Maria von Preussen,19 Jahre, die deutschen Zarinnen und das Revival der Monarchie

Heute ist Sonntag, der 14. Mai 2017:

  • im Bundesland Nordrhein-Westfalen wird die neue Regierung gewählt,
  • in Frankreich tritt der neugewählte Präsident Macron sein Amt offiziell an,
  • Papst Franziskus kehrt vom Jubiläum der Marienerscheinungen von Fatima in Portugal am Samstag, den 13. Mai 2017, wieder nach Rom zurück –
  • und ARTE TV bringt an diesem Samstag “Glanz und Elend deutscher Zarinnen”, was eine von diesen üblichen historischen Dokumentationen wäre, wäre da nicht die junge Prinzessin Maria von Preussen, frische 19 Jahre alt, die in dieser Dokumentation die Reiseführerin gibt und uns mitnimmt auf den Spuren ihrer eigenen Vorfahrin der Charlotte von Preussen, welche die Gattin von Zar Nikolaus I. wurde, und zwar kurz nach den napoleonischen Kriegen.

Filmbeitrag aus  der ARD Mediathek – http://www.arte.tv/de/videos/061726-000-A/glanz-und-elend-deutscher-zarinnen

Die Familie von Prinzessin Maria von Preussen lebt heute übrigens ganz bürgerlich: der Vater aus einer seinerzeit enterbten Linie arbeitet als evangelischer Pfarrer, die junge Prinzessin selbst studiert Lehramt Englisch/Sport. Und die junge Prinzessin liefert, wie man in Bayern sagen würde, einen blitzsauberen und putzmunteren  Auftritt ab, auch übrigens auf einem dieser Nostalgiebälle in St. Petersburg, die neuerdings wieder vom russischen Adel veranstaltet werden.

Aber warum ich diesen Blog-Eintrag schreibe, hat einen anderen Grund: Prinzessin Maria von Preussen läßt nämlich beiläufig, ja geradezu elegant, eine Bemerkung einfließen, als man sie direkt fragt, ungefähr des Inhalts:

“Monarchie? Ja, warum eigentlich nicht?”

Maria, Prinzessin von Preussen, Studentin des Lehramtes, ist damit wesentlich MUTIGER als ich, der ich  etwas “historisch dilettiere”, denn ich würde es NICHT WAGEN, über die WIEDEREINFÜHRUNG DER MONARCHIE und die damit zusammenhängenden ALLERSCHWERSTEN PROBLEME erstens zu sprechen und dann auch noch vielleicht öffentlich zu sprechen.

Diese ARTE-Dokumentation mit Maria von Preussen erwähnt zum Beispiel, daß im 19. Jahrhundert offenbar  6 russische Zaren ermordet worden sind. Dieser ARTE-Beitrag erwähnt aber nicht, daß es in Russland bereits einen Thronprätendenten gibt, inzwischen wohl ein Jugendlicher oder junger Mann, der nicht so sehr  selber auffällt, sondern dessen MUTTER als geradezu unangenehm ambitiös auffällt – und infolgedessen auch KEINE ALLGEMEINE ÖFFENTLICHE ZUSTIMMUNG FINDET!

Ich kann mir auch irgendwie nicht so richtig vorstellen, daß etwa die heute lebenden Romanow-Großfürsten und die österreichischen Habsburger und auch die heutigen HOHENZOLLERN der preussischen Linien etwa VERGESSEN hätten, WAS ALLES geschehen ist, wo wir zum Beispiel die Kinder des in Sarajewo ermordeten Thronfolger-Ehepaares  Franz-Ferdinand und seiner Frau plötzlich –  etwas GESCHOCKT – wiederfinden auf den OPFERLISTEN der Insassen von NAZI-Konzentratuionslagern. In der Tat sind zwei Söhne Franz Ferdinands sogar im heutigen Österreich mit seiner “demokratischen Adelsphobie” OFFIZIELL ANERKANNTE VERFOLGTE DES NAZI-REGIMES!

