Franz-Peter Tebartz-van-Elst Bischof von Limburg

Verteiler:

– Deutsche Bischofskonferenz

– Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Eminenz Dr. Zollitzsch, Erzbischof von Freiburg

– Metropolit für Limburg, Kardinal Meisner, Köln

– Bischof und Generalvikariat Bistum Limburg

– Stadtverwaltung Limburg

– Igumen eines gewissen orthodoxen Klosters in Deutschland

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1. Der gegenwärtige Bischof von Limburg – oder vielmehr: dessen Gegner – haben etwas ziemlich Seltenes geschafft: Sie haben geschafft, daß es einen SEHR ausführlichen Lexikoneintrag in der deutschen Wikipedia gibt unter dem Haupttitel ” Franz-Peter Tebartz van-Elst  ” mit der Internetadresse – http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Peter_Tebartz-van_Elst -. Um Verwechslungen vorzubeugen: Es gibt im Internet auch einen “Ludger Tebartz van-Elst”, der allerdings ARZT ist am Uni-Klinikum Freiburg/Breisgau.

2. An sich habe ich aus drei Gründen mit insbesondere der “Affaire überteuerte Bischofsresidenz” nur wenig zu tun:

2.1 Ich bin gar nicht mehr katholisch, sondern jetzt  ostkirchlich-orthodox.

2.2 Ich bin so altmodisch, daß ich nicht vermute, daß ich die APOSTOLISCHE SUKZESSION seit neuestem nicht mehr zu respektieren hätte. Anders gesagt: Da ist ein BISCHOF – und hier schreibt ein “Wurm”!

2.3 Beide – Bischof und “Wurm” – haben sehr wahrscheinlich eines gemeinsam, nämlich daß wir nach unserem christlichen Glaubensverständnis AN SICH BLOSS SÜNDER sind, wenn auch JEDER AUF SEINE WEISE – und da sollte man eventuell doch überlegen, ob man besser die Klappe hält!

3. Nachdem ich die Präliminarien geklärt habe, bin ich auch schon bei der Hauptsache – und möchte ein ECHTES STAUNEN aktenkundig machen: Ich bin SEHR erstaunt, daß die ohnehin etwas MORALINSAURE deutsche Öffentlichkeit diesmal davon Abstand genommen hat, in der “kirchlichen Unterwäsche” herumzuwühlen, was auf Hochdeutsch heißen soll: WIESO diesmal KEIN Sexskandal, wieso diesmal ein FINANZSKANDAL? Allerdings könnte man mit “USA-geschultem Blick” eventuell sagen: SEX AND CRIME SELLS! Womit ich gesagt haben will: Eventuell haben wir hier gar keinen Bischof, der ein Problem hat, sondern wir haben hier GANZ SICHER eine MEDIENBRANCHE, die BESONDERS BEI PRINTMEDIEN wie Tageszeitungen SCHWERE WIRTSCHAFTLICHE PROBLEME hat – und DRINGEND nach IRGENDWELCHEN “Stories” HUNGERT – auf daß die KASSE KLINGELT!

4. Als nächsten Analysepunkt nehmen wir uns jetzt einmal die AKTEURE vor, die GEGEN den Bischof von Limburg OPPONIEREN. Da finden wir etwas nicht Alltägliches, nämlich (erwartbare) LAIEN-“Organisationen” welcher “selbstverliebten Autorität” auch immer und b)  – etwas ungewöhnlich – auch  “rebellische Priestervereine”, die dem Bischof alles mögliche vorwerfen, unter anderem “selbstverliebte Rituale”. Jetzt werde ich STUTZIG, denn “Wir sind Kirche” und “Kirche von unten” und “selbstverliebte Rituale” sind nicht unbedingt die Dinge, die mein alter katholischer Schulkathechismus für “KATHOLISCH” hält. Ja, ich glaube fast, mein alter Schulkatechismus würde SEHR SKEPTISCH sein, wenn eine “Kirche” NICHT “von oben” kommen würde!!!!  Und ja doch, jetzt habe ich eine Gegenfrage: WAS WIRD IM BISTUM LIMBURG UNTER “CHRISTKATHOLISCH” VERSTANDEN? Oder bissiger gefragt: Würde man im Bistum Limburg vor dem geweihten Bischof niederknien und den Ring küssen, jedenfalls wenn man ein echter Kerl und gewesener Soldat ist und CHRISTKATHOLISCH? Ich vermute mal: MAN WÜRDE NICHT, jedenfalls “nicht unbedingt”.

5. Erst jetzt sind wir bei dem Finanzskandal, wo eine “Bischofsresidenz” zuerst 5,5 Millionen kosten sollte und jetzt plötzlich 31 Millionen gekostet hat -andere mögliche “Nebenkosten” noch gar nicht gerechnet. Und wiederum staune ich und frage mich als GEWESENER BAUHILFSARBEITER – ich habe SELBST  mitgebaut  1 großes Wohnhaus, 1 Einfamilienhaus, mehrere große Hühnerhallen und 1 Schnapsbrennerei und dann noch einmal Bauten auf einem Bauernhof während meiner abgebrochenen Landwirtschaftslehre  – : BITTE ERKLÄREN SIE MIR, WIE MAN DAS MACHT, DASS EINE DREI-ZIMMER-WOHNUNG 5,5 Millionen Euro kosten kann??? WELCHES MATERIAL HABEN DIE DA VERBAUT: vielleicht Platingranulat oder “komprimierten Sternenstaub”?  Bitte erklären Sie mir, wie man das macht, daß eine “freistehende Badewanne” angebliche 15.000,00 Euro kosten soll? Für 15.000 kriegen nämlich Normalverbraucher einen passablen gebrauchten Familienwagen! [Allerdings: Mir ist inzwischen zu Ohren gekommen, daß speziell diese “Badewannen-Story” ein FAKE ist und dass der Bischof bloß damit REINGELEGT werden sollte …] Und welches Schlitzohr hat es geschafft, eine Erlaubnis zu bekommen,  ANGEBLICH in den GEWACHSENEN FELS DES DOMBERGES “eine Stufe hineinzufräsen”? Soll das bedeuten, daß im Bistum Limburg die LOBBY der Tunnelbaufirma Bilfinger & Berger beschäftigt wird? Oder anders gesagt: Wenn die KRITIKER sich PLÖTZLICH über 30 Millionen aufregen, dann müssen sie sich fragen lassen, warum ihre Aufregung nicht schon bei den ursprünglichen 5,5 Millionen ANGEFANGEN hat UND WARUM DIE KRITIK NICHT SCHON VOR 5 JAHREN, als der ganze Schlamasel losging,  AUFGEWACHT ist. Oder anders gesagt: VERMUTLICH kann man einer derartigen “schief-proportionalen” moralischen Entrüstung NICHT WIRKLICH GLAUBEN UND TRAUEN! Es geht aber noch weiter: Der obige Wikipedia – Artikel erwähnt einen Münsteraner Professor (für katholisches kanonisches Recht?), der nicht nur eine AMTSENTHEBUNG für den Bischof forderte – die beiden müssen ECHTE Freunde sein! -, sondern auch dem VERWALTUNGSRAT bzw. den diözesanen FINANZBEHÖRDEN SCHWERE VORWÜRFE machte. Und in einem Punkt  hat der Mann eventuell RECHT, denn es kann überhaupt nicht VORGESTELLT werden, nicht einmal in der Phantasie, daß es TATSÄCHLICH möglich ist, daß eine Diözese für mindestens 2 Jahre KEINEN FINANZ-HAUSHALTSPLAN vorlegt. Das ist WOANDERS, wo es REGULÄR zugeht,  VÖLLIG UNMÖGLICH, also ich meine jetzt: “TECHNISCH unmöglich”! Ja, selbst wenn wir versuchsweise SPEKULIEREN wollten, daß ein BISCHOF die SPEZIELL benötigten Kenntnisse hätte, um das heutige HAUSHALTSRECHT und seine ROUTINEN und VERFAHREN  und seine FEST EINGEBAUTEN SPERREN “auszuhebeln”, so müssen wir hier leider mit ZIEMLICHER GEWISSHEIT vermuten, daß ein solcher Bischof mit solchen “wenig spirituellen Interessen” HELFER gehabt haben muß, und zwar nahezu notwendig! Wir hätten hier also KEINESWEGS einen Bischof als HAUPTSCHULDIGEN, sondern gleich eine GANZE GRUPPE von ANDEREN HAUPTTÄTERN, die sich KRÄFTIG IN DIE EIGENE TASCHE GEWIRTSCHAFT HABEN MÜSSEN – und dabei, wie die Berichterstattung meint, nicht staatliche Steuergelder “verzockt” haben, sondern BISTUMSEIGENES VERMÖGEN.

6. So dann hätten wir noch am 10. Oktober 2013 aus dem Fernsehen die Nachricht, daß irgendeine Staatsanwaltschaft – angeblich Staatsanwaltschaft HAMBURG, ganz weit entfernt von Limburg im höchsten Norden, wo Deutschland an sich hauptsächlich protestantisch ist – einen STRAFBEFEHL gegen den Bischof BEANTRAGT haben soll wegen angeblicher  UNEIDLICHER FALSCH-AUSSAGEN in 2 sogenannten “eidesstattlichen Erklärungen” wegen einer INDIENREISE. Auch hier stutzt der deutsche Michel, denn wenn ich nach Indien fliegen würde, könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, warum ich irgendjemandem über irgendetwas “eidesstattliche Erklärungen” abgeben müßte, denn ich würde mein Ticket nehmen und einfach so – tririlltrira – losfliegen!

7. Vorläufiges Ergebnis

7.1 Eine Sache scheint zu sein, daß ein Bischof aus dem MÜNSTERLAND von einem Bistum mit einer ANDEREN LOKALMENTALITÄT offenbar “nicht angenommen” wurde – oder umgekehrt.

7.2 Eine andere – und hier möglicherweise ENTSCHEIDEND wichtige – Sache könnte sein, daß der VORGÄNGER des jetzigen Bischofs einen UMSTRUKTURIERUNGSPLAN für das Bistum Limburg ausarbeiten hat lassen, der JETZT umgesetzt wird und bei einer VERMUTETEN SCHRUMPFUNG VON BIS ZU 30% an “gläubigen Kirchgängern” SEHR VERMUTLICH ziemlich TIEF in den “fetten PRÜNDENSPECK schneidet”, und die Stellung einiger LOKALMATADORE und einiger REGIONALER PRIMADONNEN “erschüttert”, z.B. die Position des Stadtdechanten von Frankfurt, der am ehemaligen “Kaiserdom” beschäftigt ist oder vielmehr zu “residieren” scheint.

7.3 Eine bekannte deutsche Zeitung – FAZ – wollte dem Bischof van Elst eine Herkunft aus einer “niederrheinischen Großbauern-Dynastie” andichten. RECHT SO! DENN WÄRE ES SO, DANN ENTDECKT DER BISCHOF VIELLEICHT NOCH IN SICH JENE FÜHRUNGSEIGENSCHAFTEN, DIE SEINE VORFAHREN BEFÄHIGTEN, zu einer “Bauerndynastie” zu werden. Oder mit  einem angeblichen französischen Sprichwort gesagt: “Wo das Land ist, da ist der Krieg!” Ich wage zu ergänzen: Wer anderes behaupten möchte, kommt vielleicht  gar nicht vom Land!

7.4 Ich sehe denn auch nicht einen eigentlichen Handlungsbedarf gegen den Bischof, sondern ich sehe einen sogar DRINGENDEN BEDARF, ungefähr 27 Millionnen EURO von denen ZURÜCKZUFORDERN, die mit der “Let`s-Protz-Methode” im Grunde nur BETRUG, VERUNTREUUNG und SELBST-BEREICHERUNG betrieben haben. Ganz im Ernst: Da KANN MAN WAS TUN, wenn man nur will! Man kann zum Beispiel die beteiligten Baufirmen auffordern, ihr verbautes und offenbar MASSLOS ÜBERTEUERTES Material AUF EIGENE KOSTEN ZU DEMONTIEREN! Es bleibt aber fraglich, ob DEUTSCHE STRAFBEHÖRDEN derzeit zu solch DRASTISCHEN GERECHTIGKEITSMASSNAHMEN überhaupt einen AUSREICHEND STARKEN BESTRAFUNGSWILLEN entwickeln würden, zumal dann nicht, wenn sie eventuell selbst in den “lokalen Limburger Dorf-und Dom-Sumpf” sozusagen “nutznießend eingebunden” sein sollten. Vielleicht ein Tip an die Ermittlungsbehörden: Man geht in der heutigen wissenschaftlichen Kriminalistik GRUNDSÄTZLICH davon aus, daß ALLE mit Baumaßnahmen befaßten Büros KORRUPTIONSANFÄLLIG sind – also nicht nur die bischöflichen Behörden, sondern auch die Limburger Stadtverwaltung, als “untere Genehmigungsbehörde”, die natürlich das GEFLECHT DER ÖRTLICHEN BAUUNTERNEHMER MASSIV STEUERT! (Klammer auf: Die Lehrbücher und Theorien über angeblich “freie Marktwirtschaft” sind also PRAKTISCH FALSCH, wozu sich übrigens ausführlich geäußert hat John Kenneth Galbraith … und die REALITÄT in Deutschland ist so etwas ähnliches wie eine “überadministrierte Demokratur”, wie Herr Putin vielleicht sagen würde. Klammer zu!)

7.5 Ein kleines Nachwort zu den finanziellen DIMENSIONEN.

7.5.1 Ginge es hier um einen kommandierenden General in Afghanistan, dann würde der wahrscheinlich folgenden Tagesbefehl herausgeben: “BITTE WECKEN SIE MICH, WENN 5 MILLIARDEN zu entscheiden sind – UND VERSCHONEN SIE MICH MIT LAPPALIEN!” Anders gesagt: Für 31 Millionen kriegt man nicht einmal ein halbes Militärflugzeug, was sehr unpraktisch ist, weil ein halbes Flugzeug beim Parken immer umfällt … Womit ich sagen will: Wenn Deutschland sich bei 31 Millionen plus DERARTIG “aufregen” kann, dann ist Deutschland WAHRHAFTIG nicht nur KLEINBÜRGERLICH geworden, sondern geradezu UNAPPTEITLICH KLEINKARIERT!

7.5.2 Es ist den Beteiligten an dieser Affaire also dringend empfohlen, einmal die veröffentlichten RECHNUNGSPRÜFUNGSBERICHTE z.B. des Bundes-Rechnungshofes, der  Bundesländer oder der Europäischen Union vorzunehmen, denn dort könnte man erfahren, daß in EUROPA – blind geschätzt – JEDEN TAG MINDESTENS 1 MILLION EURO im Schornstein VERPUFFT – for NOTHING! Die Wahrhheit ist: Das sind gar nicht 1 Million pro Tag, sondern MEHRFACHE davon! Für pisageschädigte Halb-Analphabeten: Ich habe gerade behauptet, daß in Europa jedes Jahr mindestens 360 Millionen Euro – aber WAHRSCHEINLICH SEHR VIEL MEHR – VERSCHWENDET werden – die auch ich als Sozialhilfeempfänger MITBEZAHLT habe, was solange ganz offnbar KEIN Problem ist, solange auch “untere Einkommensklassen” nicht an der Höhe des Mehrwertsteuersatzes zusammenbrechen!

