Mittelmeer – Fluechtlinge, Piraten – Und wo sind die NATO-Schiffe?

 

A. VI Mittelmeer – Fluechtlinge, Piraten – Und wo sind die NATO-Schiffe?

Posted on 07/22/2015 by bbuike

Wir hören seit vielen Jahren von zwei NEUEN PROBLEMEN, nämlich PIRATERIE und FLÜCHTLINGEN. Um das Publikum zu schonen, brauche ich hier nicht die SEHR HÄSSLICHEN VERLUSTZIFFERN AN MENSCHENLEBEN im Bereich Flüchtlinge zu wiederholen, irgendwas bei kumuliert 20.000 plus Tote, nur Bereich Mittelmeer, was eventuell stark untertrieben ist. Auch die PIRATERIE zwingt zu ÖKONOMISCHEN Anstrengungen, die man früher geradezu für UNMÖGLICH gehalten hat.

Wir hören noch etwas, daß nämlich DEUTSCHE KRIEGSSCHIFFE in BEIDEN Problemfeldern eingesetzt werden, also im Bereich Abwehr von Piraterie und Flüchtlingskatastrophen. Auch das ist NEU: SEIT DER DEUTCHEN WIEDERVEREINIGUNG von 1989 sind DEUTSCHE SOLDATEN und DEUTSCHE SCHIFFE praktisch AN ALLEN FRONTEN ZURÜCK, wo sie im Zeitalter der IMPERIALISTISCHEN Politik des 19.Jahrhunderts und der beiden Weltkriege des 20, Jahrhunderts  SCHON EINMAL waren. Das ERSTAUNLICHE und UNBEGREIFLICHE daran ist: WIE AUF KOMMANDO scheint sich kaum jemand daran ERNSTLICH ZU STÖREN – außer ich, weil ich was gegen NAZIS habe und auch beim Stichwort “preussische Großmacht” sozusagen “emotional vorbelastet” bin, denn “zufällig” schlägt mein Herz für Österreich-Ungarn.

Man reibt sich in der Tat etwas verdutzt die Augen: Ja, GIBT ES DENN SO WENIGE KRIEGSSCHIFFE IM MITTELMEER, DASS MAN JETZT DEUTSCHE SCHIFFE der ohnehin nicht besonders starken deutschen Marine braucht?

Noch viel schlimmer: WO, Himmel Herrgott, ist die SECHSTE US-FLOTTE – und, falls es die überhaupt noch gibt, WAS TUN DIE EIGENTLICH, ausser italienischen Mädchen die Köpfe verdrehen?

Okay, ich will das Publikum jetzt nicht mit Zahlen langweilen, denn man kann generell sagen: IM MITTELMEER WIMMELT ES NUR SO VON KRIEGSSCHIFFEN, OBWOHL wegen der technischen Modernisierung Mannschaftsstärken und bestimmte Schiffsklassen reduziert wurden.

Ich mache es also so kurz wie möglich: Flotten im Mittelmeer heute sind strukturiert im Hinblick auf KÜSTENSCHUTZ und auf AMPHIBISCHE LANDUNGSOPERATIONEN, wobei aber eine ausreichend starke Komponente für STRATEGISCHE ANGRIFFSKAPAZITÄT auf der klassischen Basis von Flugzeugträger-Kampfverbänden und U-BOOT-Flottillen erhalten geblieben ist, letztere hauptsächlich zur Verfügung gestellt von der USA, Britannien und Frankreich, und zwar in dieser Reihenfolge.

Das allgemeine Publikum muss es nicht wissen: GRIECHENLAND hat eine speziell auf KÜSTENSCHUTZ ausgerichtete Flotte mit irgendwas bei 100 Schiffen – die UNGEMEIN geeignet wäre bei Problemen wie Flüchtlinge und Piraten –, SPANIEN, ITALIEN und FRANKREICH haben AMPHIBISCHE VERBÄNDE organisiert um HUBSCHRAUBER-TRÄGERVERBÄNDE herum. Und ALLE MITTELMEERFLOTTTEN haben heute selbstverständlich eine STARKE LUFTKOMPONENTE, auch LANDGESTÜTZT.

