Was hat ein Russenhemd oder eine ukrainische Vyshyvanka mit den irakischen Christen zu tun – Fragezeichen

Geschichten geschehen, die kann man gar nicht glauben, wenn man sie nicht selbst erlebt hätte!

Eine Nachbarin, die ich nur vom Sehen kenne, kam in ein Kiosk, wo ich öfter mal Kaffeepause mache, direkt auf mich zu  und sagte: “Sie haben doch was mit Russen zu tun!” Das war keine Frage, sondern eine Feststellung.

Dann ging es weiter: “Ich habe nämlich noch ein “Russenhemd” und Sie wären genau der Typ, der das tragen kann. Am besten Sie kommen gleich mit und dann sehen wir ja, ob es passt.”

Was macht man gegen eine derartige weibliche Resolutheit? Gar nichts, man fügt sich als Mann!

Also gesagt, getan. Und das Hemd PASSTE – und ich trage es GERNE – obwohl man deutlich sieht, daß es nicht wirklich aus der ORIGINALEN FOLKLORE kommt. ORIGINAL sind allerdings die verwendeten KREUZSTICH-SYMBOLE – und die kann ich sogar teilweise “lesen” und “vestehen”, aber dazu weiter unten!

So, jetzt erstmal ein PHOTO!

Abb.: Typ eines etwas “modernisierten” Russenhemdes, mit modernem Klettveschluss, modernen Goldbändern, aber mit ALTEN Kreuzstichmotiven und mit ALTEM “Ärmeltyp”.

So weit, so gut: In diesem “Russenhemd”sieht auch der durchschnittlichste Mann gleich viel bedeutender aus!

Jetzt kommt aber ein Problem: dieses Hemd wird von UKRAINERN als “zu russisch” EMPFUNDEN – und deshalb kann ich es im Augenblick in der griechisch-katholischen Gemeinde der  Ukrainer nicht unproblematisch tragen – und muß WARTEN, bis dieser etwas DÜMMLICHE “Krieg” in der Ostukraine vorbei ist, wobei mir anders als manchen Westeuropäern durchaus bewußt ist, daß es MEHRERE historische Anlässe gibt für ein “antirussisches Ressentiment” in der heutigen Ukraine, nicht bloß den stalinistischen “Holodomor”, nicht bloß die NAZI-Besetzung der Ukraine, nicht bloß der bewußte Untergang der “Linzer Kosaken” von der sogenannten “Wlassow-Armee”. Etwas anders formuliert: Die Ukraine fühlt sich schon seit dem 19. Jahrhundert von der MOSKOWITISCHEN ZENTRALE schlecht behandelt!

Aber was soll man tun, wenn man den Leuten nicht auf den Nerven herumtrampeln will? Ganz einfach: Man besorgt sich ein “folkloristisches Hemd” im “modernisierten Stil” einer “ukrainischen Vyshyvanka” – ABER keine Vyshivanka, die AKTUELL in den ukrainischen Selbstbehauptungsbestrebungen landesweit in MODERNISIERTEN FORMEN ein landesweites REVIVAL erlebt, sondern schon eine etwas “traditionellere” Vyshivanka aus den zeitweise österreichisch-ungarischen Landesteilen der WEST-Ukraine, die alle irgendwie zu den “Podkarparski” gehören, also zu den Vorgebirgen der KARPARTEN.

Das sieht dann im Photo mit meiner hausbackenen Technik, wie folgt aus.

Abb: modernisierte ukrainische Vyshivanka – aus Leinenstoff Pflanzenfasern – mit 3-Meter Gürtel, teilweise aus Ivano-Frankovsk/Ivano-Frankiwsk, dem alten k.u.k. Stanislawo, einem Lungen-Kurort am Jaremtsche-Fluss und im Gebiet der (ukrainischen) Podkarparski.

Der lange Gürtel ist ein WIRKLICHES PROBLEM, das ich erstmal LERNEN musste – und aktuell verwende ich einen JAPANISCHEN Judoka-Knoten, der recht hübsch passt!  Dieser TYP von LANGEM Gürtel, der mindestens ZWEIMAL um den ganzen Körper gewickelt ist, diente gleichzeitig als eine Art “Tasche” und deshalb gibt es im Deutschen eine alte  Redewendung “sich etwas – zum Beispiel einen Geldbeutel –  in den Gürtel stecken”. Man kann sich natürlich auch einen Kosakendolch in einen solchen ” Gürtel”  stecken! Wir merken uns für gleich: diese Art von “Männer-Gürteln aus langen, mehrfach gewickelten Stoffbahnen” gibt es auch woanders, zum Beispiel im Kaukasus, z.B. auf der arabischen Halbinsel! Ja, hoppla!

So weit, so gut!

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Jetzt fiel mir beim VOKABELLERNEN auf, daß BEZEICHNUNGEN für die ALTEN BEKLEIDUNGSSTÜCKE eine Wissenschaft für sich sind, und zwar in Polnisch, Russisch und Ukrainisch!

Also auf:  Was ist eine “Wyschywanka” / Vyshyvanka, was eine “Kosovoratka”?

Also Wikipedia fragen:

So, da kann man lernen, daß Vyshyvanka und Kosovorotka sich ein bischen überschneiden, weil sie ähnlich sind aus dem Grunde dem, daß es sich ursprünglich um die Kleidung der bäuerlichen Landbevölkerung handelte. Womit ich gesagt haben will: Die EIGENTLICHE KOSAKENTRACHT hat HEUTE oft ein rotes Hemd, eine schwarze Hose und Kosakenstiefel, war aber FRÜHER ähnlich der türkisch-persischen REITERBEKLEIDUNG zum Beispiel von HIRTEN und Räubern, hatte also auch Pluderhosen und Turbane. Die Kopfbedeckung der (männlichen) Hirten und Reiter lieferte zum Beispiel auch die Vorlage für die alte Monomach-Krone der Zaren …

So, jetzt stellt man folgendes recht einfach fest: Bezeichnungen für Männerklamotten mögen schon “schwierig” und “viele” sein, aber das ist noch gar nichts im Vergleich mit der VIELZAHl der VOKABELN, die man lernen muß, um die EINZELTEILE der Frauen-Bekleidung zu unterscheiden.

Damit es hier nicht zu lang wird, weise ich bloss hin auf die unterschiedlichen KRONENARTIGEN Kopfschmuck-Typen – und auf den SARAFAN, deutsche  Wikipedia URL https://de.wikipedia.org/wiki/Sarafan

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So, jetzt wird es ein bischen wissenschaftlich, denn jetzt kommt eine LANDKARTE mit den ‘REGIONALEN STICKMUSTERN – natürlich viele in der Kreuzstich-Sticktechnik – für Hemden und Blusen, die sich nämlich von Oblast zu Oblast UNTERSCHEIDEN – und das brauchen wir, weil wir dabei gleich  etwas WICHTIGES LERNEN möchten!

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Abb. regionale Kreuzstichmuster der “Vyshyvanka”-Hemder in der Ukraine (Weißrussland und andere GUS-Repuliken haben eigene, aber oft sehr ähnliche Muster, zum Beispiel Belarus) – Quelle deutscher Wikipedia “Wyschywanka” URL https://de.wikipedia.org/wiki/Wyschywanka

So, und jetzt kommt das, was hier bei uns genauso ist, wie in der Ukraine: KEIN MENSCH KENNT MEHR DIE ALTEN TRADITIONELLEN BekleidungsMUSTER und die allerwenigsten wissen noch, zu welchen Regionen und Ortschaften ein bestimmtes Muster gehört. Meine EIGENE UNWISSENHEIT in diesem Punkt ist übrigens SO GROSS, daß ich nicht einmal weiss, wie die ALTEN LANDESTRACHTEN hier in der Gegend um Köln oder aber in der Gegend um Münster einmal gewesen sind, denn in Deutschland wird AUSSERHALB DER BERGE praktisch NIRGENDS MEHR Tracht getragen!

Man wird also in Deutschland ausserhalb Süddeutschlands und des Riesengebirges sehr wahrscheinlich sagen: TRACHT, das ist doch SCHNURZPIEPEGAL!

