St.Hubertus Wolayer – St.Antonius Nostra – St.Anna Obergail – Lesachtal

St.Hubertus – Wolayertal – Kapelle und Heldenfriedhof WK I, 1916

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source/Quelle: Karl Brunner: 100 Jahre Hubertuskapelle; in: Journal Gailtal vom 02.August 2016 URL http://www.gailtal-journal.at/kultur/100-jahre-hubertuskapelle/36071/

“Wolayertal – 100 Jahre Hubertuskapelle im Wolayertal nahe Nostra/Birnbaum. Damals herrschte hier Krieg,  denn die Karnischen Berge waren ab 1915 Frontgebiet.

Zahllose Soldaten starben, sehr viele wurden durch Lawinen getötet. Zur Erinnerung an diese bittere Zeit und zum Gedenken an die Opfer wurde damals die Hubertuskapelle errichtet. Am Sonntag fand dort die Hundertjahrfeier statt, die vom Kameradschaftsbund Birnbaum und Umgebung mit Albin Stöffler und Andreas Faltheiner an der Spitze vorbereitet und – unterstützt durch viele ehrenamtliche Helfer – durchgeführt wurde.”

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Quelle: Mösslang, Ulrich –  Ruhs, K.-H. URL http://www.moesslang.net/hubertuskapelle-im-wolayertal.htm

Soldatenfriedhof Hubertuskapelle am Wolayersee

Ulrich Mößlang Optik Heydenreich der  Tauchbrillenspezialist  und  zertifizierter Sport-Optiker
Fernkampfwerke, Bunker, Infanteriestützpunkte, Stellungen und Festungen der Österreicher und Ex Forte der Italiener aus dem ersten Weltkrieg in den Alpen, Dolomiten, Verona, Venezien und Friaul.  

Foto Karl-Heinz Ruhs

Denkmal errichtet 1916 von den Kärntner freiwilligen Schützen.

Standort: Wolayertal Zufahrt von Kötschach-Mauthen durch das Lesachtal bis Birnbaum. Hier abbiegen nach Nostra.

In Nostra an der Ortseinfahrt parken oder mit geländegängigem Fahrzeug (nur geschottert – Vorsicht vor Aufsitzen) bis zur Hubertuskapelle (Parkmöglichkeit). Von hier aus zu Fuß weiter duch das Wolayertal zum gleichnamigen See und zur Wolayerseehütte, sowie zum Wolayerpass (siehe meine weiteren Tourenbeschreibungen und Bilder).”

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Wolayertal mit Wolayersee, Wolayerhütte, Helden-Denkmal WK I  – Obwohl die Karnischen Kalkalpen nicht mit dem Himalaya zu vergleichen sind, gibt es speziell in den Bergwänden am Wolayersee immer wieder Verletzte und Tote besonders durch Steinschlag.

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St. Antonius (von Padua) – Kapelle – (Birnbaum-) Nostra

Die Recherche zu dieser Antonius-Kapelle in (Birnbaum-)Nostra, kath. Gemeinde Kornat (Birnbaum),  war von den drei hier versammelten Kapellen die umständlichste. Aber DANN habe ich doch eingies gefunden.

(Birnbaum-)Nostra – mit Blick zu den Bergen am Ende  des Wolayertales – siehe auch homepage des Stabentheiner-Hofes in (Ober-)Nostra mit modernen Sommerfrische-Angeboten  URL http://www.lesachtal.com/bauernhof-stabentheiner/index_center.htm

Plenge 2300+ m, hier eventuell vom Nostra-Sattel aus photographiert, der weithin sichtbare Hausberg der Gemeinde Birnbaum/Kornat (mit Nostra und Wiodmaier) – Wer Lust auf eine Besteigung kriegt: Nicht vergessen, GENUG ZUM TRINKEN mitzunehmen!  Schwierigkeitsgrad: Etwas mehr als blosses Bergwandern!

ACHTUNG / UWAGA: SOMMERFIRSCHE im Lesachtal ist eine feine Sache. Wer aber WINTERFRISCHE beabsichtigt, INFORMIERE SICH BESSER VORHER ÜBER DIE AKTUELLEN Schneeverhältnisse, siehe hier Schneechaos Lesachtal von 2014

Wer es TROTZDEM nicht lassen kann, kann SCHNEERÄUM-Methoden im Lesachtal lernen.

