Diva Pravalaguna in TV “the fifth element”

1. Wenn man mich fragen würde, WIEVIELE und WELCHE BEMERKENSWERTEN STÜCKE NEUER MUSIK mir in den letzten 40 Jahren aufgefallen sind, dann müßte ich fast antworten: “KEINE!” Es waren bloß so ungefähr 3 Stücke, an die ich eine Art Erinnerung habe, von denen ich aber zwei aus der Erinnerung nicht mehr genauer bezeichnen könnte, daß man sie wiederfinden könnte.

—–
2. ICH KANN MICH NUR AN EIN EINZIGES STÜCK MODERNER MUSIK ERINNERN, DAS MEINEN OHREN BEMERKENSWERT VORKAM. Und es ist durchaus KEIN Zufall, daß dieses Stück aus der FILMMUSIK kommt, die ungefähr beginnend mit den sehr fachkundigen Initiativen der Geigerin Anne-Sophie Mutter jetzt  eine gewisse Breitenwirkung erzielt und zum Beispiel auch in der Tonhalle in Düsseldorf auf den Programmzetteln angekommen ist, darunter z.B. die Fanfare der Star-Wars-Filme. [Als Sozialhilfeempfänger gehe ich natürlich NICHT selber in die Tonhalle in Düsseldorf, weil ich das gar nicht bezahlen könnte, sondern lasse mir Berichte aus der Tonhalle von CENTER TV, dem Lokalsender, sehr kostengünstig frei Haus liefern …]

Filmmusik ist in weiterem Sinne THEATER- oder BÜHNENMUSIK und eben deshalb  – anders als die STAATLICH DURCHGEBOXTE sogenannte avantgardistische Musik, die ausser den vom Staat bezahlten Musikern fast gar kein freiwilliges Publikum anzieht – VON NATUR AUS DARAUF ANGEWIESEN, beim Publikum zu ZÜNDEN und ANZUKOMMEN – und zwar eben nicht als DEZIBELWERT jenseits der Schmerzgrenze, wo die Musikindustrie sich erlauben darf, REIHENWEISE JUNGE MENSCHEN IRREPARABEL TAUB ZU MACHEN, auch nicht als BEWUSST PROVOZIERENDE KLANGAUSWAHL aus dem weiten Bereich der heutigen modernen AESTHETIK DER HÄSSLICHKEIT.

Man könnte vielleicht etwas übertreibend sagen: FILMMUSIK IST DER EINZIGE GROSSE BEREICH, wo heute noch NEUE STÜCKE GEBRAUCHT werden und infolgedessen auch PRODUZIERT werden. Insoweit ist FILMMUSIK keineswegs zufällig HEUTE eines der hauptsächlichen Tummelfelder für die wenigen noch übrig  gebliebenen HEUTIGEN KOMPONISTEN.

Nur ich selbst  mag eher die sogenannte “absolute Musik”, stehe also der BÜHNE oder der DRAMATISCHEN Musik eher ferne,  auch jetzt als Komponist oder,  wie man eventuell politisch korrekter sagen müsste, als  “musikschreibender Kulturschaffender” – obwohl ich dieses Wortungetüm KOMMUNISTISCHER  BÜROKRATISCHER SPRACHVERGEWALTIGUNG überhaupt nicht mag.  Und ich kann auch nicht wirklich begreifen, warum es erstrebenswert sein soll, als Komponist mit der STOPPUHR in der Hand arbeiten zu MÜSSEN. Ich bin aber gottlob unbedeutend und in diesem Felde der Filmmusik-Produktion ganz bestimmt NICHT massgebend!

Aber wen es interessiert, dem könnte noch ergänzt werden, daß FILMMUSIK HEUTE auch dort entsteht, wo es der DEUTSCHE STAATLICH MEDIENGESTREAMTE DEUTSCHE DURCHSCHNITTSKULTURKONSUMENT NICHT VERMUTET, also zum Beispiel auch in ÄGYPTEN, dann natürlich in dem INDISCHEN “Bollywood“, dann aber auch – zunächst SEHR ÜBERRASCHEND – in POLEN, z.B. in LUBLIN, wo übrigens auch Hollywoodgrössen wie ROMAN POLANSKI – und viele andere – herkommen.

