Bilderbogen Anrath (-Willich) – Erlebnisse von meinem Fahrradtraining

Mittwoch 17.Mai.2017 entschloß ich mich zu einer größeren Trainingsaktion mit dem Fahrrad von Neuss nach Viersen, was genau der richtige Zeitpuinkt war, denn dieser Mittwoch geht ein in die Archive der Wetterstationen als der “Ein-Tages-Sommer” – und gleich am nächsten Tag begann in der Tat  schon ene Periode mit heftigen Einzelgewittern mit Unwetterpotential, deren Gipfel für die Nacht von Freitag auf Samstag erwartet wird. Insgesamt war das eine Trainingseinheit von 60-70 km, weil ich nämlich einen anderen Rückkweg genommen habe, auf dem ich ERSTMALS in meinem Leben durch ANRATH, heute ein Ortsteil von Willich, kam.

Viersen selbst machte auf mich einen gefühlsmässig etwas seltsamen Eindruck, was damit zusammenhängen könnte, daß es eine etwas vom Standard abweichende Geschichte der Stadtentwicklung gehabt hat, wo nämlich die sonst übliche Phase des Ausbaus einer STADTBEFESTIGUNG zu FEHLEN scheint, was dann eben bis in das heutige Stadtbild nachwirkt. Ich hielt mich aber nicht lange in Viersen auf, weil ich auf folgende INNENEINRICHTUNG einer an sich neogotischen Kirche St. Josef vom Ende des 19. Jahrhunderts  mit einem hier in der Gegend etwas überraschenden AUSSENMOSAIK eines “Christos Pantocrator” über dem Hauptportal stieß.

Ich entnehme die folgenden Photos dem Webprojekt “S.Lucas Fotografie – Das Niederrheinalbum – Sascha Lucas” – Autor: Sascha Lucas, 47877 Willich  – Kontaktformular URL https://www.slucas.de/portfolio/kontakt/ –  pagetitle: Viersen – Grabeskirche St. Josef  URL https://www.slucas.de/niederrhein/kreis-viersen/viersen-grabeskirche-st-joseph/URL

Photos Viersen, St. Josef, sogenannte GRABESKIRCHE –

  

 

Kommentar: durch die auf den Photos oben dokumentierte neue Inneneinrichtung, wird die Nutzfläche für Gottesdienstbesucher mehr als halbiert. Nach mündlicher Auskunft findet dort auch nur noch einmal, und zwar samstags, ein katholischer Gottesdienst statt. Es muß warscheinlich angemerkt werden: Von Willich bis Viersen befinden wir uns bereits in der Diözese Aachen.

Als ich diese seltsame Konstruktion besuchte, da waren dort Steine mit Namen Verstorbener eingefügt und aus irgendeinem Grunde waren fast alle diese Steine mit teils wirklich floristisch bemerkenswertem Blumenschmuck geschmückt.

Es wurde mir aber in dieser Innenkonstruktion, welche man wie in einem Labyrinth begehen konnte, plötzlich ganz beengt zumute – und ich verließ bei soviel für mich selbst SCHREIENDER STILISTISCHER DISHARMONIE zwischen (rötlich-sandgelbem) Backseinmauerwerk  und kaltem Betongrau fast fluchtartig das Gebäude. Sowas habe ich noch nie gesehen.

Die Kirche St. Josef, Viersen hat übrigens bemerkenswerte ALTE Fenster von 1891, dann aber auch eine Serie NEUER Fenster um 1953 und 1991, welche man alle besichtigen kann in der halb-offiziellen Datenbank “Forschungsstelle Glasmalerei im 20. Jahrhundert e.V.”, page-title “Viersen, kath. Kirche St. Josef” – URL http://www.glasmalerei-ev.net/pages/b16/b16.shtml . Allerdings  ist der ungestörte  Blick auf diese Fenster durch oben erwähnte labyrinthartige Beton-Innenkonstruktion weitgehend verstellt.

