Neuss-Kevelaer mit Fahrrad – 140 km an einem Tag – absolut machbar – 03-06-2018

Kevelaer – Marienbasilika

Heute – 03.06.2018 – habe ich etwas getan, was ich noch nie getan habe: Ich bin noch mal eben schnell vor meinem 65. Geburtstag mit dem Fahrrad von Neuss nach Kevelaer zum Ostkirchentag, was in google maps Routenplaner – Willich, Tönisvorst, Kempen, Aldekerk, Geldern, Kevelaer –  ungefähr 64 km hin  sind, mit Rückfahrt und einigen “Umwegen”  also fast 140 km. Die Hinfahrt habe ich sogar fast in der Zeit der Auskunft von google maps geschafft, nämlich in 3:20 (3 Std. 20) .

Neuss – Kevelaer – Fahrrad – Direktroute 64 km – 3:20:00 – fast durchgehend mit Radwegen

Klammer auf: NICHT OHNE VORBEREITUNG NACHMACHEN!

  • Regelmässig mindestens 1 Stunde möglichst jeden Tag DRAUSSEN sein (besonders wegen Gewöhnung an das augenblickliche “subtropische” Klima) und einen “normalen” Durchschnittslevel von 20 km/Tag versuchen .
  • Vorher längere Strecken fahren (letzte Woche war ich mit Fahrrad in Köln hin/zurück ungefähr 90 km).
  • Rücken-Dehnungsübungen der SPORTLER machen, unter anderem wegen der KNIE! Beide Übungen VARIIEREN al gusto!
  •    (Eventuell Übungen zu ISG-Blockade versuchen Iliosakralgelenk, erster, “unterster” Rückenwirbel -youtube googlen – oder eventuell nicht!)
  • Gangschaltung zweckmässig BENUTZEN – unter anderem wegen der Knie – und wegen der Fahrrad-KETTE.
  • Essen mitnehmen nicht notwendig (am Zielort essen) , aber ans TRINKEN denken!

Klammer zu!

Gnadenbild von Kevelaer – Typ “Consolatrix Afflictorum”, Luxemburg

Papst Johannes Paul II. in Kevelaer – Bronzeplakette vor dem Gnadenbild im Strassenpflaster

Die Rückfahrt habe ich langsamer angehen lassen und dabei auch etwas andere Routen benutzt, weil einfaches Geradeausfahren nämlich  unter Umständen langweilig sein kann.

Kevelaer – Russisch Orthodoxe Kapelle (St. Johannes)

Ich habe diesen Besuch beim Ostkirchentag mit einer ukrainisch-griechisch-katholischen Liturgie übrigens nicht einfach “ins Blaue” gemacht, sondern auf Grund einer Art “Eingebung” und weil ich von meiner Mutter her für “ukrainische Angelegenheiten”, wie man heute sagt, “sensibilisiert” bin. Ich hatte dann heute in Kevelaer die unerfreuliche Gelegenheit, die vom Erlösungswillen Jesu Christi her total unerleuchteten Animositäten von “Christen untereinander” zu bewundern – und zwar am eigenen Leib, weil ich ein “folkloristisches” Hemd trug, das man mir geschenlkt hat (!), das für jemanden ziemlich Ungebildeten aus der Ukraine “zu russisch” aussah.

Im übrigen bin ich aktuell im Zuge anderer Recherchen kürzlich auf zwei Stichworte gestoßen, die mich auch aufregen würden, wenn ich “Ukrainer” wäre, nämlich “Bund des russischen Volkes” / Союз русского народа (moskowitisches Ukraine-Problem ab ungefähr 1905)  und “Holodomor” (1932)  – Stichwort “Wlassow-Armee” (1945)  ist derartig “heikel” und “trudno” / “schwierig”, daß ich es nur mit etlichen Bedenken bringe.

Klammer auf: (Die Kenntnis der Vyshyvanka-HemdMUSTER der einzelnen ukrainischen OBLAST-Regionen ist auch bei Ukrainern selbst nicht allgemein und auch nicht vollständig genug bekannt. Noch weniger ist bekannt, daß ukrainische “folkloristische Muster” STARKE Ähnlichkeiten mit anderen “folklorisitschen Mustern” haben – und zwar bis hin in die Schweiz oder nach Finlland und Norwegen – und natürlich bis nach Belorus und Südpolen!)  Klammer zu!

Gottlob sind die Zeiten Stalins vorbai, wo man mit Gefängnis und schlimmerem BESTRAFT wurde, wenn man sich unvorsichtig über die “Kiever Rus” äusserte, weil die nämlich Herrn Stalin “nicht russisch genug” war. (Und SELBSTVERSTÄNDLICH habe ICH kurz in der “russisch-orthodoxen Kapelle” von Kevelaer “vorbeigeschaut”, wo sogar erstaunlicherweise gerade ein Moleben stattfand – in ziemlich beeindruckender und geradezu “atavistisch-altertümlicher” liturgischer FORM übrigens …)

Unterwegs ist mir ein wunderhübsches Städtchen aufgefallen, nämlich Kempen /Niederrhein, eine alte kurkölnische Festung mit einer bedeutenden Geschichte in der Zeit der preussischen Besatzung nach 1803 – und diese Stadt ist natürlich allen “Gebüldeten” bekannt wegen des Mystikers Thomas a Kempis – aus dem dortigen ehemaligen Franziskanerkloster  – und dessen wirkungsvollen Schrift “Nachfolge Christi” (de imitatione Christi) …

Die Probsteikirche dort ist ein Juwel der Antwerpener Altar-Schnitzkunst – und sie haben dort sogar einen Antonius Eremita- und Jakobus-Altar.

Unterwegs habe ich  die Stelle der “Schlacht von Krefeld”  passiert, wo  1758 – im 7-jährigen Krieg –  ein kur-braunschweigischer General – Prinz Ferdinand von Braunschweig –  einen Prinzen  Bourbon-.Conde – Louis de Bourbon, Comte de Clermont –  besiegt hat, woselbst das Denkmal bis heute auf der “Hückelsmay” , heute Stadtteil Krefeld-Forstwald,   steht! (Nicht  zu verwechseln mit der Schlacht  auf der Kempener Heide, 1642 …)

In unmittelbarer Nähe dieses Denkmals sind über 2000 Tote der Schlacht von Krefeld beerdigt.

Apropos Tote: von Neuss nach Kevelaer habe ich ingesamt ungefähr 10 Stellen passiert, wo Gedenkplätze für Todesfälle aus Verkehrsunfällen eingerichtet waren, einige davon noch ganz frisch, wo sogar noch die Kreidezeichen von der Unfallaufnahme und Spurensicherung zu sehen waren – und die Blumen noch nicht verwelkt!

Ansonsten ist heute noch passiert

  • Gedenkfeier für das ICE-Eisenbahnunglück von Eschede vor 20 Jahren
  • Stromausfall am Hamburger Flughafen
  • Schüsse in oder am Berliner Dom (auf der Museumsinsel?)
  • In Scheskazgan/Kasachstan ist ein 3-er-Team Astronauten  von der ISS sicher gelandet
  • und gestern hat die Weltmeisterschaftsauswahl Deutschlands in Kärnten nach einem wegen Unwetter verschobenen Testspiel sensationell gegen Österreich VERLOREN!

Nebenbei gesagt: Als ich diesen Blog-Post fast fertig hatte, sah ich noch kurz den Nachthimmel und bemerkte dort ein “Licht-Phänomen”, von dem ich nicht weiss, was es war. (Ich sehe seit vielen Jahren SO VIELE – sehr verschiedene – “auffällige Phänomene” am Nachthimmel, daß ich mir nicht einmal mehr Tagebuchnotizen mache! Nur eines verstehe ich nicht: Wenn ich es sehe, dann sehen es die Astronomen auch – und ich finde SEHR SELTSAM, daß die Astronomen darüber NICHT SPRECHEN, aus welchen Gründen auch immer!)

Und damit ersuche ich das Publikum, mir freundlichst für den heutigen Tag einer Parforce-Tour Urlaub zu gewähren!

Buike Science And Music

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Unmöglich: Jemand hat ein gleichseitiges Dreieck aus Schäfchenwolken an den Abendhimmel gezeichnet

Es ist Freitag, 25. Mai 2018, ca. 20:45, ich gehe auf den Balkon, um durchzuatmen und bin TOTAL VERBLÜFFT: Da hat “jemand” ein ZIEMLICH PRÄZISES “gleichseitiges Dreieck” an den Abendhimmel gezeichnet, aber nicht einfach aus dem Abgasstrahl von Düsenflugzeugen, sondern bestehend aus Schäfchenwolken  und mit etwas über die Endpunkte weiter gezogenen Linien, vielleicht wegen Veranschaulichung der  Winkelsätze oder der Strahlungssätze?

(Die LINIEN des beobachteten GLEICHSEITIGEN Dreiecks waren etwas “weiter druchgezogen” wie in dieser Graphik zur Veranschaulichung der Strahlensätze ..)

Ich mache folgende EINSCHRÄNKUNG für meine “Wahrnehmung” mit “menschlichem Wahrnehmungsapparat”: Wenn mir als begrenzter Mensch UNMITTELBAR ein “gleichseitiges Dreieck” wegen einer hohen GEOMETRISCHEN EXAKTHEIT auffällt, das jedoch aus “Schäfchenwolken” angeordnet wurde, dann ist MEINE optische Wahrnehmung offenbar zweidimensional, die “tatsächliche” oder “tatsächlichere” Struktur aber eine dreidimensinale Struktur, was das beobachtete PHÄNOMEN NOCH SEHR VIEL UNWAHRSCHEINLICHER macht.

So, ja, was soll man über Dreiecke sagen, wenn man so schlecht in Mathe in der Schule war wie ich?

Man nimmt ZEICHNUNGEN und GRAPHIKEN – und damit tut man ZUERST das, was Kinder tun, nämlich ANSCHAUEN – und WIRKEN LASSEN!

Wikipedia “gleichseitiges Dreieck” beglückt uns mit zwei SEHR, SEHR ÜBERRASCHENDEN Dreieckszeichnungen: links sehe ICH mit meinem Lesehintergrund die VESCIA PISCIS (welche verwendet wird bei “Christus in the Mandorla” oder “Christus Pantokrator”) , welche eine GRUNDFIGUR der “heiligen Geometrie” ist, also auch etwas mit “alter Kartographie” und “Landschafts-Modellierung” zu tun hat, rechts sehen wir ein gleichseitiges Dreieck in einem Kreis, das sozusagen die GRUNDFIGUR ist einerseits für den DAVIDSSTERN oder “Salomos Siegel” und andererseits eine Grundfigur für die TETRAHEDALE PHYSIK (des Richard Hoagland)  in kugelförmigen Himmelskörpern.

 

Hier haben wir – weil ich eben erwähnte “heilige Geometrie”, welche automatisch impliziert “Quadratur des Kreises” aus der Webprojekt  “Mathematische Basteleien”, pagetitle: Gleichseitiges Dreieck”,  von Jürgen  Köller URL http://www.mathematische-basteleien.de/dreieck.htm – zwei Beispiele für “Quadrat im gleichseitigen Dreieck”, deren Signifikanz ich allerdings nicht weiß und/oder nicht verstehe.