STALIN allerdings hatte ein PROBLEM, wenn etwas SEINER MEINUNG NACH “nicht russisch GENUG” war. Wer also bis 1953 behauptete, daß die KIEVER RUS norwegisch-schwedische WARÄGER waren, der befand sich plötzlich in LEBENSGEFAHR und wurde unter Umständen umgebracht im Archipel GULAG. Bitteschön: Ich SCHERZE hier nicht, denn das war TATSÄCHLICH so, obwohl man das fast gar nicht glauben kann!

Und Stalin war kein Einzelfall der WISSENSCHAFTLICHEN AHNUNGSLOSIGKEIT: HITLER faselte und blubberte  von der “arischen Reinrassigkeit”, obwohl es im heutigen Deutschland fast nur noch MISCHLINGE gibt, obwohl das Ruhrgebiet bis mindestens  1930 POLNISCHE EINWANDERUNG hatte, pbwohl Köln um 1900 ein eigenes Italienerviertel hatte, obwohl die ganze “Kölner Gegend” hier südlich des Rheins bis heute “mehr oder weniger FRANZÖSISCH” ist, und zwar schon ungefähr seit den Zeiten der MEROWINGER.  Hitler hätte wahrscheinlich einen Tobsuchtsanfall gekriegt, wenn man ihm NACHGEWIESEN hätte, daß die ganze Kölner Gegend einmal von der MEROWINGISCHEN ABTEI St.Denis bei Paris aus “verwaltet und regiert” worden ist! Hitler würde wahrscheinlich vor Wut geplatzt sein, hätte ihm jemand gesagt, daß in Deutschland NOCH HEUTE – also 2018 –  ungefähr 10% der Gesamtbevölkerung EINIGE JÜDISCHE GENE haben! (Aber Vorsicht: Neuerdings hat man herausgefunden, daß das sogenannte, angeblich “jüdische” Priestergen, das “Cohen-Gen” (Aaron-Gen und Levi-Gen)  auch in NICHT-JÜDISCHEN Bevölkerungen vorkommen soll, was uns WACHSAM machen sollte, daß es das “Jüdische an sich” möglicherweise gar nicht gibt, sondern das schon zur Zeit Jesu Christi die Bewohner des Landes JUDA biologisch “eigentlich eher” ARAMÄISCHE MISCHGENE hatten, was SEHR verständlich wäre, denn ABRAHAM kam aus der Stadt “Ur in Chaldaea”!)

So sind eben die DIKTATOREN und GEWALTHERRSCHER und VOLKSVERFÜHRER: Sie suchen sich ANLÄSSE für ihre MORDTATEN und finden die leicht dort, wo ALLGEMEINE AHNUNGSLOSIGKEIT und UNWISSEN vorherrschen.

DUMM ist es aber trotzdem, was Stalin und Hitler für “typisch deutsch” und “typisch russisch” hielten.

Im Beispiel meiner beiden Hemden, die als ukrainisch und/oder russisch “GEDEUTET” und “interpretiert” werden: DER TYP DIESER HEMDEN, die ÄRMEL, die PLATZIERUNG der Stick-Muster, sogar das Stoff-MATERIAL sind weder russisch, noch ukrainisch, noch deutsch oder sonstwas, sondern sie sind GEMEINEUROPÄISCH und haben ein VERBREITUNGSGEBIET von den KARPARTEN und den ALPEN bis hin nach Norwegen und Schweden!

Ja, da bist du jetzt PLATT, gell?

Aber selbstverständlich habe ich schon Verständnis, wenn in einem AKTUELLEN KRIEG, die Gefühle überkochen und Ukrainer sich plötzlich über “russische” Hemden und Russen sich über “ukrainische Vyshyvankas” aufregen, deren heutiges modernisiertes REVIVAL natürlich von der (urkrainischen) STAATSPROPAGANDA “gefördert” wird.

Noch einmal: Mein “Russenhemd” und meine “ukrainische Vyshyvanka” sind bloß UNTER-KATEGORIEN einer  SEHR ALTEN GEMEINEUROPÄISCHEN BEKLEIDUNGSTRADITION von HIRTEN, BAUERN und REITERN!