Ich darf aber vielleicht von der eher traditionellen absoluten Konzertmusik her sagen, daß Filmmusik im Konzertsaal ein TRANSFER einer GEBRAUCHSMUSIK in einen UNEIGENTLICHEN ANWENDUNGSZUSAMMENHANG ist, was dazu geführt hat, daß in der Tat in vielen Konzerten mit Filmmusik auch FILMTECHNIK FÜR FILMAUSSCHNITTE und FILMEFFEKTE in die Konzertsäle Einzug gehalten hat – ob immer zu deren Vorteil, mag dahingestellt bleiben, denn FILME und FILMTECHNIK  wurden bislang in der Konzertsaalkonstruktion von den ARCHITEKTEN noch gar nicht berücksichtigt – und vielleicht ist die Zukunft des Konzertsaales eher die  einer MULTIFUNKTIONS – MULTIEVENT – Halle zwecks GEZIELTER BEWUSSTSEINSSTEUERNDER BESCHALLUNG. (Ich spasse nicht – und der hellwache Zeitgenosse, kann ja mal das Stichwort “TEDDIBÄRFREQUENZ” oder “tiefe Hintergrund-Trägerfrequenz” googlen oder bei Joseph P. Farrel nachlesen über FREQUENZBASIERTE TONWAFFEN, lethale und non-lethale, die  schon seit einigen  Jahrzehnten einsatzbereit sind!)

—–

3. Nach solcherlei frommen Erwägungen über die wissenschaftlich-technische Zukunft des Menschengeschlechtes bringe ich jetzt einfach frontal das Musikstück, daß MEINEN OHREN als BEMERKENSWERTE KOMPOSITION aufgefallen ist. ALLERDINGS muß ich EINSCHRÄNKEND hinzufügen, daß ich mit meinem Musiktraining und mit meinen Musikschreiberfahrungen natürlich sehr wohl feststellen kann, daß in dem folgenden Klangbeispiel ITALIENISCHE ARIENTECHNIK DES 19. JAHRHUNDERTS angewendet worden ist, jedoch in ein LEICHT “modernisiertes” KLANGGEWAND gesteckt wurde. Well, als VERGLEICHSREFERENZ fällt mir jetzt besonders für  die VOKALISEN nur noch HEITOR VILLA-LOBOS aus BRASILIEN ein … Und ansonsten muß natürlich jeder selbst seine Ohren gebrauchen … um zu seinen eigenen Einschätzungen zu gelangen …

English wikipedia on the story and agenda and screenplay of the film  “The Fifth Element” — http://en.wikipedia.org/wiki/The_Fifth_Element

Musikbeispiel 1: The Diva Dance – Diva Pravalaguna – TV-Film “Das fünfte Element” — Diva Pravalaguna – TV “The 5th element”

Musikbeispiel 2: Gibt`s auch RUSSISCH als Ausschnitt aus dem Film “Pjat Element” – Ария Дивы Плавалагуны.Вика Оганнисян 10 леt — Diva Pravalaguna – RUSSIAN

Musikbeispiel 3:  eine VOLLSTÄNDIGE VERSION, gemacht in RUSSLAND und für die KOnZERTBÜHNE — Diva Pravalaguna – Russian – FULL VERSION

Musikbeispiel 4: “Laura” from the States gives us her interpretation on the second part of the piece, such educating us in some more details and entertaining us with an IMPRESSIVE soprano voice — Laura sings 2nd part of Diva Pravalaguna

—–

4. Kann man etwas LERNEN aus diesem BEISPIEL?

Vielleicht dies:

Das ITALIENISCHE in der MUSIK und die MELODIE und den SCHÖNEN KLANG – das kann man ganz offensichtlich “irgendwie” einfach “nicht kaputt kriegen” …

Kurzum: Ein ECHTER LICHTBLICK im heutigen FRUSTIRERENDEN  DEUTSCHEN SPÄTKAPITALISTISCHEN, POSTKOMMUNISTISCHEN STAATSKULTURBETRIEB, wo einfach das GENIAL NEUE UND ZÜNDENDE sich PARTOUT nicht herbeizwingen oder kommerziell ausschlachten läßt!

Und jedenfalls: KULTURWÜSTE, das MUSS gar nicht sein, daß ist eine REINE PROPAGANDABEHAUPTUNG und gegebenenfalls eine PROPAGANDALÜGE, denn die ECHTE MUSIK LEBT IMMER NOCH!

Buike Science And Music

Advertisements

About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
This entry was posted in culture, music and tagged , , , , , , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink.