus UNMÖGLICH würden.

Sollte diese Überlegung von mir ungefähr zutreffend sein, dann würden allerdings sofort die Alarmglocken läuten, daß hier offenbar die “sowjetische  ILLUSION” der kommunistischen Revolution abgelöst wird von einer Art “UTOPIE eines Mindeststandard-HUMANISMUS”, der eventuell selber wieder nur eine ILLUSION sein könnte!

Mir fällt dann noch in der Wikipedia-Werkliste ein Roman von Grossmann auf: “Dieses Volk ist unsterblich.”, was meines Erachtens vielleicht in eine ähnliche Denkrichtung zielt, wo also bei Grossmann das LEBEN VON EINZELMENSCHEN und das LEBEN EINES KOLLEKTIVS sozuasgen als ÜBERLEBENSGARANTIE einer gewissen Art von “Basis-Humanismus” funktioniert oder funktionieren soll, jedenfalls wenn man hier nicht sofort hinweisen würde, daß das Argument des “LEBENS” zunächst ein BIOLOGISTISCHES ARGUMENT ist, das von “eigentlicher Philosophie” weit entfernt ist und – so wie ich es derzeit sehe  und verstehe – IMMER NOCH GEFÄHRLICH NAHE bleibt dem sogenannten SOZIALDARWINISMUS und damit dessen MATERIALISTISCHEM ZUKUNFTSOPTIMISMUS zum Beispiel vom Typ des “Übermenschen” a la Nietzsche.

Ich glaube, es ist sehr wichtig, an dieser Stelle zu betonen, daß Grossmann keineswegs im Angesichte des ENTSETZENS, das seine KLAREN AUGEN gesehen haben, von einer ABKEHR vom Bolschewismus zu einer UMKEHR im Sinne des russisch-orthodoxen Christentums fortschreitet – übrigens auch nicht zu einer RÜCKKEHR zum “ererbten Judentum” seiner Familie.

Oder etwas frontaler formuliert: Grossmanns RÜCKGRIFF auf den WERT DES LEBENS wirkt seltsam UNVOLLSTÄNDIG und HILFLOS, überwindet sozusagen die GRAUSAMKEIT DER HISTORISCH VORFINDLICHEN ZUSTANDSBESCHREIBUNG NICHT.

Die von Grossmann optimistisch gedeutete “grundlose Güte” hat ja  die UNERHÖRTEN LEICHENBERGE NICHT VERHINDERT, noch ist sie eine GARANTIE, daß sich dergleichen NIEMALS wiederholen kann, denn wir haben ja zum Beispiel auch heute wieder fast ÜBERALL in Europa ANTISEMITISMUS und verschiedene “Progromstimmungen”, zum Beispiel in Frankreich, in der Ukraine, in Polen und auch in Deutschland.

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Und mir fällt folgender Gedanke aus der Predigt eines griechisch-orthodoxen Archimandriten wieder ein, den ich irgendwo irgendwann aufgeschnappt habe:

Orthodoxe Theologie stellt GANZ AN DEN ANFANG der Priesterausbildung das Gleichnis vom VERLORENEN SOHN, um die WAHRHAFTIGE SITUATION des Menschen SCHONUNGSLOS zu beschreiben: Wir alle befinden uns als Menschen in der Situation des “verlorenen Sohnes”, und haben das ANRECHT AUF UNSER ERBE bei Gott VERSPIELT und sitzen bei den Schweinen, um von den Essensresten, die man diesen vorsetzt, uns notdürftigst zu erhalten. Aber das Gleichnis bleibt nicht bei der “grundlosen Güte”, welche dem Menschen ein wenig Schweinefutter erlaubt, stehen. Vielmehr geht es dann weiter im Gleichnis mit dem ERBARMEN des göttlichen Vaters, welches den Menschen in GÖTTLICHER “grundloser Güte” entgegeneilt und den Menschen  in die Kindschaft und sein Erbe  wieder einsetzt und letztlich den Menschen aus seinem DRECK herauszieht, indem Gott den Menschen ERLÖST.

Vielleicht könnte man sagen: “menschliche Güte”, wie sie Grossmann fast verzweifelt, als eine Art “letzten Halt” uns vorstellt, überschreitet die UNZULÄNGLICHKEITEN DER CONDITION HUMAIN und der menschlichen BEGRENZTHEITEN und UNVOLLKOMMENHEITEN NICHT – und erst die GÖTTLICHE GÜTE des GÖTTLICHEN ERBARMENS TRANSZENDIERT “kreatürlich vorfindliche Güte” zu einer METAPHYSISCHEN QUALITÄT, welche letztlich allein den “eigentlichen HUNGER” der menschlichen Seele zu stillen vermag.

