Credo-Jakobusmesse-Kommentar

Kommentar  zum Credo,  Jakobusmesse – ID 044  –  German  –

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Nachtrag: neue These über den URSPRUNG der MELODIE des Quirinus-Patronatsliedes der Stadt Neuss

Bruno Antonio Buike – Neuss
05.2009

Verteiler:
– Prof. Karlheinrich  Hodes, ehemaliger Kantor von St. Quirin, Neuss
– Päpstliches Institut für Kirchenmusik, Rom
– Kathedrale St. Johann, Thorn / Torun, Poland

– Kirche Sw. Jakuba Apostola, Torun/Poland


– zum 23. Geburtstag von Jakob, im Moment an einer Universität in Warschau –

1. Einleitung

1.1 Man kennt das heute im sogenannten “Kulturbetrieb”: HEUTZUTAGE kommt frisch komponierte Musik – und besonders im Bereich der sogenannten “neuen Musik” – gar nicht mehr ohne Erklärungen und Hinweise aus, so daß man längst nicht mehr “einfach so” Musik machen kann.
DIESE Jakobusmesse aber wurde gar nicht für den Kulturbetrieb geschrieben, sie wurde auch nicht für arbeitslose Musikwissenschaftler geschaffen, auf daß solche in wer-weiß-was für überfliegerische metatheoretische Reflexionen und Analysen ausbrechen mögen, die kaum jemand “nachvollziehen” kann. Wir haben also gleich eingangs festzuhalten:
DIESE KOMPOSITION BEUGT SICH NICHT HEUTIGEN ZWÄNGEN UND DIKTATORISCHEN ANFORDERUNGEN DES ÖKONOMISCH DURCHORGANISIERTEN KULTURBETRIEBES  und sie will auch keine Kompositions-Wettbewerbe gewinnen, deren Preisvergabe-Mechanismen oft nur noch als HOCH-MANIPULATIV bezeichnet werden können.
Warum, um Gottes willen, haben wir dann überhaupt etwas geschrieben von einer Sorte und Gattung, die doch heute kein auf medienwirksame Beachtung – und natürlich GESCHÄFTSERFOLG –  schielender “vernünftiger Musiker” überhaupt anpacken würde? Die Erklärung dieses Rätsels ist ebenso einfach wie banal und unwissenschaftlich:
Wir benötigten ein EXZEPTIONELLES GEBURTSTAGSGESCHENK, weil wir a) nicht wußten, was wir sonst zu schenken hätten und weil wir b) sonst nicht viel zum Verschenken haben – und weil c) die bedachte Person von einer solchen Art iund Weise ist, daß sie dieses Geschenk auch ergreifen und möglicherweise “erhellend” für sich “einordnen” kann. Und falls sich jemand über die Wortwahl dieses Satzes wundern sollte: das ist der jetzt übliche “Gebüldeten-Slang” oder Soziolekt …
Insoweit sind auch die folgenden VIELEN WORTE eigentlich ziemlich ÜBERFLÜSSIG. – und wem’s nicht gefällt, dem ist es ja nicht aufgezwungen und der könnte es mit oder ohne Emotion sofort im nächstbesten Papierkorb der Musik- und Denkabfälle versenken!
Nachdem wir dergestalt dargelegt haben, wie ABGEBRÜHT wir sein können, wenn es sein muß, haben wir noch einen wichtigen Punkt gleich vorneweg zu klären: DIESE MUSIK TAUGT NICHT ZU IDEOLOGISCHER VEREINNAHMUNG – und sie VERWEIGERT JEGLICHE IDEOLOGISCHE VEREINNAMUNG DADURCH, daß man sie EINFACH ANHÖREN KANN und ebenso einfach auch wieder WEGLEGEN  kann – wie man das mit Musik eben  traditionellerweise so  macht, wenn der gegebene Anlaß vorüber ist.