Wie soll ich sagen, königliche Hoheit, Maria von Preussen: Mit solchen Erinnerungen SCHRECKT MAN VIELLEICHT DOCH etwas zurück und ist froh, wenn man diesen UNHANDLICHEN  “Königs- und Regenten-Job” nicht machen muß … Womit ich umgekehrt darauf hingewiesen haben möchte, daß das KÖNIGTUM in ALTER Zeit bei den SUMERERN und im pharaonischen Ägypten auf einer Art “methodisch geprüften GÖTTLICHEN ERWÄHLUNG” beruhte oder beruht haben könnte: Das würde Dinge tangieren, wo ich erstens selber mit meinen Studien noch halb im Dunkeln tappe und wo ich zweitens ganz bestimmt nicht ohne weiteres drüber sprechen möchte – und in der Tat mein ganzes bisheriges Leben auch noch nicht gesprochen habe!

In der Tat also, wo sollte man anfangen, wollte man den Mund auftun?

Man würde beim Thema der Monarchie natürlich anfangen bei GESCHICHTE. Würden wir das tun, dann müßten wir freilich darauf achten, daß es uns nicht wie jenem chinesischen Austauschstudenten der Chemie ergeht, der sein Referat über die “aromatischen Kohlenwasserstoffringe” damit begann, indem er anhub:

“Gestatten Sie, liebes Publikum, daß ich, bevor ich zum eigentlichen Thema komme, kurz einen Abriß der chinesischen Geschichte seit ungefähr 3000 vor Christus bringe …”

Besagter chinesischer Austauschstudent war ganz überrascht, als ihm plötzlich allgemeine Heiterkeit entgegenschlug!

(Diese Anekdote ist leider nicht von mir und könnte irgendwo in “Reiners Stilkunde” wiederzufinden sein – oder auch nicht!)

Ich denke also, daß wir nicht bis in jene ferne Urzeit zurückgehen müssen, als, wie die Legenden in den Heimatkundeheften der Volksschulen früher noch zu erzählen wußten, die RIESEN den LAUF des RHEINS, der Elbe und der Weichsel bestimmten – nämlich durch TERRAFORMING-TECHNOLOGIE -, sondern bei dem Jahre 1918 Stop machen können: Ungefähr um 1918 verschwindet AUF EINEN SCHLAG, also ZEITLICH SIMULTAN und SYNCHRONISIERT, das GEWEIHTE KÖNIGTUM in Preussisch-Deutschland, in Österreichisch-Deutschland, in Russland, im Osmansichen Reich und in China. Ausserdem wird, wie wir im NACHHINEIN wissen, das ENDE des ERSTEN WELTKRIEGES der ANFANG  DES ZWEITEN WELTKRIEGS – und ob es – Monarchie hin oder her –  einen Dritten Weltkrieg geben muß, hat uns die göttliche Vorsehung noch nicht mitgeteilt.

Mit einem Wort: Ich lade an dieser Stelle mit diesen Beobachtungen und Argumenten ein, einmal NACHZUDENKEN, WIE wir in die HEUTIGEN HISTORISCHEN ZUSPITZUNGEN geraten sind, wie irgendetwas die ganze Menschheit bis an den heutigen ABGRUND “geführt” hat. – Und justament fällt mir in diesem Zusammenhang wieder eine Bemerkung von Zar Nikolaus II. irgendwo in seinen Tagebüchern ein, wo er seine Abdankung zurückführt auf FEIGHEIT und VERRAT, und zwar in seiner engeren Umgebung. Oder anders und mehr ins Gewand einer allgemeinen philosophischen Maxime gekleidet: NIEDRIGE GESINNUNG UND GEMEINE MOTIVE HINDERN UNS MENSCHEN ALLE DARAN, UNSEREN IDEALEN TREU ZU BLEIBEN! Wenn es aber so ist bzw. so sein sollte, wundern wir uns nicht wirklich, WIE SCHRECKLICH BANAL sogenannte und auch weltbewegende GESCHICHTE manchmal sein kann, wo der Adel zum Beispiel die  Provinzen ruiniert, bloß um der Augenblickslaune einer Mättresse zu gefallen, wo russische Großfürsten mit der Psychologie von Bankrotteuren beim Spiel und Suff und  begleitet von den berüchtigten Zigeunerkapellen und ihren Männer-Kamarillas   ihre Dörfer und Leibeigenen verlieren, als ob das gar nichts wäre.

Zur Erinnerung: Leibeigenschaft wird in Frankreich 1789 abgeschafft und ungefähr zeitgleich  in einigen deutschen Ländern und besonders auch im Kaisertum Österreich, aber erst 1861 in Russland!