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Nach meinem “Viersen-Erlebnis” entschloß ich mich spontan zu einer geänderten Rückfahrt route. Dabei kam ich nach Anrath, mit etwa 11000 Einwohnern heute ein Ortsteil von Willich. Anrath wurde als Fronhof gegründet durch den hl. Heribert von Köln und wurde danach irgendwann  ein befestigter Flecken und das kann man meist ablesen aus einer kreisförmig orientierten ZENTRALSTRUKTUR der STRASSENFÜHRUNG und BEBAUUNG um eine Kirche herum. Überrascht aber war ich, daß Anrath im Jahre 2010 TAUSENDJÄHRIGES Jubiläum hatte.

Klammer auf: (Die Abituraufgabe lautet also: Wenn Anrath im Jahre 2010 1000 Jahre alt war, wann wurde es gegründet? a) im Jahre 1000 n.Chr. – b) im Jahre 1648 n.Chr., als der Lutherwirbel umging – c) im Jahre 500 n. Chr., als diese Gegend noch merowingisch verwaltet wurde von der Abtei St. Denis bei Paris? Zögern Sie nicht, alle diese Vorschläge auch ohne Rückgriff auf andere historische Kontexte  aus mathematisch-rechnerischen Gründen zu VERWERFEN und arbeiten Sie einen eigenen Denkversuch aus!) Klammer zu!

Die Wortsilbe “-rath” im Oersnamen ist ein Überrest einer alten Flurbezeichnung und bedeutet “Wald”. Die Wissenschaft konnte sich aber  bislang nicht einigen, was “-rath” im Zusammenhang mit “An-” bedeuten soll oder bedeuten könnte. Für Normalverbraucher halten wir hier fest: Wir werden nicht total in die Irre gehen, wenn wir  den Namen “An-rath” deuten als Hinweis auf eine WALDRODUNG, und zwar zuvörderst deshalb, weil Waldrodungen hier am linken Niederrhein eine recht häufige Gründungsmethode von Siedlungen sind bzw. waren. Wälder hier in der Gegend waren einmal RIESIG. Es gab zum Beispiel den HAMARITHI-Wald, der von Büttgen bis nach Knechtsteden reichte – und deshalb ist auch absolut plausibel, daß wir in Holzbüttgen (bei Kaarst)  eine Einsiedlerklause mit dem Patronat des hl. Antonius, des Mönchsvaters oder des Antonius Abbas,  haben, denn in solchen Wäldern konnte man sich natürlich gut verstecken und “vor der Welt flüchten”.

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Wir nähern uns der Kirche St. Johann Baptist in Anrath (-Willich) zunächst wieder mit Hilfe des Webprojektes, das wir eben schon benutzt haben, und zwar mit folgendem Quellennachweis:

Webprojekt “S.Lucas Fotografie – Das Niederrheinalbum – Sascha Lucas” – Autor: Sascha Lucas, 47877 Willich  – Kontaktformular URL https://www.slucas.de/portfolio/kontakt/ –  pagetitle: Willich-Anrath – Kirche St. Johannes & Kreuzkapelle  URL https://www.slucas.de/niederrhein/kreis-viersen/willich-kirche-st-johannes/

 

Hier haben wir etwas, das in neugotischen Kirchen am Niederhein geradezu typisch ist, nämlich eine Muttergottes-Ikone vom Typ der “Immerwährenden Hilfe”, welche ihren griechisch-orthodoxen Ursprung nun wirklich nicht verbergen kann. Hier haben wir aber noch etwas, nämlich die Einfügung einer ALTEN Ikone in eine MODERNE Kapellen- und Andachtsraum-Gestaltung, welche im Prinzip halbrund ist. Ich bringe zur Verdeutlichung ein Beispiel dieses Ikonentyps “Maria Immerwährende Hilfe” aus Weimar aus Wikipedia:

Ursprünglich griechisch-kretische Ikone,  in der lateinischen Westchristenheit genannt “Maria Immerwährende Hilfe”. die Ikone zeigt aber an sich etwas ganz anderes, nämlich wie sich das Jesuskind erschrickt vor den MARTERWERKZEUGEN, welche ihm zwei Engel IM VORAUS ANKÜNDIGEN und zeigen! Die Ikone hat übrigens bis heute GRIECHISCHE SCHRIFTZEICHEN.