Und also nehme das Verhängnis seinen Lauf, jenes Verhängnis, dem wir uns dadurch aussetzen, daß wir uns SELBST ZU RECHTFERTIGEN unterfangen – obwohl doch ein altes orthodoxes Abendgebet sagt, daß der Mensch keine Rechtfertigung für seine Taten und Untaten hat, ja, gar vielleicht überhaupt haben kann, so daß der Mensch immer und stets zuvörderst auf das ERBARMEN GOTTES angewiesen ist, wie dieses Gebet fortfährt -, daß wir uns ferner SELBST KOMMENTIEREN, was traditionellerweise als HÖCHST UNSCHICKLICH angesehen wird – Haben die Eltern nicht immer gesagt: “Eigenlob stinkt!”? – , was beides allerdings weniger ÜBER UNS SELBST aussagen mag – da wir ein gewisses “orthodoxes Verhalten” beobachten werden – als vielmehr über die UNSÄGLICH PLATTE ATTITÜDE des “mondänen Kulturbewußtseins”, das gar nicht mehr merkt, WIE peinlich es geworden ist, nämlich nach dem “Zeitalter” der BEWUSSTEN KULTUR-DESTRUKTION der sogenannten “Aesthetik”  des jüngst vergangenen “vatermörderischen” (Siegmund Freud) und auch sonst ziemlich mörderischen 20.Jahrhunderts , die natürlich ohne “klassenkämpferischen Impetus” nicht vorzustellen ist.
Wie fast immer in der Geschichte finden wir jedoch im 20.Jahrhundert auch eine gewisse Ambivalenz – und sogar ein neues Wort, daß es SO vorher noch nicht gegeben hat, nämlich RESISTANCE!
Man könnte also diese sehr spezielle, sehr persönliche Arbeit zu einem Geburtstag  – deren speziellen Sinn und Zweck wir hier bestimmt nicht erläutern werden, da er WEIT über bloß Musik hinausgeht, denn diese Jakobusmesse gehört künftig zu Jakobs ERBE und ist damit in gewissem Sinne GENETISCH aufzufassen! – man könnte also das Werk unter das Wort “RESISTANCE” stellen – und dadurch vielleicht die vielen, vielen viel besser ausgebildeten und viel mehr begabten Musiker fast überall auf der Welt dadurch ermutigen, diesen ganzen MODERNEN MIST einfach nicht mehr mitzumachen und zu verweigern und zurückzukehren zu jener fast verschütteten Aufgabe von Kunst, daß sie nämlich der SCHÖNHEIT zu dienen habe – und sei es auch nur darum, weil die Musen, von denen der Künstler nach griechisch-antiker Auffassung geküßt wird, nun einmal weiblich sind!
HÄSSLICHKEIT und noch dazu HÄSSLICHKEIT als PRGRAMMATISCHER ENDZWECK von Kunst: Das konnte wirklich nur dem METAPHYSISCH SINNENTLEERTEN 20.Jahrhundert  “einfallen” in geradezu diabolischer Verstiegenheit und Verkorkstheit!
Wir hingegen  – “hemeis de”, wie Paulus öfter sagt – erinnern noch, daß, sofern man in der Philosophie von dem “SUMMUM BONUM” zu sprechen beginnt – wozu die Theologie  “GOTT” sagt -,  sozusagen unmittelbar folgend der Satz in Reichweite liegt: DAS GUTE, DAS WAHRE UND DAS SCHÖNE SIND EINS … (so wie Gott EINS ist)!
Darum sagt die orthodoxe Liturgie sehr zu Recht:
” Um das Schöne und Nützliche für unsere Seelen lasset zum Herrn uns beten!”
Oder jedenfalls: Wer selbst aus wer-weiß-was-für-einer “Schnapsidee” heraus ausgerechnet die Worte
“VERITAS”, “AMOR” , “FIDES” für sein Personalwappen “ausgesucht” hat, wählte zugleich einen STARKEN FILTER, vor dem ungefähr 90 Prozent des sogenannten “modernen Kulturbetriebes” NICHT BESTEHEN KÖNNEN! Okay, okay, die Prozentzahl stimmt nicht, denn es gibt noch gar kein Messgerät für “Mist in der modernen Kunst”!