7.5.3 Der heutige Kleingeist regt sich darüber auf, wenn auf dem Limburger Domberg offenbar, wahrscheinlich, eventuell ein “Marien-Garten” für ungefähr 730.000 Euro angelegt wurde, und zwar als eine sehr spezielle Art eines sogenannten “architektonischen Gartens”. Wer sich darüber aufregen will, sollte aber vielleicht nicht total unterschlagen, daß die großen Barockstifte fast überall auf der Welt fast alle HISTORISCHE GÄRTEN haben, die UNERMESSLICHE VERMÖGENSWERTE repräsentieren – und die man nicht einfach wegen angeblicher “heutiger demokratischer Einfachheit” abreißen kann. Man kann das nicht abreißen, genausowenig wie man die mittelalterlichen Dome und sogar die neugotischen und neuromanischen Kirchen des 19. Jahrhunderts nicht abreißen darf, WEIL WIR HEUTIGEN DAS NICHT MEHR ZUSTANDE BRINGEN, weil wir die HANDWERKLICHE MEISTERSCHAFT und die VORAUSSETZUNGEN zu einer solchen Meisterschaft nicht mehr für erstrebenswert halten, weil wir keine Handwerksgilden mehr haben und keine MEISTER, sondern den an sich sehr auswechselbaren FABRIKARBEITER in der INDUSTRIE. Natürlich weiß ich, daß man im Zuge des 2. Vatikanischen Konzils und seiner angeblich “notwendigen” Reformen überall die “verkitschten Jugendstilsünden” stillschweigend weggeräumt hat. GENAU DIESE JUGENDSTIL-SÜNDEN vom Anfang des 20. Jahrhunderts holt man aber im Augenblick mancherorts wieder HERVOR, eben WEIL WIR DIESE QUALITÄTSLEVEL HEUTE GAR NICHT MEHR KÖNNEN. Dieses SPEZIAL-Können ist sozusagen AUSGESTORBEN – woraus man aber meiner Meinung nicht den Fehlschluß ableiten darf, daß wir dann künstlerische BANALITÄT und handwerkliches MITTELMASS zur DEMOKRATISCHEN NORM erheben dürfen, damit vielleicht die allgemeine PEINLICHKEIT unserer heutigen GEISTIGEN VERARMUNG nicht so schmerzlich auffällt. Denn: Wenn ich selbst zu Meisterschaft auf der Geige UNFÄHIG bin, dann folgt daraus noch lange nicht, daß wir die Hochschulklassen für Meistergeiger im ganzen Land schließen müßten oder sollten.

7.5.4 Wir können uns auch NICHT RAUSREDEN, daß wir NICHT GEWUSST haben, daß man es mit der CHRISTLICHEN EINFACHHEIT nicht ÜBERTREIBEN DARF. Wir haben ja das HISTORISCHE BEISPIEL LUTHER – und wie man unter dem VORWAND “lutherischer Ideen” die Kirchen des Schmuckes ENTBLÖSST hat, um KAHLE GEMÄUER zu präsentieren, die allenfalls Leute ansprechen würden, die eine verborgene Hinneigung und Befähigung für die sehr rigorose japanische ZEN-PRAXIS haben.  NICHT EINMAL AUF EVANGELISCH-PROTESTANTISCHER SEITE ist man bei dieser teilweisen KAHLHEIT stehengeblieben, sondern auch evangelischerseits ist man sich sehr wohl gewisser HISTORISCHER ZUSAMMENHÄNGE bewußt geworden und würde keineswegs ÄSTHETISCHE GESTALTUNG AN SICH schon als “Teufelswerk” VERDAMMEN! Ich habe also vorhin  wahrscheinlich durchaus UNBEWUSST sehr RICHTIG gefragt, WAS IM BISTUM LIMBURG unter “KATHOLISCH” verstanden wird! Ich wiederhole es vielleicht noch einmal: KATHOLISCH – oder ökumenisch christlich – ist die HERBE KARGHEIT der Einsiedlerzelle, eigenlich mehr eine Art ERDLOCH, meines Namenspatrons des hl. Antonius aus Ägypten. Aber KATHOLISCH ist auch die ÜPPIGKEIT des Barock und die ewig klassische ELEGANZ der Renaissance, beide Stilrichtungen heute RICHTIG TEUER und EXTRAVAGANT.

7.5.5 Vielleicht darf ich an dieser Stelle auch an die kürzliche Wiedereröffnung des Bolschoi-Theasters in Moskau unter der Präsdentschaft von Medwejew erinnern: Da hat es ENTSETZLICHE  KRITIK gegeben, daß dort 20 Kilogramm Gold verarbeitet worden sind, die man angeblich besser den Armen verschenkt hätte. Gott sei Dank haben sich die Russen von einer derartigen  Argumentation NICHT ABHALTEN lassen und TROTZDEM unter Zusammenfasssung der InTELLIGENZ UND BEGABUNGEN MEHRER TAUSEND BEFÄHIGTER LEUTE unter SEHR BESCHEIDENEN MATERIELLEN ARBEITSBEDINGUNGEN  ein GROSSES WERK der SUPERLATIVE  FÜR MEHRERE JAHRHUNDERTE GESCHAFFEN, das in seiner Verbindung von MODERNSTER HIGHTECH mit GLANZVOLLEM HISTORISCHEM RAHMEN weltweit EINMALIG ist – und wahrscheinlich auch bleibt!

7.5.6 Als halb-gelernter Historiker aber möchte ich denn doch wohl mit folgendem schließen dürfen: Wenn die Kosten für eine HISTORISCHE FUNDAMENTPRÄSENTATION von angeblich irgendwas bei 2 Millionen für irgendjemanden ein ÄRGERNIS bedeuten, erkläre ich mich hiermit bereit, GENAU DAFÜR von meiner Sozialhilfe 10,00 Euro zu spenden.  ES GIBT NÄMLICH GEWISSE DINGE, DIE SOLLTE MAN DURCHAUS TUN …

Und fertig!

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Follow up, Montag, 14. Okt.2013

http://www.welt.de/politik/deutschland/article120878141/Die-Wut-auf-den-Bischof-kennt-kaum-noch-Grenzen.html

Aus obigem link zu “Die Welt online” entnehme ich folgende Informationen:

Der Kostenendstand könnte statt 31 Millionen eventuell oder wahrscheinlich bei ca. 40 Millionen liegen – und zwar aus einem nicht-alltäglichen ERSTEN  Grund:

Es sollen bei den Bauarbeiten in ENGEN STRASSEN die LKWS auf dem Weg zum Domberg liegende Nachbarhäuser und sogar öffentliche Straßen  beschädigt haben, sozusagen “im Vorüberfahren gerammt” haben, wie das STAATLICHE BAUAMT IN LIMBURG festgestellt hat – und, als ob das nicht genug wäre, UNTER der neuen Residenz liegende (Ab-) Wasser – und Stromleitungen und andere Kabel  sollen EVENTUELL beschädigt sein. Da muß wohl jemand bei dem Projekt der “Bearbeitung von gewachsenem Fels” vielleicht ein bischen zu “toll gehobelt und gefräst” haben. Das ist nicht lächerlich gemeint: Ich habe selbst einmal eine Baukolonne erlebt, die es NICHT geschafft hat, eine Mauer auf 10 Meter GERADE zu bauen, sondern um ganze 1 Meter von der geraden Linie abgewichen war! Das war eine Baukolonne, die nur dann “in Gang gehalten” werden konnte, wenn der Bauherr SICHTBARLICH eine GESPENDETE KISTE BIER aufgestellt hatte, die garantiert den Tag nicht überlebte!

So, weiter: Was soll man davon halten, wenn die LKWs fremde und vor allem UNBETEILIGTE Häuser beschädigen??? Da fragt man sich doch unwillkürlich: WAS WAR AUF DIESER BAUSTELLE LOS??? HAT ES DA KEINE VERNÜNFTIGEN VORARBEITER GEGEBEN – hat es da vielleicht KEINE ERNSTHAFTE BAUAUFSICHT gegeben, die WIRKLICH VOR ORT in Stiefeln und mit Helm NACHGESCHAUT hat, was und WIE gebaut worden ist?????? WAR DAS STÄDTISCHE STAATSBAUAMT MÖGLICHERWEISE FACHLICH ÜBERFORDERT ODER PERSONELL UNTERBESETZT – wie das angeblich beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs TATSÄCHLICH der Fall gewesen sein soll, obwohl man sowas eigentlich gar nicht glauben kann???!!! Hatten die bischöflichen Behörden vielleicht ein Ingenieursbüro beauftragt, daß gar nicht in Limburg ansässig war und deshalb eine Art “Fern-Wartung” der Baustelle versucht hat – nämlich VOM SCHREIBTISCH aus und von einer weiter entfernten Stadt aus und dabei womöglich auch noch herrlich verdient und prächtig kassiert???

Es soll einen ZWEITEN GRUND für die – an sich keineswegs UNÜBLICHE “Kostenexplosion” eines moderaten Planungsansatzes gegeben haben: Offenbar, wenn ich richtig verstanden habe, soll der Bischof selbst  veranlaßt haben, daß bereits fertige Bauabschnitte wegen “privaten Änderungswünschen” ABGERISSEN wurden und NOCH EINMAL und danm VERÄNDERT gebaut werden mußten: Hand aufs Herz, so einen Quatsch glaube ich OHNE HANDFESTESTE BEWEISE einfach nicht!

Dann erfahren wir noch aus dem Artikel der Welt, daß der Bischof – eventuell, offenbar – selbst einen BUDGETIERUNGSTRICK durchgeführt hat, indem er – und zwar 2011, als das Projekt schon einige Zeit  lief – ETLICHE TEILPROJEKTE zu 5 Millionen gebildet hat, die NICHT “vom Vatikan genehmigt” werden mußten. Er SOLL auch eine INFORMATIONSPOLITIK durchgeführt haben, die UNVOLLSTÄNDIGE und zu NIEDRIGE ZAHLEN verwendete.

Nun, das klingt ehrlich gesagt ein bischen unwahrscheinlich, daß gleich der VATIKAN diese Art von Finanzaufsicht hatte und ich halte für wahrscheinlicher, daß die KLEINEN EINZELPROJEKTE viel eher für die ÖRTLICHE und LOKALE BAUAUFSICHT “gedacht” waren, denn es könnte VOREILIG sein, zu sagen, daß eine TÄUSCHUNGSABSICHT dahinterstand, weil eben Großprojekte ÜBLICHERWEISE in BAULOSE aufgeteilt werden, das ist gängige Praxis beim Staat und auf allen Grossbaustellen, unter anderem wegen der fortlaufenden Finanzierung und eben auch der Aufsicht über den Baufortschritt.

Leute mit kleinem Geldbeutel kann man schnell erschrecken, wenn plötzlich das Wort von “Millionen” die Runde macht. Wir sollten jedoch folgendes nicht ganz vergessen: DAS DIÖZESANVERMÖGEN kann letztlich IMMER NUR DER AUTORISIERTE BISCHOF AUSGEBEN. Das Diözesanvermögen ist insbesondere Organisationen wie etwa “Kirche von unten” NICHT ZUGÄNGLICH, wie sehr diese Leutchen auch rumzetern mögen!

ETWAS SEHR STUTZIG macht mich folgende Information in dem Artikel der Welt,  denn da SOLL ES EINE SELTSAME PERSONALUNION bei Entscheidungsträgern des Bistums  geben! Und zwar soll ein gewisser “Marius Hahn”, ein “Mitglied der Diözesanversammlung” sein und GLEICHZEITIG “Mitarbeiter des hessischen Finanzministeriums” – in welcher Funktion GENAU, wird NICHT MITGETEILT. Immerhin: die hier ANGEDEUTETE INTERESSENGEMENGELAGE – eine ganz wichtige VORAUSSETZUNG FÜR KORRUPTIONSNEIGUNGEN – scheint NICHT SO “dramatisch” zu sein, wie ich sie einmal WOANDERS in einem ziemlich kleinen Bundesland erlebt habe, wo Parteigremien einer christlichen Partei im örtlichen “Freimaurertempel” tagten, worauf ich die christliche Partei umgehend verließ!

So, und jetzt müssen wir noch Informationen von FOCUS online einfügen aus http://www.focus.de/politik/deutschland/kaum-ueberraschungen-bau-verlief-planmaessig-architekt-belastet-tebartz-van-elst-der-bischof-wusste-von-anfang-an-was-das-kostet_aid_1128284.html — Artikel: “Architekt belastet Tebartz van Elst: “Der Bischof wusste von Anfang an, was das kostet.” Wir bestimmen jetzt als ZEITPUNKT POST QUEM bzw. NON ANTE  das Jahr 2008, weil dies das Jahr ist, in dem Bischof Tebartz van Elst in Limburg inthronisiert wurde. Und jetzt haben wir eine GANZ GROSSE FRAGE: WAR DIE PLANUNG EINER NEUEN BISCHOFSRESIDENZ SOZUSAGEN EINE DER ERSTEN AMTSHANDLUNGEN DES BISCHOFS VAN ELST – oder aber WURDE IHM DIESES PROJEKT VON EINEM DIÖZESANEIGENEN “Intrigenstadl” VORGESCHLAGEN, der FROH war, daß der Altbischof Kamphaus mit seinem ENTSETZLICHEN BESCHEIDENHEITSGEHABE – der hatte ganz demütig eine Wohnung im ohnehin fast leerstehenden Priesterseminar! – “endlich weg war”????

WIR WISSEN ES NICHT!

Was wir allerdings nach diesem Focus-Artikel zu wissen scheinen, ist, daß die VERWALTUNGSSPITZE DES BISTUMS SEHR WOHL ANGEBLICH VON ANFANG AN von 30-40 Millionen ausgegangen ist.

Und wiederum gibt es etwas, was stutzig macht: Wieso “plaudert” ausgerechnet der Architekt “aus dem Nähkästchen”? Denn der Architekt gehört doch zu denjenigen, die bei den BEHAUPTETEN STÄNDIGEN ÄNDERUNGSWÜNSCHEN ein SATTES und GEDIEGENES ZUBROT ZUSÄTZLICH “verdienen”!

Oder anders gesagt: HIER SCHEINT ES MIR ZUGEGANGEN ZU SEIN, wie in diesem berühmten Goethe-Gedicht: “Halb zog sie ihn, halb sank er hin” – denn offenbar hat sich in der ZIVILEN VERWALTUNGSSPITZE des Bistums eine durchaus “flotte Einstellung zum Geld” breit gemacht, die eventuell nur auf einen Bischof gewartet hat, der “Repräsentation attraktiv” finden würde, um dann, sagen wir versuchsweise, die Bistumskassen ERBARMUNGSLOS für “Verschwendung” zu “plündern”???!!!

Muß ich auf Grund dieser zusätzlichen Informationen meine STRATEGISCHE ANALYSE ändern? Ich vermute: NEIN, nicht wirklich.

Was wir im Bistum Limburg sehen ist der NIEDERGANG DES KATHOLIZ-“ISMUS” in Deutschland auf dem Weg zu einem ENTCHRISTLICHTEN EUROPA, wo ein TENDENZIELL ATHEISTISCHER STAAT die Kirche STRAFF an das FINANZIELLE GÄNGELBAND legt und SOLANGE ABWÜRGT, bis das LEBENDIGE GEISTIGE LEBEN und der KULTURBEITRAG der Kirchen unmöglich geworden sind.

