Pearl Harbor 1941 – Revision der Revision?

Dienstag 14.07.2015 bringt n-tv um 22:15 von National Geographic  “countdown zur Katastrophe – Angriff auf Pearl Harbor” – mit interessanten neuen Gesichtspunkten, die mich zwingen, meine bisherigen Einschätzungen zu ändern.

Bislang bin ich ausgegangen von folgendem Buch:

Morgenstern, Georg/ deutscher Herausgeber Post, Walter: Pearl Harbor 1941. Eine amerikanische Katastrophe, München Herbig hardcover 3. Aufl. 2000 – amerik. u.d.T.: Pearl Harbor: The Story of the Secret War 1947 USA

Das erste, was zu diesem Buch zu sagen ist, wäre, daß man tatsächlich ein Buch über eine berühmte Militäroperation schreiben kann – ohne irgendwelche nennenswerten Landkarten. Also ich könnte das normalerweise nicht!

Als zweites wäre anzumerken, daß dies eigentlich kein Buch ist wie andere, sondern die Bearbeitung eines UNTERSUCHUNGSBERICHTES DES U.S.-Kongresses und dessen Ausschusses: “Joint Commitee on the Investigation of the Pearl Harbor Attack”, Congress-Sitzungsperiode 1945/46; erstmals publiziert 1947.

Als drittes wäre zu sagen, daß diese Quelle die GRUNDLAGE IST FÜR (fast)  ALLE HEUTIGEN Revisionsversuche und Versuche zu Verschwörungstheorien über einen “trickreich” angeblich “geplanten” Startschuss für den Beginn eines grossen Krieges zwischen den USA und JAPAN. Der genannte Kongress-Ausschuss reflektiert insbesondere die MEINUNG von ERBITTERTEN GEGNERN des gerade verstorbenen US-Präsidenten Roosevelt (des zweiten Roosevelt) und es hat auch einen sogenannten MINDERHEITENBERICHT gegeben, in dem die MEINUNG einer ausreichend starken OPPOSITIONSGRUPPE zu finden ist.

So, die “Verschwörungstheorien” sind ja gerade heute und ganz besonders in den USA SEHR BELIEBT und bei den Deutschen, den “ewigen VERLIERERN”  – und ich bringe wenigstens EIN BEISPIEL für einen AKTUELLEN DEUTSCHEN Beitrag zu “conspiracy”, der wenigstens HALBWEGS brauchbar sein dürfte, denn sowohl der VERLAG – Kai Homilius – als auch der AUTOR – Jan von Flocken – haben EIGENE Einträge in deutscher Wikipedia.

Flocken, Jan von: Die Pearl Harbor Lüge; Werder an der Havel: Verlag Kai Homilius 2015, 2. unveränderte Auflage

Das Wort “LÜGE” taucht in heutigen Büchern über Geschichte derartig häufig auf, daß man sich fragt, ob nicht eventuell VOLTAIRE oder NAPOLEON doch zutreffen, wo man ihnen in den Mund legte:

“Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.”

Okay, wenn   Geschichte LÜGE  ist, dann bin ich kein Geschichtsschreiber! Und selbstverständlich gilt dann, wenn Geschichte hauptsächlich Lüge ist, die dann eventuell noch vom SIEGER den Besiegten aufgezwungen wird, daß jeder, der BEHAUPTET, die WAHRHEIT herausgefunden zu haben, AUTOMATISCH “verdächtig” wird, obwohl ich bezweifeln möchte, ob man  in einem solchen, doch schon etwas psychopathologischen Rahmen dann überhaupt noch halbwegs gescheit arbeiten und forschen könnte.

