Mont St.Michel – Konstante meines Lebens

Am 5. Juni 1979 habe ich im Alter von 26 Jahren das humanistische Abitur mit Latein und Griechisch an einem erzbischöflichen Kolleg in Neuss abgelegt.

Am 5. Juni 2002 empfing Jakob aus Torun/Polen das Sakrament der hl. Firmung in Düsseldorf.

Anläßlich des Abiturs ist es üblich, daß man Klassenfahrten macht – und meine Abschlußklassenfahrt ging nach Paris und sie war ziemlich chaotisch – und wäre Monika nicht dabei gewesen, dann hätte ich wahrscheinlich noch viel weniger von all den bedeutenden CHRISTLICHEN Stätten in Paris gesehen.

Mit Monika war ich zum Beispiel in Notre Dame – und da tanzte irgend ein Halbverrückter um den Altar. Und jetzt Monika: Bruno, TU WAS! Ja, aber was? Bruno ging also zu den reichlich dort anwesenden Beichtpriestern und wies auf den an sich doch eher gewöhnungsbedürftigen Vorgang hin – und kehrte zu Monika zurück mit der NIEDERSCHMETTERNDEN Erkenntnis, daß Priester der Notre Dame Kirche NICHT EINGREIFEN WÜRDEN.

Daraufhin ging Bruno höchstselbst und tolldreist  zu dem  Halbverrückten und stammelte irgend etwas wie “Il est interdit” oder so und bugsierte den Halbverrückten irgendwie HINAUS aus dem Gotteshaus.

Mit Monika konnte man auch herrlich Reißaus nehmen, wenn die Feierei und deren Folgen dem “tiefer empfindenden Menschen” einfach nur noch auf die Nerven gingen. Eines Tages rissen wir beide also aus und besuchten das “Hauptquartier” von Abbe Pierre, der damals in ganz Frankreich berühmt war. Abbe Pierre – (nicht  Pere Joseph, das war, ein Geheimsekretär des Kardinals und Staatenlenkers Richelieu) –  war aber gerade nicht selbst da und so entschlossen wir uns zu einem Abstecher nach St. Denis, heute ein Vorort und  in der Banlieu gelegen.Von St. Denis erinnere ich noch, wie ich Monika in St. Denis ein Stehgreifreferat hielt zu einem Thema, das ich selbst eigentlich gar nicht begriffen hatte, nämlich zum “gotischen Raumempfinden”. Was hatte ich nicht begriffen? Nun, dies: Raum ist nur eine künstliche geometrische Konstruktion, die “irgendwie gar nicht da ist”, die “irgendwie leer” ist. Aber wenn es so ist, wie kann es dann sein, daß man sehr stabile Kathedralen da hineinstellen kann? Ein Tipp: Wenn man die Raumwirkung  einer Kathedrale “erproben” möchte, könnte man “peripheres Sehen” bzw. “indirektes Sehen” versuchen … Und noch ein Tipp: Heute vermute ich sehr stark, daß christliche Kirchen “in Wirklichkeit” so etwas ähnliches wie eine “spirituelle Technologie” sind oder “meta-physische Maschinen” – aber dazu benötigt man ganz moderne  SKALARPHYSIK und AETHERPHYSIK, in die man  zum Beispiel bei  Farrell, Joseph P. mit Gewinn eingeführt wird, soviel wie es der Historiker braucht.

Ganz neu habe ich soeben aufgegabelt: REGELMÄSSIGES SINGEN und sogar blosses Anhören “geeigneter Musik” – also  jetzt nicht unbedingt hardrock oder sowas – STÄRKT DIE IMMUNABWEHR (im Blut). Außerdem ist Singen in einer Kirche auch so etwas wie eine INITIIERUNG oder AKTIVIERUNG einer Kirche, sofern sie als “metaphysische Maschine” versuchsweise aufgefaßt werden kann, und diese Musik zum “Lobe Gottes” hat über die FREQUENZEN auch etwas mit der SCHUHMANN-RESONANZ unseres Planeten bei 432 hz und Vielfachen davon zu tun und nach meiner derzeitigen Vermutung über diese Frequenzen auch eine Beziehung zum MAGNETFELD DER ERDE. Bevor man also die christlichen Mönche AUSLACHT, weil sie über den Tag verteilt STUNDENLANG in der Kirche SINGEN und “nichts Gescheites oder Produktives” leisten, warte man also noch etwas! (Für die “hardcore-Wissenschaftler”: Das Singen der Mönche und in der Kirche ist eine RATIONALE “Veranstaltung” – und DESHALB NICHT ZU KRITISIEREN!)

