Abendmahlstuch von Moenchengladbach

Bei meinem Konditionstraining mit dem Fahrrad kam ich kürzlich nach Moenchengladbach und dort nahm sich jemand  in der ABTEI/im Münster einige STUNDEN Zeit, um mir alles zu zeigen und zu erklären.

Mönchengladbach wurde von einem Vasallen namens “Baldur” vom Hofe und Gefolge Karls des Großen gegründet, die Benediktiner-Abtei ist dann von einem Abt Sandrad mit Baubeginn 974, aber am Platz einer Vorgängerkirche aus dem Jahre 800, welche bei einem der damals noch häufigeren UNGARN-Einfälle zerstört worden war. (Klammer auf: Die Ungarn-Einfälle hörten erst auf, nachdem Kaiser Otto I. – siehe Ottonen und Theophano –  in der – zweiten –  Schlacht auf dem Lechfeld im Jahre 955  – erste Lechfeldschlacht angeblich 910 – , wo der heilige  Bischof Ulrich von Augsburg mitmachte, gesiegt hatte.) Das Grab des Abtes Sandrad wird in Moenchengladbach  noch gezeigt,  obwohl man nicht ganz sicher ist, daß man bei den vielen Gräbern dort – von Äbten natürlich und auch von einem “abteieigenen Einsiedler”, der im Rufe der Heiligkeit gestorben war –  die “richtigen Knochen mit dem richtigen Etikett” erwischt hat.

Ich mache es am besten so, daß ich jetzt zuerst TOTAL NAIV Fotos bringe von dem für Christen WICHTIGSTEN und SEHR ALTEN ERINNERUNGSSTÜCK im Münster von Moenchengladbach, welches ist das sogenannte “Abendmahlstuuch”, das beim “letzten Abendmahl” von Jesus Christus und seinen 12 Aposteln benutzt worden ist, und zwar wahrscheinlich sehr ähnlich wie konservative Juden heute noch den SEDER-Abend als ERSTEN TAG DES PASCHA-FESTES feiern, also mit einem RITUELLEN MAHL, wozu es eine spezielle TISCH-ORDNUNG, eine SPEISEN-ABFOLGE, eine VORLESE-Ordnung und eben auch eine in spezieller Weise GEDECKTE TAFEL gibt, mit bestimmten TEXTILIEN als TISCHBEDECKUNG, mit Textilien für die Reinigung der Hände und mit mehreren Gläsern für bestimmte Getränke. (Was ich so genau weiß, weil ich selbst einmal an einem solchen “Seder-Abend” – zur Erinnerung an den “Auszug aus Ägypten”  unter “MOSES” vor ungefähr grob 4000 Jahren  –  in Jerusalem teilnehmen durfte, und zwar 1974.)

m-gladbach6Schrein des Abendmahlstuches aus dem Jahre 1895 in Moenchengaldbach/Abtei

m-gladbach1Der Schrein wird einmal in 7 Jahren geöffnet

m-gladbach2Blick in den geöffneten Schrein

m-gladbach3Der Inhalt des Schreins ist  ausgebreitet “vor allem Vok” – also KEINE “hidden agenda”, keine “Verschwörung” und auch keine “Veräppelung”

m-gladbach7Die textile Reliquie des sogenannten “Abendmahlstuches” (vom “coena Domini” oder “last supper”)  wird  “allem Volk”  gezeigt – und sogar der Chef von der evangelischen Landeskirche macht mit! — Kommentar: Das Tuch scheint mir zu klein, um eine “Tischdecke” zu sein.  Die eingewebten dunklen Streifen können auch nicht als “durch Tradition vorgeschriebene” Muster oder Webarten gedeutet werden, weil dafür selbst der sehr formelle SEDER-ABEND des JÜDISCHEN Pascha-Festes eine gewisse FREIHEIT ließ. JEDOCH findet man auf griechisch- und russisch-orthodoxen Ikonen des “Abendmahls” oder “last supper” MANCHMAL am ENDE von textilen Tisch-Bedeckungen “eingewebte Streifen in FOLKLORISTISCHER Einfachheit der verwendeten Muster. Anders gesagt: Die FUNKTION einer SO SCHMALEN textilen Stoffbahn beim SEDER-ABEND ist mir selbst NICHT KLAR. ABER Stoff und Streifen könnten durchaus der WEBTECHNIK in den VORINDUSTRIELLEN Jahrhunderten und Jahrtausenden  entsprechen.