Staurothek-LimburgLimburger Staurothek, gestiftet von 2 oströmischen Kaisern, ca. 1030 n. chr.

Und ich bleibe dabei: Es gibt KULTURAUFGABEN, die SOLLTE man MACHEN und TUN – und deshalb würde ich für den Limburger Domberg von meiner Sozialhilfe unter Umständen 10,00 Euro spenden – OBWOHL ich an sich ostkirchlich-orthodox bin!  Dies ist übrigens keine weltfremde “altruistische Spinnerei”, sondern PURES ORTHODOXES EIGENINTERESSE – denn, man höre und staune – der Limburger Domberg beherbergt eine der HEILIGSTEN RELIQUIEN DEUTSCHLANDS, nämlich eine (bzw. mehrere) große Reliquien vom sogenannten “WAHREN KREUZ”, das von der Kaiserinmutter Helena aufgefunden wurde, eine Reliquie die manchmal auch in orthodoxen Gottesdiensten auf dem Limburger Domberg verwendet werden darf, dank der Großzügigkeit der römisch-katholischen Bischöfe dort!

kreuzreliquie_limburgLimburg, “Heilig-Kreuz-Monstranz”, die auch von Orthodoxen vereehrt werden darf, weil es ein paar Sachen gibt, wo Christen zusammenhalten

Fast hätte ich es vergessen: Bischof Tebartz van Elst ist bereits selbst nach Rom geeilt, und zwar um dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Zollitzsch von Freiburg, zuvorzukommen. Das Manöver entbehrt jeglicher machiavellistischen Durchtriebenheit oder der Eleganz eines Renaissancefürsten – und es sieht wohl so aus, daß der POPULISTISCHE KLEINGEIST und die derzeitige BILLIGPREIS-DISKOUNT-TENDENZ sich durchsetzen könnten – und der Bischof nicht mehr IN SEINEM BISHERIGEN AMT “zu halten” sein KÖNNTE.  Auch hier BLEIBE ich bei meiner strategischen Analyse von vorhin im Hauptabschnitt, wo ich gefragt habe, WAS man im Bistum Limburg NOCH unter dem kleinen Wort “KATHOLISCH” versteht, sofern man durch diese Frage nicht bereits geistig-spirituell ÜBERFORDERT ist!

Falls es noch gesagt werden muß: WENN dieser Bischof GEHEN muss, dann muß ZUERST die ZIVILE VERWALTUNSGSPITZE DES BISTUMS AUSGEWECHSELT werden, weil sie ZU LANGE durch ÖRTLICHE INTERESSENGEMENGELAGEN bereits “innerlich korrumpiert” war – siehe Information von FOCUS online vorhin.  Oder anders gesagt: WENN DIE ZIVILE VERWALTUNGSSPITZE VON ANFANG AN ALLES GEWUSST HAT, DANN IST DIE ZIVILE VERWALTUNGSSPITZE VOLL VERANTWORTLICH, DASS SIE DAS PROJEKT NICHT GESTOPPT HAT. Oder jedenfalls: Die zivile Verwaltungsspitze des Bistums möchte uns doch bitte erklären, wie das sein kann, daß sie ALLES VON ANFANG wusste, und erst SEHR, SEHR SPÄT “moralisches Bauchweh” bekam!

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Follow up Dienstag, 15. Oktober 2013

1. Focus online berichtet von einer “Austrittswelle” als Reaktion auf die Bischofs-Affaire in Limburg. Es sollen, wie der Sachgebietsleiter beim Amtsgericht Limburg berichtet, der sogar mit Namen genannt wird – WAS EIN ABSOLUT UNÜBLICHES VERHALTEN EINER STAATLICHEN BEHÖRDE IST!!! – s, derzeit pro Tag zwischen 10 und 25 Menschen ihren Austritt rechtskräftig in der in Deutschland vorgeschriebenen Form beim Amtsgericht erklären, wofür, wenn ich jetzt auf dem Laufenden bin, sogar ANGEBLICH seit allerneuestem eine GEBÜHR von 25,00 Euro fällig wird, die die Leute offenbar “freudig”  bezahlen.

2. Focus online berichtet ausserdem, daß die Bundeskanzlerin hat verbreiten lassen, daß die Affaire eine “Belastung” und eine “schwierige Situation” sei. Dazu nun gebe ich einen NACHWEIS durch DIREKTLINK zu dem Originalartikel http://www.focus.de/politik/deutschland/protz-bau-von-bischof-tebartz-van-elst-merkel-sieht-eine-grosse-belastung-fuer-katholiken_aid_1128691.html

Und was ALARMIERT mich an der Bemerkung der Bundeskanzlerin?

Nun, wenn der Bericht stimmt, dann hätte sich ERSTENS  eine EVANGELISCH-PROTESTANTISCHE Christin zu einem KATHOLISCHEN Problem geäußert, von dem man doch vermuten würde, daß es sie eigentlich “nichts angeht” und ZWEITENS hätte sich mit der Bemerkung der Bundeskanzlerin DER AN SICH WERTNEUTRALE SÄKULARE STAAT in eine RELIGIONSANGELEGENHEIT EINGEMISCHT, OBWOHL wir  in Deutschland wie in allen “Demokratien”, die ihre IDEEN aus der – wahrscheinlich “freimaurerischen” – FRANZÖSISCHEN REVOLUTION bezogen haben, eine VERFASSUNGSRECHTLICHE TRENNUNG VON KIRCHE UND STAAT haben.  Es ist nun SEHR ERSTAUNLICH, daß dies  mir  “deutschem Michel” AUFGEFALLEN ist – und daß die doch sonst so sehr empfindlich reagierende KRITISCHE PRESSE wie auch die PARTEIEN in Deutschland SICH EINFACH NICHT AUFREGEN WOLLEN.  Wir sehen hier sehr schön, was für eine WURSTIGKEIT bezüglich einiger FUNDAMENTE unserer angeblich so fortschrittlichen STAATSKONSTRUKTION inzwischen eingerissen ist, die sehr wohl etwas damit zu tun haben könnte, daß die JURISTISCHE AUSBILDUNG in Deutschland SCHLECHTER geworden ist, und zwar SO SCHLECHT, daß es bereits eine GANZE NEUE GENERATION von Juristen gibt, DIE NOCH NICHT EINMAL MEHR WISSEN, WORÜBER SICH IHRE VÄTER UND DIE DEMOKRATISCHEN REVOLUTIONEN des 19. Jahrhunderts ERNSTHAFT AUFGEREGT haben! Hallo, AUFWACHEN, ALARM: ES WURDE SOEBEN DIE TRENNUNGSLINIE ZWISCHEN STAAT UND KIRCHE ÜBERSCHRITTEN!

So, jetzt müssen wir also überlegen, welchen RATIONAL einsehbaren GRUND die Bundeskanzlerin eventuell gehabt haben könnte, um sich hier sozusagen VON STAATS WEGEN in eine “Provinzaffaire” EINZUMISCHEN??? Ja, so, EIGENTLICH GÄBE ES DAFÜR ÜBERHAUPT KEINEN GRUND, denn Provinz bleibt Provinz und ist eigentlich “tote Hose” und LANGWEILIG! Ich SUCHE also jetzt mal VERSUCHSWEISE einen Grund und stoße dabei als eine ERKLÄRUNGSMÖGLICHKEIT auf die HÖCHST EINMALIGEN und HÖCHST SELTSAMEN JOINT-VENTURE-FINANZIERUNGSMODELLE, die sich zwischen DEUTSCHEM STAAT und den beiden großen christlichen Konfessionen herausgebildet haben seit dem römisch-katholischen REICHSKONKORDAT von 1933, das der Nuntius in Bayern PACELLI, der spätere Papst Pius XII. assistiert von seinem Sekretär, einem gewissen Bischof MONTINI, dem späteren Papst Paul VI., unterzeichnete. Bei der allgemeinen PISA-Verblödung sollte ich vielleicht extra BETONEN, daß die Vertreter des deutschen STAATES, die damals an dieser Zeremonie mitgewirkt haben NAZIS eines DIKTATUR-UNRECHTSSYSTEMS waren, woran man sehen kann, was ECHTE Diplomatie ist,  wie sie in den Hohen Schulen des VATIKAN gelehrt und praktiziert wird: ECHTE und HOHE Diplomatie ist, wenn man NOTFALLS auch MIT DEM TEUFEL persönlich verhandelt! Wenn man jetzt einen “weit links” stehenden Politiker hätte, wie z.B. Gregor Gysi, der noch wüßte, daß es einmal eine SPEZIALITÄT von Kommunisten war, “gesellschaftliche WIDERSPRÜCHE” aufzuspüren, dann würde man zweifelsohne festzustellen haben: Was wir in der SPEZIELL DEUTSCHEN FINANZKONSTRUKTION zur “Abfederung” der evangelischen und katholischen Kirche sehen, deren  auffälligstes Merkmal ist die durch STAATSORGANE “eingesammelte” ALLGEMEINE KIRCHENSTEUER, ist eine WIDERSPRÜCHLICHE Konstruktion, die STAAT UND KIRCHE “miteinander vermischt”, die also eine an sich KORRUPTIONSVERDÄCHTIGE sogenannte “Interessengemengelage” verursacht – und zwar deshalb, WEIL ES DARÜBER EINEN RÄTSELHAFTEN POLITISCHEN KONSENS QUER DURCH ALLE PARTEIEN ZU GEBEN SCHEINT. Oder anders gesagt: Das deutsche Kirchenfinanzierungsmodell, da TRAUT SICH KEINER DRAN – außer vielleicht die Linken! (Es scheint sogar so zu sein, daß über gewisse UMWEGFINANZIERUNGEN auch MOSLEMS und BUDDHISTEN, soweit sie noch nicht den Status von “öffentlich-rechtlichen Anstalten” haben, zur Finanzierung christlicher Kirchen “herangezogen” werden!)

So, und jetzt kommt etwas VERFASSUNGSWIRKLICHKEIT in Deutschland, die eine ganz PRIMITIVE “menschliche Reaktionsweise” spiegelt. Wir kennen das ja alle: WER DIE MUSIK BEZAHLT, DER BESTIMMT, WAS GESPIELT WIRD!

Die Frage ist jetzt: WIEVIEL  bezahlt der STAAT den beiden christlichen großen Kirchen? Antwort: FAST ALLES! Etwas präziser gesagt: In Deutschland bezahlt der Staat für KIRCHLICHE Einrichtungen, wie Kindergärten, Krankenhäuser, Schulen und so weiter BIS ZU 90% der LAUFENDEN UNTERHALTSKOSTEN, also vor allem PERSONALKOSTEN.

Etwas plakativ und “volkstümlich” gesagt: Steht auf den Türschildern “Kirche” drauf, ist aber STAAT “drin”!

Und DESHALB – wegen dieser BEVORZUGUNG der beiden christlichen Kirchen durch den STAAT und wegen der DESHALB vorhandenen teils UNGLAUBLICHEN PRIVILEGIEN, sehen wir, wie aus einem FUNDAMENTAL-WIDERSPRUCH lauter weitere “kleinere” WIDERSPRÜCHE folgen, z.B. der WIDERSPRUCH, daß im Bereich der beiden Kirchen die TARIFAUTONOMIE NICHT GILT, daß sogar das Grundrecht auf “STREIK” EINGESCHRÄNKT ist, was natürlich die Gewerkschaften und auch einige Leute von den Grünen sozusagen “regelmässig zu den Bundestagswahlkämpfen” AUFREGT, ohne daß es geändert werden kann.

Es ist also RATIONAL, daß die Bundeskanzlerin sich zu einer “lokalen konfessionellen Problematik” geäußert hat, weil es letztlich um die “Sorge” um STEUERGELDER DES STAATES geht.

Klammer auf: Es könnte auch eine Rolle gespielt haben, daß der STAAT anfängt, zu überlegen, wie man eigentlich alles bezahlen können soll, wenn einmal die christlichen Kirchen in Deutschland bei völliger Bedeutungslosigkeit angekommen sein werden und als “Erfüllungsgehilfen des Staates” AUSFALLEN … denn dann müßte eben der STAAT ganz OFFEN und DIREKT “intervenieren” … und zwar zu den MARKTÜBLICHEN FINANZKONDITIONEN, was RICHTIG teuer werden wird! Wenn aber der Staat dann eventuell NICHT “interveniert”, dann könnte es durchaus sein, daß wir einen SOZIALEN VERFALL und eine SOZIALE VERROHUNG in Deutschland erleben werden, wie wir sie seit mehreren Jahrhunderten nicht mehr gesehen haben! Klammer zu!

Ich aber vertrete schon seit über 20 Jahren den Standpunkt, daß die KIRCHLICHEN TÜRSCHILDER überall dort ABMONTIERT werden, wo IN WIRKLICHKEIT DER STAAT die fast vollständige FINANZIERUNG macht – und MASSIV DIKTIERT und BESTIMMT, was zu geschehen hat. Und wo der STAAT BESTIMMT, werden schon SEIT LANGEM CHRISTLICHE GRUNDSATZPOSITIONEN “mißachtet”, z.B. bei den Problemfeldern EUTHANASIE, EUGENETIK – hallo aufwachen: das hatten wir alles bei den NAZIS schon einmal!!! – ABTREIBUNG, TRANSPLANTATIONSMEDIZIN und VIELEN anderen Problemfeldern wie z.B. der STAATLICHEN INDOKTRINATION im Felde der KLEINKIND-“Erziehung” bzw. der “mentalen Kindes-Deformation”  unter Mithilfe von CHEMISCHEN DOPINGMITTELN und anderem.

So, und damit lautet mein ARGUMENT: Man hat es in Deutschland SEHR GESCHICKT GETARNT, aber in WIRKLICHKEIT haben wir in Deutschland ein STAATSKIRCHENTUM, wo STAAT und KIRCHE in Wirklichkeit NICHT “getrennt” sind, sondern eine STARKE SYMBIOSE eingegangen sind, und zwar OBWOHL SIE AN SICH AUF WELTANSCHAULICHER EBENE “GEGNER” und sogar “FEINDE” sind, man denke hier etwa an den KULTURKAMPF Bismarks und an den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 durch NAPOLEON. Man könnte in der Tat sagen: Die HEUTIGEN Finananzkonstruktionen für die christlichen Großkirchen gehen zurück auf NAPOLEON und auf das Jahr 1803 – denn sie sind RECHTLICH und DIPLOMATISCH gesehen, BIS HEUTE so etwas ähnliches wie KOMPENSATIONEN für die 1803 “erlittenen” VERLUSTE AN REICHTUM UND VERMÖGEN bei den Kirchen. (Das stimmt nicht ganz: Die evangelische Kirche hat massive Verluste erlitten, als 1919 das preussische Staatskirchentum aufgehört hat.) Und Napoleon war natürlich KEIN Freund des Christentums und der Kirchen  – sondern ein FREIMAURER, der “allerhöchstens “freimaurerische Philanthropie” im Sinn hatte und ganz bestimmt nicht “christliche Menschenfreundlichkeit”!

JETZT allerdings haben wir eine NEUE SITUATION in Deutschland, die die BISHERIGE “ausbalancierte Konstruktion” der MACHTVERTEILUNG zwischen Kirchen und Staat AUSHEBELT, indem daß wir in Deutschland einen TREND zur VERKLEINERUNG der christlichen Kirchen bis zu 30% oder 1/3 erleben – jetzt, aktuell. Wir sind, obwohl das nicht jeden Tag in der Zeitung steht, in einem DRAMATISCHEN UMBAUPROZESS durch MITGLIEDERSCHWUND und dadurch verursachten FINANZKRAFTSCHWUND.