Die ÄLTERE “revisionistische Theorie” scheint klar zu sein: Britische und  holländische –  (Indonesien war damals an sich holländische Kolonie) – Geheimdienste und die US-amerikanische FUNKAUFKLÄRUNG haben den WEG DER JAPANISCHEN ANGRIFSGRUPPE fast von der ABFAHRT in Japan an und MINDESTENS FÜR 2 Wochen vor der Ankunft in der Angriffszone BEOBACHTET und AUFGEKLÄRT. Gleichzeitig liefen in Washington komplizierte diplomatische Verhandlungen mit dem japanischen Botschafter, die deshalb so kompliziert waren, weil der Marineminister, der Kriegsminister, das Aussenministerium und der Präsident selbst – angeblich – “sehr unterschiedliche MEINUNGEN” gehabt haben sollen. Es könnte aber auch sein, daß auf Grund der seit dem Ende des 1.Weltkriegs bestehenden sogenannten “special relations” zwischen Britannien und den USA nur nach einem “Grund gesucht” worden sein könnte, um die britischen Verbündeten der USA zu ENTLASTEN. Alle diese Hintergründe und Geheimverhandlungen waren aber erledigt, als am Tag nach dem japanischen Angriff der Präsident der USA in gehöriger FORM – das ist krieg- und völkerrechtlich an sich vorgeschrieben – Japan DEN KRIEG ERKLÄRTE. DAS, so sollte man meinen, KLINGT VERNÜNFTIG und LOGISCH und es ist auch historisch BEWEISBAR dadurch, daß eben die Kampfhandlungen  begannen. WENIGER LOGISCH – und in der Tat bei BERUFSOFFIZIEREN GANZ UND GAR UNDENKBAR und UNVORSTELLBAR – scheint zu sein, daß die US-FLOTTE und auch die US-AIRFORCE – die hatten da ungefähr 3-4 Flugplätze mit Personal und Flugzeugen, wahrscheinlich  441 Flügzeuge an Land, von denen die Japaner immerhin ungefähr 155 beschädigten und 188 zerstörten – nicht MINDESTENS ZWEI WOCHEN vor der Ankunft der Japaner IRGENDWELCHE VORBEREITUNGEN getroffen hatten. Auch mir fällt zu dieser SELTSAMEN INAKTIVITÄT  absolut gar nichts als BEGRÜNDUNGSVERSUCH ein! Und diese INAKTIVITÄT sollte oder könnte man durchaus vergleichen mit einer anderen “Inaktivität”, die sogar einen eigenen “Namen” hat, nämlich dem “drole de guerre”, dem “Sitzkrieg” an der deutschen WESTFRONT im 2.Weltkrieg, wo Franzosen und Engländer ungefähr 6 Monate GAR NICHTS MILITÄRISCH SIGNIFIKANTES taten. Um es höflich zu sagen: MILITÄRISCHE INAKTIVITÄT in einem Krieg  riecht schon STARK nach SCHMUTZIGEN ABSPRACHEN, und SCHMUTZIGEN GESCHÄFTEN, selbst dann, wenn man wegen VERTUSCHUNG nicht viel beweisen kann.

So weit, so schlecht!