Wenn wir aber schon das große Wort vom “Abgrund” benutzen, fällt uns natürlich gleich die Honnecker-Anekdote ein, die eigentlich ein politischer Witz ist, einer von diesen VERBOTENEN Witzen, wofür man in der DDR ins Gefängnis eingesperrt wurde.

Honnecker also soll gesagt haben zum Lobpreis des Sozialismus, des realen: “Jahrelang befanden wir uns am Abgrund. Dieses Jahr sind wir endlich einen Schritt weiter!”

Hola! Hoppla!

Die  Diskussion einer”geeigneten STAATSFORM”, sagte ich, kann nicht ohne GESCHICHTSKENNTNIS gelingen. Aber was wissen wir eigentlich GESICHERT von Geschichte?

Man hat uns in der Geschichtsschreibung zum Beispiel, Ihren Vorfahren, königliche Hoheit, den Kaiser Wilhelm II. als eine Art “behinderte Monstrosität” vorgestellt, die er, wie wir heute wieder sagen dürfen, NICHT WAR. Im Gegenteil: Es gibt ETLICHE Beispiele, wo Kaiser Wilhelm II. NACHWEISLICH sehr umsichtig und fürsorglich GROSSPROJEKTE gegründet und durchgeführt hat, die sehr wohl in der Tradition des “treusorgenden Hausvaters” stehen, wie ihn die Epoche des “aufgeklärten Landesvaters” in getreuer Nachfolge der ehemaligen Literatur der FÜRSTENSPIEGEL und antiker KALOKAGATHIEKATALOGE, wie sie sich zum Beispiel im Alten Testament befinden, bis zum 18. Jahrhundert als Vorläufer heutiger Staatslehre ausformuliert und aufgestellt hat. (“Fürstenspiegel” tauchen natürlich auch im Stundenplan der Studenten der englischen LITERATUR und Sprache auf!)

Man scheut sich heute auch nicht mehr, die Dinge beim Namen zu nennen und offen über die KRANKHEITEN BISMARKS zu sprechen, welche so schwer waren, daß sie in der Tat einen sehr hinderlichen Einfluß auf sein ansonsten staatstragendes Handeln und Planen hatten. Und bevor man Bismark verteufelt als IMPERIALISTEN, sollte man vielleicht ehrlicherweise ergänzen, daß Bismarks Kollegen in den anderen europäischen Weltmächten als KINDER IHRER ZEIT auch imperialistisch dachten und handelten und von einer entsprechenden und heute brüskierenden ROBUSTHEIT der Vorgehensweise waren!

Und dann ist da noch die ABSOLUTE SINGULÄRE SELTSAMKEIT, wie Lenin im “plombierten Eisenbahnwaggon” durch Deutschland geschleust wurde, mitten im Krieg. Man fragt sich unmittelbar: Wozu die PLOMBE? Wohin hätte Lenin entwischen können? Und noch was: Revolutionäre fahren doch SCHWARZ und im UNTERGRUND, warum also Lenin nicht? Oder kann sich irgendjemand vorstellen, daß Django aus dem Wilden Westen eine Fahrkarte kauft, solange er seine “Peacemaker” dabei hat?  Mußte Lenin  vielleicht OFFIZIELL “begleitet” werden, weil er Teil eines OFFIZIELLEN und ÜBERNATIONALEN PLANES war?  Spaß beseite: Ich würde bei meinem gegenwärtigen Forschungsstand vermuten wollen, daß exakt diese Lenin-Episode etwas zeigt, was es an sich gar nicht geben kann, nämlich INDIZIEN für die EXISTENZ einer SEHR KLEINEN und SEHR MÄCHTIGEN Gruppe, wahrscheinlich irgendwo innerhalb der Kreise höchstadeliger Offiziere, die AM KAISER VORBEI die OBERSTE KRIEGSLEITUNG für IHRE Zwecke “instrumentalisieren” konnte, wobei ich also die OFFIZIELL vorgebrachte “Erklärung”, daß der Lenin-Waggon mit dem PARTIKULAR – oder SEPARATFRIEDEN von Brest-Litowsk zusammenhängt, nicht als VOLLSTÄNDIGE ERKLÄRUNG gelten lasse. Mir kommt in diesem Problemzusammenhang insbesondere “irgendwie komisch” vor, daß die ERSTEN KOMMUNISTISCHEN WELTKONFERENZEN in LONDON stattfanden, wobei wir hier nicht zu problematisieren brauchen, was die enttäuschten DDR-Historiker herausgefunden haben, daß nämlich Karl Marx ARBEITER PERSÖNLICH VERACHTETE und selber ein Jahresgehalt hatte wie ein LONDONER BANKIER. Der Vorwurf ist klar: Karl Marx war GEKAUFT und LANCIERT – und damit die gesamte “kommunistische Bewegung” von “interessierter Seite” GESTEUERT und damit DESAVOUIERT und unglaubwürdig!