ANZEICHEN für den VERFALL sind überall in WESTEUROPA  zu sehen: In FRANKREICH gibt es kaum noch Priester, die jünger als 60 Jahre sind. Aus ENGLAND kann man derzeit ÜBERALL DEMONTIERTE kleinere KIRCHENORGELN “gebraucht günstig” kaufen – und in der Tat wurde eine dieser englischen Orgeln kürzlich in Düsseldorf in der ehemaligen kleinen Karmelitinnenkapelle eingebaut – und klingt ganz wunderbar. In DEUTSCHLAND aber hinken wir ein bischen hinterher und werden JETZT und DEMNÄCHST erleben, daß KIRCHENGEBÄUDE IN GRÖSSEREN MENGEN GESCHLOSSEN UND ABGERISSEN WERDEN, weil sie UNBEZAHLBAR werden, wenn KEINER MEHR HINGEHT!

Dies ist NICHT der UNTERGANG des Christentums, wie dessen FEINDE vielleicht etwas voreilig jubeln möchten, die das 20 Jahrhundert zum Jahrhundert des GRÖSSTEN GEMETZELS UND MORDENS AN CHRISTEN gemacht haben, denn wir haben ja auch POLEN oder RUSSLAND oder Spanien oder einige Gegenden AFRIKAS und dann auch CHINA, wo man die CHRISTLICHE BOTSCHAFT BEGRÜSST – und nicht einfach im “Papierkorb der Geschichte entsorgen” möchte!

Und auch das ist vielleicht ein SEHR BEMERKENSWERTER WIDERSPRUCH: Man ENTSORGT die geduldige und langsame “BEWUSSTESEINSERWEITERUNG durch Christentum” – und will inmitten allgemeiner und also DEMOKRATISCHER VERBLÖDUNG gleichzeitig “Bewußtseinserweiterung durch CHEMIE” in einem ERHEBLICHEN NEUEN GESCHÄFTSMODELL zum NUTZEN DES STAATES propagieren.

Wie soll ich bloß  formulieren?

Vielleicht so:

VOR EINE SOLCHE ALTERNATIVE zwischen “Bewußtseinserweiterung” und “Bewußtseinserweiterung” GESTELLT ZIEHE ICH DAS HERKÖMMLICHE CHRISTENTUM VOR – und zwar BEI WEITEM!

Und ich habe natürlich KEIN BAUCHWEH, wenn der WAHRE GOTTLOSE ZUSTAND DEUTSCHLANDS und Westeuropas DEUTLICH SICHTBAR WIRD – und nicht immer versteckt und unter Camouflage gehalten wird!

Ja, ich möchte  so weit gehen und “gewissermassen” sogar dem jetzigen Papst Franziskus “widersprechen”: Die WELTLICH GESINNTEN KLUGEN LEUTE werden sagen, daß die LÖSUNG der Probleme sei, ZUR EINFACHHEIT und sogar ÄRMLICHKEIT der ANFÄNGE des Christentums “zurückzukehren”. Ich aber frage: SEIT WANN IST ÄRMLICHKEIT EINE LÖSUNG, zumal wenn sie gar nicht das “wirkliche” Problem ist?

Denn das WIRKLICHE PROBLEM Westeuropas ist der VERLUST DES GEISTES, der VERLUST DES WILLENS ZU MENSCHHEITSKULTUR, kurzum eine allgemeine biologische und psychisch-mentale  DEGENERATION, welche EVENTUELL – ich bin da nicht total gewiß – MITverursacht wurde durch die beiden WELTKRIEGE, welche, wie derzeit laufende GESCHICHTSREVISION meint, eventuell bloß INSZENIERUNGEN von Leuten waren, die nicht unbedingt durch “Menschenfreundlichkeit” auffallen würden.

Und auch das braucht uns nicht wirklich zu echauffieren: Was auch immer an “Verlust” in WESTEUROPA sichtbar sein mag, so gibt es doch auch positive Anzeichen, daß zum Beispiel die ZUKUNFT der ehemals westeuropäischen klassischen Musik SCHON LÄNGST IN CHINA und in ASIEN liegt!

-xxx-

Follow up, Mittwoch 16. Oktober 2013

Plötzlich hören wir sogenannte “wahre Zahlen” über die Finanzen der katholischen Kirche in Deutschland und auch einige Zahlen zur Finanzlage der evangelischen Kirche in Deutschland.

1. Artkel der Rheinischen Post vom 16.10.2013

http://www.rp-online.de/regionales/koeln/auch-das-erzbistum-koeln-legt-vermoegen-offen-1.3749162?google_editors_picks=true — Überschrift: Auch das Erzbistum Köln legt Vermögen offen

Kardinal Meisner und einige andere Bischöfe haben eine besondere, bislang NIEMALS veröffentlichte Vermögensposition veröffentlicht, nämlich ZAHLEN zum sogenannten “Bischöflichen Stuhl”. Der “Bischöfliche Stuhl” ist eine BILANZPOSITION, die THEORETISCH der Bischof SELBST “ausgeben” darf, die aber PRAKTISCH ÜBERALL der BESCHLUSSFASSUNG durch ein wie auch immer geartetes AUFSICHTSGREMIUM – meist “Kirchensteuerrat” oder ähnlich benannt, öfter mit ungefähr 20-30 stimmberechtigten Mitgliedern – unterliegt, dessen Entscheidungen Bischöfe nur sehr selten nicht berücksichtigen. Die Konstruktion des “Bischöflichen Stuhles” ist insbesondere der STAATLICHEN OBERAUFSICHT ENTZOGEN, fällt ausserdem aus der STAATLICH “zugewiesenen und eingesammelten” Kirchensteuer HERAUS und ist auch vom sogenannten “SPENDENAUFKOMMEN” GETRENNT. Der “Bischöfliche Stuhl” ist ferner  GETRENNT von der “eigentlichen” BILANZIELLEN VERMÖGENSAUFSTELLUNG eines Bistums, die in den meisten Fällen heutzutage von EXTERNEN WIRTSCHAFTSPRÜFERN “gegengelesen” und “abgenommen” wird.

Ich ZITIERE aus der Rheinischen Post – online vom 16.10.2013:

(Zitatanfang) ” Am Dienstag teilte der ranghohe Kirchenmann die Zahl mit. Danach umfasst der Erzbischöfliche Stuhl in Köln zum Ende des Jahres 2012 ein Vermögen von 166,2 Millionen Euro. Nach Angaben des Erzbistums entfallen davon 15,4 Millionen Euro auf Beteiligungen in der Wohnungswirtschaft, der Rest sind Immobilien. Das Vermögen warf im vergangenen Jahr einen Ertrag von knapp 9,6 Millionen Euro ab, der komplett in den Bistumshaushalt geflossen ist.” (Zitatende)

Es folgt die Bezifferung der GESAMTSUMME des REGULÄREN BISTUMSHAUSHALTES, der 2012 bei ungefähr 1 MILLIARDE abschloß. Mit 1 Milliarde “Bilanzsumme” ist der Haushalt des Kölner Erzbistums WELTWEIT einer der GRÖSSTEN überhaupt – und SOLL nach dem HÖRENSAGEN eventuell nur übertroffen werden vom Haushalt der Diözese CHICAGO. DENNOCH MÖCHTE ich jetzt diese ZAHL, die dem “kleinen Mann auf der Strasse” wahrscheinlich GIGANTISCH vorkommt, SEHR DRASTISCH RELATIVIEREN, und zwar indem ich jetzt DANEBENSETZE die GESCHÄTZTE JÄHRLICHE GESAMTBILANZSUMME der STAATLICHEN HAUSHALTE einer MITTLEREN GROSSSTADT mit ungefähr 150.000 Einwohnern, nämlich NEUSS am RHEIN, welche ebenfalls UNGEFÄHR 1 Milliarde sein soll.

Oder anders gesagt: Der Erzbischof von Köln verwaltet ungefähr eine laufende Finanzsumme wie der Oberbürgermeister der mittleren Großstadt Neuss. Das bedeutet: Der Erzbischof von Köln ist IN DER RELATION gesehen “ein ARMER, ARMER MANN”! Er könnte FINANZIELL noch nicht einmal “mithalten” mit den Finanzsummen, die jährlich in den beiden Großstädten Köln und Düsseldorf “verbraten” werden.

Die Rheinische Post weist dann ETWAS VERKLAUSULIERT und für Nicht-Spezialisten nicht ohne weiteres zu erkennen, darauf hin, daß “kirchliche Bilanzen” HEUTE ganz SELBSTVERSTÄNDLICH den “verkehrsüblichen” BILANZIERUNGSGRUNDSÄTZEN folgen – auch wenn diese STEUERLASTMINIMIERENDE sogenannte “EINHEITSWERTE” bei der geldmässigen BEWERTUNG von Immobilien verwenden, welche FAST immer “unter Marktwert” liegen und deshalb “hübsche Reservepolster” an sogenannten “stillen Reserven” ergeben.

Ich darf darauf hinweisen, daß die Kirchen bezüglich GRUNDSTÜCKEN in BESTEN INNENSTADTLAGEN DIESELBEN BILANZIERUNGSPROBLEME haben wie die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Post: Das sind Grundstücke in “bester Lage”, die entsprechend HOCH zu bewerten sind, die aber PRAKTISCH UNVERKÄUFLICH sind. Im übrigen stehe ich auf dem Standpunkt, daß es eigentlich gar keinen REALEN SINN hat, wenn jemand sagen würde, die “Quirinus-Basilika” in Neuss sei mit ca. 300 Millionen Euro “bilanziell anzusetzen” oder “der Kölner Dom koste 1 Milliarde” – denn das sind die REINSTEN PHANTASIEZAHLEN, weil nämlich FAST UNMÖGLICH GESCHÄTZT WERDEN KÖNNTE, was der sogenannte “WIEDERBESCHAFFUNGSWERT” wäre, falls man also den Kölner Dom oder das Quirinus-Münster HEUTE noch einmal bauen müßte, und zwar zu HEUTIGEN EXORBITANTEN REGULÄREN MAKRTPREISEN.

Für das ALLGEMEINE PUBLIKUM MUSS MAN DESHALB eigentlich zwingend HINZUFÜGEN, daß VERMÖGENSWERTE meistens BUCHWERTE sind, von denen NUR DIE LAUFENDEN ZINS-Erträge  verwendet werden. Und das kann auch der Mann auf der Straße begeifen, nämlich  WIE NIEDRIG seine Sparbuchzinsen sind – und welche SCHWEREN PROBLEME die Kirchen haben, wenn sie ERZKONSERVATIV versuchen,  “von den ZINSEN zu  leben” … Die RELATIONEN sind wahrhaftig ERSCHRECKEND: Der Erzbischof von Köln muss 166 Millionen “anlegen”, damit er jährlich 9,6 Millionen Zinsen in den Bistumshaushalt als EINNAHMEN eintragen kann!

Rheinische Post 16.10.2013 beziffert Position “Bischöflicher Stuhl” wie folgt:

– Erzdiözese Köln – 166,2 Millionen

– Bistum Speyer  – 46, 5 Millionen

– Bistum Aachen – 8, 2 Millionen “Eigenkapital” (sehr unscharf formuliert)

– Erzbistum München-Freising – 27,6 Millionen

– Bistum Essen – 2,2 Millionen

– Bistum Münster – 2,3 Millionen

– Erzbistum Hamburg – 35 Millionen, jedoch mit mindernden 8,2 Millionen Krediten und lediglich 7,5 “ungebundenen” frei verfügbar durch Erzbischof (DIES IST EIN BEISPIEL FÜR SOGENANNTE ÖFFENTLICHE INFORMATIONSPOLITIK, wie sie heute ÜBERALL ANGEWENDET wird, wo das Allgemeine Publikum mit “Informationen gefüttert” wird, bis es ganz “dusselig” geworden ist und JEDEN Überblick verloren hat – und fast genauso klug ist wie zuvor! Denn WAHRSCHEINLICH KÖNNTE hier gemeint sein, daß auch der Erzbischof von Hamburg nur LÄCHERLICHE 7,x Millionen hat, die er UNGEBUNDEN ausgeben darf, also WAHRSCHEINLICH ZINSERTRÄGE)

– Bistum Trier – 84 Millionen (diese “unnatürlich HOHE Zahl”  erklärt sich HISTORISCH: Trier ist nicht nur die Geburtsstadt von Karl Marx, sondern war in RÖMISCHER ZEIT viele Jahrhunderte so etwas ähnliches wie eine “Hauptstadt” für das “Weströmische Reich”, die sogar ein “Apostelgrab des hl. Matthias” beherbergen darf.)

– Bistum Linburg – ca. 100 Millionen, gemäß Info von SPIEGEL Magazin  (NACH dem aktuellen Vorgang “Bischofsresidenz”)

Auch an dieser Liste würde jedem Finanzanalysten einer Grossbank SOFORT auffallen, WIE KLEIN DIE ZAHLEN SIND – und wie PROFESSIONELL GUT die kirchenlichen Finanzverwaltungen arbeiten: Würde der deutsche STAAT auch nur ANNÄHERND GUT MIT DEN STAATSFINANZEN umgehen wie die Kirchen es ihm VORMACHEN, dann hätten wir in Deutschland EINEN HAUFEN PROBLEME WENIGER!

Gesamtbewertung: INSGESAMT sehen wir, daß die ÜBERSCHRIFT des folgenden Artikels der FAZ sehr genau stimmt: Die Kirchen in Deutschland sind aktuell “REICH WIE EINE KIRCHENMAUS”. In Japan würde man wahrscheinlich sagen: Die Kirchen in Deutschland leben in “achtbarer Armut”!

2. Artikel der Frankfurter Allgemeinen – FAZ –  vom 16.10.2013

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/deutsche-bistuemer-reich-wie-eine-kirchenmaus-12619188.html  — Überschrift: Reich wie eine Kirchenmaus

Die FAZ wäre kein POLITISCHER MULTIPLIKATOR, der bekanntermassen für liberal-freimaurerische Interessen der FDP eintritt, wenn sie nicht begänne, mit einem RAFFINIERTEN Spiel mit einem WIDERSPRUCH:

Die ÜBERSCHRIFT sagt: “REICH wie”  … etwas an sich sehr ARMES, nämlich eine Kirchenmaus”.

DER ERSTE SATZ aber lautet wie folgt:

Zitatanfang: ” Mehr als 30 Millionen Euro hat Bischof Tebartz-van Elst bislang für seine Residenz ausgegeben. Der Fall zeigt, wie reich die durch Steuergeld versorgte Kirche in Deutschland ist.” Zitatende

Das KUNSTSTÜCK ist gelungen: PLÖTZLICH ist die Kirche “REICH” und plötzlich erkennt die FAZ den ALTEN ANGSTGEGNER der Liberalen, nämlich den STAAT als VERURSACHER dieses “Reichtums”, der nämlich durch “STEUERGELD” zustande kommt, das LIBERALE WÄHLER sozusagen ÜBERHAUPT NUR GANZ, GANZ UNGERNE zum  ALLGEMEINWOHL beitragen, denn  das liberale  GLAUBENSBEKENNTNIS oder GRUNDGESETZ lautet: GEWINNE privatisieren und VERLUSTE sozialisieren!