Hier haben wir eine extrem eigenartige Auffassung eines KRIEGERGEDENKENS für die Gefallenen der zwei Weltkriege, welche von dem im Jahre 1918 verstorbenen Pfarrer konzipiert wurde. Links und rechts finden wir leicht verständliche kriegerische Gestalten  und kämpferische Heilige, Michael und Georg. Aber in der Mitte fällt im Hauptbild des Altares  auf ein hl. Laurentius, aber ich weiß nicht, ob es der Märtyrer und Diakon Laurentius von Rom  ist oder der Laurentius von Brindisi, der in den Türkenkriegen zusammen mit den Truppen des deutschen Kaisers in Wien in die Schlacht zog. Als zweite Besonderheit fällt mir auf, daß zum Gedenken der Toten und Gefallenen des zweiten Weltkriegs ein BUCH ausliegt, in welchem irgendjemand die FLEISSARBEIT vollbracht hat, die TOTENZETTEL meist mit PHOTO und oft in ARMEE-UNIFORM zu sammeln. Sowas habe ich noch nie gesehen.

Als letzten Detail-Leckerbissen  haben wir dann noch etwas, was nicht neo-gotisch vom Ende des 19. jahrhunderts ist, sondern ORIGINAL SPÄTGOTISCH vom 15. Jahrhundert, was einem auch auffällt, nämlich eine Kreuzigungsgruppe, die heute in eine Taufkapelle sehr stimmig integriert wurde.

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Dann haben wir etwas in dieser Kirche von Anrath, was an sich auch wieder typisch ist für die erhaltenen neugotischen Kirchen vom Ende des 19. Jahrhunderts, nämlich GLASFENSTER, die alle Kriegszerstörungen überlebt haben. Diese Fenster sind in der Tat derartig bemerkenswerte Zeugnisse eines heute nicht mehr selbstverständlichen HANDWERKLICHEN Könnens, daß es dazu heute eine halb-offizöse DATENBANK gibt, die ich einfach nachweise. Für die Kirche St. Johann Baptist von Anrath zähle ich in dieser Datenbank nicht weniger als 33 Einzelfenster. Ganz besonders aber fällt auf: Nicht nur haben wir ERGÄNZTE MODERNE Fenster für verloren gegangene kriegszerstörte Fenster, die direkt neben alte Fenster gesetzt wurden, sondern wir haben ALTE Fenster, in welche MODERNE BILDMOTIVE eingefügt wurden. Sowas habe ich noch nie gesehen.

“Ornament von ca. 1898 mit moderner Darstellung der St. Brigida von Kildare. Wilhelm Teuwen, 1956  – Fenster im Seitenschiff,
Antikglas/Blei/Schwarzlot, aus Webprojekt “Forschungsstelle Glasmalerie des 20. Jahrhunderts, e.V.”, page-title: “Willich-Anrath, kath. Kirche St. Joann Baptist” – URL http://www.glasmalerei-ev.net/pages/b611/b611.shtml

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Jetzt denkt man vielleicht, das wir hier fertig sind. Aber WEIT GEFEHLT. Es gibt nämlich noch einen KIRCHBAUVEREIN, der GROSSES GESCHAFFT hat und GROSSES VORHAT, nämlich unter anderem:

  • Renovierung eines Marienaltars komplett aus Holz geschnitzt, fertig in 2016 mit Hilfe von Restauratoren aus POLEN, denn in Deutschland waren aktuell keine Kunsthandwerker mit dem erforderlichen Können zu finden (!),
  • Sockel- und Gesimssanierung, vollendet 2014
  • Kirchen-Innenanstrich, vollendet in 2013.
  • Wiederherstellung des alten Hochaltars, geplant

Anrath (-Willich), St. Johann Baptist, Marienaltar VOR der Restaurierung und NACH der Restaurierung, welche abgeschlossen wurde in 2016 mit Hilfe von POLNSICHEN RESTAURATOREN.

