Die toten Knochen des hl Quirinus, der Wahlkampf und der SPD-Chef von Neuss

Die toten Knochen des heiligen Quirinus von Neuss, der Wahlkampf und ein „zweifelnd gläubiger Katholik“ und SPD-Ortschef.

Verteiler:

– NGZ-Zeitung, Leserbrief

– Stadt-Kuriers, Leserbrief

– Mrsg. Prof. Dr. Heid

– SPD-Fraktion Neuss, Herrn Jakubassa, B.

– CDU-Fraktion, Neuss

Man reibt sich die Augen, denn das kostenlose Mittwoch-Marketing-Käseblatt „Stadt-Kurier“ schreibt ZWEIMAL über die RELIQUIEN des hl. Quirinus von Neuss.

Und zwar: |

SPD-Chef Benno Jakubassa zweifelt. Liegen die Knochen von St. Quirin nun wirklich in Neuss?“ – in: Stadtkurier vom 22. Juli 2015 URL http://www.stadt-kurier.de/neuss/liegen-die-knochen-von-st-quirin-nun-wirklich-in-neuss-aid-1.5255640

Und dann noch einmal: „Sind die Quirinus-Reliquien echt? Lebhafte Experten-Diskussion – SPD-Chef Jakubassa löste eine Lawine aus“ – in: Stadtkurier vom 12. August 2015

Wer jetzt vermutet, daß es um den hl. Qurinus geht oder um den „SPD-Chef“ Jakubassa, der ist schon auf dem Holzweg.

Es geht auch nicht um die Provinzposse, wie der SPD Neuss plötzlich aufgefallen ist, daß die offizielle Verabschiedungsfeier für den derzeit dienstältesten Chef-Bürgermeister einer deutschen Großstadt mit 30.000 Euro angeblich viel zu teuer ist. Der amtierende Chef-Bürgermeister Napp, CDU, war daraufhin „not amused“ und hat seine Teilnahme abgesagt – und jetzt weiß keiner so recht, wie man diesen TOTALSCHADEN eigentlich „verbuchen“ muss, denn die SPD will natürlich nicht selber bezahlen, was sie angerichtet hat.

Aber worum geht es dann?

Es geht in Wirklichkeit um WAHLKAMPF, denn im September soll Thomas Nickel CDU zum Nachfolger von Herbert Napp, CDU, gewählt werden, und zwar gegen den SPD-Kandidaten Rainer Breuer. Es soll also insbesondere NICHT der „SPD-Chef“ Jakubassa zum Chef-Bürgermeister gewählt werden, denn der will bloss dem Rainer Breuer mit seinen „Zweifeln“ HELFEN!

Also zunächst einmal Kompliment: Die SPD-Wahlpropaganda hat es geschafft – und wir alle müssen ab sofort wieder mit der SPD rechnen, denn die SPD Neuss hat WICHTIGES zu sagen.

Und zwar EXAKT den einen, kleinen Satz von geradezu weltgeschichtlicher Bedeutung:

>„Ich möchte nicht wissen, wem die Stadtväter da bei der Quirinusprozession hinterherpilgern“, so der gläubige Katholik am Rande einer Pressekonferenz.< (Quelle: Stadtkurier vom 22. Juli 2015 URL http://www.stadt-kurier.de/neuss/liegen-die-knochen-von-st-quirin-nun-wirklich-in-neuss-aid-1.5255640)

MEHR hatte der „gläubige Katholik“ und SPD-Chef Benno Jakubassa in der ganzen Sache nicht zu sagen. Aber mit diesem WENIGEN erzielte er folgende UNGEHEURE Wirkung, jedenfalls in der Wahrnehmung der Redakteure des Mittwoch-Marketing-Käseblättchens „Stadt-Kurier“ – und wir lesen:

Doch SPD-Chef Benno Jakubassa zweifelt nun öffentlich an der Echtheit der Gebeine (ergänze: des hl. Quirinus), stürzt auch Schüler, die im Unterricht von Sankt Quirin hören, und alle echten Nüsser in eine tiefe Identitätskrise.“ (Quelle: Stadtkurier vom 22. Juli 2015 URL http://www.stadt-kurier.de/neuss/liegen-die-knochen-von-st-quirin-nun-wirklich-in-neuss-aid-1.5255640)

Da haben wir den Salat: IDENTITÄSKRISE.

Und deshalb: WÄHLEN SIE SPD, damit diese schreckliche Identitätskrise AUFHÖRT!