Jetzt aber – also in der National-Geographic-Serie in n-tv – wird darauf hingewiesen, daß die ANGRIFFS-OPERATION  EBENFALLS, na, sagen wir, SELTSAM verlaufen zu sein scheint. -und offenbar in WICHTIGEN DETAILPUNKTEN vom ursprünglichen Kriegsplan des Admirals Yamamoto ABWICH. Eine Abweichung allererster Ordnung wäre zum Beispiel, wenn es STIMMT, was Wiesnewski von Kopp Nesletter neuerdings vorträgt, daß nämlich auf dem RÜCKWEG der  Japaner die Zerstörung der US-Basen auf den MIDWAY-Inseln ABGESAGT worden wäre, man beachte bitte den Konjunktiv!  Einen guten konventionellen Überblick über Pearl Harbour liefert  deutsche Wikipedia,  Artikel “Angriff auf Pearl Harbor”, URL http://de.wikipedia.org/Angriff_auf_Pearl-Harbor  In diesem Wiki-Artikel befindet sich insbesondere die VERTEIDUNGSARGUMENTATION des japanischen “commanders on the spot”, des Vize-Admirals und Kommandanten der Trägerkampfgruppe Chuichi Nagumo. Ich glaube nicht, daß man diese VERTEIDIGUNG der RÜCKZUGSENTSCHEIDUNG nach nur 2 Angriffswellen wirklich unverständlich finden muss, denn Vize-Admiral Nagumo soll TECHNISCHE GRÜNDE angegeben haben, daß bei einer 3.Angriffswelle die Flugzeuge unter Deck neu bestückt hätten werden müssen, was viel Zeit und Durcheinander beutet hätte, so daß eine Rückkehr eventuell in die DUNKELHEIT gefallen wäre, man aber noch gar keine ERFAHRUNGEN über NACHTLANDUNGEN auf Flugzeugträgern hatte. Damals waren sogar Landungen auf Flugzeugträgern bei Tageslicht ziemlich abenteuerlich und sozusagen noch in Erprobungsphase. Die Verteidigung des Vize-Admirals ist auch besonders in folgendem Punkt UNTADELIG, wo er darauf hinweist, daß er STRATEGISCHE ZIELVORGABEN des ursprünglichen KRIEGSPLANS des Obebefehlshabers der japanischen Flotte, Admiral Isoroku Yamamoto,  ERFOLGREICH ERFÜLLT HAT. Insoweit erscheint es mir auch zweitranging, daß n-tv jetzt neu zu berichten wusste von einer UNVERTRÄGLICHKEIT zwischen dem Oberbefehlshaber der Flotte Yamamoto und seinem STABSCHEF, Admiral Osami Nagano, der auf Grund des BÜROKRATISCHEN MAJORITÄTSPRINZIPS in der japanischen Marine sozusagen “unvermeidlich befördert werden musste” und auch befördert worden war. Aber solche Reibereien sind eigentlich durchaus normal und man hat noch nie gehört, daß deswegen Kriege etwa AUFGEHÖRT hätten!

Ich darf hier vielleicht historish einflicken: Es gibt nur überschaubar wenige Marineoperationen. die mit der japanischen Aktion vor Pearl Harbor verglichen werden könnten, darunter die Fahrt der kaiserlich-russischen Ostseeflotte um ganz Afrika herum bis zur SEESCHLCHT VON TSUSHIMA, wo sie EHRENVOLL durch überlegene Munition zusammengeschossen wurde, nachdem die ganze Welt und vor allem das gebildete Europa sich halb vor Lachen ausgeschüttet hatten, ob diese russische Flotte von 1905 überhaupt jenseits von Kap Horn an der Südspitze Afrikas wieder auftauchen würde. Nur zögerlich und sozusagen widerwillig, liessen sich die Clubs und Salons der vermögenden Nichtstuer und Tagediebe in den europäischen Hauptstädten zu vorsichtigen RESPEKTSbezeugungen herab, als Berichte von “russischen Schiffen irgendwo bei Madagaskar” aufgetaucht waren – und sogar verifiziert werden konnten. Man könnte an einer Stelle wie dieser auch durchaus selbstkritisch anmerken, daß die meisten Histoiriker keine Ahnung von NAVIGATION haben, schon gar nicht von den SCHWIERIGKEITEN der SCHIFFSNAVIGATION 1905 und 1941! Klammer zu! Das zweite Beispiel für eine Marine-Aktion über grosse Distanzen wäre die EXPEDITIONSFLOTTE Grossbritanniens im sogenannten Falkland-Krieg von 1982 gegen Argentinien. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich als Spezialist für historische Landkriegführung, jetzt ein weiteres passendes  Beispiel aus der Seekriegsführung einfach nicht weiss, denn nach meinem Gefühl war die MARINEEXPEDITION NAPOLEANS nach ÄGYPTEN 1798 in der Grösse nicht vergleichbar, obwohl man sie als eines der SELTENEN BEISPIELE betrachten muss, wo man ein FREIMAURERISCHES ARBEITSPROGRAMM historisch EINWANDFREI NACHWEISEN kann.  Oder anders gesagt: Was die japanische Flotte bei Pearl Harbor vorexerziert hat, das muss man erstmal können und schaffen! Und eines der hauptsächlichen TAKTISCHEN Probleme 1941 war, daß man ZIELE ERKENNEN musste, die NICHT VORHER PERFEKT AUFGEKLÄRT WERDEN KONNTEN, und daß die Japaner ihre FLUGZEUGE für die Angriffe ZWECKMÄSSIG in FORMATIONEN ORGANISIEREN mussten, und zwar OHNE heutige technische Hilfsmittel! Immerhin scheint die Anzahl der zerstörten US-Flugzeuge von MEHREREN FLUGPLÄTZEN – einer davon direkt im Hafen – anzudeuten, daß die Japaner erkannt hatten, daß die DEAKTIVIERUNG dieses LUFTSCHIRMES entscheidend wichtig war. Oder noch anders gesagt: In Pearl Harbor hat es 1941 eigentlich ZWEI GROSSE Operationen gegeben, erstens einen Angriff auf die US-Flotte und zweitens eine AUSSCHALTUNG von deren landgestütztem LUFTSCHIRM mit der Kleinigkeit von 445 landgestzützen Flugzeugen, was oft gar nicht richtig gewichtet wird.