Klammer auf: (Siehe im Internet  zum Magnetfeld und sogenannter “heilige geodätischer Geometrie” ganz frisch und interessant Klaus Piontzik, Bottrop  – siehe zu Immunabwehr durch aktives Singen

http://www.welt.de/wissenschaft/article962514/Warum-Singen-die-Gesundheit-staerkt.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/abwehrkraefte-singen-staerkt-die-immunabwehr-a-282605.html

http://www.youtube.com/watch?v=HVb9oLJklPw  – (ein Exzerpt von TV “Quarks & Co.”)

Klammer zu!

St. Denis ist übrigens auch eine Haupt-Komponente  meines Lebens, denn es ist eine merowingische Gründung und war das VERWALTUNGSZENTRUM für – man ist verblüfft – die ganze Region von NEUSS – und man hat  sogar tatsächlich gerade eben – 2007  oder so –  bei Rommerskirchen-Eckum  einen merowingischen Friedhof  ausgegraben.

Etwas später lud Monika, die zu einer Schwesterngemeinschaft gehörte, ein, zu einer Frankreichfahrt der BESONDEREN Art,  nämlich in die NORMANDIE, welche ein Schlachtplatz des 2. Weltkriegs war, und zu den Orten der Jean d`Arc, also Reims, Rouen und Bayeux – und dann auch und ganz besonders CHARTRES!  (Unser Fahrt war focussiert auf Nordfrankreich und deshalb kamen wir nicht bis zum Geburtsort der Jean d`Arc in Domremy in Burgund.)

Auf dieser Fahrt mit einigen Schwestern der Vianney-Gesellschaft kamen wir auch zum Mont St. Michel, wo ich beauftragt wurde, einen Priester zu finden, damit wir dort eine Messe haben könnten. Ich fand einen Priester und ministrierte.

Dann aber ging ich auf eigene Faust los zu der Kirche UNTERHALB der Abtei, wo damals ein oder zwei sehr ärmliche Christen sich irgendwie gegen den damaligen Verfall stemmten. Warum? Darum: Die führten nämlich das NAMENSREGISTER der PILGERBRUDERSCHAFT vom Heiligen Berg Mont St.Michel, der heute nur noch ein MESSBUND ist, wo also für die Mitglieder am Mont St.Michel regelmässig die Messe gelesen wird und wo die Mitglieder ein bestimmtes Michaels-Gebet regelmässig beten müssen, das ich seltsamerweise nur auf Französisch im Gedächtnis habe, das aber auch in Latein und Deutsch existiert. Und in diesen Bund – “Confrerie des Pelerins ou Mont Saint Michel” oder so ähnlich  – trug ich mich ein, nachdem ich noch die letzten Groschen für die Aufnahmegebühren   zusammengekratzt hatte. (Einen  anderern,  in Deutschland vielleicht bekannterer,  Meßbund haben – oder hatten? –  die STEYLER MISSIONARE – SVD – des hl. Arnold Janssen, heute St. Augustin.

DA BIN ICH BIS HEUTE EINGETRAGEN – und deshalb ist der Mont St. Michel eine KONSTANTE IN MEINEM LEBEN.

Klammer auf: (Der Meßbund ist begründet in der christlichen Sitte des “stellvertretenden Betens”, auf dem auch die Fürbittbücher vor Marienstatuen oder die Fürbitt-Seiten in manchen Webseiten von Klöstern beruhen. ) Klammer zu!

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Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende!

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Ich stellte nämlich fest, daß meine Familie mütterlicherseits mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus FRANKREICH stammen könnte und viel später kam ich darauf, daß eventuell in Frankreich vor ungefähr 300 Jahren  auch einige JÜDISCHE GENE ihren Weg in meine Familie und mein Blut gefunden haben könnten.

Die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende.

Im Jahre 2013 machte ich eine Promotionsaktion für meine musikalischen Kompositionen, Arrangements und Editionen und stellte dabei fest, daß auf dem Mont St.Michel HEUTE WIEDER eine KLÖSTERLICHE GEMEINSCHAFT ist, und zwar bestehend aus Männern und Frauen, der ich “meine Musik” einfach geschenkt habe! Es handelt sich um “Fraternités monastique de Jerusalem”, die nach meinem Eindruck BENEDIKTINISCH orientiert sein könnten – oder auch nicht, die ich jedenfalls bislang nicht kannte.