Oder gehen Sie zu ihrem Lieblingspsychiater, denn Neuss ist ja von der gotterleuchteten SPD-Landesregierung zum Schwerpunkt-Krankenhaus für Neurologie, Frühverrentung durch Haschisch-Psychosen und ähnliches geworden.

Nachdem das geklärt ist, schalten wir das GEHIRN ein, und ÜBERLEGEN!

Es kann ja sein, daß der SPD-CHEF „nicht wissen möchte, wem die Stadtväter da hinterherpilgern“!

Aber ich, ich möchte schon wissen, wem ich da hinterlaufe bei der Schrein-Prozession mit dem hl. Quirinus. Mir hat man nämlich erzählt, daß ich da einem KRIEGER und SOLDATEN „hinterherlaufe“ – also einem „Testosteron-Gesteuerten“ – der so GRENZENLOS MUTIG war, daß er den TOD NICHT GEFÜRCHTET hat, als von ihm ZWANGSWEISE verlangt wurde, SEINE RELIGION wegzuwerfen und Jesus Christus zu verleugnen.

Jetzt geht ein strammer SPD-Mensch natürlich hin und sagt: Okay, kann ja sein, daß Märtyrium etwas GANZ TOLLES ist für Leute, die nicht besonders am Leben hängen. ABER WIR VON DER SPD HABEN AUCH UNSERE MÄRTYRER! Die sind zwar nicht alle von einem Papst getauft worden, wie der hl. Quirinus, ABER die haben auch ihre TODESANGST überwunden, zum Beispiel in der NAZI-Zeit.

So, jetzt steht es 1 : 1 in dem Schlagabtausch, wer der nächste Chef-Bürgermeister von Neuss werden soll, der SPD-Chef Benno Jakubassa oder der Hl. Quirinus!

Das ist natürlich spassig gemeint, aber wir sehen hier einen ALTEN RHETORISCHEN Trick: Man prügelt den Hund und meint den Herren! Frontal gesagt: Man ohrfeigt den St. Quirinus und meint eigentlich die CDU Neuss.

Jetzt könnte die Story im Stadt-Anzeiger zu Ende sein. Aber Fehlanzeige: Es wird munter das Garn weitergesponnen und die Story weiter gekocht!

Damit der Leser aber nicht das Mittwoch-Marketing-Käseblatt „Stadt-Kurier“ SOFORT zu Toilettenpapier für das Plumpsklo bei „Urlaub auf dem Bauernhof“ verarbeitet, lässt der „Stadt-Kurier“ jetzt die PHALANX der FACHLEUTE aufmarschieren! Wahrscheinlich um die Leser, also dich und mich, einzuschüchtern!

Zuerst kommt Michael Hesemann, wohnhaft Neuss, zuerst Autor für KORNKREISE (crop circles) und UFO’s –  ich habe das extra nochmal in meiner Bord-Bibliothek überprüft! -, danach konvertiert zum Fatima-Spezialisten, dann sogar „Vatikan-Experte“ und „als einer der wenigen Wissenschaftler weltweit“ mit „dauerhaftem Zutritt zu den geheimen Archiven im Vatikan“. Man weiss gar nicht: Wird Hesemann mit einem derartig „dauerhaften Zutritt“ jemals wieder aus den „geheimen Archiven“ auftauchen – oder für immer darin verschwinden?!

Offenbar ist dem Stadt-Kurier die MASSLOSE ÜBERTREIBUNG selber schon gar nicht mehr aufgefallen, denn man kann sehr wohl historische Studien sehr ernsthaft betreiben, ohne jemals die geistigen Erkenntnisse des Michael Hesemann zu benötigen. Womit ich gesagt haben will. Auf der Geburtstagstorte brennen kleine und grosse Lichter, helle und weniger helle Kerzen – und auf dieser Geburtstagstorte, da irgendwo müsste auch die Kerze von Michael Hesemann sein!

Es fehlte eigentlich nur noch, daß der Stadt-Kurier berichtet, daß sich Michael Hesemann und die neue deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan regelmässig informationstechnisch und „so wissenschaftlich wie möglich“ austauschen … Hesemann hatte NIE einen Doktorhut und Schavan hat jetzt wieder keinen nicht – und sollten sich die beiden prächtig verstehen!

Allerdings wird man sagen müssen, daß Deutschland ein freies Land ist und daß der Herr Michael Hesemann, versuchen darf, Geld zu verdienen, wie er lustig ist.

An dieser Stelle fassen wir uns also ÜBERWÄLTIGT von Hesemann-ESPRIT alle an den Händen, bilden einen gruppendynamischen Halbkreis und verneigen uns vor diesem Titanen des Olymp, äh, des Vatikan!