Das GEPLANTE Projekt einer REKONSTRUKTION des ehemaligen Hochaltars befindet sich derzeit in folgendem beklagenswerten zerstückelten Zustand:

Für alle Lokalpatrioten empfohlen: Geplantes Projekt Rekonstruktion des Hochaltars: St. Johann Baptist, Anrath!

  • KONTO für Privatspenden:Konten des Kirchbauvereins St. Johannes Baptist Anrath e.V.: Volksbank Mönchengladbach – BLZ: 310 605 17 – Konto-Nr. 421 369 80 15 – IBAN: DE90310605174213698015 – BIC/SWIFT: GENODED1MRB — ODER ALTERNATIV:  Sparkasse Krefeld – BLZ: 320 500 00 – Konto-Nr. 926 295IBAN: DE65320500000000926295 – BIC/SWIFT: SPKRDE33XXX
  • MIMACHEN und Mitgleid werden: URL http://www.kirchbauverein-anrath.de/Mitmachen.html

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Und bei so vielem Engagement möchte ich dem Publikum nicht den (kleinen; es gibt noch einen großen …) KIRCHENFÜHRERAnrath-Kirchenfuehrer  –  dieses an sich privaten Kirchbauvereins vorenthalten, der im Original zu finden ist unter URL http://kirchbauverein-anrath.de/%20PDF/Kirchenfuehrer.pdf

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Bleiben noch einige Dinge zu erwähnen aus der nicht ganz gewöhnlichen GESCHICHTE von Anrath:

  • Anrath hatte als durch Kaiser Sigismund zum Markflecken erhobener Ort Befestigungspflicht –  von den Befestigungswerken ist heute fast nichts mehr zu sehen –   und dies erklärt, warum Anrath  ETLICHE PLÜNDERUNGEN und kriegerische Verwicklungen erlebt hat, obwohl es an sich nicht größer ist als eine Kleinstadt.
  • Anrath hat einen sehr zerstörersichen STURM erlebt. Ich zitere aus deutscher Wikipedia URL   , wo wir lesen: “Am 1. Juli 1891 verursachte ein Wirbelsturm schwerste Schäden in Anrath sowie in benachbarten Orten [4] Hierbei wurden die meisten der Anrather Häuser beschädigt, etliche wurden unbewohnbar …”  zitiert nach: [5]http://www.buergerverein-anrath.de/1000jahre/ausstellung2.shtm – Quelle hier: URL https://de.wikipedia.org/wiki/Anrath  (Dieser Wirbelsturm wird etwas später als TORNADO klassiefiziert.)
  • Diesselbe Wikipedia-Quelle berichtet, daß als (ökonomische)  KOMPENSATION durch die damalige preussische Provinzregierung in 1905  eine STRAFANSTALT nach Anrath gebaut wurde, die ungefähr 100 EVANGELISCHE Bedienstete nach Anrathh brachte, so daß eine evangelische Kirche gebaut wurde.
  • Klammer auf: Es fällt schon etwas auf, daß die preussische Landesregierung damals, zur Jahrhundertwende,  folgende Einrichtungen an den Niederrhein verlegt hat: – Spezialkrankenhäuser für  Geisteskrankheiten nach SÜCHTELN und BEDBURG-Hau – ( nur nicht nach Neuss, denn das dortige Alexianer-Krankenhaus bestand schon seit Jahrhunderten, bis es heute aufgehört hat, zu existieren) – ; – ZWEI Strafanstalten in direkt benachbarten Ortschaften in Anrath und in Willich.) Klammer zu!
  • Ich fuhr in Anrath dann vorbei an einer bronzenen Gedenktafel für eine Synagoge bzw. ein “Judenhaus” der NAZI-Zeit. Die kulturgeschichtliche Einordnung ist folgende: HOLLAND war einige Zeit lang ein ZENTRUM für jüdisches Leben – bevor oder nachdem das Zentrum in der UKRAINE aufgehört hatte? – , wo man als Jude fast verfolgungs- und diskriminierungsfrei leben konnte – und die  Landesherrschaft in Düsseldorf, das Herzogtum Jülich-Kleve-Berg,  hatte Splitterbesitz am Niederrhein bis hin nach Holland, das hier nicht mehr sehr weit entfernt ist. Wenn wir zum Beispiel an das Büchlein “Nachfolge Christi” des Thomas a Kempis (“von Kempen, Niederrhein) denken, dann gab es einmal einen EINHEITLICHEN KULTURZUSAMMENHANG von KÖLN über flämische Gegenden in Belgien bis hin nach den eigentlichen holländischen Provinzien, welche ja bis ungefähr ins 18. Jahrhundert kaiserliche Provinzen der Herrscher in Wien waren. Oder etwas anders gesagt: Auf Grund dieses niederrheinisch-flämisch-holländischen Kulturzusammenhangs haben wir hier am Niederrhein in etlichen KLEINEREN Städtchen noch JÜDISCHE FRIEDHÖFE und ehemalige jüdische Bethäuser.
  • Andere teils erstaunliche Einzelheiten   und nicht so erstaunliche Einzelheiten, wie die hier zwischen Mönchengladbach und Krefeld bis in die erste Hälfte des letzten Jahrhundert TYPISCHE Einbindung in eine LOKALE TEXTILINDUSTRIE, deren Wegbrechen natürlich etliche STRUKTURPROBLEME verursachte,  entnehme man bitte dem Wikipedia-Artikel URL https://de.wikipedia.org/wiki/Anrath

