Das Kind isst solange, bis es bricht: Durchfall bei 10000 Schulkindern in Ostdeutschland

bibliographische Informationen:

Autor: Gerhard Wisnewski

Quelle: Newsletter des Kopp Verlages

link zum Originalbeitrag :  http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/schoene-neue-schulwelt-das-kind-isst-solange-in-der-schule-bis-es-bricht.html
TEXTVERSION aus obigen Quellen –  passend zum heutigen TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT:

(Neuer Buike-Witz: Was ist unter Angleichung von West – und Ostniveaus im wiedervereinigten Deutschland zu verstehen? Well, Angleichung des Niveaus besagt, daß Kinder mit Brechdurchfall vom  Schulessen flächendeckend in Ost und West die Toiletten blockieren !)

((BUIKE-KOMMENTAR: Und was ganz MAKABERES und NEKROPHILES: Wann wird das geschehen, was bei der Massenfütterung der Tiere schon längst gemacht wird, nämlich die Beimischung von – Hormonen – Dopingmitteln – Psychopharmaka – Antibiotika – Zwangsimpfung – ins ZENTRAL produzierte MASSEN-Schulessen???!!! Und das kann man gleich kombinieren mit einem IMPLANTIERTEN CHIP unter der Kinderhaut und einer MENSCHENIDENTIFIZIERUNGSNUMMER ab der Geburt, die dann gleich über berührungsfreie SCANNER im Vorbeigehen ausgelesen werden und entsprechend die Beimischungs-Mengen nachsteuern … Hey Leute: AUFWACHEN! GEHIRN einschalten! AKTIV WERDEN!! PROTESTIEREN! Und HEFTIG Protestieren!!))

02.10.2012

Schöne neue Schulwelt: Das Kind isst solange in der Schule, bis es bricht

Gerhard Wisnewski

In 342 Schulen und Kindergärten in Sachsen, Brandenburg, Berlin und Thüringen erkrankten letzte Woche über 8.000 Kinder an einer Magen-Darm-Infektion. Schuld ist ein Bakterium, meinen die einen, das Novovirus, meinen die anderen. Dabei ist das falsch. Schuld ist wohl eher die Abschaffung der Familie und die zentrale Massenabfütterung von Kindern mit Billigfraß aus Industrieküchen.

Bringt die Mutter verdorbenes Fleisch auf den Tisch, wird es ein bis zwei Kindern schlecht. Vielleicht noch einem dritten und auch noch dem Mann. Bringt der Staat verdorbene Lebensmittel auf den Tisch, werden auf einen Schlag Tausende von Kindern krank. Denn wenn die Familie weg ist, wirst du merken, dass der Staat nicht dein Freund ist. Diese Erfahrung müssen immer mehr Menschen in unserem Land machen. Seitdem immer mehr Ehen geschieden werden, Frauenarbeiten und Kinder mittags in Kindergarten und Schule abgefüttert werden, steigt die Erkrankungsgefahr für den Nachwuchs.

Und das ist kein Wunder. Denn während Schulen und Kindergärten Geld sparen wollen, wollen die Zulieferer natürlich Profite machen. Dass dabei das Essen auf der Strecke bleibt, ist nur logisch, denn diese Profite können nur auf Kosten der Kinder gemacht werden. »50 Cent, so viel bleibt etwa in Berlin für den Einkauf der Ware pro Schüler und Mahlzeit, wenn alle anderen Kosten abgezogen sind«, rechnete Spiegel Online vor. Aber nicht nur, dass das Kita- und Schulessen häufig billig und schlecht ist und die Kinder mit lieblos zubereitetem Fraß abgefüttert werden – durch die zentrale Zubereitung von Tausenden von Mahlzeiten können bei Verunreinigungen natürlich auch Tausende von Kindern krank werden

Profitmaximierter Fraß für unsere Kinder

Und das ist das Gesetz der allgegenwärtigen Entgrenzung. Wo die einzelnen Organisationszellen des Staates aufgelöst werden, wird aus Vielfalt und Dezentralisierung Monotonie und Zentralisierung – mit allen damit verbundenen Gefahren. Wo im Idealfall früher 30 Kinder einer Schulklasse zu Hause mittags 30 verschiedene Mahlzeiten aus 30 verschiedenen Quellen bekamen (Metzger, Supermarkt, Gemüsehändler), bekommen heute glatt mehrere tausend Kinder denselben profitmaximierten Fraß aus derselben Quelle. Um die geschmackliche Qualität muss sich der Zulieferer, anders als Mutter oder Vater, im Allgemeinen ja nicht groß scheren. Da es für die meisten Kinder keine Alternative gibt, muss es sowieso nicht schmecken. Und auch in Sachen Verträglichkeit kann man an die Grenze des Erlaubten gehen – und manchmal auch darüber. Denn verantwortlich gemacht werden kann nicht mehr ein lokaler Metzger oder Lebensmittelmarkt, sondern eine anonyme und alternativlose Massenküche, wie in diesem Fall Sodexo, nach eigener Darstellung »führend bei Lösungen für die Lebensqualität im Alltag«.

Mittagessen vom Mampf-Multi

Laut Welt Online wurden alle betroffenen Einrichtungen »von demselben Essenslieferanten versorgt: dem Caterer Sodexo aus Rüsselsheim«. Aber: »Es liegen aktuell keine Ergebnisse vor, die belegen, dass eine Erkrankung durch unser Essen oder eine Übertragung durch unsere Mitarbeiter in den beliefernden Küchen erfolgt ist«,setzte sich Sodexo in einer Stellungnahme vom 27. September 2012 zur Wehr. Wenn, dann gibt es diese Belege nur empirisch oder statistisch. Und zwar insofern, als offenbar eben fast ausschließlich Sodexo-Kunden von dem Desaster betroffen waren. Quelle und Weg des Erregers im Nachhinein nachzuvollziehen, ist trotz »Rückstellproben« schwer möglich. Die Mahlzeiten wurden inzwischen gegessen oder weggeworfen, die Küchen und Töpfe desinfiziert.

Was wenige Eltern wissen (und den meisten auch egal sein dürfte): Sodexo ist ein global tätiger Mampf-Multi aus Frankreich und beglückt nicht nur Kindergartenkinder, Schüler und Studenten mit seinen Erzeugnissen, sondern auch Krankenhäuser und Knastinsassen und scheffelt dabei pro Jahr weltweit 16 Milliarden Euro Umsatz. Laut Welt beliefert der Massenabfütterer hierzulande täglich die unfassbare Zahl von 2.000 Schulen und Kindertagesstätten. Wie viele hungrige Mäuler er dabei zuspachtelt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Wenn sich bei einer Verunreinigung an die zehntausend Kinder auf den Toiletten krümmen würden, wäre das kein Wunder. Sodexo gibt sich dagegen unbekümmert: »Wir haben keine Bedenken, ab Montag wieder Essen auszugeben«, erklärte ein Sodexo-Sprecher der Welt. »Sämtliche Sodexo-Großküchen seien bereits desinfiziert worden.« Na, dann Mahlzeit.

Es ist angerichtet: Buike Science And Music

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- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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