DASS irgendetwas mit der KONVENTIONELLEN Geschichtsschreibung, wie sie speziell in Deutschland der Allgemeinheit gebetsmühlenartig BIS HEUTE und also seit mehr als 70 Jahren  vorgesetzt wird – möglicherweise auf Grund alliierter Anordnungen am Ende des Zweiten Weltkriegs! -, nicht stimmen könnte, begreift man unmittelbar, wenn man auf  die UNGEHEUERLICHEN THESEN von meist  englischsprechenden Autoren wie Joseph P. Farrell, Jim Marrs, Guido Preparat, Abel Basti (argentinsiches Spanisch), Igor Witkowski (Polnisch, Englisch)  und anderen trifft:

  • NationalSOZIALISMUS und Kommunismus-SOZIALISMUS und ZIONISMUS seien von ein und derselben QUELLE “interessierter Kreise” irgendwo in exklusiven britisch-amerikansichen Finanzklubs “ausgedacht”  und “erfunden” worden, und zwar schon VOR dem Ersten Weltkrieg;
  • die heutige offizielle Lesart der amerikanischen “Geschichte der Atombombe” sei eine “Atomlegende”, wo BEWUSST der Stand der damaligen  ATOMFORSCHUNG in Deutschland AUSGEKLAMMERT wird,
  • der Zeitpunkt des Stauffenberg-Attentats auf Hitler hänge möglicherweise mit deutschen Atomwaffentests auf Rügen und/oder in Ohrdruf zusammen,
  • Adolf Hitler habe bis ungefähr 1960 quietschfidel vergnügt in einem BEVORZUGTEN Urlaubsgebiet, das ein bischen an die schweizerischen  Alpen erinnert, gelebt, nämlich in der Region Bariloche/Argentinien – was übrigens, sehr wahrscheinlich so ungefähr ALLEN Geheimdiensten bekannt war, sogar dem deutschen und israelischen Geheimdienst! (Nur Stalin, dieser Fuchs, hatte schon sehr früh die GERICHTLICHE BEWEISKRAFT der Untersuchung der angeblichen Selbstmord-Leichen von Adolf Hitler und Eva Braun in Berlin mit einem RESTZWEIFEL versehen!)
  • In der Gegend von Bariloche/Argentinien befand sich übrigens bis 1952 das NaZI-Forschungsprojekt eines gewissen Dr. Richter – peronistische Atomprojekte in Huemul – , das so abgefahren seltsam war, daß nicht einmal internationale Beauftragte der UNO von der Universität Leiden/Holland mit Sicherheit zu sagen wußten,  WAS da eigentlich GENAU erforscht wurde, nämlich eventuell ein NACHFOLGEPROJEKT des Projektes “Glocke” oder “Bell” oder “beehive”.