Und ansonsten soll “Winterzauber” im Lesachtal ganz allerliebst sein – bis auf die wenigen Lawinen!

Jo, mei, dann: “Buama auf, die Zeit is da (Bayerischer Wald)”

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Ich startete meine Suche “Antonius-Kapelle”   bei der WIKIPEDIA “Liste der denkmalgeschützen Objekte  im Lesachtal” URL  https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Lesachtal

Wir lesen:

  • a) Die Antonius-Kapelle Birnbaum-Nostra hat die Objekt-Nummer 18287    – was wichtig für Leute ist, welche die Geolocation brauchen.
  • b) Der Text der Beschreibung lautet: “Die Kirche ist ein einfacher dreiachsiger Bau mit 3/8-Schluss und Dachreiter. Sie wurde 1703 erbaut und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Osten erweitert. An der Giebelwand und an den Decken sind Wandmalereien. Der Altar mit Opfergangsportalen dürfte um 1800 entstanden sein. Die Kirche beinhaltet außerdem ein paar kleine spätbarocke Figuren.[5]-“

Jetzt kommt aber das beste, nämlich ein EIGENER WIKIPEDIA-Artikel “Antoniuskirche (Nostra)” URL  https://de.wikipedia.org/wiki/Antoniuskirche_(Nostra)

DOKUMENT aus WIKIPEDIA sTART

Antoniuskirche (Nostra)

Antoniuskirche

Die Antoniuskirche in Nostra in der Gemeinde Lesachtal steht in 1045 Meter Seehöhe. Die dem heiligen Antonius von Padua geweihte Kirche ist eine Filiale der römisch-katholischen Pfarre Kornat.

Baubeschreibung

Das 1703 errichtete Gotteshaus wurde wohl 1832 erweitert. Die Kirche ist ein dreiachsiger Bau mit Dreiachtelschluss, westlichem Dachreiter, einem Portal mit geradem Sturz und Kompositfenster. An der mit 1796 bezeichneten Giebelwand sind die Wandbilder des heiligen Christophorus und eines dem heiligen Antonius erscheinenden Schmerzensmanns von 1717 zu sehen.

Im flachgedeckten Langhaus steht eine vorschwingende Holzempore von 1893. An die Langhausdecke ist der Kirchenheilige Antonius gemalt. Das Deckengemälde des Chores stellt die Himmelfahrt Mariens dar. Die Fenster sind von gemaltem Ranken- und Blütenwerk umrahmt. An der Altarwand sind ein illusionistischer Baldachin und der heilige Antonius wiedergegeben.

Einrichtung

Der um 1800 entstandene Hochaltar mit Opfergangsportalen trägt die spätbarocken Figuren der Heiligen Antonius, Laurentius und Stephanus, die Statuetten der Heiligen Petrus, Paulus, Silvester und Johannes dem Täufer sowie über den Opfergangsportalen eine kleingfigurige Pietà und einen Guten Hirten. In der Nordwand befindet sich eine Lourdesgrotte. Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen ein Konsolfigürchen Christus in der Trauer, eine Muttergottes mit Kind und ein bäuerliches Ölbild des heiligen Antonius aus dem 19. Jahrhundert.

Literatur

DOKUMENT AUS WIKIPEDIA ENDE

In diesem Video befindet sich Birnbaum/Kornat RECHTS und Wodmaier und Nostra LINKS und ganz unten im Tal die GAIL – welche hier geeignet für Wildwassertraining der Kanuten ist.

Flug über Birnbaum Februar 2011

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Plöckenpass – Wolayer – Plenge  – Wodmaier –  Nostra – Birnbaum –  Obergail – Monte Peralba  – Landkartengalerie (click to enlarge)

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St. Anna – (Liesing-)Obergail – spezieller Kirchtag 26. Juli

Betreffend die Filialkirche St. Anna in Obergail, die zur Gemeinde Liesing gehört, gönnen wir uns zuerst einen Rundflug!