Denn der Mensch an sich, ist  schon so tief bis zu den Schweinen gesunken, daß er AUS EIGENER KRAFT die HEILENDE RETTUNG nicht mehr schafft – und – wenigstens bei ABSOLUTER EHRLICHKEIT! – AUCH SELBER GAR NICHT MEHR AN RETTUNG GLAUBT, weil er seinen SELBSTWERT verloren hat. Oder vielleicht noch mehr zugespitzt: Der Mensch ist – bei ABSOLUTER EHRLICHKEIT gegen sich selbst! – sich nur zu sehr SELBER KLAR, daß er EIGENTLICH gar nichts besseres VERDIENT hat, als bei den Schweinen nach Essenresten zu wühlen!

Und auch Grossmanns Hinweis in seinem Buchtitel: “Dieses Volk ist unsterblich”, GREIFT ZU KURZ, denn Menschen und Völker STERBEN und UNSTERBLICHKEIT muss ihnen erst von GOTT GEGEBEN WERDEN, wofür als göttlicher Interventionspunkt eventuell die “Unsterrblichkeit der Seele” in Betracht käme – vorausgesetzt eine solche UNSTERBLICHKEIT DER SEELE gelangt überhaupt in den Bewußtseinskegel eines Sowjet-Kritikers wie Grossmann.

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Mein Ergebnis ist wenig begeisternd: WEDER STALINGRAD noch der Archipel Gulag noch die NAZI-Gaskammern sind eine GARANTIE dafür, daß eine UMKEHR stattfindet, wie sie in einem traditionellen Lied der Kuban-Kosacken aufscheint: “Stehe auf für deinen Glauben, russisches Land!”

Aber, falls ich Paulus nicht total mißverstanden habe, so könnte man eventuell sagen: Weder DASS wir ÜBERHAUPT IRGENDEINE ART Glauben haben, noch daß wir zum CHRISTLICHEN GLAUBEN gelangen, ist das VERDIENST VON UNS MENSCHEN, sondern liegt alles in Gottes eigener Hand!

Weil das so ist oder zumindest so sein könnte, kann ich jetzt mir den Worten aufhören, die sowieso das UNERKLÄRLICHE nicht ERKLÄRLICHER machen können, nämlich WIE ES JEMALS ÜBERHAUPT SO WEIT MIT UNS MENSCHEN HAT KOMMEN KÖNNEN, daß wir mit kreisrunden billigen Intellektuellenbrillen dem WAHNSINN der GEWALTHERRSCHER wie Hitler und Stalin MACHTLOS und FASSUNGSLOS  ZUSCHAUEN mußten!

Und wenn ich das eben noch schnell sagen darf: Ich bin NACH dem zweiten grossen Krieg geboren und ich habe HINTERHER “leicht reden”, denn ich kenne außer ein bischen Nachkriegszeit DIESES Entsetzen und Grauen der Hitler-Leute und der Stalinisten nur aus ERZÄHLUNGEN von Kriegsneurotikern! Weil aber auch wir Nachkriegskinder eines Tages nicht mehr da sind, BRAUCHEN wir Schriftsteller wie Wassili Semjonowitsch Grossmann, damit das ENTSETZEN des FORTSCHRITTLICHEN 20. Jahrhunderts AUFGESCHRIEBEN SEI FÜR ALLE ZEIT!

Wir LERNEN also bei Wassili Grossmann, DASS ABKEHR nicht nur MÖGLICH ist, sondern sozusagen eine UNVERMEIDLICHE KONSEQUENZ ist, wenn die WAHNSINNIGEN LEICHEBERGE größer werden, als dem Menschen  möglich ist, zu ertragen.

Die Frage, ob man  in der VERLORENHEIT DES ENTSETZENS im Gefolge des Zusammenbruchs einer ILLUSION voranschreitet zu etwas ANDEREM und NEUEM oder überhaupt noch voranschreiten kann, beantwortet Grossmann nicht, der also insoweit in einer Art “nihilistischen Blase” verharrt, wo keine POSITIVEN Richtungen sind, sondern wo bloß festgestellt wird, daß es “SO” nicht weitergehen könne und konnte.

Eine eigentliche UMKEHR im Sinne von METANOIA ist das noch nicht, eher eine Art “geistig-physische mentale Erschöpfung” von Kriegsteilnehmern  und Massaker-Zeugen und denen, die den GESTANK von VERBRANNTEM Menschen-FLEISCH in den Konzentrationslagern noch selber mit eigener Nase gerochen haben..

ABKEHR von NEGATIVEM impliziert eben keineswegs denknotwendig  UMKEHR zu POSITIVEM, welche allenfalls als nächster möglicher Schritt geahnt bleibt.

