Bezifferung meines volkswirtschaftlichen Nutzens als schreibender Sozialhilfeempfänger

Im Internet finde ich unter http://www.open-science-repository.com einen Gebührenplan für zitationsfähige online-Publikation mit DOI und Google-Scholar-Registrierung.

Ich rechne jetzt, wie folgt:

Standard-Pakete: 290 USD per item x 279 Buike-Publikationen in der Deutschen Nationalbibliothek = 80910 USD online-Publikationskosten

Premium-Paket: 870 USD x 279 Buike-Publikationen = 242730 USD online-Publikationskosten.

Ich staune   NICHT SCHLECHT, wie das GESCHÄFTSMODELL FUNKTIONIERT, mit welchem sogenannte “freie (forschende) Einzelautoren”  VERMARKTET werden.

Wir überlegen aber jetzt: Wenn jemand bei 80.000 –  250.000 USD verlangt, dann rechnet er auch mit mindestens 80.000-250.000 USD GEWINN, so daß also die BEISPIEL-PRODUKTIONSKOSTEN hier die “antizipierte/erwartet” GEWINN-UNTERGRENZE für Unternehmenskalkulationen darstellen.

Und ich BEGREIFE jetzt besser, WARUM der deutsche Staat PER GESETZ Bibliotheksablieferungen von Autoren VERLANGT, und zwar kostenlose:

Ich werde von der Nationalbibliothek gesammelt, weil der von mir produzierte Papierberg MILLIONEN wert ist und einen VOLKSWIRTSCHAFTLICHEN FAKTOR darstellt – und dafür fallen für den Staat bloß ca. 1000 Euro Sozialhilfe oder monatliches Taschengeld als Produktionskosten an!

Klammer auf: Die sogenannten gesetzlichen  Pflichtablieferungen von Belegexemplaren an das staatliche Bibliothekssystem haben allerdings durchaus zweierlei SINN und NUTZEN: a) Der Einzelautor kann mit Hilfe einer Katalogisierung in der Nationalbibliothek einen BELEG BEIBRINGEN über seine AUTORSCHAFT, so daß also IDDENRÄUBER es etwas schwerer haben, und b) funktionieren dadurch die Bibliotheken besser, denn der heutige Informationskonsument macht sich keine Vorstellungen, mit welchen gROSSEN Schwierigkeiten die sogeannte “Literaturbeschaffung” noch bis etwa 1890-1914 belastet war. Es war zum Beispiel ein ABENTEUER, wenn die königliche Bibliothek in Stuttgart aus dem Geheimen staatsarchiv in Preussen ein Buch bestellen und per Fernleihe zustellen wollte. Klammer zu!

Und ich begreife jetzt besser, WARUM es in Deutschland bloß ungefähr 80 000 Einzelautoren gibt und bloß 1000 “komponierende Musikproduzenten”. (Diese Zahlen können sich nach der Wiedervereinigung von 1989 geringfügig erhöht haben.)

Bevor der/die  hoffungsfrohe junge Forscher/in sich jetzt entsetzt abwendet, muß ich aber ergänzen, daß es auch KOSTENLOSE “repositories” gibt, die allerdings NACH EIGENEN RICHTLINIEN auswählen und dabei UNTER UMSTÄNDEN eine “vorgeschaltete ZENSUR” willentlich oder unabsichtlich ausüben, siehe zum Beispiel das Projekt OpenAIRE der Europäischen Gemeinschaften oder “Zenodo”  bei CERN in Genf oder oder …

Dann sollte ich vielelicht noch erwähnen, daß das ALTE ISBN-System immer noch prächtig funktioniert, wo bei der deutschen ISBN-Agentur im Augenblick 1000 ISBN-Nummern für 260 Euro + MWST/VAT (value added tax) angeboten werden, siehe URL https://www.isbn-shop.de/

Und bevor jemand über das ISBN-System, das besonders im Buchhandel gute Dienste leistet, meckern will: Es gibt jetzt eine weltweite US-amerikanische Initiative für eine “Internationale Standard Musiknumemr” ISMN – und da sind US-Datenbankanbieter am Werk, die RICHTIG TEUER sind. Es sind im Zusamemnhang mit dem Aufbau des ISMN-Systems auch Musikverbände “instrumentalisiert” worden, die etliche kleine Musikproduzenten AUFGESCHRECKT haben, zum Beispiel mit der Frage nach einer  GESCHÄTZEN EINKOMMENSPROGNOSE, die selbstverständlich von den meisten NICHT beantwortet worden ist und auch zu Austritten aus deutschen Musikverbänden geführt haben könnte.

