News on the violin – Neues von der Geige

GERMAN

Heutzutage sind technische Verbesserungen im Instrumentenbau sehr, sehr selten – und man könnte fast den Eindruck bekommen, daß schon alles fertig ist und nichts Neues mehr möglich. DIESER EINDRUCK IST JEDOCH IN MEHRFACHER HINSICHT FALSCH und ich fasse hier einige SEHR interessante NEURUNGEN die Geige und die Familie der Geigeninstrumente  betreffend KURZ zusammen.

1. Neuer GEIGENSTEG

Sollte man gar nicht meinen, was an einem so kleinen Bauteil wie an dem Steg a) WICHTIG und b) VERBESSERUNGSFÄHIG sein könnte. Der Steg ist aber nicht nur vebesserungsfähig, sondern in jüngster Vergangenheit gleich von ZWEI “Konstrukteuren” vebessert worden. Natürlich wird man PROFESSIONELL BEIDE NEUEN Geigenstegs ausprobieren müssen, aber mein GEFÜHL sagt mir, daß man eventuell mit dem Steg der Geigenbauer GOLDFUSS aus Regensburg BEGINNEN sollte, weil Goldfuß nämlich PHYSIKALISCHE BEGLEITUNG gesucht und erhalten hat. Ich hatte allerdings bislang Schwierigkeiten einen Goldfuss-Geigensteg zu bestellen – und ich vermute, daß dies eventuell mit patentrechtlichen Überlegungen zusammenhängen könnte, denn die internationale Konkurrenz ist BRUTAL und UNSITTLICH.

1.1 Herve R. Chouard (English, German), München-Freising

http://www.geigen-und-gitarren-chouard-freising.de/en/innovativer-geigensteg-d.a.c-bridge.html

1.2 Goldfuss Geigenbau , Regensburg

http://www.goldfuss-geigenbau.de/e/index.html

DIES BETRIFFT DEN PREMIO-GOLDFUSS-STEG FUER CELLO,wie Goldfuss-Geigenbau in einer email mitteilte!


2. Viola PROFONDA

Die Viola Profonda wurde entwickelt von dem BOLIVIANISCHEN musikalischen Rundum-Talent Gerardo Yañez und von diesem 2007 PATENTIERT. Danach wurde sie vorgestellt in LEIPZIG und bei den Berliner Philharmonikern – was schon einiges besagen will.

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Weltpremiere am Grabe Johann Sebastian Bachs in Leipzig, Thomaskirche – Viola Profonda – Premier mundial (Leipzig 2008) – Vortrag des Erfinders Gerardo Yanez  http://www.youtube.com/watch?v=4HXuYYVGsc0  –  musikalischer Teil der Weltpremiere “Der Titan”, Prelude for Viola Profonda – http://www.youtube.com/watch?v=zsH-TRYAnps —  Ofrenda ( Viola Profonda ) – Gerardo Yañez – http://www.youtube.com/watch?v=VNDpmB_954s
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Wozu braucht man die Viola Profunda überhaupt? Well, es gibt beim Komponieren ein Problem, daß manche Instrumentenfamilien KEINE gute oder praktische Unterteilung in Sopran-, Alt-, Tenor- und Bass-Instrumente besitzen. Anders gesagt: Solche TONBEREICHS-UnTERTEILUNGEN sind historisch öfter ZUFÄLLIG und dann auch PHYSIKALISCH NICHT IDEAL und manchmal auch wenig überzeugend.

Ein Beispiel für diese Problemlage ist die Geigenfamilie, denn hier fehlt ein eigentliches TENOR-INSTRUMENT – wozu es FRÜHER einmal einen ANSATZ in der GAMBEN-Familie gegeben hat, der sich jedoch nicht durchgesetzt hat.

Ja, und jetzt kommt eine Story, wie sie nur im Internet passieren kann. Ich erhielt nämlich vor einiger Zeit von einem kalifornischen Komponisten einfach eine Benachrichtigung über die

English: Comparison of Viola Profonda, Viola a...

English: Comparison of Viola Profonda, Viola and Violin (Photo credit: Wikipedia)

NEUKONSTRUKTION der Viola profonda  als eines “full-scale TENOR-Instruments” der Geigenfamilie – und als Zugabe gleich auch noch eine KOMPOSITION – http://youtu.be/qQLah2EOvI0 –  für dieses neue Instrument von DANIEL LEO SIMPSON – youtube channelhttp://www.youtube.com/user/danielleosimpson.

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3. Geigenbau jenseits von Stradivari: Martin Schleske

homepage Martin Schleske –  http://www.schleske.de/

Schleske-Geigen Klangbeispiele von der homepage  – http://www.schleske.de/geigenbau/klangraum.html

German Wikipedia “Martin Schleske” – http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schleske

Martin Schleske höchstselbst in youtube: http://www.youtube.com/watch?v=yczApHajldE — http://www.youtube.com/watch?v=HyQb-tgig1w&feature=relmfu —http://www.youtube.com/watch?v=BqZT276wc54

Ingolf Tuban spielt Mendelssohns Violinkonzert auf einer Martin-Schleske-Geige – Martin-Schleske-homepage-klangraum http://www.schleske.de/de/geigenbau/klangraum/schleske-violine-op-108.html  – Wie ich DIESE E-SAITE das erste mal gehört habe, hatte ich die Assoziation von “vollreifen schwarzen Süsskirschen” … Aber auch die G-Saite ist total unglaublich!