Das gleichseitige Dreieck, so lernen wir ebenfalls bei Jürgen Köller obige Quelle, ist auch die Grundfigur des FRAKTALS der sogenannten “Koch-Schneeflockenkurve”.

Abb. Koch-Schneeflocken-Kurve und Fraktal nach Jürgen Köller

 

Zwei sogenannte “Parkettierungen” (“Ausfüllen von Oberflächen”)  mit gleichseitigen Dreiecken …

Hier haben wir die GRUNDFIGUR eines DOPPEL-TETRAHEDERS für die TORSIONS-Astrophysik des Richard Hoagland, aus welcher man das SECHSECK einer Bienenwabe machen kann (als Draufsicht), in welchem Sechseck jedoch, wenn man ein bischen “anders anschaut” plötzlich ein “versteckter Würfel” auftaucht, siehe vorhin “Quadratur des Kreises”.

 

Hier sehen wir noch einmal eine KUGEL, wo wir bei Anwendung des TETRAHEDONS als Basisfigur einer PYRAMIDE auf einen BEVORZUGTEN BREITENGRAD von 19,5 Grad nördlicher Breite stoßen (wenn – wie in diesem Bild – die Dreiecksspitze “nach unten” zum “Südpol” zeigt.)

Hier sehen wir einen Hyper-Kubus mit 6 Zellen (?) in Bewegung, damit wir folgendes VERMTUNGS-THEOREM lernen, das mir soeben erstmals auffällt: Wenn du einen Gegenstand der “normalen” Schulbuch-Geometrie hast, dann setzte VERSUCHSWEISE die Vorsilbe “Hyper” davor und lass dich überraschen, was dann mit der gewöhnlichen DREIDIMENSIONALEN WAHRNEHMUNG DES MENSCHEN PASSIERT! Ist sozusgen eine “beliebte Methode” der alten Quellen: Schreibe über das QUADRAT und über QUADRATUR des Kreises und überlasse es der Intelligenz des Lesers, selber herauszufinden, daß es dann erstens eine KUBIERUNG der KUGEL geben sollte und zweitens möglicherweise einen oder sogar mehrere HYPER-WÜRFEL! Wir begreifen aber jetzt schon ansatzweise die WICHTIGKEIT der sogenannten “platonischen Körper” …  für  deren Hyperkörper man aber ein “optisches Sehtraining” braucht, weil es für unsere Augen gar so ungewöhnlich ist. Und falls ich das sagen darf: Hyper-Würfel könnte etwas zu tun haben mit “Torus-Geometrie”, ich habe allerdings jetzt nicht auswendig parat, was genau – und könnte mich also auch irren!

Diese Abbildung mit dem Doppel-Tetraheder überrascht und verblüfft durch die Bildunterschrift, nämlich MERKABA, was andeuten soll, dass hier KEIN DIREKTER BEZUG zur tetrahedalen Astrophysik des Richard Hoagland beabsichtigt ist.  Quelle: Webprojekt “Quinta Essentia”, page: Spherical Geometry & 19,5 degree URL http://vigilantdream.blogspot.de/2008/12/spherical-geometry-195-degrees.html

Mit meinem derzeitigen  aktuellen Halbwissen, erkenne ich hier eine antibare  Torsion (entgegengesetzte Drehung (eines Wirbels/Vortex) – wie in dem NAZI-Projekt “Glocke” / “bell”, siehe Farrell, Joseph P.), die allerdings auch vorkommt in der sogenannten ÄLTESTEN LANDKARTE (aus Babylon), wo zwei Teile sind, a) ein Landkarten-Diagramm für die Erdoberfläche und b) ein TEXTBESCHREIBUNG einer HIMMELS-KARTE, die man WAHRSCHEINLICH darüberlegen soll, wobei meine VERMUTUNG ist, daß dann ebenfalls eine “entgegengesetzte Drehung und ein entsprechender WIRBEL / Vortex entstehen könnte.

 

Wir sehen aber in dieser SELTSAMEN Merkaba-Graphik noch etwas, nämlich eine DOPPELSPIRALE, aber nicht wie im DNS-Molekül, sondern wie im IDA-PINGALA-Konzept der indischen “spirituellen Biologie” und CHAKRALEHRE. (Chakra-Spielereien sind  in manchen “esoterisch angehauchten” Sport-Trainingsmethoden aktuell “total chic” und angesagt – und ich habe deshalb zu WARNEN, daß INDISCHE ORIGINALQUELLEN vor ALLEN SPIELEREIEN mit “Chakra-Methoden” und ganz besonders mit Ida-Pingala OHNE WIRKLICHEN LEHRER DRINGEND ABRATEN, weil man davon – auch aus Versehen – SEHR KRANK werden kann.)

Man kommt aber vollends in Schleudern, wenn einem die Bezeichnung “MER-KA-BA” hier vorgeschlagen wird, denn das ist ein BEGRIFF aus der hebräisch-biblischen ESOTERIK und wird zum Beispiel benutzt für den WAGEN in der bekannten Story  des Ezekiel/Hesekiel  (?), meint aber vom Wort her so etwas ähnliches wie “Licht-Wagen”, welcher in der sogenannten “Merkaba-Mystik” des esoterischen Judentums zu weiteren Kompliziertheiten führt, die man ansatzweise  bei – dem rational schreibenden – Gershom Scholem findet. Ich sollte vielleicht noch eben ergänzen, daß alle drei Bestandteile von Mer-Ka-Ba im PHARAONISCHEN HIEROGLYPHISCH ÄGYPTISCHEN  EINE BEDEUTUNG haben: Mer = Pyramide, Ka-(Körper) (“Seelenvorgel”) und Ba-(Körper), ja HOPPLA!

Veranschaulichung von Merkab-Fahrzeug und Merkaba-Meditation, wahrscheinlich NICHT VÖLLIG KORREKT AUTHENTISCH, aber GEOMETRISCH instruktiv, durch Herstellung einer Korrelation zwischen menschlichem Körper und Geometrie. – Wir AHNEN auf  Grund dieser Abbildung eventuell “besser”, warum Farrell im Zusammenhang seiner Evaluation des NAZI-Bell-Projektes unter Hinweis auf das sogenannte “UFO-Ereignis” von Kecksburgh/USA von TELEPORTATIONS-Phänomenen berichtet. Wir ahnen aber noch viel besser jetzt, wie UNVERANTWORTLICH und BUBIHAFT diese NaZI-Gloecken-Experimente “tatsächlich” gewesen sein könnten – so daß sie zum Beispiel unbekannte Nebenwirkungen hatten und eventuell noch haben!

Quelle: page-title: Merkabah –  URL http://www.crystalinks.com/merkaba.html  – Es werden in dieser Quelle alte chassidische und hebräische Erklärungen dargeboten, aber auch sehr fragwürdige “lebende Esoteriker” zitiert, denen ich NICHT FOLGE.

Ich traue mich fast gar nicht, es zu sagen, weil die Leute in Westeuropa solche Sensibelchen geworden sind: Aber das gleichseitige Dreieck ist natürlich eine GEOMETRISCHE VERANSCHAULICHUNG für die christliche Lehre vom DREIEINIGEN GOTT. Ja, hoppla!

Und fertig und Feierabend.

Buike Science And Music

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BILD-Zeitung flippt aus: Putin hat Merkel Rosen geschenkt – 22-05-2018

Es geht bergab mit Deutschland und mit dem Niveau und die BILD-Zeitung, gut bekannt für ihre proletarischen Zielgruppen, hat SKANDAL geschrien, weil Putin Merkel soeben am 18.05.2018  in Sotschi Rosen geschenkt hat. (Man wagt gar nicht, sich  auszumalen, welche Katastrophe passiert wäre, wenn Putin Merkel eine “Bild”-Zeitung geschenkt hätte …)

BILD-Zeitung hat aber MÖGLICHERWEISE NICHT berichtet, daß Merkel bei dieser Gelegenheit ein GEGENGESCHENK gemacht hat, offenbar, wenn wir dem Geheimdienst trauen dürfen, DEUTSCHES BIER (das gar nicht “deutsch” ist, sondern ein tschechisch-böhmisches Rezept aus der Stadt PILSEN benutzt)!

Quelle 1: Treffen in Sotschi. Warum Outins Blumen an Merkel ein Affront sind: in: BILD online vom 18.05.2018, Beitrag kann nur nach Bezahlung einer Gebühr weitergelesen werden – URL https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/angela-merkel/merkel-bei-putin-analyse-55741274,view=conversionToLogin.bild.html

Quelle 2: Treffen zwischen Putin und Merkel: Wie ein Blumenstrauß zum Zankapfel wird; in: STERN online von Ellen Ivits, 22-05-2018 URL https://www.stern.de/politik/ausland/wladimir-putin-trifft-merkel–wie-ein-blumenstrauss-zum-zankapfel-wird-7992442.html

Quelle 3: Putins Blumen für Merkel. “Bild” sieht darin eine Beleidigung; in: SPUTIK Deutschland (aus Russland) vom 20.05.2018 URL https://de.sputniknews.com/politik/20180520320801427-putin-merkel-blumen-affront/

ZITAT: “Laut der Zeitung war der Strauß nötig, um Merkel daran zu erinnern, dass sie eine Frau ist. Dies hält „Bild“ für beleidigend.”

Quelle 4: “Herr im Haus” und “Blumen-Affront”: Russischer Politologe antwortet “Bild”, in: Sputnik Deutschland (aus Russland) vom 20.05.2018 URL https://de.sputniknews.com/politik/20180520320804111-putin-merkel-sotschi-bild/

Zitat: “Der stellvertretende Direktor des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, Wladislaw Below, hat einen Artikel der „Bild“-Zeitung über das Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sotschi scharf kritisiert.”

So, es ist spät in der Nacht  und der Vorgang mir an sich ein bischen zu blöd und ich kommentiere hier  nicht.

Denn über schlechten Geschmack und ungezogenes Verhalten von spätpubertären BILD-Zeitungs-BUBIS braucht man nicht zu streiten.

Immerhin hat die BILD-Zeitung wieder mal erreicht, daß über BILD GEREDET wird – vielleicht in der Hoffnung, daß dann auch die Umsätze steigen und mehr Geld in die Kasse kommt.

Vielleicht sollte BILD-Zeitung die BRANCHE wechseln, denn nicht nur der Kreml-Sprecher hat sich BEFREMDET gezeigt, sondern GANZ OSTEUROPA versteht nicht, wie man sich hier überhaupt BILD-zeitungsmässig und stark proletenhaft AUFREGEN konnte.

Ich möchte an sich die BILD-Zeitungs-Leute dumm sterben lassen, darf hier aber vielleicht anmerken, ohne ein Landesgeheimnis zu verraten:

Es gibt nach meinen Informationen im Internet Handreichungen für US-Diplomaten, die nach POLEN versetzt werden, damit diese wenigstens nicht sofort PEINLICH AUFFALLEN, weil sie die POLNISCHEN HÖFLICHKEITSFORMEN im  VERHALTEN und BENEHMEN und in der SPRACHE nicht kennen – zum Beispiel in Polen ganz beliebt, der in Westeuropa als altmodisch eingeschätzte  HANDKUSS ! Es ist auch eine VOKABELLISTE beigefügt, weil es in der polnischen Sprache etwas gibt, was es fast nirgends sonst mehr gibt, nämlich EXTRA HÖFLICHKEITSWORTE, die noch aus der Zeit kommen, als man sich nach dem VORBILD eines aristokratischen EDELMANNS und einer EDELFRAU zu benehmen hatte.