Man weiss eigentlich gar nicht, warum man noch einen ZWEITEN FACHMANN neben Michael Hesemann benötigt. Aber wir entgehen dem Stadt-Kurier nicht und uns wird präsentiert Msgr. Prof. Dr. Heid, ehemals Priester an St. Quirin zu Neuss, jetzt irgendwo beim Campo Santo Teutonico, Roma, Citta del Vaticano.

BEIDE Autoren haben KLUGES und RICHTIGES zu sagen – und der SPD-Chef Jakubassa, hat das hoffentlich in sein Poesiealbum eingetragen, damit dieser „gläubige Katholik“ ENDLICH lernt, WEM er „hinterherpilgert“.

Hesemann verweist – sehr erstaunlicherweise KORREKT – auf EIN „Römisches Martyrologium“, wo der hl. Quirinus mit Dienstgrad und Name militärisch kurz erwähnt ist: MEHR muss ein Soldat gemäss Haager Landkriegsordnung und Genfer Konvention auch im Falle von feindlicher Gefangennahme NICHT sagen! Das Latein-Zitat lasse ich weg, weil das arrogant wirken könnte, jetzt wo schon seit Jahrzehnten der Latein- und Griechischunterricht in Deutschland praktisch fast total abgeschafft ist, worüber sich seinerzeit SPD und CDU seltsam einig waren, ohne sich zu vergegenwärtigen, daß EUROPÄISCHE EINIGUNG OHNE LATEIN UND GRIECHISCH de facto UNMÖGLICH ist!

Hesemann ergänzt, WOHER die Quirinus-Knochen kommen, nämlich aus der Prätextat-Katakombe in Rom an der Via Appia, und UNTERIRDISCHE KATAKOMBEN waren damals – MEHRERE STOCKWERKE TIEF – eine sehr beliebte Methode der JUNGEN CHRISTENHEIT, ihre MÄRTYRER zu beerdigen, denn bis zur sogenannten „konstantinischen Wende“, war Christenverfolgung so eine Art „Volkssport“ und wie man heute ins STADION geht zum Fussballspiel, so ging man vor 2000 Jahren ins Stadion, um „tote Christen zu gucken“!! Tja, da guckst du!?

Auch HEUTE gibt es CHRISTENVERFOLGUNG – und es ist schon ein bischen heikel, wenn jemand die CDU oder die SPD darauf ansprechen möchte. Immerhin hat der FORTSCHRITT Deutschland und sogar Neuss erfasst – und man kann heute recht problemlos, wenn es einen denn gelüstet, sonntags eine Kirche finden, wo die Liturgie im koptisch-ägyptischen Ritus gehalten wird, weil man zum Beispiel den hl. Antonius aus Ägypten zum Namenspatron hat und SICH INTERESSIERT. Ich habe auch schon zu meinem großen Erstaunen an einem Kiosk einen CHALDÄISCHEN Christen getroffen, was eine recht altertümliche Christengruppe aus dem IRAK ist, die aber jetzt in Deutschland sind, weil sie mit der nach den 2 Irakkriegen STARK VERBESSERTEN SITUATION in ihrer Heimat einfach nicht zurechtkommen!

So, jetzt die Auskunft des Prof. Dr. Heid, den man natürlich mit Stadt-Kurier Anfragen wegen eines wissbegierigen und zweifelnden SPD-Chefs Jakubassa nicht erschrecken kann, jedenfalls nicht wirklich – und wir lesen:

< „Es gibt – wie eigentlich nie – keine schlagenden Beweise, dafür, dass der in St. Quirin Meuss Verehrte der bereits in der Prätextatkatakombe jahrhundertelang verehrte Quirinus gewesen ist. Es sprechen aber auch keine klaren Beweise dagegen. Vielmehr ist es durchaus wahrsheinlich dass Quirinus im Zuge der Reliquientranslationen des 9. Jahrhunderts nach Neuss kam. Die alte Römerstadt hatte selbstverständlich auch im christlichen Mittelalter einen starken Rom-Bezug“, sagte der Professor …> (Quelle: Stadtkurier vom 22. Juli 2015 URL http://www.stadt-kurier.de/neuss/liegen-die-knochen-von-st-quirin-nun-wirklich-in-neuss-aid-1.5255640)