Und auch das ist noch bei weitem VIEL ZU ENG gedacht. Meine Geschichte ist nämlich noch nicht zu Ende und es ist folgendes TATSÄCHLICH passiert.

Ich ging letzte Woche zu einem grossen Einkaufszentrum und sehe mit einemal eine dunkelhäutige ausländische Frau, die eine Bluse trägt, welche genau wie meine “ukrainische Vyshyvanka” ein BESTICKTES FELD im Brustbereich unterhalb des Halses hat, in welchem ich sogar ÄHNLICHE KREUZSTICHMUSTER in ÄHNLICHEN FARBEN – nämlich blau, weiss und rot – entdecke. Ich bin derartig verblüfft, daß ich die Frau anspreche und frage, woher sie kommt.

Und jetzt, please fasten seat belt: Diese Frau mit dieser AUFFÄLLIGEN Bluse, die ein “bischen ukrainisch” aussah, antwortete mir, daß sie aus BAGDAD aus dem IRAK kommt!

Und spätestens jetzt schauen wir uns noch einmal das Photo oben mit dem Frauen-Sarafan an, damit ich folgende Weisheit loswerden kann: Der – oder ein “ukrainisch-karpartischer” – SCHÜRZENTYP der Frauen kommt nicht nur in SANOK, Polen, Karparski und/oder in der Westukraine vor – SONDERN AUCH IN TIBET! (Die TECHNISCHE ERKLÄRUNG dafür ist einfach: Wenn man eine BESTIMMTE WEBTECHNIK hat, also ein bestimmtes technologisches Niveau der WERKZEUGE zur STOFFERSTELLUNG und STOFFVERARBEITUNG, dann hat man einen BEGRENZTEN METHODENVORRAT, wie man zum Beispiel an sich SCHMALE Stoffteile zu GRÖSSEREN FLÄCHEN “kombinieren” kann! Und dass Ausgangsmaterial oft SCHMAL ist, hat damit zu tun, daß die alten Webtechniken eben ANDERES NICHT produzieren konnten.)

Und als ich nach meinem SCHOCK mit der IRAKISCHEN FRAU ein wenig im Computer blätterte nach CHALDÄISCHEN, ARAMÄISCHEN und ASSYRISCHEN CHRISTEN im IRAK – die Frau, deren Bluse ich bewunderte, trug nämlich keinen Schleier! – da fiel mir auf, daß der SARAFAN auf dem Photo weiter oben und manche IRAKISCHEN TRACHTEN durchaus eine gewisse ÄHNLICHKEIT haben, und zwar bis hin zu manchen Arten des Kopfschmucks der Frauen.

Da war ich ungelogen PLATT!

Meine Geschichte ist aber immer noch nicht am Ende!

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Ich mache es etwas frontal, weil wir fertig werden müssen:

WOHER KANN EINE GEMEINSAME BEKLEIDUNGSTRADITION kommen von Europa bis Tibet und bis zum Irak?

Als erstes würde man da denken an eine gemeinsame weltumspannende Megalithkultur, wie sie uns kürzlich schön zusammengefasst wurde in dem Buch: Meier/Zschweigert : Die Hochkultur der Megalithzeit, Tübingen : Grabert 1997 – Aber mit diesem Denkansatz kämen wir bloß maximal bis etwa 8.000-11.000 vor Christus  zurück.

Wir haben aber aktuell eine erstaunliche Entdeckung einer Tripillia- / Trypolje-Kultur bei Kiew, also in der Ukraine,  die man VERSUCHT, mit einem geographischen Begriff aus SUMERISCHEN TEXEN zu “korrelieren”, nämlich mit einem (bislang rätselhaften) “ARRATTA”, wobei man im Augenblick denkt, daß man mit diesem Ansatz zurückkäme auf eine Zeit von vor ungefähr 20.000 Jahren und ALSO VOR DER GROSSEN FLUT der Bibel und der sumerischen Texte.

Damit hätten wir folgende VERMUTUNG: VIELLEICHT ist eine GEOGRAPHISCH WEIT VERBREITETE GEMEINSAME BEKLEIDUNGSTRADITION ein HINWEIS AUF EINE GEMEINSAME UND EINHEITLICHE KULTUR WEIT VOR unserer Jetztzeit und also bis  10.000 oder sogar 20.000 Jahre zurück!