Nee, wat bin ich FROH, daß die LIBERALE PARTEI mit SOLCHEN “Glaubensbekenntnissen” ENDLICH in der letzten Bundestagswahl die QUITTUNG gekriegt hat – und ERSTMALS NICHT MEHR IM DEUTSCHEN BUNDESTAG vertreten ist!

So, nachdem wir die WELTANSCHAULICHE und POLITISCHE POSITION DER FAZ ERFOLGREICH ENTTARNT und OFFENGELEGT haben, komme ich jetzt zu den HARDFACT-Informationen, die der ARtikel “verkaufen” möchte.

Die FAZ referiert folgende PRINT-QUELLE von einem – angeblich “atheistischen” – Autoren, der eventuell “Mitglied einer linkslastigen sogenannten Humanistischen Union” sein soll oder könnte, und dessen Namen lautet: CARSTEN FRERK (angeblich: Politologe)

(Buch): Frerk, Carsten: Violettbuch Kirchenfinanzen, [Aschaffenburg ]: Alibiri-Verlag, (Oktober 2010), ISBN 13 – 978-3865690395 – Verlagswebseite: http://www.alibri-buecher.de – Informationen von Amazon.de – Buchsbesprechung / Rezension durch die FAZ-Frankfurter Allgemeine: http://www.faz.net/themenarchiv/2.1197/violettbuch-kirchenfinanzen-wie-die-kirche-sich-von-den-heiden-finanzieren-laesst-1613336.html – Überschrift: Violettbuch Kirchenfinanzen, Wie die Kirche sich von den Heiden finanzieren lässt – Datum: FAZ, 15.11.2010

Carsten Frerk:

– homepage http://www.carstenfrerk.de/

– deutsche Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Carsten_Frerk

So, nach diesen Vorbereitungen destilliere ich jetzt die HARDCORE-Infos aus dem FAZ Artikel “Reich wie eine Kirchenmaus”!

Gemäß FAZ beziffert Carsten Frerk das Gesamtvermögen der Kirchen in Deutschland auf geschätzt 430 Milliarden, also offenbar das Vermögen von katholischen und evangelisch-protestantischen Großkonfessionen INSGESAMT. Nun, freilich DIESE Summe wäre nicht mehr unbedingt als “peanuts” anzusehen! Es ist unmittelbar einleuchtend, daß solche VERMÖGEN, die in JAHRHUNDERTEN und teilweise auf Grund von URALT-VERTRÄGEN und Testamenten und Stiftungen zusammenkommen, DETAILLIERTE NACHWEISE nicht wirklich vollständig sein können.

Hm, ja, 430 Milliarden klingt schon nach einem grossen Batzen Geld: ABER WIR SOLLTEN NICHT VERGESSEN, DASS MAN den WERT DES KÖLNER DOMES ZUM BEISPIEL EIGENTLICH GAR NICHT MIT ZAHLEN AUSDRÜCKEN kann, zumal dieser Wert auch ein bischen abhängig ist von der aktuellen Verwendung: Ist eine Kirche ein DOM von NATIONALER BEDEUTUNG, dann ist das schon was. Ist aber DASSELBE GEBÄUDE in Zeiten von VERFALL und DESINTERESSE umfunktioniert zu einem PFERDESTALL oder zu einem Kriegslazarett oder zu einem Waffendepot, dann würde selbstverständlich BILANZIELL ein NIEDRIGER WERT wie bei anderen GEBRAUCHSHALLEN auch einzusetzen sein!

ODER ANDERS GESAGT: Ich selbst würde dazu tendieren, die von dem KirchenGEGNER Carsten Frerk GESCHÄTZTE GESAMTSUMME des KIRCHENVERMÖGENS in Deutschland – unklar, ob für BEIDE Kirchen – von ANGEBLICH 430 Milliarden für FALSCH ZU HALTEN und für wahrscheinlich halten, daß die tatsächlichen Zahlen VIEL HÖHER wären. Ich will das Publikum jetzt nicht langweilen mit MEINEN ÜBERLEGUNGEN zur GESAMTWIRTSCHAFTSTEUERUNG durch BILANZEN und GELD bei ABSICHTLICHER VERSCHLEIERUNG DER TATSÄCHLICHEN RIESENVERMÖGEN, weil darüber eigentlich nicht geredet werden darf.Ein ZWEITES HINDERNIS wäre, daß kaum jemand die jüngsten weltweiten Finanzkrisen und die DAHINTERSTEHENDEN NEUEN WISSENSCHAFTLICHEN THEORIEN US-amerikanischer Preisträger für Wirtschaftswissenschaften wirklich versteht – also ich auch nicht! Mit DIESEN MASSIVEN EINSCHRÄNKUNGEN zur GÜLTIGKEITSGRENZE meiner folgenden VERMUTUNG würde ich ungfähr für richtig halten, zu VERMUTEN, daß der GESAMTWIRTSCHAFTLICHE LEVEL DER AKTUELLEN VOLKSWIRTSCHAFTLICHEN GESAMTRECHNUNG NUR DANN ERREICHT WERDEN KANN, WENN MAN BEGRIFFEN HAT, DASS WIR HEUTE NICHT MEHR VON MILLIARDEN REDEN, sondern von BILLIONEN UND TRILLIONEN, und zwar in der EUROPÄISCHEN Zählweise.
Wie soll ich sagen: TRILLIONEN wäre vor 30 Jahren, als ich einmal sozusagen versehentlich ein halbes Jahr Fachhochschile für Wirtschaft gemacht habe, VÖLLIG UNDENKBAR  GEWESEN. Und deshalb noch einmal: Der Kirchengegner Carsten Frerk könnte eventuell wie fast alle Geisteswissenschaftlicher WEIT ZURÜCK  SEIN HINTER DEM AKTUELLEN STAND DER MATHEMATISCHEN GESAMTWIRTSCHAFTS- und GELDTHEORIEN und DESHALB KÖNNTEN 450 Milliarden Vermögen nach MEINEM EINDRUCK EVENTUELL VIEL ZU TIEF ANGESETZT sein! Das ist ein bischen ein “heikles Thema” – und mehr möchte ich dazu nicht sagen, weil der “Gegner mitliest”!

Gemäß FAZ sind aber die LAUFENDEN EINNAHMEN und LAUFENDEN AUSGABEN – relativ? – GUT DOKUMENTIERT, und zwar hauptsächlich deshalb, weil die Kirchen heutzutage HAUSHALTSPLÄNE haben, die generell dem STAATLICHEN BUDGETIERUNGSRECHT und den STAATLICHEN VORGABEN DER FINANZÄMTER FÜR KÖRPERSCHAFTEN DES ÖFFENTLICHEN RECHTES FOLGEN. Es ist aber SEHR leicht zu verstehen, daß dieser GUT DOKUMENTIERTE Teil des “Kirchengeldes” nur ein KLEINER BRUCHTEIL der GEWALTIGEN Schätzsumme von 430 Milliarden sein KANN!

Gemäß FAZ beträgt die KIRCHENSTEUER, die von den DEUTSCHEN FINANZÄMTERN sozusagen “gleich mitkassiert” wird, meist 9 % der Lohn- und Einkommenssteuer. DIES IST LÄCHERLICH WENIG und ÜBERHAUPT NICHT ZU VERGLEICHEN mit dem BIBLISCHEN STEUERSATZ des sogenannten “Zehnten”, nämlich 10 % AUF FAST ALLES.

Gemäß FAZ handelt es sich InSGESAMT für ganz Deutschland AKTUELL um folgendes KIRCHENSTEUERAUFKOMMEN,

– GESAMT ca. 10 Milliarden

– davon katholisch 5,2 Milliarden

– davon evangelisch 4,6 Milliarden.

DAS SIND WIEDERUM GERADEZU LÄCHERLICH NIEDRIGE Beträge, wenn wir einmal überlegen, WAS DAFÜR GELEISTET werden muß, und zwar vor allem im SOZIALBEREICH im WEITEREN SINNE (also einschließlich SCHULEN, was eigentlich im STAATLICHEN BILDUNGSRESSORT läge). Ich setzte hier einmal DANEBEN drei STAATLICHE HAUSHALTSZAHLEN des BUNDESHAUSHALTES

– Bundeshaushalt, Position GESUNDHEIT: 15,7 Milliarden

– Bundeshaushalt, Position FAMILIE Senioren etc.: 6,5 Milliarden

– Bundeshaushalt, Position BILDUNGm Forschung: 11,8 Milliarden.

Ich sollte vielleicht ergänzen: Es gibt nicht nur einen Bundeshaushalt, sondern auch LÄNDERHAUSHALTE, wo die obigen Ausgabepositionen NOCH EINMAL auftauchen, so daß also in Deutschland in den genannten Bereichen  ERHEBLICH MEHR GELD VERBRATEN WIRD, als aus dem BUNDESHAUSHALT überhaupt technisch ablesbar ist! (Es soll nämlich gar nicht ablesbar sein aus übergeordneten Gründen der STAATSSTEUERUNG an den DEMOKRATISCHEN KONTROLLGREMIEN VORBEI!)

ANDERS GESAGT: ES RECHNET SICH FÜR DEN DEUTSCHEN STAAT SEHR VORTEILHAFT, WENN ER EINEN NIEDRIGLOHNBEREICH IN DEN KIRCHEN FINANZIERT, denn OHNE diesen Bereich wären die Ausgaben für FAMILIEN, BILDUNG und GESUNDHEIT noch einmal WESENTLICH höher!

So, wenn ich jetzt aus dem Publikum gefragt werde, wie die Stuersätze für Lohnsteuer und Einkommenssteuer sind, dann muß ich antworten, daß das SO KOMPLIZIERT ist, das sogar das Finanzamt selbst OFT PROBLEME hat. Also zuerst die Einkommenssteuersätze, weil die etwas “einfacher” sind, aber nur realtiv WENIGE Menschen betreffen: Wenn man 120.000 Euro verdient, kann man dafür sorgen, daß man für 100.000 Euro Steuern zahlen muss, welche wegen der EXORBITANTEN STEUERPROGRESSION in Deutschland bei 58.000 liegen können, so daß man generell sagen könnte: Wer das Glück oder das Pech hat, Einkommenssteuer zahlen zu müssen, gerät ziemlich schnell in eine Zone, wo man 48-58 % Steuern bezahlen muss, wo man also DIE HÄLFTE von irgendetwas ABGEBEN mus.

Solche Steuersätze kann man den ABHÄNGIG Beschäftigten nicht gut ohne Gefahr von Aufstand und Revolte  zumuten – und deshalb läuft das Spiel bei Lohnsteuern ein bischen anders. Allerdings muß ich hier TOTAL FIKTIVE Zahlen eines TOTAL unüblichen EINFACHSTEN FALLES benutzen. Ich rechne also FIKTIVE Zahlen wie folgt:

Jemand verdient in NRW als Ehemann 40.000 Euro/Jahr brutto, was entspricht 3333 Euro brutto mtl.. Diser fiktive Jemand müßte dann gemäß dem OFFIZIELLEN LOHNSTEUERRECHNER DES BUNDESFINANZMINISTERIUMS IM INTERNET 6709 Euro LOHNSTEUER zahlen, was wäre 16,77 %. Und ja doch: Ich WEISS, dass in Deutschland derzeit nur ein relativ überschaubarer BRUCHTEIL von Leuten  40.000 pro Jahr hat!

Im nächsten Schritt VEREINFACHE ich die Rechnung wie folgt: der fiktive Einkommensbetrag bleibt bei 40000 Euro/Jahr, aber Lohnsteuer berechne ich jetzt PAUSCHAL mit 20%, was ergibt 40000 : 5 = 8000. ERST JETZT KOMMT DIE KIRCHENSTEUER, nämlich GERUNDET 10% von 8000 Euro Lohnsteuer gleich 800 Euro! Ich betone noch einmal: DIES IST EINE MÖGLICHERWEISE UNZULÄSSIG STARK VEREINFACHTE BERECHNUNG, DIE NUR FÜR STRATEGISCHE ANALYSE OF OBERSTEM LEVEL von VOLKSWIRTSCHAFTLICHER GESAMTRECHNUNG ÜBERHAUPT BRAUCHBAR wäre.

Wir halten aber fest: Wer 40.ooo Euro im Jahr BRUTTO verdient, bezahl JÄHRLICH irgendwas bei 800 Euro Kirchesteuer, aber 8000 Euro staatliche Lohnsteuer. Das heißt umgerechnet: Ein solcher sogenannter MITTELKLASSE-Verdiener müßte monatlich ungefähr 66,66 Euro an seine Kirche bezahlen – UND EIN SOLCHER BETRAG IST ABSOLUT LÄCHERLICH NIEDRIG, WENN MAN SICH ANSCHAUT, WAS DAFÜR IN DER PRAXIS IN DEUTSCHLAND VON DEN BEIDEN GROSSEN KIRCHEN GELEISTET WIRD bzw. teils im AUFTRAG DES STAATES geleistet werden muss.

So, weiter: Jetzt hat Deutschland ungefähr 80 Millionen Einwohner – und man ist ganz ERSTAUNT, WIE NIEDRIG das Gesamt- Kirchensteueraufkommen  ist. Nun, dies liegt daran, daß nicht alle Menschen evangelisch oder katholisch sind und auch nicht alle Christen von ihrer Arbeit leben oder Steuern zahlen können, sondern  “irgendwo im Sozialsystem festhängen” als HILFSBEDÜRFTIGE welcher Art auch immer.  Und dieser Sachverhalt führt auf eine SPEZIALITÄT des DEUTSCHEN SYSTEMS, daß nämlich EVANGELISCHE und KATHOLISCHE CHRISTEN in DEUTSCHLAND VOM STAAT REGISTRIERT werden, und zwar nicht beim Einwohnermeldeamt, sondern beim AMTSGERICHT. Der Staat tut das übrigens durchaus nicht selbstlos, sondern weil er von den Kirchen SEHR PASSABEL dafür BEZAHLT wird, daß er die Kirchensteuer einsammelt. Mit heutiger Computer-Software beschränkt sich die “Arbeit” des STAATES bei der Berechnung der Kirchensteuer in der Tat bloß “auf noch einen zusätzlichen Mausklick” – und wenn ich mit meinen Mausklicks  ebensoviel  Geld verdienen könnte wie das Finanzamt von den Kirchen bekommt, dann wäre ich REICH! Aber natürlich: der STAAT ist fast so ALLMÄCHTIG wie GOTT und darf alles mögliche, was wir UNTERTANEN nicht dürfen!

Weil ich ORTHODOX geworden bin, darf ich hier vielleicht ergänzen: STAATLICHE REGISTRIERUNG wird von ORTHODOXEN und ORIENTALISCHEN CHRISTEN als SEHR GEFÄHRLICH eingeschätzt, weil diese Kirchen nämlich JAHRHUNDERTELANGE ERFAHRUNG mit STAATLICHER UNTERDRÜCKUNG und mit VERFOLGUNGEN haben. Und TATSÄCHLICH besitze ich derzeit KEIN EINZIGES STÜCK PAPIER, mit dem meine “Mitgliedschaft” in der “orthodoxen Gemeinschaft” JURISTISCH BEWIESEN werden könnte – und bis ein STAATLICHER möglicher VERFOLGER das entsprechende DOKUMENT, das rein zufällig in irgendeinem SERBISCH ORTHODOXEN Kloster liegt, wo gar keine  serbischen Mönche sind, gefunden hat, hätte ich wahrscheinlich einen PRAKTISCHEN VORSPRUNG BEI IRGENDWELCHER NOTWENDIGKEIT ZU FLUCHT.