Almut Siegel spielt Ysaye Sonate Nr.4 auf Martin-Schleske-Geige, Modell Guaneri del Gesu – http://www.schleske.de/de/geigenbau/klangraum/schleske-violine-op-71.html –  SOLCHE TÖNE HAT MAN NOCH NICHT AUF DIESEM PLANETEN GEHÖRT VON EINER GEIGE!!!!

Jehi Bahk, Seol, spielt auf Martin-Schleske-Geige, Modell Stradivari 1715, von Tshaikowski Waltz-Scherzo, op. 34 – http://www.schleske.de/de/geigenbau/klangraum/schleske-violine-op-70.html – Das ist eine Stradivari, die nicht von Stradivari ist und vielleicht sogar noch ein bischen mehr!!!

Martin Schleske FORSCHT auch – und zwar wie ein Physiker und nicht wie ein Akchemist – und er gebraucht sogar Worte wie “Fourieranalyse”, was VIELE Musiker bestimmt noch nie gehört haben: Keine Angst, das ist nichts Unanständiges, sondern höhere Mathematik für Approximationsprobleme komplexer Multivariabilitäten  – http://www.schleske.de/de/forschung.html

Jetzt – November 2012 – erfahre ich an einem ganz unglaublichen Ort, wo man es nicht erwartet, nämlich in Bibel-tv, von einem deutschen Geigenbauer, der GLEICHZEITIG voll ausgebildeter PHYSIKER ist und TATSÄCHLICH den GEIGENKLANG REVOLUTIONIERT HAT. Dieser Held an der VORDERSTEN FRONT DES FORTSCHRITTS heißt Martin Schleske – und er glaubt auch noch an Gott, den er mit seinen FAST UNGLAUBLICHEN EXPERIMENTAL-ERGEBNISSEN in einen direkten ursächlichen Zusammenhang bringt.

Es schickt sich nicht, in Deutschland aus dem Häuschen zu geraten oder allzuviele Hinweise auf ein angeborenen italienisches Temperament öffentlich zu präsentieren, aber in diesem Fall ist BEGEISTERUNG und STAUNEN mit grossen Kinder-Kulleraugen angesagt:

SOLCHE GEIGENTÖNE WIE DIE VON MARTIN-SCHLESKE-GEIGEN habe ich erstens NOCH NIE gehört und zweitens sogar für UNMÖGLICH  gehalten.

4. Probieren Sie a = 432 hz, besonders auf der Geige

Ich weiß nicht mehr, wo genau ich es aufgeschnappt habe. Aber es ist eine an sich gut bekannte Tatsache, daß nicht nur etwa in der Mitte des 20. Jahrhunderts der Kammerton  a0 440 hz festgelegt wurde, sondern daß in der Orchesterpraxis die Bläser sehr oft das “a” noch höher “ziehen”, obwohl ich noch nie jemanden getroffen habe, der dafür eine vernünftige Erklärung abgeben konnte. Aber wer sich etwas mit historischer Musikpraxis beschäftigt hat, der weiß, daß im 19. Jahrhundert der Kammerton a NIEDRIGER lag als heute und daß Musik auch langsamer als heute gespielt wurde.

Dann also las ich irgendwo, daß man Kammerton a=432 hz versuchen sollte, und zwar mit einer etwas seltsamen Begründung, daß nämlich die MASSE der alten Baumodelle, also z.B. Stradivari-Kopien, gewisse HARMONISCHE ZAHLENSETS (oder SERIEN)  erzeugen, in die 432 eingefügt werden kann, jedoch  nicht 440.

Ich bin kein Mathematiker und kann nicht eine hieb- und stichfeste Analyse von HARMONISCHEN ZAHLENVERHÄLTNISSEN in  ALTEN Geigenmassen und auf 432 hz basierenden TonMASSEN (Relationen) durchführen, zumal ich nicht weiß, welche Methoden angewendet werden sollen (z.B. Fibonacci-Reihen oder Phi oder Harmonische Teilung oder Goldener Schnitt etc. pp.)

ABER ICH HABE ES AUSPROBIERT an meiner BILLIGEN Stadivari-Baumuster-Kopie aus Rumänien – UND REIN SUBJEKTIV WÜRDE ICH SAGEN. daß es TATSÄCHLICH etwas BRINGT, a) bei RESONANZ von Doppelgriffen und b) auch ein echter LANGER NACHHALL z.B. bei der G-Saite, dann c) auch eine Reduzierung von “Schrillheit” bzw. “Schärfe im Ton”.

Ich meine wirklich: AUSPROBIEREN! Eine brauchbare Stimmgabel mit a = 432 kostet irgendwas bei 11,00 – 30,00 Euro.