Ja, HOPPLA!!

Aber meine Geschichte ist immer noch nicht am Ende!

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Auf meinem “Russenhemd” befindet sich nämlich etwas, was man als RUNENARTIG bezeichnen könnte und damit als eine Art PROTO-SCHRIFT und damit als BEDEUTUNGSTRAGEND, was insoweit ERSTAUNLICH wäre, als wir heute meistens GESTICKTE MUSTER NICHT ALS BEDEUTUNGEN verstehen, sondern allerhöchstens als dekorativ oder “schmückend”.

Das wäre aber für uns heute schon etwas befremdlich: Muster auf Kleidungsstücken, die “etwas BEDEUTEN” sollen!?

Ich mache es wieder etwas frontal, damit wir fertig werden: Wenn man ein QUADRAT hat um ein kleineres QUADRAT und wenn man etwas gehört hat von dem Papyrus Rhind aus dem Mittleren Reich des pharaonischen Ägypten von vor ungefähr 1800 v. Chr. , wo abgehandelt ist über die METHODE DER QUADRATUR DES KREISES,  dann erhält man gleich MEHRERE EBENEN möglicher BEDEUTUNGEN. “Quadratur des Kreises “war einmal eine der BASIS-METHODEN innerhalb von “heiliger Geometrie”, welch letztere einmal die Basis war für “heilige geomantische Geodäsie”, für KARTOGRAPHIE – und für geodätisch-geomantische FORMIERUNG der ERDOBERFLÄCHE, und zwar im Grossmassstab von Quadratkilometern, was man aber bislang STEINZEITMENSCHEN nicht zugetraut hat. DER PAPYRUS RHIND VERWENDET 1800 v. Chr.. auch bestimmte Zahlen, NÄMLICH 9 UND 8 – UND 9/8 IST  IN DER pythagoreischen Musiktheorie EINE GUT BEKANNTE MUSIKALISCHE PROPORTION!

Wenn also im Papyrus Rhind eine MUSIKALISCHE Proportion auftaucht, sollen wir das dann so vestehen, daß man wünschte, uns mitzuteilen, daß GEODÄSIE und KARTOGRAPHIE und GROSSRÄUMIGE LANDSCHAFTSGESTALTUNG nach den Prinzipien der “heiligen Geometrie” den ZWECK gehabt haben KÖNNTEN, FREQUENZEN ZU HARMONISIEREN, zum Beispiel Frequenzen des Erdmagnetfeldes aus den Schuhmann-Frequenzserien, die zum KENNZAHLENSET unseres PLANETEN gehören??!!

Ausserdem: Wer ein QUADRAT in einem QUADRAT verwendet, hatte womöglich auch eine KOSMOLOGISCHE VORSTELLUNG von UNSEREM UNIVERSUM, man denke etwa an Keplers VERSCHACHTELUNG von PLATONISCHEN KÖRPERN.

Wer aber QUADRATE mit WELLENLINIEN verknüpfte, hatte womöglich eine ANDERE GRUNDLAGENPHYSIK als wir heute, nämlich eine TORUS-BASIERTE PLASMAPHYSIK, und zwar nicht nur für TOTE MATERIE, sondern auch für LEBEWESEN.

Man begreift unmittelbar, daß man hier weitere Informationen gut brauchen könnte, wie sie glücklicherweise Klaus Piontzik kürzlich im Internet präsentiert hat.

Ich sollte vielelicht ergänzen:  Es gibt Überlieferungen, die nicht nur BEDEUTUNGEN in Textilmustern BEHAUPTEN, sondern welche die GESTALTUNGvon “folklorisitschen Hemden” mit einer FUNKTION verknüpfen: ANGEBLICH soltlen nämlich BESONDERS “empfindliche oder gefährdete” Körperstellen durc eine derartig gestaltete Kleidung GESCHÜTZT werden, zum Beispiel die Handgelenke, zum Beisiel speziell ein gewisse BRUSTBEREICH. Bitteschön: Es wird VIEL erzhlt und KEINER weiss mehr nichts genaues nicht!