Kurz und gut: Wir Westeuropäer werden also in Osteuropa und besonders in Polen und Russland und in der feinen Gesellschaft in St. Petersburg UNANGENEHM als UNZIVILISIERT auffallen, egal für wie “gut vorbereitet” wir uns halten mögen.

Was ich aber eben noch schnell sagen möchte dürfen, ist folgendes: Warum ist der BILD-Zeitung eine DERARTIGE PEINLICHKEIT erlaubt, daß ganz OSTEUROPA über diese “restgermanischen Bauerntölpeleien” aufschreckt – und ich selbst fast anfange, mich als DEUTSCHER SCHRUMPFGERMANE SCHÄMEN ZU MÜSSEN!

Oder anders gesagt: Hoffentlich kriegt die BILD-Zeitung über den Deutschen Presserat eine NACHHILFESTUNDE, was unserem Land DIENT und was auf INTERNATIONALEM PARKETT ERFORDERLICH ist.

JEDER KANN GEGEN BILD-Zeitung in obiger Sache  beim Deutschen Presserat eine ONLINE-Beschwerde einreichen unter URL https://www.presserat.de/beschwerde/online-beschwerde/

Denn sonst denkt die ganze Welt vielleicht, daß ALLE DEUTSCHEN genauso BLÖDE und PRIMITIV sind, wie die BILD-Zeitung!

Buike Science And Music

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Wann ist die Erde eine Scheibe – Wenn du vom Weltraum kommst

Es ist Pfingstmontag 2018 und es passiert etwas, was noch nie passiert ist: Mir fällt in der Badewanne etwas ein!

Aber nicht weil ich über die Entdeckung des Archimedes von der Gewichtsbestimmung durch Wasserverdrängung nachdenke.

Klammer auf: Das archimedische Prinzip in der Formulierung nach Professor Galetti, Gotha, 18.-19.Jahrhundert,  lautet ungefähr: Wirft man einen Klumpen Gold ins Meer und ist er nach einer halben Stunde noch nicht wieder aufgetaucht, dann muß er als verloren betrachtet werden! Klammer zu!

Nein, ich denke nach über die aristotelisch-antik-griechische Frage, WIE DER MENSCH GESICHERTE KENNTNIS erhalten kann.  Denn jedermann weiss: Der sogenannte Wahrnehmungsapparat des Menschen ist erstens “relativ” BEGRENZT und zweitens – unter anderem deswegen –  UNZUVERLÄSSIG. Ja, die griechische Antike argwöhnte, daß der menschliche Wahrnehmungsapparat sogar GETÄUSCHT werden kann – und in der Tat besonders in der Astronomie auch oft getäuscht WIRD.

Und mir fällt plötzlich auf  die GRANDIOSE KÜHNHEIT der heutigen Astronomie NACH dem  Hubble-Weltraumteleskop und NACH  dem space-basierten SOHO-Sonnenobservatorium: Heutige Asronomen WAGEN es, Aussagen zu machen über Ereignisse und Zustände in  100 Millionen Lichtjahren Entfernung.

Sie tun das, obwohl NIEMAND – also: kein sterblichgeborener Mensch –  dort war und obwohl NIEMAND  von dort DIREKTE Beobachtungen hat.

Aber das ist doch BANAL und jeder Ingenieur kann es einem sagen: Heutige EMPIRISCH-experimentelle Forschung macht BEOBACHTUNGEN und MESSUNGEN unter sogenannt “kontrollierten Bedingungen”, so daß in einem DANACH startenden VERARBEITUNGSPROZESS sogenannte INDIREKTE SCHLÜSSE möglich werden, die man manchmal auch als RÜCKSCHLÜSSe oder RÜCKFOLGERUNGEN bezeichnet.

So, ich gehe hier nicht auf das Problem der sogenannten ÜBERPRÜFBARKEIT und VERIFIZIERBARKEIT  von heutigen wissenschaftlichen Theoremen und Sätzen ein, die nämlich ganz besonders in der Astronomie SEHR OFT NICHT WIRKLICH ÜBERPRÜFBAR sind, was dann Wissenschaft zu einer Art “modifiziertem Glaubenssystem mit temporär gültigen Sätzen” machen würde.

Das ist SEHR VERTRACKT, aber ich greife jetzt heraus das Stichwort von den “kontrollierten Bedingungen”, das in der “formalen Logik” ein Aequivalent besitzt und kurz gesagt lautet: WENN ich einen WISSENSCHAFTLICHEN SATZ sage (oder ein Theorem aufstelle), dann muß ich IM IDEALFALL die BEDINGUNGEN aufzählen, die NÖTIG sind, damit er GELTEN SOLL.

Beispiel: Wenn ich rechne 1 minus 4, dann ist diese Operation im Bereich der NATÜRLICHEN ZAHLEN UNGÜLTIG, weil dort keine negativen Zahlen definiert sind. Erst wenn ich als GÜLTIGKEITSBEDINGUNG die MENGE DER NEGATIVEN ZAHLEN “hinzufüge” und mich im Körper der “rationalen Zahlen” bewege, erhalte ich ein GÜLTIGES Ergebnis und die Aufgabe wird plötzlich LÖSBAR.

Und jetzt lautet also meine Badewannenfrage: UNTER WELCHEN BEDINGUNGEN könnte GÜLTIG sein, zu sagen: DIE ERDE IST EINE SCHEIBE?

Die Antwort ist PIPIEINFACH – und jedes Kind kann sie finden: Wenn ich den Vollmond am Himmel sehe, dann sehe ich eine runde Scheibe! Soll heissen: Wenn ich in Gedanken mich auf den Mond stelle und VON DORT die ERDE beobachten würde, dann sollte diese ebenfalls eine RUNDE SCHEIBE “sein”.

BEREITS DIES IST EIN INDIREKTER SCHLUSS, den NIEMAND VERIFIZIEREN KANN, wenn es keine WELTRAUMFAHRT gibt, wo also jemand “zum Mond hinfährt” und dann zurückfunkt: “Alles okay, ich habe die Erde gesehen und sie ist tatsächlich genau wie der Vollmond eine runde Scheibe.” Und damit wir SICHER oder GEWISS sein können, daß dieser Mondastronaut nicht geflunkert oder GELOGEN hat, wäre es wirklich hübsch, wenn dieser Astronaut eine VIDEOAUFNAHME machen würde, die er uns VORSPIELEN könnte, damit wir es “mit eigenen Augen” tatsächlich “sehen” können, vorausgesetzt niemand hätte diese Videoaufnahmen absichtlich manipuliert und verfälscht.

Klammer auf: Dies ist ein FUNDAMENTALPROBLEM aller menschlichen Erkenntnisversuche: “LETZLICH” erzeugt nur die “BESICHTIGUNG MIT EIGENEN AUGEN” oder die “persönliche Erfahrung” etwas, was man als “letzte GEWISSHEITEN” bezeichnen könnte. ES IST EIN LEBENSLANGER PROZESS VON ÜBERRASCHUNGEN daß diese NAIVE ERWARTUNG erstens NICHT ALLGEMEINGÜLTIG ist und ZWEITENS gar OFT “nicht letztlich funktioniert”. Klammer zu!

Und jetzt geht’ s los: Bitte formulieren Sie die BEDINGUNGEN, WARUM  gelten kann, daß die Erde, daß der Mond UNTER GEWISSEN UMSTÄNDEN vom menschlichen Auge als “runde Scheiben” wahrgenommen werden?

Die erste Bedingung lautet: DAMIT ein Himmelskörper als “runde Scheibe” wahrgenommen werden kann, muss eine – ausreichend – GROSSE ENTFERNUNG eingehalten werden, wo man KEINE 3-d-Objekte, wie zum Beispiel Berge erkennen und unterscheiden kann. Ich weiß nicht, ob man physikalisch-physiologisch sagen könnte: ENTFERNUNG ist als BEDINGUNG nötig, WEIL sie eine BESTIMMTE BILDPIXEL-AUFLÖSUNG produziert, die 2-d-Ergebnisse NOTWENDIG liefert.

Die zweite Bedingung lautet: Damit ein Himmelskörper als “runde Scheibe” wahrgenommen wird, muss eine KREIS-Geometrie angewendet werden, ABER wir können keineswegs GEWISS sein, daß diese Sorte von “Kreis” in der ÜBERPRÜFUNG nicht von einem PERFEKTEN MATHEMATISCHEN KREIS ABWEICHEN würde. (Zum Stichwort “Kreis” gibt’s gleich noch mehr!)

Die dritte Bedingung ist vielleicht die verblüffendste: Damit jemand einen Himmelskörper als “runde Scheibe” bezeichnet, muss ein BEOBACHTER da sein, der das GENAU SO GESEHEN hat. Und jetzt gibt’s ein ASSYMETRISCHES PROBLEM: Im Falle der “runden Mondscheibe” können ALLE Menschen BESTÄTIGEN, daß sie DIREKTE BEOBACHTUNGEN und DIREKTE diesbezügliche ERFAHRUNGEN hatten – im Falle einer “runden Erdscheibe” jedoch nicht, jedenfalls SO LANGE NICHT,  bis der ERSTE ASTRONAUT AUF DEM MOND uns genau solche AUFNAHMEN von der “runden Erdscheibe” mitgebracht und gezeigt hat.

Jetzt, Achtung Falle: WIE LAUTET DER LÖSUNGSSATZ?

VERFÜHRERISCH nahe läge zum Beispiel die VERALLGEMEINERNDE Formulierung: IST die Beobachtungsentfernung groß genug, dann “sind” oder werden wahrgenommen ALLE HIMMELSKÖRPER als “runde Scheiben”. Wir lernen aus einer solchen Formulierung zum Beispiel, daß Himmelskörper erwartungsgemäss nicht als “blinkende Rechtecke” daherkommen sollten –  was sie aber bei bestimmten in der ASTRONOMIE heute verwendeten apparativen BILDDARSTELLUNGSMETHODEN “tun”! Hoppla!

Und noch einmal HOPPLA: Wir müssen den Begriff “Entfernung” präzisieren, denn unser Lösungssatz-VERSUCH wird FALSCH, wenn wir die ENTFERNUNG für eine Beobachtung SEHR GROSS VERGRÖSSERN, denn dann erhalten wir einen ANDEREN Lösungssatz!

Und welchen?

Der Lösungssatz für SEHR, SEHR grosse Beobachtungsentfernungen lautet: IST ein Himmelskörper SEHR, SEHR, SEHR WEIT ENTFERNT von einem menschlichen Beobachter, dann “sieht” dieser, dann “nimmt dieser wahr” einen PUNKT, und zwar unter der Bedingung daß LICHT vorhanden ist in dieser Beobachtung. Denn wenn in EXTREMEN ENTFERNUNGEN KEIN LICHT in die Beobachtung “eingehen” kann, dann würde ein menschlicher Beobachter GAR NICHTS sehen! –  (Klammer auf: die Licht-Bedingung ist keine “hinreichende” Unterscheidung für eine Klassifizierung von Himmelskörpern, denn in unserem Planetensystem erscheinen zum Beispiel auch einige Planeten als LICHT-Punkte am Abendhimmel. Klammer zu!) –  Ja, HOPPLA! Und als INDIZ, daß ich hier nicht einfach dahergeplappert habe, kann ich beibringen: WEIL wir als Menschen normalerweise LICHT benötigen, um etwas zu “sehen”, DESHALB konnten wir bislang in der Astronomie hauptsächlich solche Himmelobjekte erfassen, die LICHTPUNKTE zum Beispiel von STERNEN sind, welche eine EIGENE LICHTQUELLE besitzen. FEHLT das LICHT und ist KEINE EIGENE LICHTQUELLE vorhanden – oder ist anderweitig vorhandenes Licht zu schwach -, dann war  die ältere Astronomie eben am Ende ihrer Möglichkeiten – und erst heute  hat man MEHRERE indirekte Methoden zur Verfügung, um zum Beispiel EXO-Planeten, die LICHT bloss EXTREM SCHWACH REFLEKTIEREN, aufzuspüren. (Wir messen in der Tat heute EXTREM KLEINE Lichtschwankungen in Orbitalsystemen und wir haben heute neuartige Theorien, wo die “Existenz” von astronomischen Objekten zum Beispiel durch “Schwerkraftstörungen”, also OHNE Einsatz von Licht,  rückerschlossen werden kann. Bei der Entdeckung der Planeten am RANDE unseres Planetensysems im 19.-20 Jahrhundert wurde zum Beispiel ZUERST eine BAHNSTÖRUNG “errechnet”, dann gefolgert, daß Bahnstörung mit SCHWERKRAFTSTÖRUNG korreliert ist oder sein sollte – ich formuliere vorsichtig, weil bis heute nicht ganz klar ist, was genau “Gravitation” eigentlich ist! – und erst DANACH suchte man den Himmel OPTISCH mit Teleskopen ab, ob man einen solchen VERMUTETEN Himnmelskörper auch durch Beobachtung auf Photoplatten zum Beispiel BESTÄTIGEN konnte.)

So, nach all diesen Schwierigkeiten lautet jetzt der Lösungssatz für unser Pfingstmontag-Badewannenproblem: DAMIT ein BEOBACHTER mir sagen kann, daß ER SELBST gesehen hat, daß die Erde eine “runde Scheibe” sozusagen “ist”, muß dieser Story-Erzähler ein ASTRONAUT sein, der in PASSENDER ENTFERNUNG den Himmel nach der ERDE abgesucht und dann auch gefunden  hat.

Wir sind aber noch nicht fertig. Denn jetzt kommt eines der schlimmsten Probleme überhaupt, das zum Beispiel Bertrand Russel untersucht hat, obwohl es gar nicht von ihm stammt, nämlich die Frage, was wir unter dem kleinen Wörtchen “ist” verstehen wollen, könnnen und /oder dürfen. Handelt es sich um eine EXISTENZAUSSAGE oder um Verwendung von “ist” als HILFSVERB, wo also die eigentliche AUSSAGE in einem grammatischen ZUSATZ zu “ist” liegt?

Damit sind wir beim nächsten Problem, das man in älterer Zeit so formuliert hätte: WELCHES IST DIE WAHRE GESTALT DER ERDE?

Wir haben bis hierhin gefunden und gehört, indem wir die KRITERIEN “Licht” und “Entfernung” angewendet haben:

  • Die Erde ist – unter Umständen –  eine “runde Scheibe”.
  • Die Erde ist – unter Umständen –  ein Punkt.
  • Die Erde ist – unter Umständen – nicht auffindbar, woraus gewöhnlich vermutet wird, daß sie eventuell – unter Umständen –  gar nicht da ist.

Aber das hatten wir eigentlich NICHT ERWARTET, daß wir plötzlich darauf gestossen werden, daß “unsere” Erde UNTER UMSTÄNDEN “gar nicht da” oder “nicht auffindbar” ist. Dazu gleich mehr!

Und was FEHLT in dieser Liste?

Richtig: Hier fehlt die Aussage von der ERDKUGEL, die wir uns aber relativ einfach “besorgen”, indem wir sagen: wenn wir etwas RUNDES haben, wo ein KREIS “durchschimmert”, dann sollte auch eine KUGEL wenigstens denkmöglich sein, denn der Kreis ist der Durchmesserschnitt durch eine Kugel.  Man begreift jetzt, warum ich weiter oben von der Beobachtung einer “runden Scheibe” sprach.

ERST JETZT haben wir die PROBLEMSTUFE ERREICHT, welche angeblich das “dunkle” und “dumpfe” Mittelalter geplagt hat, nämlich die – behauptete, angebliche vermutete, hypothetisierte –  MITTELALTERLICHE STREITFRAGE, ob die WAHRE GESTALT der Erde eine “Scheibe” oder eine Kugel” tatsächlich “ist”.

An dieser Stelle müssen wir jetzt einfügen ein Ergebnis der HISTORISCHEN FORSCHUNGEN ungefähr seit der Jahrtausendwende des Jahres 2000 n. Chr.: Man ist sich nämlich RELATIV EINIG geworden, daß die Idee einer  ERDSCHEIBE eine Art “PROPAGANDA-ERFINDUNG” ist und daß im Mittelalter selbst NIEMAND (von den Bildungseliten)  an eine “Erdscheibe geglaubt” hat. Dies dürfte für etliche Leser derartig ÜBERRASCHEND sein, daß ich vorsichtshalber einige Autoren nenne, bei denen man weiter recherchieren kann:

 

  • Krüger, Reinhard: „Ein Mythos der Moderne: Die Erdscheibentheorie im Mittelalter und die Verfälschung des Hexaemeron des Basilius von Caesarea durch Bernard de
    Montfaucon (1706)“, in: Mittellateinisches Jahrbuch, 35, II (2001), S. 27-54
  • Krüger, Reinhard: Süddeutsche Zeitung (SZ) – 6/2005 – Wissen – “Flach war sie nie. Im Mittelalter glaubte niemand, die Erde sei eine Scheibe” – PDF-Datei
  • Krüger, Reinhard: Das Überleben des Erdkugelmodells in der Spätantike (ca. 60 v.u.Z. – ca. 550) (= Eine Welt ohne Amerika II), Berlin 2000
  • Krüger, Reinhard: Das lateinische Mittelalter und die Tradition des antiken Erdkugelmodells (ca. 550 – ca. 1080) (= Eine Welt ohne Amerika III), Berlin 2000
  • Lindgren, Uta: Warum wurde die Erde für eine Kugel gehalten? Ein Forschungsbericht.
    In: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 41 (1990), S. 562–574
  • Russell, Jeffrey Burton, “The Flat Error: The Modern Distortion of Medieval Geography”, in: Mediaevalia 15 (1993): 337–353
  • Russell, Jeffrey Burton: The Myth of the Flat Earth, Studies in the History of Science, 1997, short online ressource – (American Scientific Affiliation)
  • Simek, Rudolf: Die Form der Erde im Mittelalter und die Erfinder der Scheibengestalt. In: Mittelalter und Moderne. Entdeckung und Rekonstruktion der mittelalterlichen Welt. Kongreßakten des 6. Symposiums des Mediävistenverbandes in Bayreuth 1995.
    Hrsg. von Peter Segl. Sigmaringen: Thorbecke 1997, 139-147
  • Simek, Rudolf: The shape of the Earth in the Middle Ages and Medieval Mappaemundi. In: The Hereford World Map: Medieval World Maps and their Context, ed. Paul D.A. Harvey. London 2006, 293-303
  • Simek, Rudolf: Die Scheibengestalt der Erde im Mittelalter. In: In: Ulrich Müller, Werner Wunderlich (Hg.) Burgen, Länder, Orte. Konstanz 2008 (= Mittelaltermythen 5), 789-802
  • Simek, Rudolf: Kugel oder Scheibe? Das Bild von der Erde im Mittelalter. In: Spektrum der Wissenschaft. Spezial 2/2002: Forschung und Technik im Mittelalter, 20-24 – Sphère
    ou disque? La forme de la Terre. In: Dossier pour la Science 2/2003: Les Sciences au Moyen Âge, 32-36

Man könnte stark zusammenfassend sagen: a) Aus der Ikonographie meiner beiden Namenspatrone, des hl. Brunos, des Karthäusers und des hl. Antonius Abbas aus Ägypten kann unter anderem abgeleitet werden, daß diese beiden etwas gewusst haben sollten unter anderem von der ANTIKEN ERDKUGELTHEORIE, wie sie zum Beispiel für uns heute fassbar wird in Claudius Ptolemaios, ca. 100 n. Chr., der das Wissen der Bibliothek von Alexandria bis mindestens zu deren Gründungszeitpunkt im 3. Jahrhundert vor Christus zurück zusammenfasst, welches über die “Enzyklopädie” des Isidor von Sevillia unter dem Titel “Etymologiarum”  bis etwa ins Jahr 1560 “transportiert” wird, ein Ptolemaios-Wissen jedoch, das sich  unter anderem abstützt auf PHÖNIZISCHE Quellen und namentlich auf seinen phönizischen (Fast-)Zeitgenossen “Marinos von Tyrus“, wobei wir vielleicht vermuten dürfen, daß einige schematische Abbildungen auf gewissen karthagisch-phönizischen MÜNZEN als “Weltkarten” oder zumindest “Erdteilkarten” – link 1link 2 –  interpretiert werden könnten.

Karthagisch-phönizische MÜNZE, von der man aktuell VERMUTET, daß – bei etwas grosszügiger Deutung – gewisse Zeichen als “Landkarte” /”Weltkarte” interpretiert werden können. Hier würde ich aus meiner ERFAHRUNG mit ZEICHENDEUTUNG und SEMIOTIK ganz bestimmt eine REST-SKEPSIS bewahren, BEVOR NOCH ANDERE und eventuell DEUTLICHERE  alte Artefakte zue BESTÄTIGUNG  aufgetaucht sind!

So, bevor es jetzt zu sehr detailverliebt wissenschaftlich und forschungsmässig wird, darf ich mit folgenden Überlegungen hier zum Schluß kommen, denn schliesslich haben wir Feiertag:

Erstens beabsichtigt auch  die sogenannte ERDKUGEL-Theorie möglicherweise keine HINREICHENDE AUSSAGE über das Problem der sogenannten “wahren Gestalt” der Erde  (Heutige 3-d-Kartierung der NASA vom Weltraum aus sagt ungefähr: Die Erde sieht ein bischen aus wie eine “Kartoffel” und ein TEIL der Abweichungen von einer “idealen Kugelgestalt” sei angeblich verursacht durch SCHWERE TREFFER und DELLEN im Zeitalter der PLANETENENTSTEHUNG in unserem Sonnensystem.) Denn: Wenn man von ERDAPFEL spricht und wenn Andis Kaulins aus den Donaukulturen eine Himmelskarte auf einer WEB-SPINDEL (von einem Webstuhl) präsentiert, dann könnten das Hinweise sein, daß “irgendjemand” wünschte, die Information einer TORUS-Geometrie zu “übermitteln”, denn IN DER TAT haben wir heute die Bezeichnungen Apfel-Torus und Spindel-Torus in der heutigen (topologischen) Mathematik. Oder anders gesagt: Als wir die topologische Mathematik mit extravaganten Räumen und Geometrien noch nicht hatten, da hatten Menschen KEINEN LÖSUNGSHINWEIS, daß man eine symbolische Redeweise von einem “Erd-Apfel” unter Umständen als Indiz für eine Basisphysik mit Torus-Geometrie “verstehen” oder “auffassen” könnte.