m-gladbach5Die Reliquie bleibt in der Festwoche einmal in 7 Jahren für einige Zeit ausgestellt, hier  im Bild “Katholiken unter sich”

m-gladbach4Die Reliquie wird vor allem Volk in Gegenwart von amtlichen Zeugen “beglaubigt versiegelt” – salopp gesagt:  “wieder eingepackt” – für die nächste Heiligtumswoche in 7 Jahren

Jetzt komme ich zum “anangenehmen” Teil, wo Christen sich heute “zieren” und “gschamig” werden und “verlegen umeinanderschauen”

Ja, äh, wie soll ich die Worte zierlich setzen?.Okay ich mache es in  Brutalo-Deutsch: “IST DER LAPPEN ECHT?” — Und: WAS SOLL DAS GANZE GETUE und TEHATER  ÜBERHAUPT?

(Falls dies ein Chinese mit konfuzianischem Bildungshintergrund  liest: Es ist mir furchbar peinlich, daß die Leute meines Volkes im Augenblick wenig RESPEKT für die VORFAHREN zeigen und sich sogar bei religiösen Gegenständen der höchsten Verehrungswürdigkeit heutzutage benehmen wie die BARBAREN, die keine “Kultivierung” üben!)

Ja, so, das Stoff-Relikt von Moenchengladbach soll also ein Alter haben von ungefähr 2000 Jahren – und das liegt tatsächlich im Rahmen des Möglichen. Erstens haben wir  – keineswegs zufällig – in der alten KAISERKIRCHE KARLS des Großen in AACHEN  sogar eine ganze SAMMLUNG von Stoff-Reliquien aus der Zeit Jesu Christi (die ich zufälligerweise selber gesehen habe, weil ich  einmal zu einer der 7-jährigen Heiigtumsfahrten in Aachen war)  und zweitens haben wir natürlich das  “Mandylion” oder “Schweißtuch der Veronika”, welches bei den Ostchristen als “Ikone von dem wahren Antlitz Christi” betzeichnet wird und wir haben drittens das sogenannte TURINER GRABTUCH, auf dem kürzlich BARBARA FRALE durch eine neue Analysemethode MEHRERE INSCHRIFTEN sichtbar machen konnte, also eigentlich schon fast “einen kleinen Roman”, denn  SOVIEL TEXT befindet sich dort, wo man früher GAR NICHTS gesehen hat!

Hier bringe ich am besten die Informationen, wie man die Bücher finden kann, die Barbara Frale geschrieben hat. WENN nämlich BARBARA FRALE RECHT HÄTTE, DANN HÄTTEN WIR ALLE KEINE GRÜNDE MEHR,  DIE ECHTHEIT DES GRABTUCHS VON TURIN ZU BEZWEIFELN und wir alle müssten uns eine neue STORY AUSDENKEN, warum man dann noch, sich an den spirituellen ANSPRUCHEN vorbeimogeln kann, die Jesus Christus nun einmal stellt.

Oder in Brutalo-Deutsch: Wenn das Grabtuch von TURIN echt ist, warum sind wir dann immer noch keine  “echten”/”besseren”  Christen?

Frale, Barbara : La sindone di Gesu Nazareno, Bologna: Il mulino 2009 — Frale, Barbara : I Templari e la sindone di Christo, Bologna: Il Mulino 2009 — Frale, Barbara : The Templars. The Secret History Revealed, pbk.: Turnaround Publ. 2009; hardcover : Arcade Publ. 2009; auch span., franz., poln.