Also zurück zu ISBN-Nummersystem für das PRINTMEDIEN-Kerngeschäft: Die deutsche ISBN-Agentur bietet auch DOI.Nummern an, und zwar in 2017 zu folgenden Preisen – URL http://test.mvb-online.de/media/doi-preisliste.pdf:

EINMALIG  300,00 Euro (für Präfix und Account)

JÄHRLICH : 540 Euro (Range 4 für bis zu 500 zu registrierende Items)

Und das ist genau der IDEALZUSTAND der heutigen US-amerikanischen Geschäftsmethoden, nämlich die STÄNDIGE LEICHTE ABMELKUNG DER Kunden bzw. Opfer, wofür es auch einen marketingtechnischen Fachterminus gibt, nämlich “napping”.

Der INNOVATIVE JUNGE AUTOR in Westeuropa sollte also GEWARNT sein, daß es BESSER IST, sich erst gar nicht auf diese VERMARKTUNGSSYSTEME einzulassen und die Teilnahme an solchen Systemen auf ein MINIMUM zu beschränken. DENN: Nach meinem Wissen und Gewissen ist es FAST UNMÖGLICH, als AUTOR an wissenschaftlichen Publikationen ERNSTHAFT “Geld zu verdienen”. Man muss publizieren, aber meistens eben NICHT wegen des Geldverdienens!

Außerdem sollte die heutige Forschergeneration vielleicht noch wissen, daß der GESAMTE DEUTSCHE BUCHHANDEL nach wie vor von FREIMAURER-ORGANISATIONEN VERSEUCHT ist – und zwar schon seit mindestens 300 Jahren! Und dies ist auch der GRUND, warum im von Freimaurern gebauten und bezahlten Denkmal der Leipziger Völkerschlacht von 1813 JEDES JAHR ZUR ERÖFFNUNG der LEIPZIGER BUCHMESSE eine “Freimaurer-Tempelarbeit” stattfindet – bis heute! – siehe Buike, Bruno A. (2018): Leipzig Völkerschlacht – 1813 – 1913 – 2013, Freimaurer und Buchmesse – Und wer es nicht GLAUBEN kann, daß solche “weltanschaulichen Präponderabilien” überhaupt existieren, der blättere mal in Wikipedia nach, welcher “Privatreligion” der GRÜNDER des heutigen Bertelsmann-Unternehmens angehört hat, ein gewisser Herr “Carl Bertelsmann“.

Das hat folgende FRAGE zur PRAKTISCHEN KONSEQUENZ: Wenn ich bereits zu einer RELIGION GEHÖRE, inwieweit kann ich dann auf der PRAKTISCHEN EBENE eine ALLTAGS-KOLLABORATION mit erklärten FEINDEN DER RELIGION oder mit “kleinen Privat-Religionen”  eingehen? Welchen SINN soll es haben, daß man einen “modus vivendi” aufsucht oder konstruiert – um TROTZDEM FEINDE BLEIBEN zu können, aber dabei gar prächtige Geschäfte abzuwickeln?