Und wo ist die SECHSTE US-FLOTTE? Nun, die ist immer noch da, ANGEBLICH mit ungefähr 40 Schiffen, Heimathafen GAETA/Italien. Aber sie ist jetzt ein bischen anders ORGANISIERT innerhalb der VERZAHNTEN US-NATO-Kommandostrukturen, die aber immer noch in NEAPEL ihre HAUPTQUARTIERE haben. NEU ist an den US-Marineaktivitäten insbesondere, daß es jetzt EINE “europäische Flottengruppe” gibt, die auch “zuständig” ist für die WESTKÜSTE AFRIKAS, und hier insbesondere die Gewässer vor NIGERIA, seltsamerweise aber offenbar nicht für die Gewässer vor Angola, wo der französische Erdölkonzern TOTAL auf dem Meeresboden eine geradezu futuristishe Fördertechnik instaliert hat.

Mein Ergebnis lautet jetzt:

WENN WIR HEUTE IN NEAPEL praktisch UNHALTBARE ZUSTÄNDE haben, wenn wir heute im Mittelmeer ein PIRATEN- und ein FLÜCHTLINGSPROBLEM haben, dann ist die URSACHE dafür NICHT, daß es ZUWENIGE KRIEGSSCHIFFE und ZUWENIG Militär-FLUGZEUGE dort gibt.

URSACHE FÜR DIE SITUATION IM UMLAND DER NATO-HAUPTQUARTIERE NEAPEL UND FÜR DIE wenig PROBLEMBEZOGENEN AKTIVITÄTEN der Mittelmeer-Flotten der Anrainer-Staaten und der USA ist

FEHLENDER POLITISCHER WILLE,

woraus unmittelbar folgt

MILITÄRISCHE FÜHRUNGSSCHWÄCHE.

(Und es mag wohl sein, daß mancher BRAVE OFFIZIER und KAPITÄN am liebsten mit der Faust auf den Tisch hauen würde, wie heute alle RICHTIGEN Möglichkeiten ABGEWÜRGT und GELÄHMT werden. Oder wie soll sich, bitteschön, ein Berufsoffizier fühlen, wenn er lesen muss, daß gerade eben – 16.07.2015, Donnerstag – ein Ableger der IS – Gruppe vom Sinai aus ein Patrouillenboot der ägyptischen Marine beschossen und auch getroffen hat? 1

Auch dies muss das allgemeine Publikum nicht wissen: GERADE AKTUELL wird der Sinai von, sagen wir versuchsweise, “UNBEKANNT” ausgebaut zu einem MILITÄRISCHEN STÜZTPUNKT, was aber – angeblich – nichts daran ändert, daß der Süden des Sinai weiterhin ein sogenanntes “sicheres Touristengebiet” ist bzw. sein soll?!! Und falls es gesagt werden muss: Es gibt eine Landverbindung vom Sinai zum Gazastreifen, der ein MUSTERBEISPIEL ist für das TOTALE VERSAGEN der UN-Flüchtlingspolitik seit 1947, denn „Gaza-Streifen“, das ist eigentlich ein riesiges EHEMALIGES FLÜCHTLINGSLAGER der United Nations, die bekanntlich von den U.S. – Amerikanern GEGRÜNDET wurden – Ratifizierung der Charta der Vereinten Nationen durch 50 Staaten in San Francisco 1945 – und seitdem auch DOMINIERT – und zu einem beträchtlichen Teil finanziert – werden!

Gibt es auch LÖSUNGSALTERNATIVEN und/oder HANDLUNGSOPTIONEN?