So spricht man, wenn man Wissenschaft gelernt hat – und wir LERNEN, wie wenig wir heute noch GESICHERT von alter und sehr alter Geschichte wissen und WISSEN KÖNNEN. Wir müssen sogar für wahrscheinlich halten, daß damals, als ein gewisser „Quirinus“ wegen seines Christseins erschlagen wurde, einfach niemand daran gedacht hatte, daß 2000 Jahre später den SPD-Chef Jakubassa in Neuss „Zweifel“ plagen würden, wenn man ihm Knochen präsentieren würde OHNE ETIKETTEN UND ECHTHEITS-ZERTIFIKATE, die natürlich gutachterlich geprüft sein müssen. Solche BEGLEIT – und LIEFERPAPIERE wären übrigens KEINESWEGS beweiskräftig, weil bei der obwaltenden verderbten Menschennatur niemand nicht garantieren könnte, daß solche Papiere NCIHT GEFÄLSCHT wären. ES IST SEHR ERSTAUNLICH, DASS WIR TROTZDEM BEISPIELE HABEN, wo etwas SEHR GENAU ÜBERLIEFERT worden ist. Zum Beispiel meine ich in meinen Studien Hinweise gefunden zu haben, daß wir angefangen vom Evangelisten und Maler LUKAS bis hin zu dem Schweisstuch der Veronika und dem Jesus-Bildnis des Köngis Abgar von Edessa/URFA SEHR WOHL BEGRÜNDET VERMUTEN DÜRFEN, daß sich in BESTIMMTEN TYPEN VON IKONEN UND ABBILDUNGEN MIT DEM GESICHT JESU CHRISTI, sich TATSÄCHLICH ein REST von einer AHNUNG SEINES TATSÄCHLICHEN AUSSEHENS ERHALTEN HABEN KÖNNTE – bis heute und OHNE PASSPHOTO und MINDESTENS GENAUSSO LEBENSECHT, wie spätägyptische MUMIENMALEREIEN!

So PHANTASTISCH das klingt, so halte ich es dennoch für WAHRSCHEINLICH!

Man müsste allerdings zugeben, daß das KEIN GLAUBENSPROBLEM ist, sondern ein STUDIEN- und WISSENSPROBLEM, das eben „keine LÖSUNG OHNE REST“ besitzt, nicht „total glatt aufgeht“!

Der erste zitierte Artikel von Stadt-Kurier schliesst dann mit dem Ausruf oder Warnruf:

<Doch „Glauben“ ist nicht „Wissen“.> (Quelle: Stadtkurier vom 22. Juli 2015 URL http://www.stadt-kurier.de/neuss/liegen-die-knochen-von-st-quirin-nun-wirklich-in-neuss-aid-1.5255640)

Ja, und was soll das jetzt? Will der Stadt-Kurier uns plötzlich eine PHILOSOPHISCHE DISKUSSION AUFZWINGEN?

Es kommt aber NOCH schlimmer, denn auch der zweite Stadt-Kurier Artikel geht plötzlich vom Party-Talk zu einem Versuch von Tiefsinnigkeit über und wir lesen:

>„Rolf Lüpertz, bekannter Neusser Stadtführer, meint: „ Es ist mir egal , dass wir die Echtheit der Knochen nicht beweisen können. Es geht darum, an sie zu glauben!“<

Falls man es dem Stadtfremdenführer Lüpertz überhaupt sagen dürfte: ICH glaube NICHT an TOTE KNOCHEN, sondern ich GLAUBE an GOTT , der uns erschienen ist in seinem SOHN JESUS CHRISTUS, was wir deshalb WISSEN, weil die immerwährende Jungfrau und wahrhafte Gottesgebärerin von dem ENGEL GEFRAGT wurde und JA gesagt hat, was AUFGESCHRIEBEN WORDEN ist, so daß WIR HEUTE ES NOCH LESEN UND LERNEN UND WISSEN können!

Und NEIN, ich erkläre jetzt nicht extra, WARUM unsere GEWEIHTEN IKONEN und WUNDERTÄTIGE RELIQUIEN – oder „heilige Knochen“ – etwas SO BESONDERES und EXTRAVAGANTES sind, daß sie MEHRERE JAHRTAUSENDE AUFBEWAHRT werden! …

Allerdings haben Klein-Fritzchen und Klein-Erna jetzt sehr wahrscheinlich ein Problem, WARUM DER GLAUBE, wenn er doch angeblich KEIN WISSEN ist, DENNOCH GEGLAUBT WERDEN „MUSS“ oder „soll“ oder „könnte“, jedenfalls wenn wir den diesbezüglichen FACHMANN Rolf Lüpertz richtig verstanden haben.