Der Ort Obergail hat eine eigene “homepage” – anonymus (Stabentheiner, Reinhard vom Berggasthof Lahnerhof, Obergail) –  unter dem page-title “Obergail”, ein Ort stellt sich vor” URL  http://www.obergail.info/index.html

Wir lesen dort auf der index-page : ” Obergail ist ein kleiner am Nordhang der Karnischen Alpen gelegener Ort im Kärntner Lesachtal mit ca. 71 Einwohnern, 3 Gasthöfen, 4 kleinen Kirchen, einem kleinen Kameramuseum und einer Fernsicht von ca. 130 km. Obergail ist der Ausgangspunkt für viele wunderschöne Wanderungen und Bergtouren. Erwähnenswert sind ein paar einfachere Wanderungen, z.B. auf die im Sommer bewirtschaftete Steineckenalm, zum Obergailer See, zum Wasserfall, zur Madonna oder dem Märchen – und Goldgräbercamp im Obergailer Tal.”

Diese Webpage bringt unter anderem eine eigene page zum “St.Anna-Kirchl” – und das schauen wir uns geich weiter unten an! Hier riskieren wir aber schon einen Blick auf den “Obergailer See”, der nämlich eine Gaudi für sich ist – und für Wassersport viel zu schade!

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So, jetzt ein Wikipedia Artikel unter dem Titel “Filialkirche Obergail” URL https://de.wikipedia.org/wiki/Filialkirche_Obergail

DOKUMENT ANFANG WIKIPEDIA

Filialkirche Obergail

Die römisch-katholische Filialkirche Obergail steht im Ort Obergail in der Gemeinde Lesachtal im Bezirk Hermagor in Kärnten. Die der heiligen Anna geweihte Filialkirche der Pfarrkirche Liesing gehört zum Dekanat Kötschach in der Diözese Gurk-Klagenfurt.

Inhaltsverzeichnis

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Architektur

Der um 1800 errichtete, dreiachsige, spätbarocke Bau besitzt einen halbrunden Schluss und einen Dachreiter im Westen. Die Kompositbogenfenster wurden 1941/42 neu verglast. Betreten wird die Kirche durch ein Korbbogenportal im Westen. Im Westen des flachgedeckten Saals mit eingezogenem, flachem Triumphbogen steht eine Holzempore auf Holzsäulen. Die Wandmalereien stammen aus der Erbauungszeit (1800). An der mit Akanthusranken verzierten Decke im Langhaus ist der heilige Silvester und im Altarraum die Verkündigung an Maria zu sehen.

Ausstattung

Die Rückwand des Hauptaltars bildet eine gemalte Baldachinarchitektur mit der Darstellung Unterricht Mariä. Der spätbarocke Altar mit Opfergangsportalen entstand am Anfang des 19. Jahrhunderts. Am Altar sind die Statuetten der Heiligen Josef und Johannes der Täufer aufgestellt, über den Opfergangsportalen die der Apostelfürsten Petrus und Paulus.

Die Bilder der Seitenaltäre aus der Zeit des Hauptaltars zeigen links eine erneuerte Lourdes-Madonna und rechts die Stigmatisation des heiligen Franz von Assisi.

Literatur

  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 587.

Weblinks

Commons: Kirche St. Anna, Obergail – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

DOKUMENT ENDE WIKIPEDIA

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Jetzt denkt man so, daß Wikipedia rundum gut informiert. Aber in DIESEM Wikipedia-Artikel “Filialkirche Obergail” FEHLT ETWAS INTERESSANTES, nämlich die ÖRTLICHE TRADITION eines ANNA-KIRCHTAGES in Obergail am 26. Juli jedes Jahr. Die Tradition der Anna-Kirchtage kommt in Kärnten noch öfter vor, aber DIESER Anna-Kirchtag, an dem ich selbst teilgenommen habe, ist doch ein bischen SEHR anders: Es ist nämlich ein TREFFPUNKT der LESACHTALER, die aus dem Lesachtal weggezogen sind. Und es ist eine richtige GAUDI! Allerdings ist diese Anna-Kirche noch gar nicht so schrecklich alt, weil sie erst 1832 gebaut wurde. (Dagegen sind andere Kirchen im Lesachtal von ungefähr 1350 oder so.)