Ich breche hier die Aufzählung von Einzelheiten der GESCHICHTE einfach ab, indem ich sozusagen resümmiere: Wenn wir die HEUTIGEN Nachrichten des Jahres 2017 hören, dann kann man OHNE ÜBERTREIBUNG sagen, daß diese letztlich nichts anderes sind als die KONSEQUENZEN DER SÜNDEN UNSERER VÄTER AUS DER ZEIT DES ERSTEN WELTKRIEGES, wo MACHTMENSCHEN ohne irgendwelche Rücksichtnahmen auf den Landkarten herumfuhrwerkten, daß es seine Art hatte. Serbien, Kosovo, Ungarn, Syrien, Türkei, Ukraine, Polen, Rumänien, das sind alles Themen, die wir SCHON EINMAL hatten und die SCHON EINMAL “ungenügend zusammengeschludert” wurden! In dem Buch: Hans von Hentig: Der Friedensschluß, findet man etliche Beispiele, wo Botschafter und Unterhändler in Versailles NULL AHNUNG hatten von GEOGRAPHIE, NULL AHNUNG von Landeskunde und NULL AHNUNG von Landessprachen, was sogar gewissermaßen als “chic” galt, ich meine jetzt, nicht die Abendgarderobe des Gentleman oder der Spießer, sondern die EKLATANTE UNKENNNTIS der DIPLOMATISCHEN FACHGEBIETE.  Ganz im Ernst: Daß Galizien gut zu unterscheiden ist von  Galicia, auch von Galataseray in Istanbul, oder dem Brief des Aposels Paulus an die Galater, spielte in Versailles nicht die geringste Rolle, auch nicht, daß diesen geographischen Namen gemeinsam ist, daß sie eine bestimmte KELTISCHE WANDERUNG betreffen. Ganz im Ernst ferner: Wenn Annette Schavan deutsche Botschafterin beim Vatikan werden konnte, wenn der gegenwärtige US-Botschafter in Deutschland ein ehemaliger Manager der Pleitefirma Lehmann-Brothers oder Goldmann&Sachs sein sollte, ja, WAS FOLGT DENN DARAUS EIGENTLICH? Oder umgekehrt gesagt: Wenn wir EINZELBEISPIELE haben, wie die Kronprinzessin von Schweden, wie den Kronprinzen von England oder wie  Kronprinz Rudolf von Österreich, die speziell  AUSGEBILDET und VORBEREITET wurden, dann ist das offensichtlich eine ganz andere QUALITÄTSKLASSE, die deutlich gegenüber BLOSSEN KARRIERISTEN absticht – auch absticht gegen die “gedungenen Hirten” des Neuen Testamentes, die bloß für Geld arbeiten und weglaufen, sobald es unangenehm und/oder gefährlich wird.

Damit bin ich bei der Frage angelangt, was die zukünftigen Könige und Königinnen denn eigentlich lernen sollten? Was die Prinzessinnen angeht, kann man HEUTE doch im Ernst  nicht bei den 3 K stehen bleiben, also bei Küche, Kirche, Kind, und der Kasernenhof wird doch für die Prinzen HEUTE gewißlich nicht ausreichen als Vorbereitung?! Mir fällt gerade wieder ein: In Österreich-Ungarn mußten die Prinzen gemäß HAUSGESETZ alle einen BÜRGERLICHEN BERUF lernen, Kronprinz Rudolf hat zum Beispiel, wenn ich jetzt nicht alles durcheinanderbringe, BUCHBINDER SCHULMÄSSIG gelernt, also eine LEHRE gemacht, wie wir heute sagen würden.

An dieser Stelle angekommen, darf ich zwei Autoren der griechischen Antike bemühen:

  • Herodot sagt in seinen HISTORIEN immer dort, wo er auf ägyptische MYSTERIEN stößt, daß er nicht darüber reden dürfe – und es scheint mir in der Tat so zu sein, daß Herodot niemals auch nur ein einziges  WIRKLICHES “ägyptisches Mysterium” erfahren konnte. allenfalls “kleinere Informationen”.
  • Aristoteles soll irgendwo gesagt haben, daß er die WOHLFAHRT GRIECHENLANDS GEWÄHRLEISTET SEHE, solange die ELEUSINISCHEN MYSTERIEN FORT BESTÜNDEN. Mir fällt an diesem Satz auf, daß Aristoteles nicht gesagt hat, falls er es gesagt hat, daß Griechenland sicher sein könnte wegen seiner RATIONALEN FORTSCHRITTSWISSENSCHAFT.

Damit will ich gesagt haben: Einerseits könnte es sein, daß es Dinge zu lernen gibt, die NICHT FREI ZUGÄNGLICH sind und vielleicht sogar teilweise “irgendwie von Gott RESERVIERT” werden für bestimmte Zeitpunkte zu bestimmten Zwecken. Andererseits aber scheint WISSEN ALLEIN, noch keine GARANTIE zu sein, daß die Monarchie ihre NICHT BLOSS VON MENSCHEN ZUGEDACHTE – oder – Gott bewahre!  – “ausgedachte” (also “zusammenphantasierte”) AUFGABEN  erfüllen kann.