DAS GLAUBT MIR BESTIMMT NIEMAND und ich bringe jetzt BELEGE aus youtube:

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Die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende.

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In der Nähe von Neuss gibt es ein altes Prämonstratenserkloster, das noch aus der Gründungszeit um den hl. Norbert von Xanten um 1130 stammt und ursprünglich ein (königlicher, kaiserlicher, diözesaner) Fronhof war. Dieses Gebäude ist seit 1896 im Besitz des Spiritanerordens, der früher ein MISSIONSORDEN war und heute in Deutschland fast ausgestorben ist aber woanders noch quicklebendig ist und ” 2.993 Mitglieder in 61 Ländern auf allen fünf Kontinenten (29 Bischöfe, 2.192 Priester, 209, Laienbrüder und 563 Auszubildende in zeitlichen Gelübden) ” hat. ( Quelle: http://www.orden-online.de/wissen/s/spiritaner )

Das Namenskürzel dieses Ordens ” CSSp ” wird voll ausgeschrieben zu ” Congregatio Sancti Spiritus” – und ergibt dann einen recht seltsamen Namen, nämlich “Kongregation vom Heiligen Geist”, die dann auch gar nicht in Deutschland gegründet wurde, sondern in Paris und zu deren ersten Generalsuperioren  ein gewisser Louis Bouic (1710 – 1763) gehörte – Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Spiritaner –  , der aus der Bretagne kam und der zwar einen ÄHNLICHEN NAMEN TRÄGT wie ich, was aber nichts bedeutet, weil “Beverighk-Bouic” eine Berufsbezeichnung ist, die IMKER bedeutet – welche natürlich nicht alle miteinander leiblich verwandt sind, genausowenig wie all die Müllers, Meiers und Schulzes …

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Die Geschichte ist immer noch nicht zu Ende:

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Es gibt über ganz Europa verteilt viele Gemeinschaften teils noch  aus dem Mittelalter, die sich nach dem Heiligen Geist benannten und leider ist es historisch SCHWIERIG, die EINZELFÄDEN im Zweifelsfall fein säuberlich zu isolieren und herauszuarbeiten.

In vorliegendem Fall des Mont St. Michel gibt es eine KONTAMINATION und ÜBERSCHNEIDUNG von zwei Orden:

– a) Ritter-Orden vom Heiligen Geist am Blauen Band

– b) Ritter-Orden vom hl.Michael (und Michaelsorden waren früher ebenfalls häufig)

Ich mache es mir hier einfach und bringe Lexikonauskünfte.

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Ritterorden vom Heiligen Geist am Blauen Band

http://de.wikipedia.org/wiki/Orden_vom_heiligen_Geist

http://fr.wikipedia.org/wiki/Ordre_du_Saint-Esprit

Zitatanfang aus deutscher Wikipedia: ” Der Orden vom Heiligen Geist (französisch Ordre du Saint-Esprit) war der bedeutendste Ritterorden Frankreichs und einer der angesehensten Europas.

Gegründet wurde der Orden 1353[1] von Ludwig von Anjou, der auch als Ludwig von Neapel bekannt ist. Der Orden ist in die Literatur auch als Ritterorden „del nodo“,[2] als Knotenorden, eingegangen.

Er wurde im Dezember 1578 von Heinrich III. zum Dank an den Heiligen Geist für die Wohltaten reorganisiert, die ihm an drei Pfingsttagen zuteilgeworden sind, indem er an Pfingsten 1551 zur Welt kam, 1573 König von Polen und 1574 König von Frankreich wurde. ” Zitatende

– endgültig untergegangen 1830 – als Zeichen hatte der Orden ein BLAUES BAND – deshalb “Cordon Bleu” – und einen Stern mit einem bestimmten Symbol – der Orden wird HEUTE NOCH in einer VEREINFACHTEN FORM von verschiedenen Prätendenten auf den französischen Thron aus den zwei Häusern von Bourbon-Anjou und Bourbon-Orleans sozusagen als “Schmuckstück” getragen, obwohl, wie gesagt, die ORDENSORGANISATION NICHT MEHR EXISTIERT – siehe unten: zusammengeführt mit dem Michaelsorden (von Frankreich) – und ja, das “Schnitzel a la Cordon Bleu” hat hier seinen Ursprung und es gibt auch einen französischen “Spitzenkochverband”, der eine “Cordong-Bleu-Auszeichnung” verleiht