Und weiter!

Gemäß FAZ gibt es neben den 10 Milliarden aus Kircehnsteuern für BEIDE christlichen GROSSKIRCHEN auch noch eine SEHR SELTSAME Einnahmequelle, die genannt wird “460 Millionen Staatsleistungen”. Und dies sind vielleicht die HISTORISCH interessantesten Zahlungen an die beiden großen christlichen Kirchen, denn es handelt sich um

– SCHADENSERSATZ/Entschädigung  für VERLUSTE der katholischen Kirche aus dem Reichsdeputationshauptschluß von 1803, der von NAPOLEON erzwungen worden war,

– SCHADENSERSATZ/Entschädigung  für VERLUSTE der evangelisch-protestantischen Kirche durch das ENDE DES PREUSSISCHEN STAATSKIRCHENTUMS im JAHRE 1919, also am Ende des 1.Weltkriegs, als das KÖNIGREICH PREUSSEN und das DEUTSCHE KAISERREICH aufhörten zu existieren.

(Zum Vergleich: In den LATERANVERTRÄGEN zwischen MUSSOLINI und der römischen Kirche erhielt der neu definierte VATIKAN-STAAT als Entschädigung für 1870, also die Eroberung Roms und des alten Kirchenstaates durch GARIBALDI, eine Summe von “1,75 Milliarden Lire” – wenn ich richtig erinner: GOLD-Lire!)

Es ist bei allgemeiner RAFFGIER nur allzu verständlich was jetzt kommen muß, was auch irgendwo in den hier exzerpierten  FAZ-Artikeln  steht. JETZT WIRD IN EINIGEN BUNDESLÄNDERN IN DEUTSCHLAND TATSÄCHLICH DISKUTIERT, ob man diese “ALTE SCHULD” nicht durch EINMALZAHLUNGEN ABGELTEN könnte, was ein ausgesprochen perfides und schlitzohriges Verfahren wäre, denn selbstverständlich spekuliert der STAAT hier auf WERTVERLUST und damit MInDERUNG DER TILGUNGSSUMME  durch INFLATION!

GEMÄSS FAZ gibt es dann einen weiteren Einnahmeposten, der sich aber fast unmöglich in Zahlen ausdrücken läßt, NÄMLICH EINNAHMEVERZICHTE DES STAATES, wo also der STAAT den Kirchen STEUER- und ABGABENPRIVILEGIEN einräumt. Um einen Vergleich zu haben: Das funktioniert ähnlich wie die BEFREIUNG FÜR ÖKOSTROMABGABEN für einige vom Staat als BESONDERS WICHTIGE INDUSTRIEN eingestufte Unternehmen, wozu natürlich gerne alle dazugehören würden! Zu diesen den beiden grossen Kircehn gewährten PRIVILEGIEN gehört übrigens auch etwas, was alle FDP-liberalen “Bilanzverschleierungstaktiker” für sich selbst gerne hätten, nämlich ein VERZICHT DES STAATES, DIE FINANZEN DER BEIDEN CHRISTLICHEN KIRCHEN UMFASSEND ZU KONTROLLIEREN! Der Staat weiß im Augenblick eigentlich nur recht gut Bescheid über das Geld, was er den Kircehn selbst überweist – aber über alles andere weiß der Staat eher wenig.

Gesamtbewertung: Wenn wir sehen, welche Kommentare ich hier zur Verbesserung eines allgemeinen Verständnissses einfügen mußte, dann würde ich doch dazu neigen, die BERICHTERSTATTUNG DER FAZ als STARK TENDENZIELL und mit INFORMATIONSDEFIZITEN behaftet zu bezeichnen. Natürlich erwarten wir Christen von unseren GEGNERN nichts anderes! Und noch einmal: die hier abgehandelten FINANZ-ZAHLEN sind eher LANGWEILIG!

Der “Angeklagte in spe” aber könnte sich eventuell mit folgendem Schlußwort vor der Urteilsverkündigung und der öffentlichen Demontage  VERTEIDIGEN:

“Hohes  Volksgericht!” – Ich wähle das Wort “Volksgericht” extra deshalb, weil es Assoziationen und Erinnerungen wecken soll an den Hitlerischen “Volksgerichtshof” und auch an die kommunistischen SCHAUPROZESSE der Volksdemokratien! – ” Hohes Volksgericht und hochehrenwerte Richter! Der bischöfliche Stuhl in Limburg hat sein Geld dafür ausgegeben, den Domberg zu gestalten auf eine Art und Weise, daß man in den nächsten 1000 Jahren nicht mit dem Finger auf uns zeigen muß und wir uns schämen müssen, weil wir in halb-steinzeitliche PRIMITIVITÄT und BANALITÄT  zurückgefallen sind. Der STAAT ist hier der ALLERLETZTE, der sich “beschweren” dürfte, denn der STAAT ist der VERSCHWENDER NUMMER EINS in Deutschland – und da fängt es nicht bei 30 Millionen an, sondern da geht es REGELMÄSSIG IN DIE MILLIARDEN. Der STAAT hat zum Beispiel für das NEUSSER STADTTHEATER in den letzten 10 Jahren ebenfalls ungefähr 30 Millionen ausgegeben, also etwa soviel wie in Limburg ausgegeben wurde. ABER WAS FÜR EIN UNTERSCHIED: In NEUSS eines der BELANGLOSESTEN PROVINZTHEATER DER GESAMTEN REPUBLIK und in LIMBURG eine WELTBEKANNTE TOURISMUSATTRAKTION, der “Limburger Domberg”! Der STAAT bemerkt nicht einmal, WIE AUSSERORDENTLICH PROBLEMATISCH es  ist, wenn allen ERNSTES eine Art “Renovierung” des Nürnberger Reichsparteitagsgeländes der NAZIS projektiert wird, wo man bestimmt nicht mit 30 Millionen auskommen wird … Der STAAT denkt vielleicht, daß man den SONNTAG abschaffen kann, damit die GRÜNE PARTEI einen “VEGANER-TAG” einführt – und bemerkt wiederum nicht, daß wir schon einmal einen “Eintopftag” in Deutschland hatten, und zwar bei den NAZIS! Jetzt, wo wir vielleicht vor der ABSCHAFFUNG des Christentums in Deutschland stehen, bleibt mir offensichtlich nur ein letztes MITTEL DES PROTESTES: Ich WIDERRUFE HIERMIT DEN EID, DEN ICH AUF DIE LANDESVERFASSUNG SCHWÖREN MUSSTE, denn ein Bischof ist ein Bischof zuallererst, weil er GEWEIHT ist – und NICHT, weil irgendein STAAT sich ANMASST, Bischöfe “bestätigen” zu dürfen oder “ablehnen” zu können. Kurzum: ICH lehne den STAAT ab, und der STAAT lehnt Bischöfe ab: Da haben wir WENIGSTENS KLARE FRONTEN und wissen, WO DIE HAUPTKAMPFLINIE VERLÄUFT. Was will ein Mann noch mehr, als daß er WEISS, WO DER FEIND steht! Ich BLEIBE BISCHOF auch wenn mir die Anerkennung VERWEIGERT wird: ABER WAS BLEIBT ÜBRIG VON EINEM STAAT, DEM DIE ANERKENNUNG VERWEIGERT WIRD? GAR NICHTS, denn eine solche VERWEIGERUNG von STAATSAKZEPTANZ  KÖNNTE  der ANFANG zu einem WECHSEL DER STAATSFORM sein!”

So, erstmal ENDE und FINITO!

Und hoffentlich muß ich nicht NOCH ein “Follow up” schreiben!

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Follow up, Donnerstag 17. Oktober 2013

Rheinische Post berichtet unter http://www.rp-online.de/panorama/ausland/der-vatikan-wusste-offenbar-bescheid-1.3749816 —   Überschrift: Der Vatikan wußte offenbar Bescheid

a) Zitatanfang: “Laut einem Sitzungsprotokoll, das der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt, wurde der Apostolische Nuntius in Deutschland schon vor dem Baubeginn im Jahr 2010 über die insgesamt zehn Einzelprojekte informiert.” Zitatende

b) Zitatanfang: “Rechtsgeschäfte in der katholischen Kirche, die mehr als fünf Millionen Euro Kosten verursachen, müssen vom Papst genehmigt werden. ” Zitatende

ERGEBNIS: Das vorgeschriebene Verfahren wurde im Fall Bistum Limburg genau befolgt und der Bischof ist damit SCHULDLOS! Die ANSCHULDIGUNG be8i den 10 Einzelprojekten handle es sich um ein BEWUSSTES TÄUSCHUNGSMANÖVER ist damit FALSCH – wie ich bereits VERMUTET hatte.

So, und jetzt kommt etwas sehr interessantes!

Es hat sich nämlich ein BISCHOFS-Kollege zu Wort gemeldet, nämlich der Bischof FÜRST der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Der sagt das, was alle sagen: Die Affaire muß beigelegt werden, Schuldige sollen Sanktionen auferlegt werden.

ABER – und das ist eben das Interessante – Rheinische Post bringt ein weiteres PIKANTES DETAIL: Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart hat nämlich SELBER ebenfalls seine Residenz “generalüberholen” lassen und dabei sind SEHR ÄHNLICHE KOSTEN entstanden, wie im Falle Bistum Limburg, nämlich 39 Millionen – ÜBER DIE SICH ABER NIEMAND AUFREGT!

So dazu wollen wir einen “Zitat-“beweis”!

Zitatanfang: “Fürst” – ergänze: Bischof Fürst von Rottenburg-Stuttgart, Anm. d. Verf. – “verteidigte die mit 39 Millionen Euro ebenfalls sehr teure Bausanierung des Bischofssitzes und der Diözesanverwaltung seines Bistums. Sie sei mit größter Transparenz und Sorgfältigkeit durch einen Bauausschuss begleitet worden.” Zitatende

JETZT ZIEHEN WIR EINE DRAMATISCHE SCHLUSSFOLGERUNG:

WENN MAN EINEN HISTORISCHEN BISCHOFSSITZ IN EINER MITTLEREN DEUTSCHEN DIÖZESE HAT, DANN KOSTET DAS EBEN HEUTZUTAGE UM DIE 40 MILLIONEN, WENN DA HEUTIGE BAUÄMTER MIT HEUTIGEN ARCHITEKTEN UND INGENIEUREN “DRANGEHEN” UND “RENOVIERUNG” oder “GRUNDSANIERUNG” anfangen!

UND DAS IST AUCH PLAUSIBEL, denn diese Sachlage kann verglichen werden mit STAATLICHEN BAUPROJEKTEN zum Beispiel für RATHÄUSER IN MITTLEREN GROß-STÄDTEN, wie etwas NEUSS mit ca. 150.000 Einwohnern. In NEUSS waren die STAATLICHEN BAUHERREN SO EXTREM BESCHEIDEN, daß sie sich sogar einen ATOMBUNKER genehmigt haben, den ich übrigens aus Gründen des ZIVILEN Katastrophenschutzes  nicht völlig ablehnen würde! WER SICH ALSO PARTOUT AUFREGEN WILL, FRAGE DOCH MAL BEI SEINEM BÜRGERMEISTERAMT NACH, WAS DAS ÖRTLICHE RATHAUS GEKOSTET hat!

Damit REDUZIERT sich die AFFAIRE BISTUM LIMBURG auf die PERSONALIE DES BISCHOFS TEBARTZ VAN ELST und damit auf einen InTRIGANTENSTADL IN LIMBURG, das eine lächerliche Kleinstadt von 33.000 Einwohnern ist und sehr wahrscheinlich SEHR “provinziell”. Okay, Neuss hier ist auch “letzte Provinz” und “tote Hose” – aber so schlimm wie Limburg ist es doch nicht!

Wenn ich das vielleicht aus einem Neusser kostenlosen Anzeigenblatt ergänzen darf: WEISS DAS PUBLIKUM EIGENTLICH, WELCHE – aus heutiger populistisch-demokratischer Sicht –   RESIDENZ SICH DER AUS NEUSS STAMMENDE KARDINAL FRINGS SEINERZEIT “geleistet” hat – die natürlich sein Nachfolger ebenfalls nutzt??? Kölner Bischofsresidenzen sind keineswegs Staatsgeheimnisse und man kann sich SCHLAU MACHEN – bevor man irgendeinen “journalistischen SCHEISS zusammenschreibt” – in deutscher Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Residenzen_Kölner_Bischöfe

Und wir sehen plötzlich bestätigt, was wir schon vorher wußten: DAS POPULISTISCH-DEMOKRATISCHE VOLKSGEWISSEN HAT SCHWERE ERINNERUNGSLÜCKEN UND IST DESHALB  ZU GERECHTIGKEIT, DIE DEN NAMEN VERDIENT, ÜBERHAUPT NICHT FÄHIG. Oder anders gesagt: Was wir hier gesehen haben,  ist eine UNWÜRDIGE  HETZJAGD nach dem Muster “Meute sucht Beute”.

UND DESHALB HATTE ICH MICH AUCH ALS ORTHDOXER CHRIST ANGESPROCHEN GEFÜHLT, denn hier geht es IN WIRKLICHKEIT GEGEN DIE HEILIGE RELIGION, wo die FEINDE DES GLAUBENS vesuchen, die KATHOLISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND ZU LÄHMEN UND ZU DEMONTIEREN.

Und da sei denn doch GOTT VOR, wie sich ein evangelischer Christ aus Norddeutschland, wo ich geboren wurde,  vielleicht ausdrücken würde!

Wie aber könnte GERECHTIGKEIT aussehen? Vielleicht so:

Es gibt STATISTISCHE WERKZEUGE, um zu errechnen, WAS DIE MEDIEN – Zeitungen, Fernsehen etc. – in Deutschland an der AFFAIRE BISCHOFSRESIDENZ in Limburg in ungefähr 2 Wochen VERDIENT haben. Wären wir in den USA, dann könnte man auf dieser Grundlage die Medienindustrie AUF SCHADENSERSATZ WEGEN IMAGESCHADEN und eventuell auch auf VERLETZUNG DER SCHUTZRECHTE FÜR EINGETRAGENE PRODUKTE UND MARKEN, deren MARKENWERT sich in den USA ebenfalls ermitteln läßt, VERKLAGEN.

In Deutschland kann man das nicht – weil es “fürnehmer” ist, sich beschimpfen und demütigen zu lassen, als einmal HERZHAFT ZURÜCKZUSCHLAGEN – und dieser ganzen JOURNAILLE mal herzhaft übes Maul zu fahren!

Inzwischen hat der Bund der Steuerzahler es sich nicht  nehmen lassen, die Gelegenheit zu ergreifen und seinerseits kräftig über die FEHLINVESTITIONEN und MASSIVEN PLANANSATZÜBERSCHREITUNGEN im STAATLICHEN SEKTOR herzuziehen. Ich gebe einfach den weblink http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bund-der-steuerzahler-schwarzbuch-2013-offenbart-verschwendung-a-928354.html — damit man sich bei WIEHERNDEM GELÄCHTER von der Limburg-Affaire “erholen” kann!