Oh, ja, wenn man nur wollte, dann könnte man ganz unglaublich ALTE Erinnerungsstücke aus der Anfangszeit des Christentums finden – was der Grund ist, warum die orhtodoxen Ostchristen bis heute in Deutschland noch Ikonen von der “Kaiserinmutter Helena und Kaiser Konstantin” haben, denn die heilige Helena hat noch im Rentenalter überall und besonders im Heiligen Land Erinnerungsstücke von Jesus Christus zusammengesucht und auch gefunden – und anschließend als wertvolle Geschenke an Kirchen und Gemeinden verteilt.

Zum Beispiel ist der ORT des “letzten Abendmahls” Jesu Christi GUT BEKANNT, nämlich das “Coenaculum”, welches liegt auf dem heutigen “Berg Zion”, wo eine “modernere” benediktinische Abtei ist, die “Dormitio-Abtei”,  und wo die Israelis das “Grab Davids” verehren. Also haben wir zwei Dinge: erstens war es NORMAL, daß “fremde Besucher” zu Ostern/Pascha in Jerusalem einen SAAL MIETEN konten für das “gemeinschaftliche Essen”; zweitens aber war das Coenaculum – wegen seiner Verbindung zu BESONDEREN Gestalten der jüdischen Geschichte ein UNGEWÖHNLICHER Ort.

Aber da ist noch etwas VIEL ÄLTERES, nämlich der VORBILDLICHE ZUSAMMENHANG des “letzten Abendmahles Jesu Christi” mit dem MAHL, das Abraham und Melchisedech gehalten haben sollen. Anna Katharina Emmerich, eine kürzlich offiziell heilig gesprochenen VISIONÄRIN aus Coesfeld, nördlich von Münster, BEHAUPTET in ihren auf Deutsch und Englisch kursierenden Büchern, daß beim “letzten Abendmahl Jesu Christi” der KELCH DES MELCHISEDECH verwendet worden war, der vielleicht schon BEI NOAH VOR DER SINTFLUT existierte und der, wenn man die Noah-Chronologie von Zecharia Sitchin akzeptieren würde, auf ungefähr 30.000 Jahre vor Christus zurückgehen KÖNNTE, eventuell, vielleicht.

Und noch viel TOLLER: Anna Katharina Emmerich BEHAUPTET, daß der Kelche Jesu Christi und des Melchisedech NOCH EINMAL WIEDER AUFTAUCHEN KÖNNTE, weil er nämlich noch immer irgendwo existiert. Das Problem ist allerdings: Der Kelch des Melchisedech ist bzw. soll sein aus einem derartig SELTSAMEN MATERIAL, das gemäß Anna Katharina Emmerich NICHT VON DIESEM PLANETEN stammt, daß man diesen Kelch nur SCHWER ERKENNEN kann – außer man WEISS schon vorher Bescheid.

Also WENN, Anna Katharina Emmerich RECHT hätte, dann ist dieses ganze moderne Gerede HEUTE von dem “einfachen Becher eines Dorf-Tischlers”, womöglich noch aus Holz, wie bei armen Leuten, FALSCH. FALSCH ist übrigens auch die heutige Auffassung, daß es beim Abendmahl Jesu Christi UNGEZUNGEN oder SALOPP zugegangen sei. Das GEGENTEIL ist richtig: Der SEDER-ABEND nach JÜDISCHEM Ritus ist auch heute noch KEINE PARTY, KEINE SPASS-VERANSTALTUNG, sondern ein streng “durch-komponiertes” FORMELLES Treffen mit einem “formellen Arbeitsprogramm”, wo man auch nicht einfach in STRASSENKLAMOTTEN hingeht, sondern in FESTTAGSKLEIDUNG.

Es war also schon SEHR ANDERS beim “letzten Abendmahl”  als bei VIELEN Christen heute, die ALLES BESSER wissen als du und ich und die ihre PRIVATMEINUNGEN haben, was war und was nicht!

Oh, ich werde schon wieder schwatzhaft!

Ich wollte aber eigentlich nur “ganz naiv erzählen”, was ich gerade letzte Woche gefunden und erlebt habe!

Buike Science And Music

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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