1.2 Wenn man bedenkt, daß der jetzige deutsche Papst Benedikt XVI ein ganzes Buch über das Credo geschrieben hat und ausserdem noch die Kühnheit besaß, dieses Buch  “Einführung in das Christentum” zu titeln, dann merkt selbst der Unbedarfteste vielleicht zweierlei:
a) Das Credo ist ein sogenannter BASISTEXT des Christentums, nicht nur der Liturgie und Messe.
b) Das Credo ist ein weder theologisch noch philosophisch noch auch musikalisch “ausschöpfbarer” Text.
Wir geben übrigens hier die bibliographischen Informationen des erwähnten Buches, weil es in immer noch unentbehrlicher Weise den Kontext des sogenannten westlich-römischen Christentums erhellt:
– Ratzinger, Joseph: Einführung in das Christentum. Vorlesungen über das Apostolische Glaubensbekenntnis, München: Kösel  1968 (und öfter)
Damit man uns nun nicht den Vorwurf machen kann, wir würden stillschweigend manipulieren, indem wir einfach wichtige Autoren NICHT nennen, so sei immerhin ergänzt: Wer es KOMPLIZIERTER braucht – NOCH komplizierter -, dem kann geholfen werden und der greife zu KARL RAHNER, den wir selbst, so bedauerlich das vielleicht sein mag, vermutlich auf Grund einer geradezu atavistischen Inkompatibilität des intellektuellen Geschmacks gar schnell wieder beiseite legten, jedenfalls bezüglich dessen, was er in seiner Fundamentaltheologie zu SEINER FORM und FORMULIERUNG des Credos auszuführen sich bemüßigt fühlte – und was dem breiten Publikum voraussichtlich weitgehend unbekannt sein dürfte, nachdem die Zeit des 2.Vatikanischen Konzils, in der Karl Rahner maßgeblich diskutiert wurde, nun auch schon länger Geschichte ist.

1.3  Dem Komponisten war durchaus klar, daß die getroffene Auswahl der SPRACHE des Textes heute im westlichen Christentum ein Problem darstellt, und zwar besonders im westeuropäischen und in der aktuellen Diskussionssituation in Deutschland, was auch immer man darunter bei gegebener Uneinheitlichkeit der Standpunkte genauerhin verstehen mag oder kann. Der Komponist bittet also um Entschuldigung, daß er a) Latein gelernt hat  und auch noch hingeht und dies b) dem Publikum zumutet oder gegebenenfalls aufbürdet. Der Komponist geht allerdings nicht so weit, daß er sich entschuldigt, überhaupt geboren worden zu sein …

1.4 Natürlich könnte ein halbwegs unvoreingenommener Fremd-Beobachter sich jetzt fragen, was eigentlich der STREIT UM DIE LITURGISCHE SPRACHE SOLL – und welchen Sinn oder Unsinn es haben soll, von 2000 Jahren erprobter Tradition abzuweichen – man versuche einmal sich vorzustellen, was passiert, wenn jemand in Indien vorschlagen wollte, das SANSKRIT abzuschaffen?! – , noch dazu im Zeitalter der sogenannten “Europäischen Integration”. die ja letztlich auf dem “einheitlichen Kulturzusammenhang” basiert, den die GEMEINSAME LATEINISCHE SPRACHE einmal gestiftet hat – und in Osteuropa – wir dürfen unseren persönlichen Eindruck  vielleicht keck anmerken – immer noch stiftet, z.B. in Polen und der Slowakei, Kroatien? Leider Gottes, kann der Komponist nun NICHT in diese Kontroverse einsteigen, ganz einfach weil er nicht zum westlich-römischen Christentum gehört! Wir sind insoweit auch der Notwendigkeit enthoben, zu solch kürzlich aktuellen Turbulenzen Stellung beziehen zu müssen, die sich um Stichworte wie “Pius-Bruderschaft”, “tridentinische Messe” oder etwa “Opus Dei” ranken.  Denn der Komponist hat – sehr zum Nutzen seiner Seele – vor einigen Jahren zur OSTCHRISTLICHEN-ORTHODOXIE gewechselt, wo es natürlich – wir sind ja nicht blind oder eingeschlafen – ganz ähnlich unerfreuliche Stichworte gibt, die, wenn man der Berichterstattung glauben darf, im Jahre 2008 sogar dazu geführt haben, daß das Publikum sich an Szenen mit HANDGREIFLICH PRÜGELNDEN ORTHODOXEN BISCHÖFEN ergötzen konnte, was einen geradezu urchristlichen Charme besitzt, indem es an Szenen aus der Zeit der sieben ersten Konzilien erinnern mag, in denen teils buchstäblich um den INHALT des CREDO GERUNGEN worden ist – unter anderem um das “filioque”, mit dessen biblischer “Begründung” es etwas zu hapern scheint, was wir als Komponist nun wirklich nicht auch noch unbedingt “beurteilen können ” müssen …