Ganz besonders HÜBSCHE Fehlleistungen  wären hier zum Beispiel jene Autobahnbrücken, die “einfach so in der Landschaft herumstehen”. Das sind TOTAL SPEZIELLE Brücken, die sogar zu einer Vokabular-Erweiterung der deutschen Sprache durch einen Neologismus geführt haben: Diese “sinnlos herumstehenden Brücken” heißen nämlich “Soda-Brücken”, aber nicht weil sie zu einer Whisky-Destillerie führen, sondern weil sie einfach “so da” rumstehen, nämlich absolut SINNLOS, aber TEUER, TEUER bezahlt. Deutsche Wikipedia hat zu diesen “Soda-Brücken” einen eigenen Lexikon-Eintrag hier http://de.wikipedia.org/wiki/Soda-Brücke

Kirchenkritiker werden  jetzt vielleicht sagen, daß der Kölner Dom auch bloß “so da” rumsteht wie diese “SodaBrücken”. Aber sehen Sie doch selbst: WAS FÜR EIN UNTERSCHIED!

Soda_Merklinde-Castrop-Rauxel“Soda-Brücke” Merklinde bei Castrop-Rauxel

Soda_Bruecke_Euskirchen

“Soda-Brücke” bei Euskirchen mit “Soda”-Autobahnruine

Koelner Dom Ostseite - AbendsKöner Dom, Ostseite mit Hohenzollernbrücke – Beispiel für ein kirchliches “So-da-Gebäude”

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Follow up, Freitag 18. Oktober 2013

Google News weiß es noch nicht aber de.MSN.com von Microsoft:

1. Bischof Tebartz van Elst bleibt im Amt, wie angeblich “vorläufig” auch immer. (Wir Menschen sind ja alle nur “vorläufig” und sozusagen “versuchsweise” auf diesem Planeten!)

2. Eine Untersuchungskommission wurde eingesetzt – aber nicht spezifiziert WO und mit welchen Befugnissen. (Inzwischen wurde aus anderen Quellen bekannt, daß es sich um eine WIRTSCHAFTSPRÜFUNGS-Kommission handelt, die bei der Deutschen Bischofskonferenz “installiert” wurde. Die Strategie ist klar: Es soll versucht werden, den BEHÖRDEN DES BISTUMS und eventuell des STAATES eine ERHEBLICHE MITSCHULD an der Affaire nahzuweisen!)

Follow up, Sonntag 20.Oktober 2013

Ich bin der Affaire Limburg etwas überdrüssig und gebe nur einen weblink zu FOCUS online mit einigen aktuellen Details http://www.focus.de/politik/deutschland/skandalbischof-von-limburg-in-der-defensive-es-wird-einsam-um-tebartz-van-elst-papstaudienz-am-montag_aid_1134328.html 

Vielleicht ein DETAIL: Auf der Baustelle soll eine Art “Wachmann” mit Hund und Schusswaffe” herumgelaufen sein, der ANGEBLICH “Ordnung und Verkehrsregelung” auf der Baustelle hätte garantieren sollen, freilich ohne zu verhindern, daß Zufahrtsstraßen und Nachbarhäuser offenbar ERHEBLICH durch LKW-Verkehr zur und von der Baustelle BESCHÄDIGT wurden. Diese Rechnungsposition “spezielle Baustellensicherung” soll ANGEBLICH 100.000 Euro gekostet haben … Aber ich vermute, man hätte bei den “Limburger Gegebenheiten” wahrscheinlich auch eine VOGELSCHEUCHE aufstellen können …

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Follow up 21. Oktober 2013 Dienstag

Es wird berichtet,

– daß der Papst dem Bischof von Limburg eine Audienz gewährt habe von 20-30 Miniten Dauer,

– daß ANGEBLICH die GESAMTE DEZERNENTEN-GRUPPE der Diözesanverwaltung Limburg den Bischof van Elst in einem Brief zum Rücktritt aufgefordert haben soll.

In eine sehr ähnliche Richtung gehen die KOMMENTARE der Fernsehanstalten aus ROM, obwohl die Kommentatoren natürlich AUSSCHLIESSLICH SPEKULATIONEN ANBIETEN.

Ein deutsches Prinzmedium ERFRECHT sich sogar,  zu fragen, ob der Bischof AUTISTISCH sei. Sehr ähnlich hat man gefragt, ob Luther eine “bipolare Störung” hatte, ob  er also manisch-depressiv gewesen sei. Und wenn schon auf dieser Ebene und diesem NIVEAU gefragt wird, könnte man natürlich fragen, ob die Journalisten SCHIZOIDE STÖRUNGEN aufweisen, denn dies wird von manchen für die gravierendste Störung der GESAMTEN WESTLICHEN FORTSCHRITTSGEWELLSCHAFTEN gehalten.

Und ich meine denn doch: Das sieht schon in bischen nach einer KAMPAGNE aus – die auch ein bischen UNWÜRDIG ist …

Ich sehe auch nicht, welcher ÜBERTRIEBENE “MORALISCHE SCHADEN” der Kirche entstanden sein soll, denn die Kirche “an und für sich”, hat schon Skandale weggesteckt, gegen die HEUTIGE “Szenarios” geradezu blass, tugendhaft und auch ein bischen pubertär  wirken!

Follow up, Mittwoch 23. Oktober 2013

Die Berichterstattung sagt:

a) Der Bischof nimmt eine Auszeit.

b) “Ihm wurde jemand zur Seite gestellt mit weitreichenden Vollmachten.” Gleich danach wir der  Name eines Neuen GENERALVIKARS genannt.

Kommentar: Hier wird ein EINDRUCK erweckt, ALS OB eine Art “verschwärfte Gangart” gegen den Bischof eingeschlagen wurde, zum Beispiel besonders in Richtung auf die kirchenrechtliche Bestallung eines KOADJUTORS. Der Eindruck ist aber möglicherweise FALSCH, denn ich erinnere, daß der neue GENERALVIKAR schon vor 1-2 Wochen eingesetzt worden ist, und zwar von Bischof Tebartz van Elst SELBST, unter anderem wegen des HOHEN ALTERS des bisherigen Generalvikars, der noch unter dem alten Bischof gedient hatte. Es scheint so zu sein, daß der AMTSANTRITT des neuen Generalvikars VORVERLEGT wurde, und zwar bloß um ca. 3 Monate.

Follow up, Donnerstag 24. Oktober 2013

Die WELT online bringt einen für journalistische Schreibweise ungewöhnlich KLUGEN Kommentar zur päpstlichen Entscheidung, den ich dem Publikum nicht vorenthalten möchte http://www.welt.de/politik/deutschland/article121164081/Schoenheitsfehler-bei-Tebartz-van-Elst-Suspendierung.html

Es wird hingewiesen auf:

a) Wenn PFARRER eine “Auszeit nehmen”, dann kehren sie anschließend öfter NICHT MEHR an ihren Platz zurück und erhalten einen NEUEN WIRKUNGSKREIS.

b) Die WELT weist darauf hin, daß folgende Formulierung aus dem päpstlichen Bulletin eine ÄHNLICHE WORTWAHL benutzt wie der EINSCHLÄGIGE PARAGRAPH des Kirchengesetzbuches CIC, der die “Amtsenthebung” eines Bischofs behandelt. Ich zitiere das päpstliche Bulletin nach der Übersetzung der WELT online : “In der Diözese ist es zu einer Situation gekommen, in welcher der Bischof, S. E. Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, seinen bischöflichen Dienst zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausüben kann.”

c) Die WELT online bringt NICHT den ORIGINALTON einiger Wortmeldungen von GEISTLICHEN des Bistums Limburg in anderen News-Quellen, die sich eines Stils befleißigen, ALS OB DER BISCHOF van Elst “schon weg” wäre, schon “abgeschossen” wäre.

d) Ich komme zu folgendem Ergebnis:

Wenn du ein katholischer Kirchenmann bist und wenn es dich gelüstet nach Karriere in Form eines Bischofsamtes, dann mache einen GROSSEN BOGEN um das Bistum Limburg, denn dort wirst du deines Lebens nicht mehr froh, wenn es die ÖRTLICHE HOFKAMMERILLA NICHT WILL!

e) Ich habe eine FRAGE:

GEHEN DER KATHOLISCHEN KIRCHE DIE CHARAKTERKÖPFE aus, so daß wir uns  auch in diesem Bereich  gewöhnen werden müssen an diese FARBLOSEN und BLASSEN Gesichter mit dem Ausdruck von BABYFACE, wie man ihn derzeit ÜBERALL als sogenannten FÜHRUNGSNACHWUCHS vor die Nase gesetzt bekommt: BLASSE GESICHTER, AALGLATTES BABYFACE, kurzum KANTENLOSE “PRODUKTE” VON BÜROKRATIEN und deren APPARATSCHIKS???!!! Auf dem Theater würde man sagen: Mittelmässiges Drehbuch,  schwache Story, farblose Charaktere und NIVEAU VON SEIFENOPER!

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Follow up Sonntag, 03. November 2013

Es sind einige Artikel aus dem Internet zu ergänzen:

a) THEMA: Aufenthaltsort  von Bischof Tebartz van Elst

a.1  Source: Die ZEIT online – http://www.zeit.de/gesellschaft/2013-10/tebartz-kloster-metten-limburg

Bischof Tebartz van Elst hat zeitweisen Aufenthalt genommen in der Benediktinerabtei St. Michael, gegründet von dem Bayern-Herzog Tassilo 766 n. Chr., zu  Metten an der Donau, Landkreis Deggendorf im  Bayerischen Wald, etwas nördlich von Passau, nicht weit von Pilsen/Tschechien.

a.2  Source: Der SPIEGEL online http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/tebartz-van-elst-offenbar-im-kloster-metten-in-niederbayern-a-931060.html

Der Aufenthaltsort Metten wird bestätigt.

a.3 Source: DOMRADIO – http://www.domradio.de/nachrichten/2013-10-31/bischof-tebartz-van-elst-ist-abtei-metten

Der Aufenthaltsort Metten wird bestätigt. Ausserem wird ein Statement des Kurienkardinals Paul Josef Cordes gebracht, das die finanziellen Implikationen der Affaire “Bebauung Limburger Domberg” für ziemlich übertrieben hält. Der Kurienkardinal soll sich dazu geäußert haben im Deutschlandfunk und als seine Deutung hinzugefügt haben, daß es sich um einen von “HASS” gespeiste “KAMPAGNE” handeln könnte.

a.4 Source homepage der Abtei Metten – http://www.kloster-metten.de/?page_id=6

Die Abtei bestätigt im NEWS-Überblick den temporären Aufenthalt des Bischofs von Limburg, (der die Abtei von früheren Aufenthalten her gut kennt.). Die Abtei bringt unter  http://www.kloster-metten.de/?page_id=5103  den Wortlaut einer äusserst kurzen diesbezüglichen Pressemitteilung und bittet, die Zurückgezogenheit des Klosters zu repsektieren.

b) THEMA: Unterstützung fü den Bischof von Limburg

source: Die ZEIT online, 02. November 2013 http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/unterstuetzung-fuer-tebartz-van-elst

Franz Xaver Brandmayr, der Rektor des päpstlichen Priesterkollegs Anima in Rom, hat sich öffentlich an die Seite des “verunglimpften” Bischofs von Limburg gestellt.

c) THEMA: MÖGLICHE ZIELRICHTUNGEN der Affaire Limburger Domberg

source: Die ZEIT online – http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-10/tebartz-van-elst-bischof-limburg-papst-benedikt

Die ZEIT, bestimmt nicht dem Osservatore Romano nahestehend,  meint zu wissen: Die Affaire Limburger Domberg ist angeblich  GEGEN DEN angeblichen KOnSERVATIVISMUS des deutschen Papstes Benedikt XVI gerichtet. Sie ist angeblich ZWEITENS gerichtet  gegen die “modernistischen Zustände” im Bistum Lumburg, wo angeblich unter dem in Deutschland “fortschrittlichsten” VORGÄNGER, Bischof Franz Kamphausen, eine ANGEBLICH STARK NIEVELLIERENDE ANGLEICHUNG ZWISCHEN KATHOLISCHEN UND EVANGELISCHEN POSITIONEN STATTGEFUNDEN HABEN SOLL.

d) THEMA: Zusammensetzung der Prüngskommission der Deutschen Bischofkonferenz zwecks Affaire Limburger Domberg-Baustelle

source: DIE WELT online – http://www.welt.de/politik/deutschland/article121218746/Tebartz-van-Elst-entschuldigt-sich-beim-Papst.html

Zitatanfang: ” Die Bischofskonferenz hat mittlerweile auch die fünf Mitglieder der Kommission bekannt gegeben. Leiter ist der Paderborner Weihbischof Manfred Grothe. Ihm zur Seite stehen Michael Duus vom Ingenieurbüros WSP in Düsseldorf, der Kölner Wirtschaftsprüfer Josef Gronemann, der Leiter der Abteilung Finanzen im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg, Michael Himmelsbach, und der Offizial des Erzbistums München und Freising, Lorenz Wolf. ” – Zitatende

In demselben Artikel von WELT online wird auch noch breit getreten, daß ANGEBLICH INFORMATIONEN aus dem GESPRÄCH DES PAPSTES mit dem Limburger Bischof bekannt geworden seinen. Wenn ich das richtig bewerte, sollte es sich bei dieser angeblichen Information eher um eine GEZIELTE INDISKRETION mit irgendeiner UNLAUTEREN TENDENZIELLEN MANIPULATIONSABSICHT handeln …

e) THEMA: UNZUVERLÄSSIGKEIT der Berichterstattung und FALSCHE ZAHLEN

Ich habe dieser Tage irgendwo im Fernsehen aufgeschnappt, daß die STADTVERWALTUNG LIMBURG, die “seltsamen” SCHÄDEN an öffentlichen Straßen inzwischen auf ca. 30,000 Euro beziffert hat, was eine VIEL NIEDRIGERE GRÖSSENORDNUNG wäre als die ANGEBLICHEN MILLIONEN VON DURCH DAS BAUMANAGEMENT ZUGELASSENEN BESCHÄDIGUNGEN im UMFELD der Domberg-Baustelle.

Ich habe weiter oben bereits notiert, daß einige Quellen vertreten, daß die Story von der “freistehenden Badewanne” für 15.000,00 Euro ein FAKE sein KÖNNTE.

Und schließlich: WER HAT EIGENTLICH DIESE GANZEN VIELEN DETAILPHOTOS von der BAUSTELLE LIMBURGER DOMBERG BESCHAFFT UND IN UMLAUF GEBRACHT? Hier entsteht ein UNMITTELBARER VERDACHT, daß es sich um GEZIELTE INDISKRETIONEN aus dem MANAGEMENT-UMFELD DES BISCHOFS handeln könnte.

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Schluß:

Ich habe am Anfang gefragt:

WAS WIRD EIGENTLICH DERZEIT IN LIMBURG unter dem Wörtchen “katholisch” verstanden?

Und ich schließe mit dieser Frage … denn wenn wir hier ein Fallbeispiel hätten, daß eine “schleichende Protestantisierung eines Bistums mit “MINDERHEITSKATHOLIKEN” versucht worden sein könnte, dann kommen wir wieder in die Nähe von SEIFENOPER, wo es keine HARTEN KONTUREN mehr gib, wo eben  alles SEIFIG  ist, glitschig, schwer zu packen und konturenlos weich  – und wo die STARKEN CHARAKTERE und das SALZ IN DER SUPPE DER STORY eben FEHLEN – auf daß der gegenwärtige deutsche MASSENKONSUMENT nicht geistig überfordert werde.