Protestanten schaffen das VIELLEICHT, wenn man das PRINZIP vom GLAUBEN ALLEIN – „Prinzip des „sola fide“ – von Martin Luther überhaupt so anwenden könnte. ICH schaffe das NICHT – aber ich bin ja auch kein Protestant! Falls ich das vorsorgend anmerken darf: Man muss bei dieser protestantischen Vorgehensweise ein bischen darauf aufpassen, daß man nicht bei plumper Auto-Suggestion oder Selbst-Hypnose oder SELBST-BETRUG landet, und ein solcher „Glaube“ hätte natürlich reinweg gar nichts mehr mit der Gedankentiefe der SCHOLASTIK zu tun, sondern wäre gefährlich nahe dem ELEGANTEN UNSINN!

Damit dürfte klar sein, was uns hier ZUGEMUTET wird. ZUERST werden wir HARMLOS scheinend zu ZWEIFELN „eingeladen“, ohne zu bemerken, daß wir dann zu einem „GLAUBEN“ kommen, der schon gar nicht mehr katholisch ist, sondern allerhöchstens evangelisch. Und wenn wir dann erstmal so weit sind, dann kann man wahrscheinlich auch SPD wählen, wenn man ein so „gläubiger Katholik“ ist wie der Herr SPD-Chef Jakubassa, der schon viele Jahre in Neuss ist und scheinbar IMMER NOCH NICHT WEISS, wem er „hinterherpilgert“ bei der Quirinus-Leichenprozession.

Und das ist wirklich GANZ FURCHTBAR GEMEIN von der CDU, daß es noch niemand der SPD gesagt hat, WARUM WIR DEN hl. Quirinus verehren, nämlich von wegen dem TODESMUT und der TAPFERKEIT und dem GLAUBEN an JESUS CHRISTUS – und natürlich weil die Quirinus-Kirche jetzt eine päpstliche Basilika ist – und weil die SPD-Partteizentrale lange nicht so gut aussieht wie eine päpstliche Basilika!

Wir begreifen aber, warum der „gläubige SPD-Katholik“ Jakubassa den KATHOLISCHEN GLAUBEN ANGREIFT, denn er kann nicht dulden, daß jemand NICHT DER SPD „hinterherpilgert“. NEUSS MUSS SICH ALSO ENTSCHEIDEN ZWISCHEN DEM SPD-KATHOLIKEN JAKUBASSA UND DEM hl. QUIRINUS, der offenbar irgendwie eine ANDERE ART VON KATHOLISCHEM GLAUBEN HATTE, als was die heutige Micky-Mouse-Verblödung für möglich oder erträglich hält!

Und OBACHT! Wir TUN HEUTE alle so, ALS OB das doch SCHRECKLICH EGAL ist, ob wir nun Katholiken oder Protestanten sind und deshalb haben wir jetzt „ökumenische Notfallseelsorger“.

Und nachdem die Religion EGAL geworden ist, dann wird auch noch CDU oder SPD EGAL – und wir verständigen uns darauf, daß ein LEICHT VERÄNDERTES STAATS-SOZIALISTISCHES MODELL nach dem VORBILD der DDR in ganz Deutschland und sogar in ganz Europa eingeführt wird.

So hatte ich mir „Wiedervereinigung“ NICHT vorgestellt – und ich kann mir auch keinen SPD-Chef-Bürgermeister für ganz Neuss vorstellen.

Noch einmal langsam zum Mitschreiben: DIE SPD IST NICHT KATHOLISCH und verehrt auch nicht den „hl. Quirinus von Neuss“ noch irgendeinen anderen katholischen Heiligen, sondern hat als ihre „Heiligen“, den „hl. Karl Marx“ – der ARBEITER VERACHTETE und das Jahresgehalt eines BANKDIREKTORS hatte -, den „hl. Engels“ und den „hl. Lenin“ und dann noch den „hl. Stalin“.

Oder anders gesagt: Ist schon irgendwie okay, wenn jemand unbedingt SPD sein will, vorausgesetzt wir werden jetzt nicht derartig veräppelt, daß wir zum nächsten SPD-Parteitag katholisches Weihwasser und katholische Heiligenbildchen mitbringen! Denn dann müsste sich ein ECHTER SPD-Mensch ein NEUES PARTEI-LOKAL suchen, wo man WIRKLICH WIEDER ECHT ATHEISTISCH UND GOTTVERNEINEND Politik machen könnte, so wie der „heilige Karl Marx“ und der Ferdinand Lasalle und die anderen ersten Sozialdemokraten das einmal gepredigt haben!

Buike Science And Music

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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