1.5 Nachdem wir also wie alle Kinder des 20.Jahrhunderts reichlich unsicher geworden sind, was eigentlich Religion ist oder sein könnte – was umgekehrt die Frage bedeutet, wo eigentlich Götzendienst und Irrlehre beginnen! – , was auch dazu passende Musik sein könnte oder sollte, können wir das Publikum vielleicht insoweit etwas beruhigen, als daß wir auf Ehr’ und Gewissen versichern, daß wir durchaus einige hochmögende Literatur zur Kenntnis genommen haben, selbst auf die Gefahr hin, daß diese heute a) weder gelesen noch b) verstanden noch auch c)  überhaupt als passend “empfunden” wird. (Der Philosoph rauft sich jetzt natürlich die Haare, denn, bitteschön, was hat hier “passendes Empfinden” verloren?!)
Wir haben da zunächst eine aktuelle Stellungnahme des ehemaligen Präfekten der Glaubenskongregation und jetzigen deutschen Papstes Benedikt XVI. zur LAGE DER KATHOLISCHEN KIRCHENMUSIK, die eigentlich eine halbwegs höflich verpackte SCHALLENDE OHRFEIGE sowohl für “seifenartigen Sakro-Pop” als auch für GESUCHT ABSICHTLICH SCHRILL-SCHIEFE sogenannte “neue Musik für Kirchenzwecke”  ist.
Obwohl das für das sogenannte “breite Publikum” eher schwere Kost sein dürfte, weisen wir natürlich – wahrscheinlich völlig nutzloserweise – bibliographisch korrekt nach, wie folgt:
– Ratzinger, Josef Kardinal: Liturgie und Kirchenmusik, Vortrag zur Eröffnung des VIII. Internationalen Kongresses für Kirchenmusik in Rom, im Europäischen Jahr der Musik am 17. November 1985, Hamburg: Musikverlag Hans Sikorski 1987
Wir erhielten dann noch  eine Kopie offenbar aus einer Zeitschrift von einem Autoren aus der Abtei Niederaltaich, der selbst einem mit Rom unierten orthodoxen Ritus angehört, die für uns selbst als nicht-römischer Christ womöglich noch treffender wirkte und wir können hier leider nur den Titel nachweisen:
– Irenäus Totzke (Archimandrit, ukrainisch-byzantinischer oder griechisch-katholischer Ritus): Mystik und Musik, S.148-161, unbekannte, nicht genannte Zeitschrift
Aber Obacht: “Mystik” ist ein in jeder Hinsicht “brisantes” Stichwort, was vielleicht ein phillipinischer Bischof hier in Neuss anlässlich des Weltjugendtages in Köln geradezu shakespearehaft formulierte, indem er eine völlig neue Anmutung in der berühmten Hamlet-Frage bloßlegte, nämlich die Zuspitzung: “Mystic or Mistake: That’s the question!”
Es sei dahingestellt, ob eine mögliche Gegenposition von einer gewissen Art “rationaler Liturgie” überhaupt denkbar oder philosophisch-metaphysisch haltbar wäre. Denn insoweit  die Orthodoxie der Liturgie den NAMEN oder die BEZEICHNUNG gibt “Göttliche Liturgie” wäre eine rein diesseitig-rationale Verortung sehr wahrscheinlich von vornherein zum Scheitern verurteilt …