Und dann ist da natürlich noch die KAROLINGISCHE RENAISSANCE, welche ungefähr beginnt  mit dem Kaiser Karl von Aachen und welche besonders gepflegt wird in dessen Gründung der sogenannten “Schule von Fulda” um Alkuin und Rhabanus Maurus, beides BENEDIKTINER-MÖNCHE.

Was hat man damals eigentlich GESUCHT, was hat man GELERNT und STUDIERT? Well, zunächst sicherlich den üblichen Bildungsstoff der geretteten antiken Schriftsteller. Dann aber bin ich auch auf folgende zwei Bücher gestoßen, nämlich das sogenannte “Architekturbuch” des VITRUV und das sogeannnte Etymologiarum des Isidor von Sevilla, welches von ungefähr 700 – 1500 eines der WICHTIGSTEN BILDUNGSBÜCHER ÜBERHAUPT war.

Klammer auf: (Man muß es wahrscheinlich ausdrücklich sagen: Das Buch des Isidor von Sevillia wurde verfaßt, als Sevillia und Carthagena kurzzeitig unter byzantinisch-oströmischer Herrschaft standen und ich VERMUTE, daß dort teilweise WISSEN DER BIBLIOTHEK VON ALEXANDRIA enthalten ist, welches die byzantinischen Kaiser um 600 n. Chr. – Beginn der Islamischen Expansion –  zuerst teilweise  verbracht hatten zu den Bibliotheken des STUDION-Klosters und des CHORA-Klosters in Konstantinopel.) Klammer zu.

Man versteht unmittelbar, daß man, wenn man eine derartig extravagante Kirche wie das Aachener Münster bauen will, Architektur braucht. Man begreift aber nicht unmittelbar, warum in dem Vitruvbuch über Architektur Abschnitte über GNOMONS sind, also über eine bestimmte Art von SONNENUHREN, die gebraucht wurden für die Ermittlung der sogenannten “wahren Ortszeit”, welche völlig ausreicht, um das Leben einer Agrar-Gesellschaft zu organisieren. Oder etwas anders gesagt: Gnomon-Sonnenuhren sind eine VERMESSUNGSTECHNISCHE und eine elementare, aber ausreichend präzise,  ASTRONOMISCHE  Methode, was dann letztlich auf sogenannte HEILIGE GEOMETRIE und deren PLATZIERUNG innerhalb eines KARTOGRAPHISCHEN GITTERS hinausläuft, zum Beispiel mit Hilfe der Methode der Quadratur des Kreises, wie sie bereits im Papyrus Rhind um 1800 vor Christus in Ägypten mit NICHT-ZUFÄLLIGEN ZAHLEN, welche zum Beispiel und UNTER ANDEREM eine MUSIKALISCHE Bedeutung haben,  referiert wird. In der Tat macht Heinz Kaminski, Sternstraßen der Vorzeit, wahrscheinlich,  daß Kaiser Karl von Aachen mit dem WISSEN DES BENEDIKTINERORDENS ein MEGALITHISCHES GEODÄTISCH-KARTOGRAPHISCHES GITTER restauriert und nachjustiert haben könnte, was dann auch etwas zu tun haben könnte mit dem “Traum von der Sternenstraße”, welcher auf dem Karlsschrein in Aachen abgebildet ist.

Und warum erzähle ich das alles? Nun, in erster Linie wegen des Photos oben, wo wir Ihre königliche Hoheit, Maria von Preussen,  in einer orthodoxen Kirche sehen, wo sie wahrscheinlich vor einer Ikonostase eine Kerze anzündet.

Wie soll ich sagen, ohne plump vertraulich zu wirken: Ich mache es genauso!n (Denn ich habe Myron empfangen und bin juristisch berechtigt, am orthodoxen Gottesdienst teilzunehmen, ob das nun meinen deutschen Landsleuten oder einigen bornierten “Extrem-Orthodoxen”  gefällt oder nicht.)

Und damit bin ich beim letzten Punkt angekommen, den ich hier wenigstens anschneiden möchte: Wenn wir von Monarchie TRÄUMEN, wie sollen wir es TUN, wenn es so weit ist? Woher bekommen wir das Heilige Öl für die Königssalbung, woher den Krönungsring, wie VERMEIDEN wir die teils unsäglichen Verrenkungen der protestantischen Theologie zum sogenannten “Königsheil”, das Kaiser Wilhelm II. begleitete, welche LITURGIE soll die Krönung haben?