Ein letzter Punkt: Wie ist es eigentlich um den sogenannten “Qualitätsjournalismus” bestellt, wenn ALLE sogenannten “Qualitätsmedien” UNISONO eine KAMPAGNE und HETZJAGD starten, die sich bei genauerm Hinsehen als DORFPOSSE entpuppt – und zwar ganz besonders auch im Hinblick auf die FINANZIELLEN IMPLIKATIONEN und LÄCHERLICHEN GELDBETRÄGE.

Oder anders gesagt: Wenn die deutschen Qualitätsmedien jetzt dazu übergehen wollen und JEDESMALS schon bei 30-40 MILLIÖNCHEN mit GESCHREI und GEZETER anfangen wollen wie RASENDE TRAUERWEIBER auf den Bühnen der griechischen Antike – DANN HÄTTE ICH REIN PERSÖNLICH DURCHAUS NOCH WAS BESSERES ZU TUN, als solchen DORFMIST zu lesen und zu ÜBERPRÜFEN!

Aber so ist das eben mit der GESTEUERTEN JOURNALISTISCHEN AUFMERKSAMKEIT, die schon an BEWUSSTE MANIPULATION grenzt: Da gibt es eine wie auch immer REICHLICH BELANGLOSE “Dombaustelle”, wo es zugeht wie auf VIELEN ANDEREN BAUSTELLEN AUCH – und es gibt aktuell zum Beispiel die HUMANITÄRE KATASTROPHE DER CHRISTEN IM GESAMTEN VORDEREN ORIENT von der Türkei, über Irak, Syrien bis nach Ägapten (und von da weiter nach dem westlichen Nordafrika in Niger, Mali etc.). Es waren NICHT die besonders WACHEN deutschen Zeitungen einer FREIEN Presse, die hier ALARM geschlagen haben, sondern der VATIKAN und die MISSIO-Zentrale in AACHEN, die sogar etwas TUT und PRAKTISCHE Hilfe leistet, aktuell zum Beispiel für die Christen in Ägypten, die ja bekanntlich in der Mehrheit gar nicht katholisch oder evangelisch sind.

Wo also bleibt die UNPARTEIISCHE WACHHEIT DER DEMOKRATISCH-Freien PRESSE IM WOHLSTANDSVERFETTETEN DEUTSCHLAND????

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Follow up 19. Nov. 2013

Die Hamburger Staatsanwalt hat dem Vorschlag des Gerichts zugestimmt und das Verfahren wegen uneidlicher Falschaussage in einer eidestattlichen Erklärung – wegen einer Flugreise des Limburger Bischofs nach Indien in der 1.Klasse und nicht auf dem Not-Sitz –  gegen einen Geldstrafbefehl von 20.000,00 Euro eingestellt. Ob und welche Rechtsmittel eingelegt wurden, wurde nicht mitgeteilt.

directlink to source http://web.de/magazine/nachrichten/panorama/tebartz-van-elst/18330818-franz-peter-tebartz-van-elst-verfahren-eingestellt.html

Wir lernen: Der – tendenziell atheistisch-indifferente –  STAAT ist GANZ SICHER ein FREUND der KIRCHE! Im Zuge dieser FREUNDSCHAFT könnte man überlegen, ob sich das Bistum Limburg bzw. die katholische Kirche Deutschlands nicht aus bestimmten Bereichen der ÜBERWIEGEND STAATLICH finanzierten Sozialarbeit ZURÜCKZIEHT und überall die KIRCHLICHEN TÜRSCHILDER ABSCHRAUBT, wo DER STAAT SICH HINTER FALSCHEN ETIKETTEN VOR SEINER VERANTWORTUNG VERSTECKTund in Wirklichkeit eine KNOCHENHARTE ANTI-CHRISTLICHE POLITIK betreibt, wie zum Beispiel im gesamten Bereich der MEDIZINISCHEN KONSEQUENZEN der staatlichen Drogenpolitik, die man auch als INDIREKTE KÖRPERVERLETZUNG rein juristisch unter STRAFVERFOLGUNG stellen könnte – wenn man überhaupt noch einen ordnungspolitischen GESTALTUNGSWILLEN hätte … und nicht das Rückgrat TOTAL gegen WEICHGUMMI ausgetauscht hat!

Follow up 18- Dez. 2013

Der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Gänswein, hat sich zu Wort gemeldet in der FAZ-online vom 18. Dez. 2013.

Hier zum Originalbeitrag in der FAZ – http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/streit-um-tebartz-van-elst-praefekt-in-limburg-geht-es-nicht-um-baukosten-12716966.html

Der Präfekt des Päpstlichen Hauses soll  gesagt haben:

” IN LIMBURG GEHT ES NICHT UM BAUKOSTEN” – wie bereits weiter oben vermutet.

“In Wahrheit stehe ein Richtungsstreit dahinter, meinte der Erzbischof.” – wie auch unsere bisherigen Überlegungen durchaus nahelegen.

Welche Richtungen sich streiten, darf der Leser selbstständig aus leichtflockig eingestreuten Bemerkungen erraten: Da ist einmal von “Basiskatholiken” die Rede, die gewöhnliche Zeitungsleser wahrscheinlich gar nicht ohne zusätzliche Recherche “einordnen” werden können, da ist von Leuten die Rede, die ein “Diakonat der Frau” weniger einführen wollen, als vom Papst zu VERLANGEN scheinen.

Und es ist auch eine Art INDIREKTE KONKLUSION expressis verbis “eingeflochten”, die ich als Wortzitat bringe.

Zitatanfang: ” Gänswein warnte zudem vor zu großen Reform-Erwartungen an Papst Franziskus. „Manche Kräfte, auch und gerade in Deutschland, möchten Franziskus gerne vor ihren eigenen Karren spannen. Ich glaube aber kaum, dass der Papst sich in seinem Pontifikat von gewissen deutschen Initiativen drängen lässt“, sagte Gänswein. „Er hat eine andere Agenda.“ ” Zitatende

Hier wird auf  eine sehr bekannte machtpolitische Methode hingewiesen: Man verdrischt den Esel, meint aber den Reiter. Auf Hochdeutsch frei übersetzt: Man prügelt den Bischof, meint aber den Papst.

Ich aber sage nur: Eine saubere Bande  da in Limburg …

Follow up 03.Januar 2014

Das Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen den Bischof von Limburg wegen uneidlicher Falschaussage in zwei Zivilverfahren offenbar angestrengt vom in Hamburg ansässigen SPIEGEL-Magazin, in denen es um eine Erste-Klasse-Flugreise des Bischofs nach Indien ging, ist offenbar gegen eine “Auflage/Zahlung von 20.000,00 Euro” eingestellt worden.

Quelle “Südwest-Presse”, (Ulm?): http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Strafverfahren-eingestellt;art4306,2381288

Follow up 07.März 2014

Inzwischen kann man im Internet irgendwo lesen, daß angeblich dem Bischof Teabartz van Elst im Zusammenhang mit den Bauprojekten auf dem Domberg von Limburg KEINERLEI STRAFRECHTLICHEN VERSTÖSSE NACHGEWIESEN WERDEN KONNTEN.

Die Frage lautet jetzt: Ist es erlaubt, jemanden, der nichts Böses getan hat, aus dem Amt zu entfernen? Ist es ferner erlaubt, jemanden derartig  ÖFFENTLICH ZU ERNIEDRIGEN, wie man das mit dem Bischof Tebartz von Elst von Limburg getan hat, ohne das AUSREICHENDE GRÜNDE vorliegen?

Und vor allem: WER WIRD DIE EXORBITANTEN SCHADENSERSATZFORDERUNGEN  für erlittene Unbill bezahlen können?

Follow up 26.März 2014

Der Prüfungsbericht der Deutschen Bischofskonferenz ist im Vatikan abschliessend bewertet worden und Papst Franziskus hat ein angeblich schon im Oktober 2013 gestelltes Rückstrittsgesuch des Bischofs Tebartz van Elst jetzt angenommen. Das Bistum Limburg steht ab sofort unter der Interimsführung eines vom Papst eingesetzten Diözesan-Administrators, der die Leitung behält, bis eine neuer Bischof kanonisch feststeht. Die laufenden Geschäfte führt weiter der bisherige Generalvikar.  Weil es nun einmal so ist, daß eine Bischofsweihe der Seele ein unveränderliches Merkmal sozusagen “aufdrückt”, bleibt der bisherige Bischof ein Bischof KRAFT WEIHE, aber man wird wohl ein neues Wirkungsfeld für ihn suchen.

Spiegel online mit genüsslich zelebrierten Anmerkungen  unter anderem zu Feudalismus eines “wohlmeinenden , aber bestimmt nicht katholischen” Beobachters   – http://www.spiegel.de/panorama/ruecktritt-von-tebartz-van-elst-erleichterung-im-bistum-limburg-a-960961.html

Erstmeldung diesmal von Microsoft – http://news.de.msn.com/politik/neuanfang-für-bistum-limburg-bischof-tebartz-van-elst-geht

Geradezu UNGLAUBLICH aber ist: Der STEIN DES ANSTOSSES, die neue “Bischofsresidenz”, die nach dem Prüfbericht IM RAHMEN DER GELTENDEN GESETZE gebaut wurde, also insbesondere KEINE STRAFTATEN einschloß, die wird einemal als ein “ansehnliches” Gebäude bezeichnet, daß man eventuell als “Diözesanzentrum” nutzen wird, also GENAU WIE unter Bischof Tebartz van Elst GEPLANT.

Damit reduziert sich die Limburger Affaire aus meiner Sicht auf:

– feudalistischen Führungstil, der allerdings in einer ohnehin vom Prinzip her NICHT  demokratisch “organisierbaren” Organisation IMMER LATENT bleibt,

– und ein bestimmtes regionales KONFESSIONSKLIMA, in das die MÜNSTERLÄNDISCHE “Katholizät” des Bischofs van Elst eben nicht hineinpaßte,

– eine regionale Abneigung gegen OPULENTE KLASSISCHE GOTTE$SDIENSTE verursacht durch MARGINALISIERUNG in einem mehrheitlich protestantischen Umfeld.

Was allerdings aus meiner Sicht ungeklärt geblieben ist, dürfte sein, was ein Neusser Pfarrers-Pensionär kürzlich fragte, ob nämlich Deutschland demnächst ein MISSIONSLAND wird, denn in Limburg sind die Katholiken seit jeher eine MINDERHEIT und ob die nicht inzwischen “halb-protestantisch” infiziert ist, muss offen bleiben!

Damit ist dieser Thread geschlossen!

-xxx-

Follow up 07. April 2014

Wenn der Mensch  denkt, daß etwas  erledigt ist, dann funkt Gott einfach dazwischen …

Gerade eben erfahre ich, daß die Tebartz-van-Elst-Affaire vielleicht auch etwas Gutes hatte, weil nämlich im Zuge dieser Affaire auch der bisherige Generalvikar des Bistum ausgewechselt wurde, über den das katholische “domradio” ganz und gar erstaunliche Sachen zu berichten weiß unter http://www.domradio.de/themen/bistuemer/2014-04-04/missbrauchsstudie-belastet-limburger-ex-generalvikar

Da liest man sehr erschrocken:

– Generalvikar Franz Kaspar sei von 1970 – 2006 Leiter zweier Sozialeinrichtungen gewesen, in denes es zu “gewaltorientierten” und “sexuellen” Übergriffen insbesondere im Bereich der Behindertenfürsorge gekommen sei, und zwar  im Sankt Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen und in der benachbarten katholischen Jugendhilfe Marienhausen. (In den genannten Häusern seien ähnliche Vorfälle  von 1945 – 1970 belegt, darunter besonders in der Zeit 1958-1970 unter einem geistlichen Direktor  gewisser Rudolf Müller, der offenbar Selbstmord begangen habe.)

– Generalvikar Franz Kaspar sei wegen Vorfällen in seiner Rüdesheimer Zeit durch 4 ehemalige Bewohner und 1 ehemalige Mitarbeiterin belastet worden.

– Generalvikar Franz Kaspar sei auch als Kunstankäufer in Erscheinung getreten, wobei er geschickt die Möglichkeiten nutzte, die er als Leiter eines Verbindungsbüros der katholischen Kirche zur Landesregierung in Wiesbaden und als Leiter einer Kölner “Josef-Gesellschaft”, einer   Trägerorganisation für verschiedene Einrichtungen der Behindertenarbeit, hatte. Ich zitiere aus obigem weblink des “domradio”: “Wie die Wochenzeitung “Die Zeit” (Donnerstag) jetzt berichtet, nutzte Kaspar Gelder aus einem Fonds für das Vincenzstift, um Kunstkäufe zu tätigen. Einige der angekauften Objekte habe er in seiner Privatwohnung aufgestellt. Dass dies zutrifft, hatte Vincenzstift-Chef Sölling bereits vor längerem dem “Wiesbadener Kurier” bestätigt. Seit 2010 gehört das Vincenzstift, das seit 1991 auch das Jugendheim Marienhausen betreibt, zu der in Köln ansässigen Josefs-Gesellschaft. Aufsichtsratsvorsitzender dieses Trägers von bundesweit mehreren Einrichtungen für behinderte Menschen war 28 Jahre lang ebenfalls Franz Kaspar.” Zitatende

Schluß dieses Eintrags:

Mit Generalvikar Fran Kaspar hat  die katholische Kirche einen hochdekorierten Mann wahrscheinlich hochverdient in die Wüste geschickt:

– mit Bundesverdientskreuz

– mit Hessischem Verdienstorden

– mit Honorarprofessur der Uni Frankfurt

– mit Erwähnung in der deutschen Literatur in einem Roman von Martin Walser.

Wer die Romanerwähnung nicht glaubt, für den bringe ich hier ein Zitat aus obigem weblink von “domradio”: “Mit Namen Benedikt Degen schließlich fand er Eingang in die neuere deutsche Literatur. So heißt in Martin Walsers 1996 erschienenem Roman “Finks Krieg” um eine politische Intrige mit kirchlichem Hintergrund der Leiter des Wiesbadener Katholischen Büros.” Zitatende

Insoweit die Presse Bischof Tebartz van Elst manchmal ein bischen gezeichnet hat wie einen “weltunerfahrenen thumben Thor”, würden wir hier vielleicht sagen können, daß die “unbedarfte Herzensreinheit” des Bischofs einen ganz knochenharten Karreristen zu Fall gebracht hätte, was vielleicht nichts besonders “Nettes” ist, aber vielleicht eine UMSO NOTWENDIGERE Sache!

Limburg-kreuzreliquien-andereandere Kreuz-Reliquiare des Bistums Limburg

PS: Hiermit wird dem hochverehrten Publikum Kund und zu Wissen getan, daß der Schreiber dieser Zeilen, nach fast 15 Jahren Engagement in russisch-orthodoxen “Zusammenhängen” in die römisch-katholische Kirche zurückgekehrt ist, also in jene Kirche, OHNE DEREN SEHR TATKRÄFTIGE HILFE FÜR DIE VIELEN FLÜCHTLINGE und Migranten AUS ORTHODOXEN NATIONEN es überhaupt keine nennenswerte “Orthodoxie” in Deutschland gäbe, wobei aber die evangelische Kirche ebenfalls kräftig mithilft und auch ein gewisses “Einverständnis der Statsverwaltungen” zu spüren ist.

Buike Science And Music

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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