“432” ist übrigens seltsam bezüglich seiner angeblichen Befühigung für Einpassung in “harmonische Zahlenreihen”, obwohl es NICHT die kleinste pythagoreische Zahl ist, was 3,4,5 wäre als Seitenverhältnisse des kleinsten möglichen pythagoreishen (rechwinkligen) Dreiecks!

Nachtrag 04.April 2014:

432 gehört angeblich zu den  Vielfachen der SCHUMANN-FREQUENZ, also zu den FREQUENZESERIEN davon mit VIELFACHEN der BASISFREQUENZ, welche zu ELF (extreme low frequencies) gehört, mit welchen derzeit die Militärs überall herumexperimentieren. Man könnte sagen: Schumann-Frequenzserien umfassen die EIGENFREQUENZEN des PLANETEN ERDE – und sie schwanken jahrezeitlich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schumann-Resonanz

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ENGLSIH

Today technical improvements in instrument building are vera rare.

We may list the following from string family, which occurred recently:

1. new string bar / bridge

1.1 Herve R. Chouard (English, German)

http://www.geigen-und-gitarren-chouard-freising.de/en/innovativer-geigensteg-d.a.c-bridge.html

1.2 Goldfuss violin construction, Regensburg

http://www.goldfuss-geigenbau.de/e/index.html

THIS IS LINK TO GOLDFUSS-CELLO-BRIDGE – as I was informed in recent email, telling further on, that a SIMILAR bridge for violin for TECHNICAL/PHYSICAL reasons would be impossible respectively inappropriate …

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2.  Viola profonda – string instrument in full tenor-range

Quotation from above English Wikipedia:

”  The Viola Profonda was invented by the Bolivian composer, director and instrument-developer Gerardo Yañez; the unique specimen was patented in 2007. It has been presented officially the first time on November 2, 2008 at the St. Thomas Church, Leipzig-Germany and on January 14, 2010 at the Berliner Philharmonie. ”

Here we have only just arrived video from youtube – with a new composition for the new instrument:

http://youtu.be/qQLah2EOvI0

Youttube channel of composer Daniel Leo Simpson

http://www.youtube.com/user/danielleosimpson

3. IMPROVEMENTS IN PHYSICAL CONSTRUCTION for the VIOLIN by MARTIN SCHLESKE, Munich-Gauting

homepage Martin Schleske –  http://www.schleske.de/

Schleske-violins: sound samples from Schleske-homepage – http://www.schleske.de/geigenbau/klangraum.html

German Wikipedia “Martin Schleske” – http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schleske

Martin Schleske in lecture and interview:

http://www.youtube.com/watch?v=yczApHajldE —

http://www.youtube.com/watch?v=HyQb-tgig1w&feature=relmfu

http://www.youtube.com/watch?v=BqZT276wc54

Ingolf Tuban playing  Mendelssohn`s violin concerto on Martin-Schleske-violin, own Schleske-design/modell – Martin-Schleske-homepage-klangraum http://www.schleske.de/de/geigenbau/klangraum/schleske-violine-op-108.html  – Please pay attention to E-string and to G-string.

Almut Siegel playing Eugene  Ysaye Sonate Nr.4 on  Martin-Schleske-Violin,  design/modell:  Guaneri del Gesu – http://www.schleske.de/de/geigenbau/klangraum/schleske-violine-op-71.html –  well, INCREDIBLE …

Jehi Bahk, Seoul/Korea, playing on  Martin-Schleske-violin, design/modell  Stradivari 1715, Tshaikowski Waltz-Scherzo, op. 34 – http://www.schleske.de/de/geigenbau/klangraum/schleske-violine-op-70.html – Stradivari would have liked it …

Martin Schleske did a lot of research as well, because his second profession is STUDIED PHYSICIST, which enables him to apply LOTS OF RATHER CONTEMPORARY NEW PHYSICAL ANALYTICAL METHODS with remarkable SUCCESS. Don`t expect a medieval alchemist or an enlightend violin sorcerer but expect a MODERN PHYSICIST AT WORK – and don`t be shocked if at some point FOURIRANALYSIS is demanded from the quarters of little bit advanced mathematics  – http://www.schleske.de/de/forschung.html

4. A last hint: try a = 432 hz, especially on violin

Well, I have forgotten, where I stumbled upon this hint. But it should be clear without question from any approach to historical paractise in music, that “a has been in 19th century DEEPER and music in general was played slowlier.

So I just bought a tuning fork with a = 432 hz, which will be 11,00-30,00 Euros or so – and was AMAZED by RESONANCE and REVERB-effects even on my rather cheap “Staridivary-copy” from Roumania.

The approach to physical explanation perhaps would be, to search for a CORRELATION in numbers between 432 and NUMBER-SETS and rows as especially in MEASURES of STRADIVARY-copies, say from golden section (phi) or Fibonacci-rows or something similar, which mathematicians would be able to elaborate.

to repeat it: I TRIED it – and simply was amazed by the effects in SOUND!

Follow up 04.April 2014

432 is said to fit into multiples of frequnecy-series derived from socalled Schimann-Resonance, which is the socalled “Eigen-frequency” of planet earth. http://en.wikipedia.org/wiki/Schumann_resonances

Buike Science And Music

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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