Das ist ein bischen zu abstrakt, also eine praktisches und historisches Beispiel: ALS das ZWEITE VATIKANISCHE KONZIL – 1962-1965 – dazu führte, daß weltweit alle katholischen Bücher GEÄNDERT werden mußten, war dies das JAHRTAUSENDGESCHÄFT UNVORSTELLBAREN AUSMASSES von GIGANTISCHEN GEWINNEN für die gesamte EUROPÄISCHE FREIMAURERISCHE Publikationswirtschaft – und außer der obersten Kirchenführung, haben die meisten wahrscheinlich gar nicht gemerkt, WIE SEHR SIE VERÄPPELT worden sind von dieser Publikationsindustrie, denn das meiste, was nach dem 2. Vatikanum gedruckt wurde,  HAT KEINEN WERT ÜBER DEN TAG HINAUS, und kann schon morgen erneut verschrottet werden, auf dass das NÄCHSTE GROSSE GESCHÄFT kommen kann! Ach was rede ich vom “nächsten grossen Printgeschäft”! Das nächste “grosse Printgeschäft” ist LÄNGST da, denn man hat jetzt einen FORTLAUFENDEN NEUAUFLAGEN-PROZESS isntalliert für a) das deutsche katholische Gebetbuch “Gotteslob” und b) für die – IDEOLOGISCH VERÄNDERTE – Bibelversion der sogenannten “deutschen Einheitsübersetzung”. – und bis 2019 sind davon Neuauflagen bereits erschienen und VERKAUFT worden. Und wir lernen hier wunderbar, wie zwei FEINDE ein GIGANTISCHES GESCHÄFT mit GIGANTISCHEN GEWINNE “generiert” und “erzeugt” haben!

Ergebnissatz: Es ist keineswegs ZUFÄLLIG, daß ich selbst mich AUSSERHALB der meisten Registrierungs- und Vermarktungssysteme aller Print-/Verfielfältigungs- und Publikationssysteme  befinde, denn ich glaube zufällig an Gott und nicht an die geheime Freimaurerloge, welche diese Publikationssystem bis heute DOMINIEREN – und zwar ZUM SCHADEN der gesamten und ahnungslosen übrigen Zivilgesellschaft!

Ich sollte für das “fromme, naive und unbedarfte Landkind” des Jahres 2019 vielleicht ergänzen, daß im Internet viele Anbieter kursieren für “Proofreading” und “Editing” und daß die “Zeitschriften” für Fachpublikationen wie Unkraut aus dem Boden schiessen und ziemlich oft auch Unkraut sind, wo inzwischen sogar schon manche SERIÖSEN Universitäten darauf hereingefallen sind. Diese neue Sparte mit einem “neuen Geschäftsmodell” findet man unter dem Stichwort “predatory publishing” und man erkennt diese  Leutchen daran, daß man, wenn man eine gewisse “Internet-Sichtbarkeit” erreicht hat, plötzlich den e-mail Spam-Ordner zugemüllt kriegt. Ich habe dazu einen eigenen Blog-Entry verfasst, wo man sich schlauer machen kann: Predatory Publishing – Infos und Defense”

Ich fasse noch einmal zusammen: Der junge, die junge Autor/in, die wirklich QUALITÄTSIDEEEN ausgearbeitet, vorzutragen und beizutragen hat, bemüht sich um

  • a) Katalogisierung in der Nationalbibliothek über das deutsche Pflichtexemplar-System,
  • b) Teilnahme am “google books” (google play) online-publishing,
  • c) Teilnahme am Programm “online ressources” der Nationalbibliothek, wo “google books” als sogenanntes DEPOSITORY akzeptiert wird und wo online-Publikationen eine IDENTIFIKATIONSNUMMER erhalten (was so ähnlich ist wie die DOI-Nummer, die allerdings meiens Wissen Geld kostet).

Natürlich habe ich schon mal etwas gehört von “Research Gate”, “Academia.edu” und “Scribd” – und ich nehme dort NICHT TEIL , DENN ich habe mit dem eben beschriebenen Weg – Nationalbibliothek Katalog, google books, Nationalbibliothek “online ressources” (digital library) – eine STATISTISCH GRÖSSERE  REICHWEITE.

So, ich glaube, wir sind hier erstmal soweit fertig – denn meine nächsten Buchprojekte müssen fertig werden!

Was ich sagen wollte, ist eigentlich ganz einfach: FALLT nicht auf die KRIMINELLEN herein, gebt das BESTE, was euch möglich ist, lasst euch NICHT UNTERKRIEGEN, GENIESST EURE UNABHÄNGIGKEIT und “lasst die Spatzen pfeifen”, wie sich Don Bosco ausgedrückt hat!

Buike Science And Music

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- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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