OH JA, die gibt es, und das allgemeine Publikum kann sich darüber Überblick verschaffen, wenn man noch einmal zur Hand nehmen würde:

Marcus Tullius CICERO 2 : Rede über den Oberbefehl des Gnaeus Pompeius. / De imperio Cn. Pompei

Und woher will ich das so genau wissen? Nun, im ehemals preussisch – bildungsbürgerlichen Milieu meiner Pflegeeltern, gab es tatsächlich irgendwo ein Exemplar dieser Rede vom Anfang des 20. Jahrhunderts, die ich mir vornahm, weil ich in der Pubertät nicht ganz ausgelastet war.

Allerdings habe ich jetzt gleich Frühstück – und da wären vielleicht die ROBUSTEN und teils auch sehr UNSCHÖNEN Methoden des Herrn Pompeius, wie er erst das Piratenproblem anging und danach die MITHRADATISCHEN KRIEGE beendete, und zwar siegreich, vielleicht nicht nach jedermanns Geschmack.

Follow up 26. August 2015, Dienstag

Ich lasse beim Sportler-Power-Frühstück den Fernseher laufen und erfahre “brandheiss”:

  • Die Europäische Union hat Gaddafi GELD gezahlt, damit er Flüchtlinge vom LKW in der Wüste irgendwo “auskippt”.

  • In Libyen (Tripolis) warten HEUTE geschätzt EINE MILLION Menschen auf Überfahrt nach Europa – und zwar unter Slum-Bedingungen.

  • Die ERFOLGSCHANCE für eine Fahrt von Libyen nach Europa liegt derzeit bei ungefähr 50 %. Das heißt umgekehrt: Ungefähr die HÄLTE aller Fluchtversuche mit Schiff übers Wasser endet mit TOD. Das heisst auch: Die ECHTEN Todeszahlen liegen bei ungefähr 500.000 Tote pro Jahr, wenn die Startzahl an Flüchtlingen 1.000.000 war! Wenn der Papst in Rom manchmal von 20.000 Toten spricht, dann hat man ihn also mit GESCHÖNTEN Zahlen versorgt!

  • Die DUNKELZIFFER für Todesfälle im Mittelmeer wird verschieden geschätzt. Man sagt zum Beispiel, daß auf JEDES BOOT mit Geretteten 3-4 Boote kommen, die untergehen und die auch niemand findet. (Wir wissen aber, daß wir heute eine Satellitentechnik in Erdumlaufbahn haben, die aus 300 km Höhe den Text einer Zeitung lesen kann! SELTSAM, nicht wahr? Woher mag bloss diese technische Blindheit im Mittelmeer kommen, wo man einfach keine Boote finden kann?)

  • Die Kriegsschiffe im Mittelmeer leisten einen hervorragenden Job – VORAUSGESETZT sie kommen überhaupt zum Einsatz. Es gibt aber eine METHODE, sie gar nicht erst zum Einsatz kommen zu lassen, indem man ihnen BEFEHLE FÜR PATROULLIENFAHRTEN vor MALTA oder südlich von Sizilien gibt. Man muss sich das bildlich vorstellen, um die ganze ABSURDITÄT zu begreifen: Moderne Kriegsschiffe finden das Problem nicht und fahren einfach WOANDERS hin – aber nicht weil die Mannschaften völlig unterbelichtet oder durchgedreht sind, sondern weil die HAUPTQUARTIERE DAS GENAUSO BEFEHLEN! Die Kriegsschiffe sind dann aber wieder rechtzeitig da, wenn die Hauptquartiere BILDER und FERNSEHAUFNAHMEN für die PROPAGANDA brauchen!

  • Die FluchtROUTEN über See sind BEKANNT – und man WEISS also, WO GENAU man Einsätze FÜHREN MÜSSTE. Oder anders gesagt: Wenn man von diesem Wissen KEINEN GEBRAUCH macht oder machen will oder machen darf, dann ist das schon SEHR NAHE DRAN an AKTIVER Fluchtvereitelung, und damit in letzter Konsequenz BILLIGENDER INKAUFNAHME von TODESFÄLLEN, was schon etwas jenseits von bloßer Fahrlässigkeit ist, jedenfalls nach dem deutschen Strafgesetzbuch.