So, und damit bin ich auch schon an der Stelle angelangt, wo ich die NEUEN GESICHTSPUNKTE der n-tv-Sendung von National Geographic einfach auflisten kann:

  • 3-4 US-Flugzeugträger waren nicht im Hafen und wurden auch NICHT gesucht oder “gejagt” – und sie waren verstreut auf irgendwelchen nicht-kriegerischen Missionen.  Dies verursachte eine STRATEGISCHE LANGZEITWIRKUNG bei der ANZAHL der US-Flugzeugträger, besonders als später Japan nicht mehr genug verlorene eigene Flugzeugträger ersetzen konnte.
  • WICHTIGE ZIELE WURDEN NICHT ANGEGRIFFEN, nämlich a) U-BOOT-BASIS und U-Boot-Reparaturwerft, b) ein GROSSES HAUPTQUARTIER der U.S-Streitkräfte, Befehlsereich Pazifik, c) ein GROSSES, nein ein RIESIGES  TANKLAGER mit soviel Sprit, daß die gesamte US-Pazifikflotte MEHRERE MONATE hätte versorgt werden können, d) Nicht-Zerstörung anderer Reparaturdocks!

Es wurde in n-tv auch ein seltsames NEBEN-Ergebnis des japanischen Angriffs auf Pearl-Harbor berichtet: Es sollen wohl an die 18 (!!!) beschädigte grössere Kriegsschiffe der USA innerhalb nur weniger Monate repariert worden sein, so daß sie dann MASSIV die KAPAZITÄTEN für den GEGENANGRIFF – das berühmte “Insel-Hopping” verstärkten.

Wenn wir uns auch am Kopf kratzen können, ob das vorstellbar ist, daß ein Admiral ein Tanklager NICHT angreift ANGEBLICH, weil RAUCHENTWICKLUNG die Sicht der Piloten bei den Angriffen auf die SCHLACHTSCHIFFE in dem – ziemlich GROSSEN – Hafen behindert hätte, so bleibt hier aus meiner derzeitigen Sicht als wichtiger Punkt vielleicht ein MENTALER Gesichtspunkt. Es KÖNNTE sein, daß die japanische Admiralität -wie das auch auf allen Kriegsschulen UNTERRICHTET wurde – viel zu sehr auf SCHLACHTSCHIFFE FIXIERT war und ZWEITENS neuere Entwicklungen, wie eben Flugzeugträger und vor allem auch FLUGZEUGE und U-Boote, MENTAL NOCH GAR NICHT RICHTIG IN IHRER TRAGWEITE ERFASST hatte. “Blockierung im Kopf” sagt man manchmal dazu auch – und das war keineswegs auf die Japaner beschränkt, sondern man könnte auch das VERSAGEN DER MAGINOT-LINIE im 2.Weltkrieg als Konsequenz aus einer MENTALEN FIXIERUNG betrachten.