1.6 Falls nun ein PRAKTISCHER Musiker hinginge und einwenden wollte, daß die bisher genannten Schriften doch eher “ideologischer Überbau” seien, nämlich überbordend, ausufernd und praktisch wenig hilfreich – eventuell für Leute ohne “musikalischen Hinterkopf”  oder “ägyptischen Hinterkopf”  sogar gewissermassen “sensorisch nicht wahrnehmbar” – , so könnte man eventuell noch auf zwei Studienwerke hinweisen, die schon vom Titel her mehr auf Musik zentriert sind, obwohl auch diese kaum dem Vorwurf entgehen würden, man könne doch unmöglich Musik bloß mit Worten fassen, und seien es deren noch so viele und womöglich gescheite!
Diese zwei Bücher, als deren glücklicher Besitzer wir uns schätzen dürfen, weil nämlich die Neusser Stadtbibliothek eine erstaunlich neue Politik eingeführt hat, indem sie nicht nur Bücher sammelt – wie schon Klein-Fritzchen und Klein-Erna durchaus richtig vermuteten, was aber viel zu einfach ist – sondern  neuerdings  in “Bücher-Flohmärkten” Bücher billig ENTSORGT und vor dem Schicksal eingestampften Alt-Papiers bewahrt, diese zwei Titel sind also mit folgenden bibliographischen Informationen greifbar:
– Adler, Guido: Handbuch der Musikgeschichte, 3 Bde., München: dtv paperback , 1.Aufl. 1975, 3. Aufl. 1980, Reprint der ergänzten und vermehrten Ausgabe Berlin-Wilmersdorf 1930, originale Erstauflage: Wien 1924-1929
– (ohne Verf.): Reihentitel: Musikalische Gattungen in Einzeldarstellungen, Bd.2: Die Messe, München: dtv paperback, Kassel: Bärenreiter 1985 – kompiliert aus: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Allgemeine Enzykopädie der Musik – Kurztitel: MGG alt -, 14 Bde. 1949-1969. Bde. 15-17
(zur gefälligen Beachtung: Es gibt inzwischen eine “MGG neu”, erstens von wegen des wissenschaftlichen Fortschritts und zweitens, weil die “MGG alt” viel zu sehr mit Autoren aus der Nazi-Zeit “belastet” war – “Dunstkreis” des Leipziger “Amtes Ahnenerbe” etc.pp. – , was die neue Generation der Musikwissenschaft in Deutschland UNERTRÄGLICH fand!)
Den Flöhen des Neusser Buch-Flohmarktes also nochmals ein herzliches Dankeschön: Wie würden wir Sozialhilfeempfänger sonst zu guten Büchern kommen?!

1.7 Wir sind am Ende der Einleitung angelangt – und die Leserschaft wird sich jetzt gleich WUNDERN, WIE KURZ – po polsku: krutki – der EIGENTLICHE Kommentar zu UNSEREM Credo ausfallen wird! Und falls einmal Ehrlichkeit auf intellektueller Spielwiese erlaubt ist, können wir die Frage, was all dies mit der PRAKTISCHEN KOMPOSITIONSARBEIT zu tun hat oder haben könnte, frisch, fromm, fröhlich. frei dahingehend versuchsweise beantworten, daß wir zugeben, daß all dies NUR WENIG NÜTZT – ausser natürlich daß es durchaus und keineswegs schädlich ist, wenn man bezüglich des sogenannten BACKGROUNDS nicht völlig ahnungslos bleibt und vielleicht noch hingeht und das Rad noch einmal erfindet! Oder anders gesagt: Man nehme es zu sich, vergesse das Meiste – und versuche, von dem zu leben, was die sogenannte “geistige Verdauung” ausgefiltert haben mag – allerdings unter der Voraussetzung, daß die eigene geistige Verdauung nicht zu Permutationen vom Typ der geistigen Flatulenz tendiert!