Das ist die Vermeldung des öffentlich-rechtlichen und staatsoffiziellen Fernsehens zum Kirchtag Obergail.

Jetzt kommt das, was das Fernsehen weggelassen hat, nämlich die Gaudi! Kann man den Leuten in Deutschland, die protestantische Ernsthaftigkeit gewöhnt sind und pietistisch-presbyterianische Sittenstrenge und Freudlosigkeit für die Essenz des Christentums halten, wahrscheinlich nur schlecht erklären, ist aber a so!

Die “Stinksockn” auf dem Obergailer Anna-Kirchtag, youtube-channel des “Familienwanderhof Eggeler, Obergail”

Kleine Auswahl aus der Photo-Gallery mit über 100 Photos vom Familienwanderhof  der Familie Eggeler in Obergail URL https://www.urlaubambauernhof.at/hoefe/eggeler

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Jetzt endlich sind wir so weit, daß wir uns das Anna-Kirchlein von innen ansehen können.

Quelle: (Anonymus= Stabentheiner, Reinhard vom Berggasthof Lahnerhof, Obergail)  Kirchl” (htmal-tag “eder Kirchl), page-title “Das Anna Kirchl” (getaggt als “Eder Kirchl”) URL http://www.obergail.info/AnnaKirchl.html

Hauptaltar mit zwei Seitenaltären , einer Anna-Statue rechts und sogenmannten “Opfergangsportalen” – siehe Wikipedia, Artikel “Opfergang” (evangelisch und dort sehr selten: Altarumlauf)

Klammer auf, weil man nicht von selbst drauf kommt: (Opfergangtüren werden benutzt, damit die Gläubigen ihre Opfergaben an bestimmten Festtagen zum Altar bringen können. Für mich aber, der ich byzantinische Riten kenne, sind diese zwei Türen die RESTE der beiden Nebentüren (für die Erzengel Michael und Gabriel) in einer byzantinischen IKONOSTASE, mit welcher der Altarraum von den Gläubigen ABGETRENNT wird, woraus später der gotische “Lettner” entstand.  In der byzantinischen Liturgie werden diese NEBENTÜREN der Ikonostase öfter benutzt, unter anderem bei der GABEN-PROZESSION, die auf katholischer Seite nur noch erhalten ist a) im EIGENRITUS des DOMINIKANER-Ordens, den die heutigen Dominikaner selber schon “vergessen” haben, und b) bei den griechisch-katholischen Riten der sogenannten UNIERTEN Riten in Osteuropa, welche zurück gehen auf die KIRCHEN UNION VON BREST – Brest-Litowsk – das “litauische Brest” –  aus dem Jahre 1596.) Klammer zu!

Die hl, Mutter Anna mit ihrer Tochter, der hl. Muttergottes Maria. Diese Statue wird auf Prozessionen mitgeführt.

Hauptaltar mit Deckenfresko “Krönung Mariens” – Das ALTAR-GEMÄLDE zeigt das ikonographische Motiv des “Unterrichts Mariä”, wo die hl. Muttergottes Maria als Kind von ihrer Mutter, der hl. Anna, im Schreiben unterrichtet wird.

Klammer auf: Es wird also NICHT dargestellt die aus dem sogenannten PROTOEVANGELIUM DES JAKOBUS überlieferte LEHRZEIT der Jungfrau und Gottesmutter Maria im Tempel von Jerusalem, welche heute etwas umständlich und verklausuliert ausgedrückt wird mit folgenden Bezeichnungen: “Festgeheimnis Mariä Tempelgang, Mariä Opferung oder Darstellung Mariens im Tempel, lateinisch Praesentatio Beatae Mariae Virginis), in den Ostkirchen Einführung unserer allheiligen Gebieterin, der Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria, in den Tempel.” Der Grund für diese UNKLARHEIT der Bezeichnungen ist einfach der, daß die OSTKIRCHEN für GESICHERT halten, daß die Jungfrau Maria am Tempel eine LEHRZEIT absolvierte und dort auch insbesondere REINIGUNGSARBEITEN, wie WASCHEN von Priesterkleidern, verrichtete. Die heutige UNKLARHEIT bezüglich des Aufenthaltes der Jungfrau Maria im Tempel hat also zwei Ursachen: Erstens haben uns unsere Vorgänger im Glauben, die Hebräer/Juden NICHT ALLES ERZÄHLT über ihren Tempel, weil es dort ETLICHE “Geheimnisse” gab und vielleicht auch “geheime Technologien”. Und zweitens haben HEUTIGE Hebräer das meiste davon VERGESSEN, so daß ihre Nachfolger, die CHRISTEN – und du und ich – AHNUNGSLOS bleiben! -Hoppla!  – Man könnte sagen: Es gab am Tempel eine Mädchenschule für Töchter aus “besseren” Familien!  – FALLS dies aber HISTORISCH stimmt, dann muß man vermuten, daß die Jungfrau Maria als ANGEHÖRIGE DER FAMILIE DAVIDS bereits als Kind eine BEVORZUGTE BEHANDLUNG genoss. Aber am SCHLIMMSTEN ist, daß, wenn man eine Lehrzeit Mariä im Tempel historisch akzeptiert, dann die gesamte Story von der sogenannten “Verheiratung der Maria mit Josef” einen völlig anderen SWITCH/DREH kriegt. Kurz gesagt:Sobald Tempel-Mädchen ins heiratsfähige Alter kamen wurden sie durch Vermittlung des Tempels “günstig und angesehen” verheiratet. Bis auf die Gottesmutter Maria, die wollte – gemäss den Schriften der Seherin Anna Katharina Emmerich – PARTOUT nicht heiraten. Also setzte der Tempel eine FINDE-KOMMISSION ein für eine AUSWAHLPROZEDUR für einen “geeigneten Mann”, wobei derjenige der “Richtige” hätte sein sollen, bei dem der STAB DES AARON – oder vielmehr die Reste, die davon nach Jahrhunderten noch übrig waren – FRISCHE TRIEBE AUSTREIBEN würde. Die Sache wurde allerdings kompliziert, als bei KEINEM der ANWÄRTER AUS DEM HAUSE DAVIDS – der Tempel hatte also AMTLICHE GESCHLECHTSREGISTER, ähnlich wie ein heutiges Einwohnermeldeamt  – dieser “mystische Test” funktionieren wollte. Man sah also noch einmal in den Geschlechtsregistern und Akten  nach – und kam irgendwann darauf, daß man den DAVIDIDEN JOSEF “übersehen” hatte, bei welchem dann promt auch das BESTÄTIGUNGSWUNDER geschah! Wer das ausführlicher braucht, kann es bei Anna Katharina Emmerich selber nachlesen, die auf Deutsch und Englisch greifbar ist. Ich aber breche hier einfach ab, denn es ist KARRIERESCHÄDLICH, HEUTE über “diese Dinge” auch nur “innerlich nachzudenken”! Klammer zu!

Seitenaltar “Stigmatisierung des hl. Franziskus” (am Berge Averna) mit davor plazierter Herz-Jesu-Statue

Seitenaltar Nr. 2: Dies ist, wenn ich nicht irre, der relativ neue Typ der “Unbefleckten Empfängnis”, eventuell von FATIMA (?) oder von Lourdes (?)

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So, an und für sich wären wir hier FERTIG.

Es FEHLT aber etwas in der Anna-Kapelle von Obergail, nämlich die Story von Joachim und Anna, den ELTERN der Muttergottes!

In einer Quiz-Sendung für Fortgeschrittene käme  jetzt die Frage: >Was für Inhalte verbinden Sie mit dem ikonographischen Motiv der sogenannten “Begegnung Joachims und Annas (an der Goldenen Pforte)”<?

Gegenfrage: “Goldene was”???

Antwort:

a) Das ist ein ikonographsiches Motiv, der ÄLTEREN Christenheit, dessen GLAUBENSINHALTE von heutigen Westeuropäern entweder VERGESSEN sind oder ABGELEHNT werden!