Aber alle diese älteren und neueren Gesichtspunkte können nicht mein Bild von dem japanischen FLOTTENCHEF trüben, dem Admiral Yamamoto, der nämlich ALS EINZIGER die EUPHORIE und den LAUTEN JUBEL der an sich ja “ziemlich erfolgreichen” Trägerkampfgruppe NICHT TEILTE, weil er sich IM KLAREN war, daß er bloss “den Tiger geweckt” hatte. Yamamoto hatte in den USA gelebt und WUSSTE unter anderem von den damals schier ÜBERWÄLTIGENDEN KAPAZITÄTEN der TECHNISCHEN FABRIKPRODUKTIONEN in den USA. Dass er TROTZ SEINER EIGENEN STRATEGISCHEN EINSICHT einen SEHR UNGEWÖHNLICHEN PRÄVENTIVSCHLAG AUF BEFEHL plante und durchführte, zeigt eine sehr seltsame CHARAKTEREIGENSCHAFT, die man in der deutschen Sprache vielleicht als UNTADELIGKEIT und GERADLINIGKEIT bezeichnen könnte. Wie soll ich sagen: Admiral Yamamoto hatte SEIN SCHICKSAL und seine BESTIMMUNG erkannt – und  für seine eigene Person ANGENOMMEN als den IHM UND SEINEM LAND ZUGEWIESENEN PLATZ.

MEHR KANN MAN VON STERBLICHEN MENSCHEN NICHT VERLANGEN – NICHT EINMAL DIE GÖTTER und die UNSTERBLICHEN könnten mehr verlangen!

Für uns aber, die wir nicht diese Grösse besitzen und bloss als Historiker über Kriege SCHREIBEN, ist das Thema einer “wahrscheinlich notwendigen KORREKTUR der Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts” INSOWEIT und unter der Bedingung NICHT vom Tisch, als die englischsprachigen Autoren Joseph P. Farrell, Guido Preparata, Anthony Sutton, Abel Basti, Jim Marrs uns auch weiterhin vor die THESE stellen, daß der ERSTE UND DER ZWEITE WELTKRIEG sozusagen “Inszenierungen” – also eine gewise Art von “blutigem Theater” -waren, in welchen vielleicht die NAZIS die eigentliche BEDROHUNG für die gesamte Menschheit am deutlichsten gemacht haben, nämlich die GEFAHR EINER GOTTLOSEN SUPERWISSENSCHAFT FÜR DEN BESTAND DIESER MENSCHHEIT und vielleicht sogar unseres Planetensystems. Es ist wahrscheinlich hoffnungslos, dem  gesamten Bereich heutiger NAZI-Infiltration vorzulesen, daß die TAOISTEN DES ALTEN CHINA – nicht des heutigen, weitgehend kulturlosen Chinas, das sich derzeit für US-amerikanische MASSEN-“Kultur” zu begeistern scheint – schon vor langer Zeit erkannt hatten:

“Die Welt erobern wollen;

ich habe erlebt, das dies misslingt!

Die Erde ist ein GEISTIGES DING,

das man nicht behandeln darf.

Wer sie BEHANDELT, VERDIRBT sie!”

Und ja, ich weiss, daß ich den hier sehr notwenidigen KOMMENTAR über “wei-wu-wei”, über “te”, über “dharma” und anderes einfach weggelassen habe.

Nachtrag:

Wisnewski, Gerhard:  Hiroshima und Pearl Harbor. Betrug, Lüge, Intrige und Verrat   – in: Kopp-Newsletter 9. Aug. 2015 URL http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/gerhard-wisnewski/hiroshima-und-pearl-harbor-betrug-luege-intrige-und-verrat.html

Wisnewski hebt gewichtet die Rolle des japanischen Befehlshabers “on the spot” bei Pearl Harbor ANDERS – und zeichnet ihn als einen NOTORISCHEN VERLIERER, der sozusagen “alles vermasselt” hat, erst die MÖGLICHEN ZERTÖRUNGSQUOTEN in Pearl Harbor nicht schafft, dann

Wir lesen bei Wisnewski a.a.O.:

Hochverrat vom Feinsten. Kurzum: Normalerweise hätte angesichts dieses »Versagens« zu Hause das Erschießungskommando auf ihn gewartet – oder der Vizeadmiral wäre schon auf dem Heimweg durch ein gepflegtes Harakiri aus dem Leben geschieden. Aber merkwürdigerweise gab es daheim stattdessen Glückwünsche von der Militärführung. Lediglich Admiral Yamamoto, der den Angriff ursprünglich geplant hatte, hatte begriffen, dass Nagumo alles verbockt und Japan den Krieg in Pearl Harbor bereits weitgehend verloren hatte. Da das Erschießungskommando erstaunlicherweise ausblieb, konnte Nagumo weitermachen.