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Wir sind am Schluß des Teilberichtes von einem Fahrradtraining angekommen, das wirklich etwas ungewöhnlich war, was man daran erkennt, wo ich vermerkt habe: “Das habe ich noch nie gesehen.” Ich bin jetzt ungefähr 40 Jahre hier in der Gegend und hatte übrigens auch noch nicht die LANDSCHAFT zwischen Anrath, Neersen und Willch gesehen, die sich MARKANT vom hiesigen Landkreis Neuss UNTERSCHEIDET, welche Anrather Landschaft  mir ingesamt kleinteiligere Geländeformen aufzuweisen schien, wo der Blick nicht endlos weit schweifen kann, sondern immer wieder unterbrochen wird, und zwar auf das angenehmste. Ich war auch erstaunt endlich mal wieder FRISCH GEMÄHTES HEU zu riechen – ich bin halb-gelernter BAUER – und auf den Weiden KÜHE zu sehen, statt die um Neuss herum an sich vorherrschenden PFERDE, insbesondere entlang des Rheins von Oberkassel bis nach Krefeld.

Nicht erwähnt in keiner einzigen Quelle fand ich übrigens eine KIRCHENBESTUHLUNG und BEICHTSTÜHLE einer HOLZARBEIT von einer FEINHEIT der Qualität, die mir AUFGEFALLEN ist, weil sie deutlich von GRÖBEREN Bestuhlungsbeispielen absticht.

Ich wollte mich gerade von den immer anwesenden “Kirchen-Schweizern” verabschieden, da kam ein  junger Organist herein und begann professionell zu üben in einer professionellen Orgelschule. Da ich mich selber viele Jahre mit Musik geplagt habe, dachte ich, daß man beim Üben gelegentlich einen Motivationsschub brauchen kann – und deshalb übergab ich meine “Visitenkarte” mit meinen kostenlosen Internetangeboten an Musiknoten und audio-files davon.

Ich finde das ist schon gut ausbalanciert: Einerseits wurde ich überrascht durch ein ERLEBNIS bei einem an sich eher langweiligen TRAINING und andererseits habe wahrscheinlich ich selbst ebenfalls überrascht, denn nicht jeder Zeitrgenosse mit Fahrradhelm, Werkzeugtasche  und Fahrradbrille ist ein, wenn auch unbedeutender, “(Kirchen-)Komponist”.

Buike Music And Science

 

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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