2. Haupteil: Musikalische Hinweise zum Credo

2.1 Es ist noch gar nicht so schrecklich lange her, da wurde auch im Bereich der “weltfernen” Kunst VERLANGT, daß die Frage der sogenannten “gesellschaftlichen Produktionsbedingungen” vorab geklärt sei, wobei man gefälligst stets irgendwann vor Schluß auf die “gesellschaftlichen Widersprüche” hinzuweisen hatte. Nun ist jedoch die RÜCKSTÄNDIGKEIT der marxistischen Philosophie nicht unser Thema noch auch deren VERSCHLAFENHEIT bezüglich der immensen NEUESTEN KLÄRUNGEN in der Problematik des Widerspruchs auf formallogischer Ebene. Immerhin kann aber zweierlei durchaus eventuell zum Besten gegeben werden:
2.1.1 Kein orthodoxer Christ wird eine künstlerische Arbeit im Bereich Sakralkunst auch nur überhaupt anfangen, OHNE VORHER “zu den Ikonen” zu gehen! Das ist so, auch wenn man gar nicht genau sagen kann, warum! Dies bedeutet jedoch nicht, daß wir die kodifizierten Vorschriften, wie sie für Ikonenmaler gelten, angewendet hätten – Fasten, Gebet, Enthaltsamkeit, also fast das gesamte Arsenal der Askese -, obwohl wir uns durchaus in deren “geistiger Atmosphäre” bewegt haben könnten, vor allem bezüglich des Problems der sogenannten “Reinheit der Absicht”, die natürlich direkt mit der “Reinheit des Herzens” zusammenhängt, welche wiederum mit jeglicher menschlichen Art des Hintretens vor Gott zusammenhängt, nämlich damit diese Hauptveranstaltung von Religion nicht von vornherein “falsch ausgerichtet” ist, wozu die lateinische Bibel wohl auch “perversitas” sagt, welche als griechische Medizin “metanoia” benötigt –  die zusammenhängt  mit wer-weiß-sonst-noch-was …
2.1.2 Aus den verschiedensten Gründen verwendet die Orthodoxie das Wort “MYSTERIUM” viel häufiger als das heutige westliche Christentum. Wenn also Liturgie MYSTERIUM ist, dann sind deren Texte und unter anderem das CREDO zumindest “mysteriös”. Man gerät dergestalt  dann folgend in eine Art PARADOXE Situation, daß das Mysterium “ausgesagt” oder “gestaltet” werden soll an Hand dessen, was von ihm nicht-verborgen und offenkundig ist, was das Mysterium jedoch nicht und sogar niemals “völlig aussagen” kann.
Wir dürfen zur Zeit des gegenwärtigen Papstbesuches in ISRAEL vielleicht aus unserer chassidisch-jüdischen Lektüre anmerken, daß “nistar” (verborgen) ein zentraler gedanklicher Ausgangspunkt in der ESTHER-Rolle des Alten Testamentes bildet, wo der Name Gottes nirgends genannt wird und sogar KEIN Name Gottes EXPLIZIT erwähnt wird, was schon seinerzeit bei der Festlegung des Kanons der Heiligen Schriften beinahe dazu geführt hätte, daß die Ester-Rolle aus der Bibel ausgeschlossen worden wäre, was übrigens jammerschade gewesen wäre, da man sie doch heute unbedingt bei jedem Purim-Fest braucht, welch letzteres jedoch keineswegs mit Karneval verwechselt werden sollte. Wir möchten hier jedoch nicht der Frage des Verhältnisses von “nistar” zu “Mysterium” näher treten, freilich nicht ohne darauf hinzuweisen, daß eine Schlussfolgerung von Verborgenheit auf Nicht-Existenz