Als nächstes vergeigte er die kriegsentscheidende Schlacht von Midway 1942 und schließlich die Verteidigung der nördlichen Marianen 1944. Erst da hatte er wohl seine Mission erfüllt und nahm sich das Leben. Ein Jahr später starteten von den nördlichen Marianen aus die US-Atombomber nach Hiroshima und Nagasaki – unter ständiger Beobachtung und dem Schutz der Japaner. Ein amerikanischer Begleitschutz war für die Bomber daher nicht nötig. Nicht erst die Sabotage der Verteidigung gegen den US-Angriff auf Hiroshima und Nagasaki war Hochverrat vom Feinsten – sondern schon der fehlgeschlagene Angriff auf Pearl Harbor selbst. Wenn heute hier von einem »japanischen Triumph« oder gar »Sieg« die Rede ist, ist das reine Desinformation. Hiroshima und Nagasaki waren bereits in Pearl Harbor angelegt.” Ende Zitat Wisnweski a.a.O., Kopp Newsletter

Mal abgesehen davon, daß es schon einbischen dies heutige SALOPPE REDEWEISE ist, wenn man einen Angriff auf den HAUPTHAFEN der US-PAZIFIKFLOTTE als eine “Falle”, also mit dem Ziel der “Ablenkeung von der Hauptsache”, bezeichnet, so fällt mir hier auf, daß Nagumo als TOTAL-VERSAGER bezeichnet wird:

Peral Harbor phne wirklich entscheidende ZERSTÖRUNGWIRKUNG — Midway auf dem Rückweg von Pearl Harbor “ausgelassen” und 1942 “vergeigt”, wie sich Wisnewski ausdrückt, Marianen 1944 ebenfalls verloren — und erst danach Harakiri!

Was mich hier trotz der Ausdrucksweise des Autoren stutzig macht, ist, daß wir noch einen zweite Schlüsselfigur des ii. Weltkriegs kennen, die durch EKLATANTE MILITÄRISCHE FEHLENTSCHEIDUNGEN AUFGEFALLEN ist, nämlich WINSTON CHURCHILL!

Was aber schliesslich den Beitrag von Wisnewski, der genau dieselbe Dokumentation im Fernsehen gesehen hat wie ich, aber doch SEHR INTERESSANT macht, ist seine offenbar durch INDIZIEN gestzütze Behauptung, daß “etwas mit den Atombomben Angriffen auf Hiroshima und Nagasiki FAUL ist und NICHT STIMMT.”

Wisnewski hebt hervor:

Die Japaner hatten erstens  eine GEHEIMDIENST-SONDEREINHEIT gebildet, die SPEZIELL ein “seltsames” US-Bombergeschwader auf den Marianen-Inseln beobachtete und SOGAR DIE BEGRÜNDETE VERMUTUNG aufgestellt hatte, daß dort die FLUGMANÖVER FÜR DEN EINSATZ EINER SPEZIELLEN BOMBE GEÜBT wurden.

Diese Sondereinheit hatte der OBERSTEN MILITÄRFÜHRUNG BERICHTET. Aber die Nachricht soll “irgendwie untergegangen” sein.

Diese Geheimdienst-Sondereinheit soll nach den Atombomben-Abwürfen den BEFEHL ERHALTEN HABEN, ALLE DOKUMENTE über die vorangegangene – und wie gesagt, ZIEMLICH ERFOLGREICHE – Aufklärungsarbeit – ZU VERNICHTEN !!!