Buike Science And Music

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ALARM: Bundeswehr “als Ganzes” nicht einsatzbereit – historisches Tagebuch 20.01.2018

Der derzeitige Wehrbeauftragte der Bundeswehr –  kein “rechter Militarist”, sondern ein Vertreter der SPD – wird am 20.Januar 2018 publik gemacht mit der Einschätzung:

DIE BUNDESEHR IST “ALS GANZES” aktuell NICHT EINSATZBEREIT.

Quelle: Wehrbeauftragter hält Bundeswehr als Ganzes derzeit für “nicht einsetzbar”; in: FOCUS online, Samstag 20.01.2018 URL https://www.focus.de/politik/deutschland/trotz-steigenden-etats-wehrbeauftragter-haelt-bundeswehr-als-ganzes-derzeit-fuer-nicht-einsetzbar_id_8334736.html

Man würde jetzt ein grosses Geschrei erwarten auf der “rechten nationalen Seite”, aber NICHTS: TOTALES SCHWEIGEN!

Man würde jetzt einen Aufschrei des US-amerikanischen Präsidenten Trump erwarten, aber NICHTS: TOTALES SCHWEIGEN.

Man würde jetzt harte kritik der NATO erwarten, aber ICHTS: TOTALES SCHWEIGEN!

Wir wissen auch nicht, ob die UKRAINE und die BALTISCHEN STAATEN darüber informiert wurden, daß ein ernsthaftes deutsches “Backup” derzeit leider technisch unmöglich ist.

Aber ich vermute sehr stark, daß im PUTIN-Lager sehr aufmerksam registriert worden ist, daß die NATO TENDENZIELL sich auf einem ABWÄRTSWEG zu einem  MILITÄRBLUFF befindet, wo durch Kürzungen der konventionellen Komponenten die Schwelle für Atomwaffen-Einsätze GESENKT wird.

Ich muß leider wegen der Existenz eines NAZI-underground-empires ausserdem  für wahrscheinlich halten, daß in Deutschland gewisse sehr fortgeschrittene “directed energy-weaponry” und anderes einsatzfertig sein könnte.

Dies bedeutet jedoch nicht, daß sicher ausgeschlossen ist, daß zum Beispiel die Türkei die veränderte Wichtigkeit der konventionellen militärischen Komponenten dahingehend mißversteht, daß sie sich “eingeladen fühlen” könnte zu einem verstärkten DRUCK eben mit Hilfe dieser  – teils veralteten – “konventionellen Optionen”.

ES IST FÜR MICH SEHR BEUNRUHIGEND, daß diese NEUE LAGE DER DEUTSCHEN STREITKRAÄFTE KEINE IRGENDWIE GEARTETE ÖFFENTLICHE DISKUSSION AUSLÖST, was bedeuten könnte, daß in sogenannten “Kreisen im Hintergrund” ein “Spiel gespielt” wird, das, falls es publik werden würde, eventuell von den Menschen als VERÄPPELUNG verstanden oder mißverstanden werden könnte.

Ich selbst halte eine “nicht einsatzfähige Bundeswehr” für einen MASSIVEN VERSTOSS gegen RATIONALITÄT und deshalb für SEHR, SEHR GEFÄHRLICH.

Und selbstverständlich ist es einfache BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE SCHLAMPEREI,

  • daß con 6 deutschen U-Booten, alle 6 in Reparatur sind (in Dez. 2017/Jan 2018);
  • daß die Bundeswehr vom ADAC 6000 Hubschrauberstunden “gekauft” hat,. damit die Bundeswehrpiloten nicht ihre Lizenzen verlieren, (denn die eigenen Militärhuibschrauber können aktuell nicht genug Stunden “in der Luft” gehalten werden!!!)
  • daß die Firma Heckler-Koch sich erfolgreich verwahrt hat gegen gewisse Vorwürfe im Komplex der Nachfolgebewaffnung nach dem G-3-Gewehr;
  • daß das Militärtransport-Flugzeug  A400M immer noch nicht aus den sogenannten “Kinderkrankheiten” raus ist,
  • daß vieles andere nicht “rund läuft”, so daß der BUNDESRECHNUNGSHOF die Bundeswehr schon seit VIELEN JAHREN als nur “bedingt einsätzfähig” bezeichnete, was sehr erstaunlich ist, wenn man bedenkt, daß dies keine militärische Fachbehörde ist!

Oder etwas frontaler gesagt: FRÜHER, als ich Kaufmann gelernt habe, da hätte man Leute, die einen derartigen SAUHAUFEN “produzieren” GEFEUERT!

Buike Science And Music

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