Das sind keine SPASSIGEN Fragen, was man sofort begreift, wenn man einmal die russisch-orthodoxe Krönungsliturgie für die Kaiserkrönung, welche von dem Kaplan der kaiserlich-russischen Botschaft in Berlin, dem Probst Maltzev,  auf Deutsch zur Verfügung steht, in der Hand hatte und durchgeblättert hat,  denn das ist ein dickes BUCH, das mehrere STUNDEN dauert.

Auf der anderen Seite BEFÜRCHTE ich geradezu, daß man im Vatikan, dem MUTTERZENTRUM ALLER WELTINTRIGEN seit dem Jahre 753 vor Christus, sehr möglicherweise auf die IDEE verfallen könnte, SPEZIELL FÜR DEUTSCHLAND eine sogenannte ÖKUMENISCHE KAISERKRÖNUNG zu überlegen, aber nicht “ökumenisch” in dem alten umfassenden Wortsinn, sondern “ökumenisch” BEGRENZT und EINGEENGT auf eine Art “EVANGOLISCHE” neue Eine-Welt-Religion der SAKRAMENTALEN BANALISIERUNG zwischen Katholiken und evangelischen Protestanten.

Ehrlich gesagt, weiß ich REALISTISCHERWEISE auch nicht, wie man mein ÖSTERREICHISCH-UNGARISCH–HABSBURGISCHES RESSENTIMENT mit PROTESTANTISCH-PREUSSISCHEN RESSENTIMENTS oder gar RUSSSICH-ORTHODOXEN RESSENTIMENTS ausgleichen oder gar aussöhnen  könnte.

Aber vielleicht könnte man mutmassen: FALLS RUSSLAND zum ORTHODOXEN GEWEIHTEN ZARTUM ZURÜCKKEHRT, dann könnte es vielleicht gelingen, den deutschsprachigen Völkern das zurückzugeben, was die Allierten des Ersten Weltkriegs OHNE WIRKLICHE HISTORISCHE NOTWENDIGKEIT WEGGENOMMEN haben, nämlich das geweihte Königtum deutscher Zunge.

Eure königliche Hoheit haben vielleicht bemerkt, daß ich gewissermassen etwas skeptisch bin, was dem MENSCHEN ALS MENSCHEN möglich ist und was MENSCHLICHE UNMÖGLICHKEIT im Angesichte des Göttlichen Lenkers der Geschichte bedeutet, dessen, den die Orthodoxie in den slawischen Sprachen tituliert als den “Carja niebieskie”, der nämlich MACHT, WAS ER WILL und keineswegs wartet, bis wir kleinen Menschen irgendetwas teilweise verstanden haben – oder nicht!

Ich schließe deshalb diesen Blog-Beitrag zu einer bemerkenswerten, informativen und menschlich ansprechenden Dokumentation über das OPFERLEBEN deutscher Prinzessinnen am Zarenhofe mit jener Abmachung, die ich mit einem ehemaligen türkischen Nachbarn getroffen habe, der jetzt irgendwo in Oxford oder London ist bei einer persisischen Sufi-Gemeinschaft, deren Existenz die meisten ungebildeten Deutschen sehr überraschen würde.

Der Inhalt der Abmachung aber ist folgender:

WENN ES EINMAL SO WEIT KOMMEN WÜRDE, daß man befehlen würde, daß ein Krieg käme, wo ich auf Türken schießen und dieser türkische Nachbar auf Deutsche schießen müsste, dann würden wir beide TROTZDEM NIEMALS aufeinander schiessen, sondern weit auseinander gehen und dann diejenigen erschießen, die zu erschießen, unsere jeweiligen Regierungen befehlen würden.

Und damit will ich gesagt haben: Wir wissen nicht, was die KATASTROPHEN der Geschichte mit uns Menschen machen, welchen PRÜFUNGEN unsere IDEALE unterzogen werden, unter welchen TRAUMATISIERUNGEN wir menschlich zusammenbrechen werden, aber wir können TROTZDEM versuchen, uns wie HALBWEGS ZIVILISIERTE HALBAFFEN zu benehmen!