Giotto (di Bondone, 1267/1276-1337) “Begegnung Joachims und Annas am Goldenen Tor” (des Tempels von Jerusalem, wurde von einem islamischen Sultan zugemauert, damit es der (hebräische)  MESSIAS bei seiner Ankunft NICHT BENUTZEN kann …)

    

Goldenes Tor / Golden Gate, Temple Jerusalem: links zugemauert heute – rechts Modell des Zustands vor 2000 Jahren (Herodianischer Tempel)

Heutige Menschen wissen wahrscheinlich kaum noch, daß in der Weihnachtszeit das Psalmzitat “Machet die Tore weit” sich möglicherweise auf dieses “Goldene Tor” bezieht, denn die HEBRÄISCHE Version dieses Psalms spricht von einem “Wesen, das in einem CHABOD umherfliegt”, von welchem die hebräische Tradition wissen will, daß dieses “höhere Wesen” den Tempel durch das GOLDENE TOR betrat, siehe dazu zum Beispiel Sitchin, Zecharia. Die Sache ist allerdings die, ob dieser “Chabod-Pilot” DERSELBE ist, der Moses und dem ganzen Volk – ungefähr geschätzt 500.000 Menschen? –  am Berg Horeb auf dem Sinai erschienen war. Es könnte auch sein, daß die Tempelwissenschaftler in Jerusalem diese Frage KANNTEN – und auch die ANTWORTEN!  – VIELLEICHT WUSSTEN die hebräischen Priester in Jerusalem zum Beispiel, daß um 610 vor Christus  der (“Mond”-)Gott SIN aus HARRAN (wo Abraham und Jakob Verwandte hatten) “in den Himmel aufstieg” und seither nicht mehr gesehen wurde, so daß dann der Ägypter Manetho in seinen Fragmenten (bei Berossos) sagen konnte: DIE GÖTTER – also:  DIESE SORTE von “Göttern” –  HABEN DIE ERDE VERLASSEN! – (“JHWH” = Jahwe ist also möglicherweise NICHT ein PERSONENNAME des “Chabod-Piloten”.) – Jedenfalls haben sich ALLE PROPHETEN ISRAELS über den SCHLACHTOPFERDIENST am Tempel AUFGEREGT und LUSTIG gemacht, mal ganz abgesehen davon, daß verbranntes Fleisch einfach nur STINKT. Der LETZTE Prophet Israels, nämlich Jesus Christus, ist dann die URSACHE für das KOMPLETTE ENDE des Tempels von Jerusalem. Bei Jesu Kreuzigung geschah nämlich ein ERDBEBEN und eine FINSTERNIS – also so nachmittags um 15:00 heutiger Zeitmessung, was also eine MASSIVE ASTRONOMISCHE URSACHE gehabt haben müsste, zum Beispiel eine TEMPORÄRE SONNENFINSTERNIS   – und das Neue Testament sagt AUSDRÜCKLICH, daß der riesengrosse, teppichähnliche VORHANG vor dem Allerheiligsten des Tempels “zerriss”. Man kann so ein Ding aber nicht einfach zerreissen und wenn es also trotzdem zerrisssen ist, dann müssen wir ERGÄNZEN, daß wahrscheinlich auch die TEPPICH-AUFHÄNGUNG STARK DEMOLIERT war – und , wer weiß – vielleicht sogar der Eingang zum Allerheiligsten mit STEINBLÖCKEN BLOCKIERT war. Jetzt kommt natürlich die Kinderfrage: WARUM HABEN WIR DAVON KEINE INFORMATIONEN in HEBRÄISCHEN BÜCHERN? Ganz einfach: Die Hebräer waren SCHOCKIERT und “not amused” und stinkesauer – und haben die Reparaturrechnungen “verschwinden” lassen! Die Hebräer waren so schockiert, daß sie nach der Kreuzigung Jesu Christi und der damit verbundenen MASSIVEN BESCHÄDIGUNG DES TEMPELS  BISLANG keinen Schlachtopferdienst mehr auf dem Tempelberg in Jerusalem installiert haben!