  • Es gibt jetzt ein Projekt “Sea-Watch”, das REIN PRIVAT läuft – was sehr wichtig ist – um die EUROPÄISCHE NICHT-TÄTIGKEITS-POLITIK zu umgehen! – und die haben auch jetzt einen ERFAHRENEN HOCHSEESCHIFFER, der als Kapitän und Logistiker was bringt, nämlich Ingo Werth. Der Sea-Watch Kutter arbeitet zusammen mit zwei anderen Privatschiffen, darunter “Ärzte ohne Grenzen” und hat eine eigene Web-Seite, wo man unter anderem Spenden kann oder sich für MITARBEIT melden kann, wobei allerdings HOCHSEETAUGLICHKEIT und entsprechende ERFAHRUNG mitgebracht werden muß, URL http://sea-watch.org.

  • Über Ingo Werth aus dem Ort Lohbrügge kann man einiges im Internet finden, zum Beispiel in dieser URL http://www.bergedorfer-zeitung.de/bergedorf/article205394511/Lohbruegger-Kapitaen-startet-Rettungsmission-im-Mittelmeer.html   Und wenn Ingo Werth im Fernsehen den Mund aufmacht, kommen lauter SCHLIMME TATSACHEN heraus und auch ÄTZENDE Bemerkungen. Wenn das Schiff “Sea Watch” zum Beispiel von der Leitstelle in Rom die Meldung bekommt “NO OTHER SHIP AVAIABLE NEARBY”, dann muss man ein Mann sein und NERVEN haben und nach einer sehr BEGRENZTEN, aber oft lebensrettenden professionellen Erst-Versorgung – die ein bischen anders aussieht, als Klein-Fritzchen und Klein-Erna vermuten würden – ABDREHEN UND WEITERFAHREN – EGAL ob man relativ SICHER sein kann, daß diese Leute es dann eben “nicht schaffen” werden. Okay, die Erst-Versorgung von Sea-Watch Kutter besteht darin, MELDUNG ZU MACHEN, dass ein Flüchtlingsboot gefunden wurde ,  und zwar bei der zuständigen Leitstelle in ROM, dann Schwimmwesten auszuteilen und bei Bedarf Rettungsinseln mit einer Kapazität von bis zu 400 Leuten auszubringen – und danach die dann LEEREN Seelenverkäufer-Boote seelenruhig untergehen zu lassen. Das sieht ein bischen WENIG aus, ist es aber nicht, denn UNBEGREIFLICHERWEISE haben sogar Militärschiffe derzeit seltsame Schwierigkeiten, überhaupt Flüchtlingsboote zu finden, was KATASTROPHAL ist, wenn Boote derartig ÜBERFÜLLT sind, daß die Aussenbordwand nur 8 Zentimeter aus dem Wasser rausschaut, was wirklich GOTTVERDAMMT wenig ist! Ingo Werth weist auch zum Beispiel darauf hin, daß es die SELTSAMKEIT gibt, daß für AFRIKANER KEINE LEGALEN REISEMÖGLICHKEITEN NACH EUROPA EXISTIEREN. Oder anders gesagt: DAS FREIE Europa mit seiner IDEOLOGIE der FREIEN WELTMEERE ist URPLÖTZLICH TOTAL VERBARRIKADIERT, wenn Schwarze “einfach mal so” einen Kurztrip “übers Mittelmeer” machen wollen. Das kann man eigentlich nur noch dadurch übertreffen, wenn man in einem Staat JEDEN EINREISEWILIGEN AUSLÄNDER SOFORT VERHAFTET und interniert, wie man das zum Beispiel in den “FASCHISTOID INSPIRIERTEN” Jahrzehnten und Gegenden des 20. Jahrhunderts auch tatsächlich  gemacht hat.

ERGEBNIS: Was wir im Mittelmeer an Verhaltensweisen der angeblich ZIVILISIERTEN STAATEN EUROPAS sehen, ist in Wirklichkeit VOLLENDETE BARBAREI und eine ERSTKLASSIGE SCHWEINEREI, die an RASSISTISCH MOTIVIERTEN VÖLKERMORD GRENZT. Wenn das überhaupt möglich wäre, dann müsste also die gesamte Europäische Union vor dem EUROPÄISCHEN MENSCHRECHTSGERICHTSHOF in Straßburg VERKLAGT und auch VERURTEILT werden.

Insoweit ist das, was man in den Zeitungen zum Problem der Mittelmeerflüchtlinge liest, EINFACHES BLÖDSINNIGES GEFASEL, daß man nämlich in den Europäischen Institutionen “sich nicht einigen kann”, erstens organisatorisch nicht und zweitens finanziell nicht.

Man kann sich NICHT EINMAL EINIGEN, wie man mit MENSCHENHANDEL “umzugehen hat”. Auch hier vielleicht ein kleines update für den ahnungslosen Lehnstuhl-Reisenden: HEUTE, also JETZT, ist MENSCHENHANDEL -zum Beispiel mit Flüchtlingen – ein BESSERES GESCHÄFT als WAFFEN- und Drogenhandel. Und das will denn doch wohl was heißen unter einschlägigen Geschäftsinteressenten – und sonstigen Charakterschweinen! Wenn wir in unserem Nachhilfebuch für geeignete Regierungs- und Managementmethoden etwas blättern, dann würden wir übrigens auch SEHR UNAPPETITLICHE Methoden finden, wie man mit Menschenhändlern “fertig wird”, nämlich indem man eine NOTSTANDSVERFÜGUNG wegen „emergency of state” erläßt und ZEITWEISE BEGRENZT den gesamten Komplex „Menschenhandel” unter KRIEGSRECHT stellt, und zwar das ALTE Kriegsrecht, nicht das neue deutsche “familienfreundliche” Kriegsrecht der modernen deutschen Armee heute!

DIE WAHRHEIT ist: MAN WILL SICH GAR NICHT EINIGEN, denn es sind ja „die anderen”, die STERBEN.

Wir ALTMODISCHEN Leutchen, die eventuell noch irgendwo einen Rest CHRISTENTUM oder andere HOCHRELIGION im Leib haben, sagen aber ganz einfach:

WAS EUROPA MIT DEN MITTELMEERFLÜCHTLINGEN MACHT, IST ABSCHEULICHER, UNMORALISCHER und SÜNDHAFTER INDIREKTER MORD, keineswegs nur fahrlässige Tötung!

Und die ganzen KRIEGSSCHIFFE, die kann man nach Hause schicken, denn Kriegsschiffe VERSAGEN, wenn man für 700 Gerettete, die STUNDENLANG STEHEN MÜSSEN, weil man Menschen schlecht übereinander stapeln kann, exakt 3 Toilettencontainer hat. Auch wenn es die europäischen Regierungen eventuell ERSTAUNEN dürfte: Jeder Strandmatrose in Norddeutschland, wo ich rein zufällig geboren wurde, WEISS, daß es HOTELSCHIFFE gibt oder SCHIFFE, die man RELATIV SCHNELL UMRÜSTEN kann, damit dort erträgliche Verhältnisse für Personentransport existieren! Es gibt sogar einen SCHIFFSTYP, der im Mittelmeer für Personentransportkapazität ganz ungemein geeignet wäre, auch wenn das vielleicht ein STAATSGEHEIMNIS ist, das nur die Internet-Spionage bei Freund und Feind wissen darf, nämlich HOCHSEE-FÄHREN. Und falls es europäische Regierungen eventuell NICHT WISSEN, vielleicht weil sie ein bischen BLÖD und LANGSAM sind: Es gibt einen ganzen Haufen HOCHSEEFÄHREN in der OSTSEE und am ÄRMELKANAL – und da könnte man locker 2 – 10 Stück von nehmen und im Mittelmeer mit MASSIVER POSITIVER WIRKUNG einsetzen! Aber das TOLLSTE STAATSGEHEIMNIS ist: Es gibt sogar Hochseefähren im Mittelmeer – und EIN EINZIGES LAND war bislang auch INTELLIGENT genug, um wenigstens eine Hochseefähre EINZUSETZEN und zu AKTIVIEREN, nämlich Griechenland, und zwar bei der Insel Kos! Hoppla!

Wir finden in unserem Nachhilfebuch für Katastrophenmanagement ausser HOCHSEEFÄHREN auch noch das GEOINFORMATIONSSYSTEM in Potsdam, mit dessen Hilfe man sehr wirksam ORGANISIEREN und STEUERN könnte. Und was ist jetzt wieder und soll bedeuten “Geoinformationssystem”? Also liebe europäischen Nachilfe-Absolventen: “Geoinformationssystem” ist eine harmlose Umschreibung für eine Spezialtechnologie, die man braucht, wenn man weltweit Kriege managen muss, und es ist ein grosses Staatsgeheimnis, daß – oh Wunder –  die USA, Frankreich, England und jetzt auch Deutschland JEDER ein EIGENES WELTWEITES BEFEHLSZENTRUM haben – und natürlich auch benutzen – aber offensichtlich nicht im Mittelmeer, jedenfalls dann nicht, wenn man Flüchtlingsboote suchen muss!

Es ist also durchaus nicht so, daß wir einfach hilflos wie eine Gebärende dastehen müßten und einfach nichts tun können, bis die Natur „sich selbst reguliert” hat.

VORAUSGESETZT MAN WILL ÜBERHAUPT ETWAS TUN – und nicht blöde rumsitzen und zuschauen, wie die Leute einfach so ABSAUFEN!

Es muss den Europäischen Entscheidern also offensichtlich NACHHILFEUNTERRICHT gegeben werden in den RICHTIGEN MANAGEMENT-METHODEN: WENN nämlich eine AUFGABE gestellt wird, dann muß die PASSENDE AUSRÜSTUNG „alloziert” werden, denn wenn Europa hingeht und mit dem Kleingärtner-Rasenmäher einen ganzen Golfplatz mähen will, dann muss es sich nicht wundern, wenn die GANZE WELT EUROPA EINFACH NUR AUSLACHT! Es wäre vielleicht auch nicht ganz ratsam, U-BOOTE zu schicken, denn die könnten ja die ganzen Leichenhaufen finden?

Und noch eines, liebes Publikum: Erinnert man sich noch an die große „freudige Aufregung”, als die GESTEUERTEN „Freiheits-Revolutionen” in Nordafrika „ausbrachen” – natürlich sorgfältig gelenkt von der CIA und anderen U.S.- Frontorganisationen zum Beispiel des “MESCHENFREUNDES und PHILANTHROPEN” GEORGE SOROS ? Das muss so 2011 oder so gewesen sein.

Und was haben wir HEUTE in Nordafrika und zum Beispiel ganz besonders in Libyen? Ist das vielleicht schon alles, was der „überlegene freiheitliche Westen” den Völkern anzubieten hatte ? Hey, AUFWACHEN: LIBYEN HEUTE, DAS IST MODIFIZIERTE STEINZEIT!

WIR HABEN HEUTE DIE AUSBREITUNG VON CHAOS UND DESTABILISATION als ERGEBNIS europäisch-amerikanischer Großmachtpolitik. Aber wir wissen aus dem Nachhilfeunterricht für Geschichte, daß es die GOTTVERDAMMTE PFLICHT DER MENSCHLICHEN REGIERUNGEN IST, eine ORDNUNG zu errichten und CHAOS zu vermeiden!