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Ich erwähne eben kurz noch zwei  mögliche Verknüpfungen:

  • Bezüge zu SKYTHEN (man hat in der Ukraine viele Grabhügel, von denen viele erforscht sind, und TROTZ Sowjetdiktatur erforscht wurden),
  • Bezüge zu den sogenannten FRÜHGESCHICHTLICHEN DONAU-KULTUREN in Rumänien, Bulgarien, zum Beispiel der Kultur von LEPINSKI VIR, und wie die Fundorte alle heißen, und damit prinzipiell auch zu dem DAKISCHEN KULTHEROS ZALMOXIS – siehe Sarmizegetusa/Rumänien, ein “DOUBLE” von Stonehenge – , der angeblich im Jahre 494 vor Christus ungefähr zur Zeit der Sommersonnenwende verschwand und nie mehr gesehen wurde, wobei man sich nicht sicher ist, ob er vielleicht eine Reise zum KOGAION oder KOGAIONON unternommen hat, worunter man wahlweise den WELTENBERG MERU oder aber gewisse ZIRKUMPOLARSTERNE am NORDPOL verstehen könnte. (Das ist KEIN QUATSCH – und wer es genauer braucht, googlet “Andreij Vartic”, Universität Cisinau, Moldova (früher bessarabische Ukraine), das meiste in Rumänisch …)

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Damit bin ich doch tatsächlich mit dieser Geschichte am Ende angekommen, wobei wir uns hoffentlich ausreichend vor unfruchtbarem “folkloristischen Romantizismus” gehütet haben. Denn: Ich bin selber halb gelernter Bauer und ich habe die GESAMTE ALTE LANDWIRTSCHAFT und sogar österreichische (Alpen-)Berglandwirtschaft NOCH SELBER mitgemacht und GELERNT, bin aber inzwischen etwas  aus der Übung! (Aber man braucht bei mir nur ein bischen an der “feinen städtischen Oberfläche” zu kratzen, dann kommt sofort wieder der Bauer zum Vorschein!)

Vielleicht darf ich der ganzen neumodernen Technologie in der Landwirtschaft doch noch eben kurz entgegenhalten: ALLE UNSERE landwirtschaftlichen HANDWERKZEUGE, Hacken, Beile, Sicheln, Rechen, Hämmer wurden bereits in der BRONZEZEIT ungefähr 3000 v. Christus erstmals entworfen, wurden dann insbesondere von den KELTEN – welche ihre Wanderung nach Frankreich und Schottland starteten im URAL und in WEISSRUSSLAND, wobei vielleicht auch einige nördliche Gebiete der Ukraine gestreift wurden – nur noch MINIMAL verbessert und perfektioniert – UND HABEN sich ungefähr von 800 n.Chr. bis heute  NICHT MEHR WESENTLICH VERÄNDERT!

Ja, da guckst du!

Selbstverständlich wird man HEUTE und HIER in Westeuropa russische und ukrainische traditionelle Kleidung nur an hohen Feststagen und in der Kirche tragen, wenn nämlich die ukrainischen Frauen ihre Trachten tragen, zu welchen ein DIADEM gehört, so daß der ahnungslose Ausländer zuerst durchaus den Eindruck haben könnte, daß die Menschen mit diesen Trachten alle aus KÖNIGLICHEN FAMILIEN kommen.

Das Diadem oder die Tiara der ukrainischen und russischen Frauentracht heißt übrigens – unter anderem! –  “Kokoshnik” … und ich darf vielleicht am Rande darauf hinweisen, daß die orthodoxe Eheschließung nicht “Hochzeit” heißt sondern “Krönung”, wobei tatsächlich im Gottesdienst über das neue Ehepaar “Hochzeitskronen” gehalten werden!

Außerdem wäre vielleicht noch zu ergänzen das LIED “Der rote Sarafan” (Красный Сарафан) – Komponist (oder Arrangeur?): A. Warlamow, А. Варламов -:

Ja so, erstmal fertig und PAUSE!

Buike Science And Music

About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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