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Ritterorden vom hl. Michael (am schwarzen Band)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ordre_de_Saint-Michel

gegründet 1468 von Ludwig  XI – als Sitz geplant war ursprünglich Mont St. Michel, das aber so abgelegen war, daß der Sitz schließlich Vincennes bei Paris wurde – ursprünglich als Antwort auf die Gründung des Ordens vom Goldenen Vlies durch den Herzog von Burgund, der später der habsburgische Hausorden wurde und bis heute ist – ab Ludwig XV Bedeutungsverlust und schließlich mit dem Ritterorden vom Heiligen Geist zusammengelegt – 1839 nach Wiederbelebung nach der Franzlsischen Revolution  endgültig aufgelöst –  jedoch im 20. Jahrhundert durch spanische Bourbonen noch einmal Ritteraufnahmen.

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Die Geschichte kommt langsam zum Ende!

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Wir hörten oben, daß König Heinrich III von Frankreich den Ritterorden vom Heiligen Geist stiftete bzw. reorganisierte, weil er meinte, daß ihm duch den Heiligen Geist an drei Pfingsttagen drei Wohltaten erwiesen worden waren. Eine dieser Wohltaten war seine Erhebung zum König von Polen im Jahre 1573.

Und damit schließt sich der Kreis:

Ich selbst war bei meiner Geburt polnischer Staatsbürger, weil meine Mutter im 2.Weltkrieg unter dem Namen SLOK in Polen verheiratet war und eventuell auch bis zum heute ukrainischen Rawaruska gekommen ist, was in der NAZI-Tötungsmaschinerie einen schlechten Namen hat, weil es nämlich sozusagen der letzte KNOTENBAHNHOF vor dem Vernichtungslager Belsec II war.

Wie also könnte ich dem französischen König Heinrich III, ehemals König von Polen,  wiedersprechen, wo er meint, daß es das TATSÄCHLICH gibt, nämlich das WIRKEN DES HEILIGEN GEISTES, welches unser gewöhnliches irdisches Menschenwerk ÜBERSTEIGT – und zwar BEI WEITEM!

Und das Gebet, das ich seit 1979 beten muß,  lautet UNGEFÄHR:

Saint Michel Archange,
défendez -nous dans le combat.
Soyez notre soutien contre la perfidie et les embûches du démon.
Que Dieu réprime son audace ! telle est notre humble prière.
Et vous, Prince de la milice céleste, par la vertu divine,
Refoulez en enfer Satan et les autres esprits mauvais ,
qui sont répandus dans le monde pour perdre les âmes.
Ainsi soit-il.

(Dieses Gebet wird manchmal als sogenannter “Kleiner Exozismus” bezeichnet und soll angeblich von Papst Leo XIII.  am Ende des 19. Jahrhunderts verfaßt worden sein, allerdings wahrscheinlich in LATEIN.)

Ich muß leider ganz zum Schluß noch eben darauf hinweisen, daß es im Internet unter den Stichworten “Erzengel Michael” und “Engelsbotschaften” einen GROSSEN HAUFEN UNFUG UND BLÖDSINN zu lesen gibt, den ich hier aber nicht einmal bibliographiere.

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Und jetzt ist diese Geschichte doch tatsächlich zuende!

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Aber da war doch noch was? Ach ja, als wir in Paris auf Klassenfahrt waren, da schlich ich mich einmal von der Meute davon und besuchte die ” Rue du Bac 20″. Dort ist das Mutterhaus der Vincentinerinnen des hl. Vincenz von Paul, der einmal ein sehr beliebter Heiliger in ganz  Frankreich war. Und AN DIESEM ORT WAR um 1830 die MUTTERGOTTES der einfachen Schwester Katharina Laboure mehrmals erschienen – und von diesem Ereignis gibt es eine Medaille mit einem bestimmten ikonographischen Typ der “Muttergottes von der unbefleckten Empfängnis” mit von den Händen ausgehenden STRAHLEN. Auch das ist eine KONSTANTE in meinem Leben, denn diese Medaille trage ich fast immer.

Buike Science And Music

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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