Wir sind noch nicht fertig mit Stichwort “Goldenes Tor”. Man sucht ja heute wieder nach GEHEIMEN UNTERIRDISCHEN RÄUMEN auf dem Tempelberg – und genau solche halb in den Fels hineingeschlagenen “Arkaden-Gänge” gab es am “Goldenen Tor” – und EINE – von möglicherweise mehreren – FUNKTIONEN der “verborgenen Gänge und Räume” am Goldenen Tor hing zusammen mit PRIESTERWISSEN, wie unfruchtbare Frauen eventuell doch noch Kinder kriegen konnten. Das war eine SPEZIAL-KUR und es war damals schon genau wie heute – und die Krankenkasse hat das natürlich nicht für ALLE Frauen bezahlt, sondern nur für AUSGEWÄHLTE Frauen, zum Beispiel aus der KÖNIGSFAMILIE und aus hohen Priesterfamilien. – und zu BEIDEM gehörten Joachim und Anna. Und na klar, das waren GEHEIMNISSE, die nicht jeder nicht wissen musste, also auch du und ich nicht!

b) Das ist eine TEXT-Überlieferung basierend auf dem PROTOEVANGELIUM des Jakobus und breiter ausgewalzt in den Schriften der Anna Katharina Emmerich.

Das würde für die heutigen WESTEUROPÄISCHEN AHNUNGSLOSEN CHRISTEN durchaus eine SCHÖNE Antwort mit NETTEN Informations-ANSÄTZEN sein.

Unglücklicherweise gibt es aber heute kaum noch ein Publikum für das in dieser IKONE ausgedrückte GLAUBENSDOGMA, daß nämlich nicht nur Jesus Christus selbst durch MEHRERE GÖTTLICHE WUNDER “in Erscheinung trat”, sondern schon seine Mutter OHNE ERBSÜNDE und OHNE ORDINÄREN SEX auf diese Welt kam, also ebenfalls durch WUNDER.

Ich habe aber keine Lust auf NACHHILFEUNTERRICHT für ahnungslose Christen  und/oder auf  OHRFEIGEN-Empfang von Atheisten  – und breche hier einfach ab, weil sich heutzutage ja jeder selber schlau machen kann – oder auch nicht!

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Und warum erzähle ich das alles? Für das Publikum? Um das Marketing des Lesachtals aufzubessern?

Oder vielleicht bloß für mich selbst: IM LESACHTAL KÖNNTE ICH MIR EIN LEBEN FÜR TYPEN WIE MICH DURCHAUS VORSTELLEN! Oder?

Was aber die hier versammelten Informationen betrifft: Mainstream-Konsens ist eine schöne Sache, aber ob das schon rechtfertigt, die INFORMATIONSBASIS ZU VERÄNDERN UND ZU VERKÜRZEN, bleibt mir auch weiterhin KRIMINAL  VERDÄCHTIG! Oder ist AHNUNGSLOSIGKEIT vielleicht ein Lebenszweck?

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Falls ich das überhaupt sagen darf: In Obertilliach und Kartitsch nach Sillian zu merkt man schon, daß Lesachtal HOCHGEBIRGE ist und für Mensch und Vieh mühsam. Ansonsten aber ist das Lesachtal ein sogenanntes “liebliches Tal”, mit einem recht angenehmem Klima, wo man um 1916 herum bloß SALZ zukaufen mußte – UND ALLES ANDERE SELBER MACHEN konnte. Freilich war man damals nicht so BEQUEM wie heute und hat sich schon MÜHE gemacht und am LUMKOFEL auf der Birnbaumer Seite des Gailtals aus 2000 Metern Höhe mit grossen Schlitten das HEU ins Tal gebracht – ein SEHR GUTES HEU nebenbei gesagt! (Es gibt dort zum Beispiel eine Art “Miniatur-Orchidee”, die nach SCHOKOLADE riecht!) Man kann aber das damalige Leben nicht als ARM “in dem eigentlichen Sinne” bezeichnen, denn sonst hätte man wohl kaum den Aufwand für die ganzen Kirchbauten schaffen können. Ich aber ERZÄHLE und WIEDERHOLE es noch einmal für UNSERE GEGENWART, damit man erkennt, WIE SEHR sich die MASS-STÄBE in der heutigen sogenannten “Armutsdiskussion” VERSCHOBEN haben – daß man sich manchmal die Haare rauft!

Buike Science And Music

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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