Und mehr möchte ich nicht sagen, denn CHRISTLICHES Königtum ist gekoppelt an CHRISTLICHE Mysterien, die letzlich der Herr und Gott von uns Christen verwaltet, wie es ihm gefällt – und nicht wie es unserer kleinen menschlichen Fassungskraft zurechtgebogen werden kann in dieser neumodernen Art der “Menschenmachwerk-Religion”, wie sich Anna Katharina Emmerich öfter ausdrückt.

Eure königliche Hoheit, man hat mir aus Rußland seltsame Dinge erzählt, ähnlich wie, daß man meint, beobachtet zu haben, wie sich “gewisse” Ikonen VON SELBST sozusagen “renoviert” haben und gewißlich könnte man ein Wort versuchen über mein gesammeltes Halbwissen zur französischen Köngislilie und dem Lilienkreuz des Dominikanerordens oder des Deutschen Ritterordens, der einmal in preussischen Gebieten aktiv war.

Wie soll ich formulieren: Es hat mich im Zusammenhang der Ikonen und des Komplexes der “Lilien” gewissermassen ERBOST, daß ich feststellen mußte, wie MENSCHENMACHWERK und total ahnungslose WUNDER-ERZWINGUNGS-Methoden  directement mit den GÖTTLICHEN ABSICHTEN KOLLIDIEREN, die wir Menschen nicht erfassen, noch begreifen können.

Und das ist  die Stelle, wo wir das Mysterium der christlichen VORNAMEN tangieren, welches ist ein Teilgebiet der Mysterien des GÖTTLICHEN WORTES. Ich heiße Bruno Antonio – und ich bin im Laufe meines Lebens auch einer geworden – und meine Halbschwester und meine Mutter heißen beide Maria.  Ihr Vorname, köngliche Hoheit, ist viel höher, nämlich genommen von dem allgemeinchristlichen Vorbild der Muttergottes, welche in der Orthodoxie AUSGEZEICHNET ist vor ALLEN ANDEREN MENSCHEN in der dreifachen Weise der Teotokos (der Gottesgebärerin), der Immerjungfrau  und der unbefleckten Empfängnis (durch die Eltern der Muttergottes, Anna und Joachim).

Klammer auf: Es muß als gewissermassen schmerzlich betrachtet werden, daß wir keine zuverlässigen Informationen haben, wie Anna und Joachim OHNE ORDINÄREN SEX in den unterirdischen Gängen am GOLDENEN TOR des Tempels von Jerusalem, ihre Tochter, die Muttergottes, empfangen haben, denn WÜSSTEN WIR DAVON MEHR, könnte dies ein PARADIGMA WERDEN, wie MENSCHEN IN ZUKUNFT Kinder empfangen könnten, sollte Gott dies so gefallen! Klammer zu!

Die Frau Maria, übrigens königlicher Abstammung genau wie der gesamte “Jesus-Clan”,  eine MENSCHIN, hat zu der UNBEGREIFLICHEN BOTSCHAFT des ENGELS “JA” gesagt – aber sie hat NICHT GEWUSST, daß dieses Ja die Pieta unter dem Kreuz mit einschließt, ferner die ÜBERRASCHUNG der AUFERSTEHUNG CHRISTI und der AUSSENDUNG DES HEILIGEN GEISTES (wobei die Muttergottes sozusagen im Coenaculum, heute Kloster auf dem Zionsberg, woselbst sich auch das GRAB DAVIDS bis heute befindet, präsidierte), noch die leibliche Aufnahme in den Himmel  bei der sogenannten Entschlafung – orthodox neugriechisch: Kimisis –  der Gottesmutter.

Wie soll ich sagen: (Gewissermassen)  LEIDER, bin ich nicht klüger als die Gottesmutter.

Und MEHR möchte ich einfach nicht öffentlich breittreten! (Also zum Beispiel auch nicht, was ich gelesen habe über GEORGISCHEN Adel in dem Buch, Murat Yagan: Der Mann aus dem Kaukasus …)

Wer so lachen kann wie auf diesem Photo,  hat einen WITZ verdient:

“In dieses Gedicht habe ich mein ganzes Feuer gelegt”, sagte der junge Dichter.

“Umgekehrt wäre besser gewesen”, antwortete die Bibliothekarin!

Buike Music And Science

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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