Dann zweitens hebt Wisnewski hervor, daß da EINZELNE US-Bomber von den Japanern, sozusagen “durchgewunken” worden sind. Anders gesagt: ES GAB AUF JAPANISCHER SEITE NICHTS, keine Flakabwehr und vor allem KEINE JAGDFLIEGER, die rätselhafterweise KEINE EINSATZBEFEHLE ERHIELTEN!

ERGO und FOLGLICH MÜSSEN HIROSHIMA und NAGASAKI sozusagen  nach “oberfaul” sozusagen GESTUNKEN haben! Gerhard Wisnewski hat die technischen historischen Details der unbegreiflichen JAPNAISCHEN INAKTIVITÄT neezüglich der wenigen Bomberr-Flugzeuge gegen Hiroshima und Nagasaki noch detaillierter ausgearbeitet in Kopp-Newsletter vom 06. August 2015,”Hiroshima und Nagasaki. Japaner winken Atombomber durch” – URL http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/zeitgeschichte/gerhard-wisnewski/hiroshima-und-nagasaki-japaner-winkten-atombomber-durch.html

Ich darf vielleicht aus der diesjährigen Berichterstattung zu den japanischen Gedenktagen in Hioroshima und Nagasaki ergänzen: MIR FÄLLT auf, daß ZWEI SEHR VERSCHIEDENE BOMBENTYPEN abgeworfen worden  sein sollen, und ich würde nur die ZWEITE Atombombe, welche die Amerikaner “FAT MAN” genannt hatten, mit GEWISSHEIT als US-amerikanisches FABRIKAT einstufen, und zwar aus den Laboratorien in Los Alamos. Die ERSTE – und “längliche” Atombombe auf Hiroshima allerdings, könnte, wie Joseph P. Farrell und andere meinen, ein NAZI-DEUTSCHES FABRIKAT gewesen sein, das durch SCHMUTZIGE DEALS zwischen ALLAN DULLES und Marton Bormann an die Amerikaner “ausgeliefert” worden war, natürlich mit MASSIVEN GEGENLEISTUNGEN der Dulles-Leute an die NAZIS – was man im Militärwesen normalerweise las HOCHVERRAT bezeichnet.

Wir können übrigens gar nicht sicher sein, daß die damaligen riesigen Atom-Waffen sozusagen ein TECHNOLOGISCHER IRRWEG waren – und daß Ingenieure heute sich wahrscheinlich auf Atomwaffen in der Grösse von TENNISBÄLEN konzentrieren würden, die dann allerdings in der Zerstörungs-Grössenordnung ebenfalls “etwas kleiner” ausfallen würden, aber immerhin noch einen Flugzeugträger “schaffen können sollten”.

Falls irgendjemand jetzt meinen sollte, daß mit diesen Beiträgen und Argumenten jetzt “alles klar und aufgeklärt sei”, dann muss ich leider widersprechen. FARRELL BEHAUPTET, die Amerikaner haben in KOREA einen JAPANISCHEN BEFEHLSHABER NACH DER KAPITULATION BELASSEN und es soll in 1946 in Korea ein JAPANISCHER ATOM-TEST stattgefunden haben Farrell betont ausserdem, daß nach der HAUPTKAPITULATION noch mindestens 6 MONATE EINZELNE JAPANISCHE BEFEHLSBEREICHE WEITER GEARBEITET HABEN, darunter insbesondere auch GEHEIME TESTGELÄNDE und LABORATORIEN für “Sonderwaffen” /”Wunderwaffen”.

Und was am 2. Weltkrieg natürlich ganz besonders UNKLAR und RÄTSELHAFT ist, das ist das BÜNDNIS ZWISCHEN NAZI-DEUTSCHLAND und dem IMPERILAISTISCHEN JAPANISCHEN KAISERREICH der Zwischenkriegszeit. AUF SO EINE BÜNDNISIDEE MUSS MAN ERST EINMAL KOMMEN!

Buike Sciene And Music

 

Advertisements

About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
This entry was posted in history, military and tagged , . Bookmark the permalink.