Zweitens hatten wir eben eine Aussagenreihe mit “(dimensionslosem) Punkt – 2-d-Scheibe – und 3-d-Kugel” und das ist eine REIHE VON GEOMETRISCHEN DIMENSIONEN. Selbstverständlich habe ich schon mal davon gehört, daß man in heutigen astronomischen und grundlagenphysikalischen Theorien aktuell zwischen 6 (Burkhard Heim, siehe Bücher von Josef P. Farrell?) – 12 Dimensionen benutzt. Aber ich möchte einen anderen Gesichtspunkt hervorheben: Wenn wir eine REIHE GEOMETRISCHER Dimensionen haben und wenn wir im Papyrus Rhind ca. 1800 v. Chr. die METHODE der QUADRATUR des Kreises haben – welcher entsprechen würde eine KUBIERUNG DER KUGEL -, dann haben wir EVENTUELL Aussagen über den VERSUCH EINES ALTEN GESAMTMODELLS des Univesums als RIESEN-KUBUS (Riesen-Würfel)  oder Riesen-Kugel, die man aber nicht mit einer EXISTENZAUSSAGE verwechseln darf, daß das Universum etwa IST, was diese geometrischen Modelle ANDEUTEN oder APPROXIMIEREN. – Klammer auf: (Quadrat und Kubus würden zum Beispiel ganz wunderbar “passen” zu einer BILDPIXEL-Theorie des Universums für holographische Denkansätze!) Klammer zu!  -Vielmehr scheint mir in Folge der Elaboration des heutigen Badewannen-Einfalls denkmöglich und sinnvoll zu spekulieren: VIELLEICHT sind diese Details und Beobachtungen ein Hinweis, daß das UNIVERSUM ÜBERHAUPT NICHT IN DEM GEWÖHNLICHEN SINNE EXISTIERT UND DA IST, sondern nur IN ERSCHEINUNG TRITT und damit BEOBACHTBAR und ANALYSIERBAR (und “erlebbar”) wird als eine VERSCHERUNGSGEOMETRIE, deren STARTPUNKT der DIEMNSIONSLOSE PUNKT ist, was eventuell bereits als AUSSAGE über den SCHÖPFUNGSPROZESS und denjenigen, der ihn gestartet hat, enthalten könnte. (Es muß nicht extra gesagt werden: Wo immer in heutiger Wissenschaft irgendeine VERMUTUNG eines “Schöpfers” oder eines “GOTTTES” auftaucht, fangen viele heutige Wissenschaftler an, wild mit den Augen zu rollen, denn damit können diese NICHTS ANFANGEN, das STORT SIE AUF.)  WÄRE dem aber  so – und  Falls ARGUMENTE und GRÜNDE für eine VERSCHERUNGSGEOMETRIE beigebracht werden können – und dürfte man SO weiter denken, dann erscheinen heutige Versuche über ein HOLOGRAPHISCHES UNIVERSUM plötzlich in einem ganz anderen Licht, auch heutige Versuche, die Relativitätstheorie als ein Teilgebiet von “spieltheoretischen Simulationen” zu deuten. Auch   zum Beispiel Platos berühmtes “Höhlengleichnis” würde in einem neuen Licht erscheinen,  aber leider habe ich dieses Höhlengleichnis bis heute immer noch nicht restlos verstanden! (Klammer auf: Man übersieht das oft, weil es die Lehrer einfach nicht sagen: Das Höhlengleichnis von Plato ist eine Art “Erwiderung”/Fortsetzung  auf das/für das  SONNENGLEICHNIS und das LINIENGLEICHNIS, welche Sokrates kurz vorher zum Besten gegeben hat! Klammer zu!)

Ach ja, falls es gesagt werden muß: mein Lösungssatz ist schon in der Überschrift ausgesagt: Wenn jemand von der ERDSCHEIBE spricht oder von der MondSCHEIBE und wenn wir die HIMMELSSCHEIBE von NEBRA haben, dann könnte das ein HINWEIS auf WELTRAUMFAHRT und ASTRONAUTIK in SEHR ALTER ZEIT sein, was dann irgendwann auf die HYPOTHESE von einer “irgendwie gearteten” PALAEOPHYSIK führen könnte.

Und fertig und Feierabend – und anfangen mit  Feiertag!

Buike Science And Music

 

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Karikaturist Dieter Hanitzsch wegen Netanjahu-Karikatur entlassen – historische Tagebuchnotiz 19-05-2018

Offener Brief

Es ist folgendes passiert: Dieter Hanitzsch der Haus- und Hof-Karikaturist der Süddeutschen Tageszeitung, wurde gefeuert – aber nicht weil er in Gegenwart des US-amerikanischen Botschafters  öffentlich in der Nase gebohrt hat oder weil er der Gattin eines ausländischen Staatsoberhauptes ungebührlich intensiv auf das Dekolletee gestarrt hat, sondern weil er das getan hat, wofür er bezahlt wird, nämlich weil er eine “satirisch überzeichnende” Zeichnung gezeichnet hat.

Jetzt denkt der zeitunglesende deutsche Michel natürlich:: “Ach Gottchen, diese Karikaturisten, die sind eben so, daß Gott erbarm! Zur großen Kunst wie bei Dürer oder Rembrandt hat es  nicht gereicht und dann muß man eben irgendwie als Zeitungs-Zeichner  oder – Gerichts-Zeichner! – unterkommen, um Frau und Kinder durchzubringen.”

Gegen dieses Bildungsklischee, das sich noch an einer “Leitkultur” orientiert, wo “Dichter und Denker” drin vorkommen, kann zu recht eingewendet werden, daß es nicht ganz auf der Höhe der Zeit ist: Bis zum Jahre 2018 hatten wir schliesslich eine ganze Reihe von Grenzfällen des überzeichnenden Gebrauchs gewisser Kulturtechniken,

  • die Affaire des Schriftstellers Salman Rushdie, wo ein Schriftsteller  mit dem Tod bedroht wurde, “Satanische Verse und Todesurteil”, 1988
  • die Affaire 2015 der französischen Satirezeitschrift (mit Zeichnungen und Comics)  Charlie Hebdo, samt Anschlag auf Charlie Hebdo, wo Bomben gezündet wurden und tatsächlich einige tot liegen blieben,
  • die satirische Schmähung des türkischen Staatschefs Erdogan durch eine Fernsehsendung 2016 des Satirikers und Unterhaltungskünstlers Jan  BöhmermannBöhmermann-Affaire  – Kurzbericht in Wiki DE
  •  die Affaire des “kritischen Gedichte über Israel” des deutschen Literatur-Nobelpreisträgers Günther Grass “Was gesagt werden muss”Kurzbericht in Wiki DE  – übrigens interessanterweise zuerst 2012 abgedruckt in der Süddeutschen Zeitung, die jetzt plötzlich zum Sensibelchen mutiert ist und ihren Karikaturisten Dieter Hanitzsch gefeuert hat.
  • Die vorläufig letzte Affaire in dieser eindrucksvollen Ereignisreihe ist die Benjamin-Netanjahu-Karikatur von  Dieter Hanitzsch, 2018, aktuell 85 Jahre alt und Überlebender der Vertreibung (Klammer auf: Wo Hanitzsch eine weisse Armbinde tragen mußte, wie im Hitlerreich die Juden den Judenstern! Klammer zu!)  der Sudetendeutschen durch die Tschechen nach 1945, Kurzbericht Widi DE.

Natürlich hat es eine allgemeine Berichterstattung über die Netanjahu-Karikatur von Hanitzsch gegeben, wo die Karikatur sogar abgedruckt ist, was ich Feigling aber gar nicht wage.

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Quelle 1: Politikwissenschaftler: Netanjahu-Karikatur ist antisemitisch. Die umstrittene Netanjahu-Karikatur aus der „Süddeutschen Zeitung“ wird von Antisemitismusforscher Samuel Salzborn als antisemitisch eingeordnet; in: Frankfurter Rundschau vom 18. oder 19.05.2018 URL http://www.fr.de/politik/sueddeutsche-zeitung-politikwissenschaftler-netanjahu-karikatur-ist-antisemitisch-a-1508469 – Inhalt: Die beanstandete Karikatur ist abgedruckt. Es werden zwei meinungsäussernde Einschätzungen referiert. Meinung Nr.1: Die Karikatur ist antisemitisch, Einschätzung des Samuel Salzborn, Antisemitismusforscher TU Berlin – Meinung Nr.2: Die Zeichnung ist nicht antisemitisch, Einschätzung Wolfgang Benz, Historiker (Klammer auf: Samuel Salzborn hatte eine Kontroverse mit der Universität Göttingen, die ausgerechnet im israelischen haGalil mit einem offenen Brief gewürdigt worden ist: Mehr Fragen als Antworten  Die Causa Samuel Salzborn; in:  haGalil-com 06.Mai 2016, Autor Floris Biskamp URL http://www.hagalil.com/2016/05/salzborn-2/ – Klammer zu!)

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Quelle 2: Süddeutsche Zeitung” trennt sich von Dieter Hanitzsch – Eine als antisemitisch kritisierte Netanjahu-Karikatur führt dazu, dass die “SZ” die Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Zeichner beendet. Nicht alle teilen die Vorwürfe. – in: Tagesspiegel-de (Berlin?) 18.05.2018 Markus Ehrenberg Joachim Huber URL https://www.tagesspiegel.de/medien/nach-netanjahu-karikatur-sueddeutsche-zeitung-trennt-sich-von-dieter-hanitzsch/22579666.html – Inhalt: Die beanstandete Karikatur ist abgedruckt. Der oben bereits erwähnte Samuel Salzborn wird ausführlich zitiert, ebenso kommt Wolfgang Benz wie bereits eben zu Wort. Es werden drei weitere „Stellungsnehmer“ präsentiert, a) der neue bayerische Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle (CSU) und b) Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, c) Historiker Michael Wolffsohn (ehemals Universität der Bundeswehr, München) und alle drei sind GEGEN diese Hanitzsch-Karikatur.

– Zitat 1, Quelle 2: >>Hanitzsch wollte sich am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht äußern. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte der 85-Jährige: „Ich bereue die Karikatur nicht.“ Es tue ihm aber leid, wenn sich jemand verletzt fühle. Er werde versuchen, die Karikatur zu erklären und seinen Standpunkt darzustellen. „Ich fühle mich aber nicht schuldig“, sagte Hanitzsch dem RND. Vergleiche mit dem NS-Propagandablatt “Stürmer” seien eine “üble Verleumdung” und ein “unsäglicher, unglaublicher Vorwurf”. Er sei kein Antisemit.<<

– Zitat 2, Quelle 2: >>Zugleich mache die Karikatur alle Juden zur Zielscheibe von Anfeindungen, hob Salzborn hervor. Indem die Abbildung den Davidstern an zwei Stellen zeigt, bilde sie Aggressionen ab, die sich gegen das Judentum in seiner Gesamtheit richten, betonte Salzborn. <<

– Zitat 3, Quelle 2 (von einem ANDEREN KARIKATURISTEN, der sich NICHT MEHR TRAUT, überhaupt noch über Israel Karikaturen zu machen!!!): >>Wie lässt sich der israelische Ministerpräsident in einer Karikatur überhaupt darstellen? „Kollege Hanitzsch hat hier kein antijüdisches Stereotyp benutzt, er würde das niemals tun, ich kenne ihn“, sagt Tagesspiegel-Karikaturist Klaus Stuttmann. „Er hat Netanjahu allerdings nicht wirklich treffend karikiert, wodurch diese Interpretationen leider erst möglich wurden.“ Für Stuttmann als Karikaturisten sei das Thema israelische Politik/Netanjahu kaum noch behandelbar. „Das rühre ich zur Zeit nicht an. Egal, was ich dazu zeichne, ich kriege einen Shitstorm, mit den Vorwürfen des offenen oder versteckten Antisemitismus.“<<

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KOMMENTAR 1: Unter anderem kritisiert Samuel Salzborn, daß Netanjahu „effeminiert“ gezeichnet sei, aber er kommt offenbar nicht darauf, daß hier eine ANSPIELUNG an die diesjährige GEWINNERIN des EUROVISION-SONG-CONTEST vorliegt – ESC-Siegerin „Netta“- , die dieses Jahr zum DRITTEN MAL von  Israel gestellt wurde.

KOMMENTAR 2: Die Rakete in Netanjahus „linker“ (Karikatur-)Hand spielt möglicherweise an auf den Auftritt Netanjahus auf der Münchner Sicherheitskonferenz, Februar 2018, wo Netanjahu fernsehwirksam ein Trümmerteil einer von Israel abgeschossenen (iranischen?) Drohne zeigte.

KOMMENTAR 3: Die – graphisch verfremdete – TEXT-BANDEROLE „Eurovision Song Contest“ in Verbindung mit dem ZITAT – „nächstes Jahr in Jerusalem“ -, das vorkommt beim jüdischen Pessach-Fest SEIT der Zerstörung des Tempels von Jerusalem, bildet EVENTUELL TATSÄCHLICHE ÖKONOMISCHE und POLITISCHE MACHTVERHÄLTNISSE KORREKT ab: a) Israel gehört zu Europa (aber die Türkei nicht). b) Israel hat DREIMAL diesen Song-Contest gewonnen und warum sollen wir Zuschauer des Spektakels vermuten dürfen, daß NÄCHSTES Jahr die ISRAELISCHEN METHODEN, die zu diesen TOTAL UNAUFFÄLLIGEN „Siegen“ geführt haben, nicht mehr funktionieren sollten? Im Gegenteil: Die Prognose ist statistisch ziemlich einwandfrei: Ja, selbstverständlich ist Israel auch NÄCHSTES JAHR ein HAUPT-Favorit dieses Song-Contest!

KOMMENTAR 4: Und jetzt komme ich zum UNANGENEHMEN Teil, WARUM man überhaupt in Israel zu Pessach vor ungefähr 2000 Jahren neu eingeführt hat den Spruch: „Nächstes Jahr in Jerusalem“! Erstens hatten die römischen Kaiser Vespasian und Titus den Tempel von Jerusalem ZERSTÖRT, der seitdem nicht mehr wieder aufgebaut worden ist, bis vielleicht ein „starker Mann“ wie Benjamin Netanjahu demnächst vielleicht den Startschuss für den Bau des DRITTEN TEMPELS geben wird. Und zweitens hat ein gewisser jüdischer Rabbi, namens Jesus Christus, bei seiner Kreuzigung in Jerusalem zwei EFFEKTE benutzt, nämlich a) ein ERDBEBEN und b) eine FINSTERNIS. (Daß angeblich DADURCH GRÄBER „aufsprangen“ und „TOTE UMHERWANDELTEN“ überspringe ich, weil man das natürlich überhaupt nicht glauben kann …) Oder etwas anders gesagt: Als die römischen Kaiser den Jerusalemer Tempel zerstörten, da war dieser bereits BESCHÄDIGT und er FUNKTIONIERTE NICHT MEHR, zum Beispiel ganz besonders der SCHLACHTEREIBETRIEB für das Pessach-Fest, aus dem die Christen dann das Osterfest gemacht haben, und zwar mit einer NEUEN BEDEUTUNG. – Die heutigen Juden und Hebräer werden das nicht gerne hören: ABER INDEM JESUS CHRISTUS DER GRUND UND DIE URSACHE FÜR DAS ENDE DES TIERSCHLACHTENS IM TEMPEL VON JERUSALEM wird, erfüllt Jesus Christus in seiner Funktion als „letzter Prophet Israels“ die HOFFNUNG und die MASSIVE KRITIK ALLER JÜDISCHEN PROPHETEN DER BIBEL, die sich nämlich VEHEMENT über das Schlachten und VERBRENNEN von Tieren angeblich als „Wohltat für einen Gott“ DIREKT LUSTIG machen! – (Einer fragt zum Beispiel: Hat Gott etwa eine Nase, daß er riechen könnte? (Psalm 50?) Ich wage zu ergänzen: SELBST WENN EIN nicht-anthropomorpher Gott eine Nase haben würde, dann würde ihm auffallen, daß VERBRANNTES FLEISCH EINFACH NUR STINKT – was übrigens der GRUND ist, warum MEHRERE KILOMETER IM UMKREIS VON AUSCHWITZ in POLEN, die LANDBEVÖLKERUNG selbstverständlich BESCHEID WUSSTE, denn auch ich selbst kenne den Geruch, weil ich einmal in meiner Bauern-Ausbildung einen abgebrannten Bauernhof besucht habe, wo Pferde verbrannt waren: Das stinkt noch mehrere Wochen später! Die Frage ist also: Ist ein GOTT denkbar, der sich an einer STINKENDEN STADTLUFT „erfreuen“ könnte?) – Man könnte vielleicht wagen, zu fomulieren: Auch wenn historisch zu beobachten ist, daß MENSCHEN den Jesus Christus unter Umständen hart ablehnen, so könnte es doch denkmöglich sein, daß Jesus Christus unter den TIEREN wegen seiner Interventionen zugunsten eines ENDES des RELIGIÖSEN TIEROPFERS in weiten Gegenden  dieses Planeten gewissernmassen als “RETTER” und “HELD” gefeiert wird oder doch zumindest gefeiert werden könnte. – Und wahrscheinlich muß es dem heutigen UNKUNDIGEN Publikum überall extra erwähnt werden: SOGAR der Tempel des Salomo mit seiner möglicherweise VERFEHLTEN TIEROPFER-KONZEPTION für ein ebenso möglicherweise PROBLEMATISCHES GOTTES-KONZEPT war natürlich ein Ort GROSSEN WISSENS und GROSSER WUNDER, was aber BEIDES HEUTE FAST KEINER mehr weiss, auch die Hebräer selbst nicht, erstens weil es verborgen wurde und zweitens, weil durch Jesus Christus eben ein neues ZEITALTER begann, in welchem bestimmte ALTE Konzepte und Methoden NICHT MEHR BENÖTIGT werden. Eine ÄNDERUNG dieses neuen Christus-Zeitalters ist zum Beispiel: Der TEMPEL aus STEIN und MATERIELLEN BAUSTOFFEN wurde ERSETZT, abgelöst und ÜBERSTEIGERT durch den “LEBENDIGEN TEMPEL”, zu welchem JEDER Menschenkörper durch die christlichen SAKRAMENTE werden kann!

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Schluß / Ergebnis:

Es gibt noch eine Sache, die Hebräer nicht gerne hören, die ich aber bringen kann, weil ich zufällig selbst der Sohn einer Freizeit-Nachkriegs-Hafenhure bin: Oft und oft beklagt sich nämlich der Gott des Alten Testamentes, dass seine damaligen Gefolgsleute im heiligen Land sich nicht besser verhalten wie eine HURE, die sich gar schnell von etwas und jemandem abwendet. Israel, so bedeutet dieses Symbolbild, hat sich im Alten Testament IMMER WIEDER und STÄNDIG „von SEINEM Gott abgewendet“. Ja, ausgerechnet der König, der den Jerusalemer Tempel gebaut hat, Salomon, ERLAUBT einige Jahre später, daß die HEIDNISCHEN GÖTTER SEINER AUSLÄNDISCHEN HAREMSDAMEN (mit „Migrationshintergrund“ oder in der Funktion als „Geiseln“ oder “als qualifizierte Ausländerinnen”) aufgestellt und verehrt werden durften. Das Alte Testament fährt aber fort und sagt: DIESES VERHALTEN einer STÄNDIGEN UNTREUE hatte KONSEQENZEN, nämlich VON GOTT VERHÄNGTE Strafen, und zwar für heutige Begriffe unvorstellbar HARTE und SCHWERE Strafen, die ich aus Höflichkeit hier nicht alle aufzähle. EINE der STRAFEN des GOTTES DES ALTEN TESTAMENTS an seinem UNGETREUEN VOLK war zum Beispiel, daß der SALOMONISCHE TEMPEL überhaupt nur ungefähr 150-200 Jahre bestand, bevor er das ERSTE MAL geplündert wurde … bis der letzte jüdische Tempelbau – vielleicht von einer Grösse irgendwo “zwischen hessischer Dorfkirche und einer Turnhalle” –   aus Anlass der Niederschlagung des Bar-Kochba-Aufstandes im römisch-jüdischen Krieg 66-70 n. Chr. zerstört und ein römischer Tempel an die Stelle gesetzt wurde … bis dann mit der heutigen islamischen Bebauung  auf dem Tempelberg-Plateau von den hebräischen Tempeln des Salomo, des Serubabels und des Herodes sozusagen “kein einziger Stein auf dem anderen” geblieben ist …

Ich komme vor diesem meinem gegenwärtigen Stand meines aktuellen Studienhintergrundes und Halb-Wissens – Halb-Wissen ist hier  wörtlich zu nehmen: Es gab eine Art “Double” des Jerusalemer Tempels auf dem Berg Garizim, der zusammen mit Sichem (heute Nablus) und dem Jakobsbrunnen dort  und dem (gegenüber liegendenen) Berg Ebal einen KULTISCHEN BEBAUUNGSZUSAMMENHANG bildete und bis heute von den ungefähr 1000 übrig gebliebenen SAMARITANERN verehrt wird, von dem wir  hier in Europa aber so gut wie GAR NICHTS wissen! – mit meinem aktuellen Halbwissen komme ich  also zu einer ANDEREN Interpretation des „an sich gut und herzlich gemeinten“ Wunsch-Spruches von „nächstes Jahr in Jerusalem“: NÄCHSTES JAHR ist nämlich NOCH EIN JAHR NÄHER DRAN an dem WELTGERICHT, das der von GLÄUBIGEN Juden, die also wahrscheinlich KEINE ZIONISTEN sind oder sein können, bis heute ERWARTETE MESSIAS „veranstalten wird“!

Wegen dieses ESCHATOLOGISCHEN („endzeitlichen“) Hintergrundes komme ich zu der Vermutung und Einschätzung, daß es UNERHEBLICH ist, ob man Israel ÜBERHAUPT NOCH KRITISIEREN DARF – denn seit wann hätte man gehört, daß sich eine MILITÄRDIKTATUR kritisieren lässt? – oder in welcher FORM oder ART UND WEISE  man Israel eventuell  KRITISEREN DÜRFTE oder KÖNNTE – oder eventuell sogar SOLLTE!

Insoweit sehe ich also für NICHT-Israelis hier einen GLAUBENSTEST:

GLAUBE ICH SELBST überhaupt noch an einen GOTT, dem ZUZUTRAUEN ist, daß er LETZTINSTANZLICH sogar die aktuellen Ereignisse im GAZA-Streifen und sogar das AKTUELLE Israelische Verhalten im MUSIK-BUSINESS – oder im Diamanten-Geschäft – vollständig und gerecht, RICHTEN könnte und dann auch richten würde?

FALLS ich die Kraft eines solchen GLAUBENS an einen SOLCHEN GOTT hätte, dann könnte ich mir den SCHLAMASSEL sparen, zu ergründen zu versuchen, ob man HEUTE überhaupt noch ISRAEL KRITISIEREN DARF!

Mit einem Wort: Sollte ich hier nicht total dummes Zeug geplappert haben, dann würde ich wohl dahin tendieren, zu meinen: Ich wenigstens möchte HEUTE nicht in der Haut eines Israelis in Israel  stecken, wo offenbar – wie aktuell woanders auch – die GROSSEN CHARAKTERE und die ÜBERRAGENDEN KÖPFE aussterben …

UND WEHE UNS ALLEN!

Buike Science And Music

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Boisheim-Kreis Viersen Gewitterzelle plus Tornado 16-05-2018

Heute, Mittwoch, 16.05.2018, war den ganzen Tag Wetter vom Typ “schwüle, dicke Luft”. Um 19. UHR laufen dann die Nachrichten ein: Starkregen und Starkgewitter in Krefeld und Düsseldorf.

Aber am schlimmsten traf es Boisheim, zwischen Schwalmtal und Lobberich, im Landkreis Viersen. Da war ein ECHTER TORNADO, der sich aus einer grossen Gewitter-Zelle entwickelte, der 50 Häuiser teils schwer beschädigt hat.

Wir sind übrigens NICHT “überrascht”, denn solche bisher in Deutschland und Westeuropa “selteneren” Wetterereignisse wurden bereits ab 1996 von den ausgezeichneten  deutschen Wetterfrösche prognostiziert. Damit unterscheiden sich deutsche Langzeit-Wetterprognosen signifikant von den Prognosen der Wirtschaftsweisen zur Wirtschaftsentwicklung! Und ja: das hat durchaus etwas mit “climate changing” zu tun. Wir wissen aber leider nicht, ob “climate changing” sich nur auf die Erde beschränkt – oder ob nicht in unserem ganzen Planetensystem seit 30 Jahren  ein “climate changing” im Gange ist …

Well, ich werde ab jetzt wohl bei meinen Trainingstouren mit dem Fahrrad noch besser auf das Wetter achten müssen, als der etwas zurückgebliebene katholische Landjunge sowieso schon tut ….

Wie soll ich zusammenfassen: Ich bin ernsthaft BEEINDRUCKT.

Und wir lernen: Wenn die Natur sich bloß mal ein bischen mehr regt wie normal, dann ist der Mensch plötzlich wieder GANZ, GANZ KLEIN und hilflos wie schon unsere Vorfahren hier in der Gegend, die Neanderthaler …

Aber das verblüffendste war: als ich in Neuss gegen 18:30 an einem Gottesdienst teilnahm, riß plötzlich die Wolkendecke auf und SONNENSTRAHLEN fielen in die Kirche, als ob “nichts los” sei  und “nichts passiert” wäre …

Ja, da guckst du!

Quelle 1: Mächtiger Tornado zieht durch Viersen; in: t-online 16.05.2018, Lars Wienand,  URL  https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/katastrophen/id_83785572/unwetter-in-nordrhein-westfalen-autofahrer-in-viersen-faehrt-in-tornado.html

Quelle 2: Unweetter – Tornado triofft Kreis Viersen – Videos zeigen Ausmaß der Verwüstung; in: Express online 16.05.2018 URL https://www.express.de/news/panorama/unwetter-tornado-trifft-kreis-viersen—videos-zeigen-ausmass-der-verwuestung-30153352

youtube channel breaking news title of videoa “In einem tornado, Boisheim, Deutschland 16-05-2018” URL http-www-youtube.com/watch?v=MNMJKY33qN0

Derselbe Tornado in Schwalmtal, von Quelle youtube-channel “Rheinische Post” vidoe-title “Tornado in Schwalmtal. Anwohner filmt Windhose” URL http-www-youtube.com/watch?v=2hmOGYUSDXw

Buike Science And Music

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Quarzitkuppe und Schloss Liedberg, sowie die echte Gruselgeschichte vom Pfadfindergrab – Der Ayers Rock der Neanderthaler vom Niederrhein – Bilderbogen

Quarzitkuppe und Schloss Liedberg, sowie die echte Gruselgeschichte vom Pfadfindergrab – Der Ayers Rock der Neanderthaler vom Niederrhein – Bilderbogen

Der junge Pfadfinder denkt, daß er seine  Nachbarschaft und seine nähere Umgebung “kennt” – bis folgendes nach fast 40 Jahren passierte:

Samstag, 12.05.2018, kam ich von einem Fahrrad-Training nach Giesenkirchen, einem Stadtteil von Mönchengladbach, wo ich NOCH NIE GEWESEN bin, zurück. Auf dieser Tour hatte ich Zwischenstation gemacht in LIEDBERG, wo ich zwei Ukrainer (!!) traf, die mich zum dortigen Schloß geführt hatten, woselbst ich auf einem Rätselschild die Rätselaufschrift las “Pfadfindergrab”, das ich jedoch nicht besuchte, weil ich in diesem Leben  genug Gräber und Kriegerdenkmäler gesehen habe.

Fast zu Hause zurück  kam mir einer von diesen fast ausgestorbenen “knorrigen Ureinwohner” von Neuss-Nord entgegen. Man schwatzte so dies und das und kam auch auf Liedberg zu sprechen. Ja, sagte der alte Mann, der trotz seines Alters immer noch seine Tauben und Hühner versorgt und sogar selber Honig macht – mein Nachname “Buike” – Beverick – Beverigkh – Bouic bedeutet “Imker” und wir Buikes sind weltweit sozusagen die geborenen BESCHÜTZER der Bienen, ob wir uns das nun ausgesucht haben oder nicht und infolgedessen also  geborene Gegner von Monsanto-Bayer und Glyphosat und Roundup! – er kenne Liedberg gut, weil sein Sohn den ehemaligen Schloßbesitzer kannte, von dem er die Story vom Pfadfindergrab gehörte hatte.

Oho, dachte ich, das ist aber seltsam, daß dir eine Frage beantwortet wird, die du gar nicht gestellt hast, nämlich die Sache mit dem “Pfadfindergrab”, wo  ECHTE Pfadfinder beerdigt liegen, die in den 1930iger Jahren in das unterirdische Stollensystem am Liedberg eingedrungen waren. Dazu gleich mehr.

So, und jetzt wissen wir, warum ich diesen Bilderbogen schreibe, denn jetzt war meine Neugier geweckt und ich wollte LERNEN!

Das erste, was ich lernte, war: Du kannst so oft in Liedberg gewesen sein, wie du willst, aber wenn du immer nur auf der Hauptstraße bleibst, die den unauffälligen Ort flach und platt durchzieht, dann merkst du GAR NICHTS!

Man merkt noch nicht einmal, daß man sich auf einer alten Römerstraße bewegt, die von Neuss ausging!

Lässt man sich jedoch verführen und zweigt zum Schloß am Berg ab, dann entdeckt man sozusagen einen ZWEITEN ORT mit VÖLLIG ANDEREM CHARAKTER und einer VÖLLIG ANDEREN BAUSUBSTANZ, nämlich speziell in FACHWERKBAUWEISE mit schwarzen Balken und grellweiss verputzten LEHMFLÄCHEN der Gefache.

Wenn das an der Mosel läge oder bei Rüdesheim oder bei Heidelberg, dann wären da Japaner und US-Amerikaner,  die verzückt rufen würden: “Ah!” und “Oh!” Und: “How very much typical romantic Germany!”

Es ist aber nicht Heidelberg, die Ureinwohner tragen auch keine “Krachledernen” und bayerische “Dirndl”  und hat sich der Flecken  noch nicht bis Japan und nach USA herumgesprochen und ist also einfach nur BILDHÜBSCH und fast irreal beschaulich mit seinen Hofeinfahrten und verwinkelten Gässchen.

Es ist aber kein Museumsdorf, sondern da leben Menschen, die moderne Autos haben.

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Die Storyvom “Pfadfindergab” bringe ich jetzt aus folgender Quelle: Popp-Sewing, Jan: Webprojekt “burgerbe.de”; page-title “Das Pfadfindergrab von Schloss Liedberg” UIRL http://www.burgerbe.de/2014/10/19/schloss-liedberg-und-das-pfadfindergrab/

ZITATANFANG >>Der 21./22. Juni 1930 war ein schwarzer Tag in der niederrheinischen Geschichte. 16 Mitglieder einer „Kolonial-Pfadfindergruppe“ aus Düsseldorf feierten (verbotenerweise) in den unterirdischen Gängen des Steinbruchs bei Schloss Liedberg die Sommersonnenwende und die Aufnahme neuer Mitglieder.

Von der Existenz des Labyrinths hatten sie aus einer Jugendzeitschrift erfahren. Rund 800 Meter sollen sie sich bei ihrem Ausflug entlang eines „Piratensaal“ genannten Gangs vom Eingang entfernt haben.

In der größten Kaverne, dem sogenannten Felsenkeller, vergruben sie eine Urkunde in einer Wand. Keine gute Idee, denn ihre Buddelei löste einen Felssturz aus.

Gut 200 Zentner an Steinbrocken lösten sich aus der Decke und begruben vier Jugendliche unter sich. Einen konnten seine Kameraden noch darunter hervorziehen.

Auch die sofort angerückte Liedberger Feuerwehr konnte die drei anderen nicht mehr retten. Es starben Heinrich Pöstgens, Albert Voigt und Paul Schneiders. Die Polizei verschloss umgehend die Eingänge zum einsturzgefährdeten Stollensystem. Heute markiert ein Kreuz mit den Namen der Verunglückten nahe des Schlosses den Eingang. Die Stelle ist als Pfadfindergrab bekannt.

Die Geschichte sorgte damals für besträchtliches Aufsehen (und erstaunlicherweise eine Eintrittswelle bei den Pfadfindern), speziell durch den Gruselfaktor: Angeblich konnte nur die Leiche von Pöstgens von der Feuerwehr geborgen werden. An die sterblichen Überreste von Voigt sei man nicht herangekommen, und von Paul Schneiders habe sich keine Spur gefunden.

Im Ort verbreitete sich die Geschichte, Schneiders sei möglicherweise gar nicht bei dem Felssturz umgekommen, sondern nur von seinen Kameraden getrennt worden und habe sich dann im Labyrinth verlaufen. Die Feuerwehr habe noch tagelang versucht, durch Klopfzeichen herauszubekommen, ob noch jemand durch die Gänge läuft. So steht’s zumindest in einem Eintrag bei Bunker.NRW.

Ich halte das für eine Legende: Wie ich so eine Niederrheinische Feuerwehr kenne, würde die eher den gesamten Berg abbaggern, als verschüttete Jugendliche dort liegenzulassen.

Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung berichtete 2004: „Erinnerung an tragischen Unfall<< ZITATENDE

youtube “Mönchengladbach Das Pfadfindergrab in Liedberg Romantical in Autum Canon 600 D”

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Damit man das Pfadfindergrab samt Alt-Liedberg auch findet, hat man es extra so eingerichtet. daß die Spitze der Dachhaube des Schlosses den Wald überragt und in der tat weitherum sichtbar ist. Für den Hubschrauber-Landeanflug nimmt man sich aber am besten das charakteristische Gebäudeensemble bestehend von links nach rechts aus Schlossturm – Kirchturm – Mühlenturm.

(Alt-)Liedberg-Korschenbroich bei Mönchengladbach: charakteristisches Gebäudeensemble (Schlossturm, Kirchturm-Dachreiter, Mühlenturm)

Homepage des “Schloss Liedberg e.V.”, RA Rolf Frommen, Neuss URL http://www.liedberger-schloss.de/index.html

Ja, so, der Mühlenturm heißt zu Recht so, weil er eine Mühle war, bis ungefähr 1836. Er ist aber nicht ursprünglich eine Mühle gewesen, sondern könnte bereits um 900 n. Chr. entstanden  und zuerst als WEHRTURM / Bergfried  genutzt worden sein. Diese Funktion wurde sozusagen überflüssig, als das heutige Schloß noch eine eigentliche und auch wichtige Festung war.  Man glaubt es kaum, aber der Mühlenturm, der heute etwa 7 Stockwerke hoch ist hat eine eigene Wikipedia-Auskunft unter “Mühlenturm (Liedberg)” URL https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%BChlenturm_(Liedberg)

(Alt-)Liedberg-Korschenbroich: ehemaliger Wehrturm, späterer Mühlenturm

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Die sozusagen “festungseigene” Kirche/Kapelle von 1708  ist heute meistens verschlossen, aber sie hat ein kunsthistorisch nicht uninteressantes  Innenleben, das ich dem Publikum glücklicherweise  aus google maps präsentieren kann. Ich verkneife mir hier allerdings kunstgeschichtliche Fachkommentare, damit sich das Publikum nicht unnötig erschrickt!

Alt-Liedberg: Kapellenfest 2007, hier Feldaltar vor dem ehemaligen Bürgermeisteramt

Alt-Liedberg, Kapellefest 2007, Schlosskirche

Es ist mir etwas peinlich zugeben zu müssen, aber ich konnte das Patrozinium der Schlosskapelle nicht feststellen und auch die Ikonographie des barocken Hauptaltarbildes nicht auflösen: Wenn wir vermuten dürfen, daß es sich bei den beiden spielenden Kindern um Jesus und Johannes, den Täufer, handelt, dann wäre die Frauenfigur die Muttergottes Maria. Wenn aber nicht, ja, dann weiß ich auch nicht …

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Das Schloss Liedberg selbst wird im Augenblick restauriert und umgebaut von dem neuen Eigentümer Peter Overlack  für eine Nutzung durch die Firma OQEMA der Overlack-Gruppe für  Chemiehandel.

Schloss Liedberg, Restaurierung, stand 2014 – der rote Anbau mit kleinem Glockenreiter ist nach meiner unmassgeblichen Meinung das ehemalige Plumsklo! (Diese Vermutung wurde getriggert durch den restaurierten “Dansker” der Deutsch-Ritter-Burg in Torun/Thorn in Polen …)

Der Bauteil, der heute als “Glockenturm” bezeichnet wird ist eventuell das ehemalige Plumsklo, was man sich so vorstellen muß, daß im ersten Stock eventuell mehrere Sitzplätze, vielleicht ähnlich wie in einer antik-römischen Latrine,  waren, damit es plumpsen konnte.

Der Landschaftsverband Rheinland hat zum Schloß mit seinen verschiedenen Bauabschnitten eine instruktive Website mit etlichen Bilder-Galleries erstellt unter URL http://www.schloss-liedberg.de/index.html  – Ausserdem gibt es eine Wikipedia-Auskunft “Schloss Liedberg” unter URL https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Liedberg

Auch der Ort Liedberg hat eine eigene Wikipedia-Page unter URL https://de.wikipedia.org/wiki/Liedberg – ebenso wie die heutige Hauptkirche St.Georgs (Liedberg), 1913-1815 Wikipedia URL https://de.wikipedia.org/wiki/St.Georg(Liedberg) . Nebenbei: Liedberg heute gehört bereits zum Bistum Aachen, so daß ich also bei meinem Fahrradtraining öfter ins kirchenrechtliche “Ausland” komme, wofür ich allerdings heute keinen extra Reisepass mehr benötige.

Korschenbroich, Zollhausstr.28 – Altes Zollhaus an der kurkölnischen (?)  Landesgrenze

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Liedberg, Fußfall aus Liedberger Sandstein, Quelle “Liedberg” Wikipedia

Es gibt in Liedberg an Wegrainen ein besonderes architektonisches Bauwerk, das mir hier in der Gegend ansosnten noch nicht derartig massiv aufgefallen ist und daß mit dem Fachwort “Fußfall” oder “Wegestock” bezeichnet wird. Dabei handelt es ich um etwas aufwendigere Steinkonstruktionen mit religiöser Motivik, in welchen oft eine Aussparung /Nische  für ein Kultbild ist, welches zu frommen Übungen einlädt – oder vielmehr in früheren Zeiten eingeladen hat. Die heute erhaltenen “Fußfälle” / “Wegstöcke” sind aber oft nicht mehr vollständig, so daß Unkundige ihren ursprünglich religiösen Charakter unter Umständen gar nicht mehr erkennen können.

Liedberg-Korschenbroich: Wegestock – Quelle: Denkmle in der Stadt Korschenbroich URL http://www.limburg-bernd.de/Neuss/DenkKor/Nr.%2071.htm

Der Grund für die für mich auffällige Häufung von Fußfällen /Wegestöcken in und um Liedberg dürfte einfach in dem MATERIAL liegen, nämlich dem Liedberger Sandstein, der schon in der Römerzeit als Baumaterial abgebaut wurde. Das zweite ehemals begehrte Naturprodukt aus Liedberg war der Liedberger (Quarzit-)SAND, welcher einmal in der GLAS-Produktion eine Rolle spielte. Diese beiden Naturprodukte sind die URSACHE dafür, daß der gesamte “Liedberger Berg” durchlöchert ist mit Stollen, Gängen und unterirdischen Hallen, was dann eben der Grund wurde für den Bergsturz, der zur Ursache für das am Anfang erwähnte Pfadfindergrab geworden ist.

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Liedberg – Gesamtansicht Quarzitkuppe

Liedberg hat eine am gesamten Niederrhein einmalige, sehr seltene geologische Formation einer Quarzitkuppe aus “anstehendem Gestein”, also keine Anhöhe aus eiszeitlichen Gletschermoränen . Der durchaus beachtlich lange Hügelzug ist so mit Wald zugewachsen, daß man aus der Entfernung die alten Abbaustellen für Sandstein und Quarzitsand gar nicht sehen kann und auch den Ortsteil “Alt-Liedberg” erst suchen muss.

Es sieht nur scherzhaft aus, wenn ich diese geologische Formation in der Überschrift verglichen habe mit dem ” Ayers Rock” (“Uluru“) der australischen Aborigines: Denn in den Urzeiten des heutigen Menschengeschlechtes sind alle UNGEWÖHNLICHEN Naturphänomene automatisch TABOOISIERT und geniessen Verehrung wegen einer (“vermuteten”) NUMINOSEN GEGENWART, ungefähr im Konstrukthorizont von Prana-Mana-Vorstellungen. Insoweit ist es signifikant, daß oben genannte Wikipedias nicht nur auf KELTISCHE Anwesenheit am Liedberger Quarzitstock hinweisen, sondern ausdrücklich auch ARCHÄOLOGISCHE BEFUNDE aus der Zeit der NEANDERTHALER von vor 100.000 Jahren erwähnen.

Ayers Rock – Uluru, Australien, Heiligtum- Taboo-Platz der Aborigines

So, damit sind wir fertig hier.

Äh, vielleicht doch nicht ganz fertig! Denn: Die Umgebung von Liedberg wird als Rückzugszone des EBURONENSTAMMES bezeichnet, nachdem dieser von Julius Caesar besiegt worden war, was allen, die noch den Feldzugsbericht des “Bellum Gallicum”  des Gaius Julius Caesar  im originalen Latein lesen mussten, eventuell noch schwach erinnerlich sein könnte, vorausgesetzt, man gehört noch zu denen, die den Bellum Gallicum nicht nur in EINZELKAPITELN und TEILWEISE gelesen haben, sondern die ihn WIRKLICH und TATSÄCHLICH GANZ DURCHLESEN mussten!

Und weil es so schön ist, bringe ich noch einige youtube-videos, just for fun zum genußvollen Anschauen!

Wie gesagt: Ich wundere mich schon etwas, daß alles so hübsch romantisch “zurechtgemacht” ist, daß aber offensichtlich  “touristisch Tote Hose” herrscht … und weit und breit keine Japaner und Amerikaner zu sehen sind, die Devisen in die Kassen bringen …

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Follow up  20.05.2018

Irgendwo im Lokal-TV schnappe ich auf, daß in SCHLOSS GYMNICH in ERFTSTADT aktuel ein Gerd Overlack der Eigentümer geworden ist. Wir erinnern kurz: Schloss Gymnich war einmal ein Gästehaus der Bundesregierung, als Bonn Hauptstadt war, dann wurde Schloss Gymnich sehr bekannt als zeitweises Domizil der sogenannten “The Kelly-Family“, der “Musik-Family” aus Irland. Gerd Overlack, Betreiber von Schloss Eberstein in Baden-Würrtemberg, Kreis Rastatt Nordschwarzwald , ist seit 2012 auch Eigentümer von Schloss Gymnich. Ob er verwandt ist mit Peter Overlack, dem neuen Eigentümer von Schloss Liedberg, konnte ich  auf die Schnelle nicht feststellen.

Buike Science And Music

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