Wir WISSEN es – aber wir TUN NICHTS, oder fast nichts.

Und deshalb ist Ingo Werth aus Lohbrügge ein ECHTER HELD DER MENSCHHEIT auf hoffnungslosem AUSSENPOSTEN!

Sagt mal, SCHÄMT SICH EIGENTLICH KEINER?

Ist plötzlich der gesamte Malteser-Hilfsdienst mit seinem FACHWISSEN und seiner ERFAHRUNG wie auf Totstell – Kommando AUSGEFALLEN? AUFWACHEN: Malteser-Hilfsdienst kann in Null-Komma-Nichts FUNKTIONIERENDE FLÜCHTLINGSDÖRFER AUS DEM BODEN STAMPFEN MIT WASSER, MIT UNTERKUNFT und allem Pi-Pa-Po, sogar mit PSYCHOLOGISCHER Nachbetreuung von SCHWERST-TRAUMATISIERTEN Menschen.

Und dann erst das Internationale Rote Kreuz in Genf, die könnten, wenn die wollten.

Ich habe also festzustellen: Die UNBEGREIFLICHE UNTÄTIGKEIT der REGIERUNGEN im Komplex Mittelmeerflüchtlinge kontrastiert HART mit der GROSSEN PRIVATEN HILFSBEREITSCHAFT ÜBERALL. Falls ich das überhaupt sagen darf: Wenn man sich mal ein bischen umschaut, was in Skandinavien, in Frankreich, Großbritannien oder Spanien oder Ungarn und MAZEDONIEN  für Flüchtlinge getan und nicht getan wird, dann muss man schon mit gehörigem Selbstbewußtsein feststellen, daß sich Deutschland da SEHR POSITIV UNTERSCHEIDET, obwohl die seit 1945 SEHR ERFAHRENE deutsche Flüchtlingshilfe natürlich auch SEHR ROBUST und KEINESWEGS ZIMPERLICH vorgeht, wobei ich aber dem Publikum meine eigenen Erfahrungen mit „Ausländern in Deutschland“ vielleicht besser erspare, denn das könnte die allgemeine Friede-Freude-Eierkuchen-HARMONIE doch gewaltig stören! Noch mal zum Vergleich der Management-Dimensionen: Deutschland hat von 1945 – 1955 grob geschätzt ZEHN MILLIONEN “displaced persons” und Flüchtlinge aufgenommen – darunter auch das sehr unappetitliche Vertriebenenproblem -, aber heute brechen wir schon bei EINER  Million Menschen zusammen?? Und damals hat man GANZE STÄDTE NEU GEBAUT … die teilweise auch urbayerische Namen tragen, wie zum Beispiel “Neu Gablonz” und ähnlich!

Und damit Ende und Schluss: Ich liebte ein Mädchen auf Mars – UND DAS WARS!

Buike Science And Music

 

 

Anmerkungen/Fussnoten

1 War in allen grossen Zeitungen, hier weblink zu Kronenzeitung, Österreich URL http://www.krone.at/Welt/Aegyptisches_Militaerboot_vom_IS_beschossen-Angriff_mit_Rakete-Story-462823 

2See Cicero, Marcus Tullius: Rede über den Oberbefehl des Gnaeus Pomüieus, übersetzt von Otto Schönberger, Reclam, Stuttgart 1991, ISBN 3-15-008554-3 – .German / Latin online, author Gottwein URL http://www.gottwein.de/Lat/CicRed/manil01.php wikisource „To the citizens on Gnaeus Pompeius’s command” English online URL https://en.wikisource.org/wiki/To_the_citizens_on_Gnaeus_Pompeius’s_command – Latin online URL http://www.thelatinlibrary.com/cicero/imp.shtml project „The Latin Library“ – wikisource Latin URL https://la.wikisource.org/wiki/De_imperio_Cn._Pompei_ad_quirites

Advertisements

About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
This entry was posted in foreign affairs, military and tagged , , , . Bookmark the permalink.