unseres Erachtens schwer hat, aus dem Stadium der logischen Verwackelung und Unschärfe herauszugelangen – obwohl die moderne, vorwiegend atheistische oder rationalistische, jeden metaphysischen Anklanges möglichst bare und sogar abholde Philosophie meinte, gerade in diesem Punkt Brillianz versuchen zu sollen – um nicht zu sagen: zu verschwenden – sofern also  ein solcher Schlußfolgerungs-Versuch nicht barer und purer  UNSINN (oder auf Neu-Hochdeutsch: Blödsinn)  wäre!
2.2  Wenn wir also offenkundig weder vertieft sprechen wollen noch auch überhaupt können, dann kann man noch Mitteilungen in Form von ENTSCHEIDUNGEN vorlegen, denn offenkundig mangelt es uns an musikalischer Begabung so sehr, daß wir anders – nämlich ohne ein gewisses HANDWERKSZEUG fern jeglicher manchmal “ungesunder” Genialität – diese Hausaufgabe nicht hätten bewältigen können. Wir haben also ENTSCHIEDEN, bei der Arbeit am Credo wie folgt zu VERFAHREN:
2.2.1  Das Wort “CREDO” selbst wurde am Anfang AUSGESTALTET BEI – Gott bewahre – SINN-INVARIANTER UMFORMUNG DES ALTEN TEXTES – hoffentlich in einwandfreiem Latein! – , um eine ähnliche BETONUNG und GEWICHTUNG zu erreichen, wie sie in OSTEUROPA und vor allem in der ORTHODOXIE das gleichbedeutende “VERUJU” besitzt. Das war also nicht nur musikalische Ausdeutung eines einzelnen Wortes, sondern wurde gleichzeitig FORMBILDEND / STRUKTURBILDEND. Wenn man so will, wurde dergestalt die KURZ-ZUSAMMENFASSUNG, die das Credo ja ist, noch einmal KOMPRIMIERT in ein einziges Wort, das schon “alles sagt”. CREDO, dieses einzelne WORT, ist vielleicht das Letzte, was noch möglich ist, wenn man alles andere vergessen hat, vielleicht war es auch das letzte Wort – vor den Erschiessungskommandos der Hitler- und Stalin-Schwergen, ja vielleicht ist es wieder auch der letzte Ruf der christlichen Märtyrer HEUTE an VIELEN Orten dieses vermaledeiten Globus!
2.2.2  Am Anfang kommt auch der Anfang, nämlich der Anfang des MUSIKALISCHEN THEMAS des traditionellen QUIRINUS-LIEDES von Neuss / Germany, das “zwischendurch” nur noch in dessen MIKRO-PATTERN erscheint, bis dann am Schluß auch der Schluß kommt, nämlich der Schluß der Melodie.
2.2.3 Weil die literaturwissenschaftliche Analyse KEINE EXPLIZITE POETISCHE FORM zu Tage förderte – was also anders ist als beim Gloria, das poetisch durchgestaltet ist -, ENTSCHIEDEN wir, auf Grund der GRAMMATISCHEN STRUKTUR vorzugehen, die vermittels “anaphorischem und koordinierenden ET” das Credo zu einer Art “Endlos-Satz” macht, in dem alles mit allem zusammenhängt und zwar in Gestalt einer GRAMMATISCHEN EINHEIT – die möglicherweise ANDERE EINHEIT  ABBILDET – , die auf einen INHALT angewendet wird, der eine der seltsamsten  ZEIT-REIHEN darstellt, die uns jemals begegnet sind, was mit einem sprachwissenschaftlichen Befund von REIHUNG und AUFZÄHLUNG hübsch korrelieren würde – und auch tatsächlich so korreliert ist. Die musikalische Umsetzung benutzte deshalb eine Art “Dauer-parlando” – jedoch mit etlichen Modifikationen, die aus der MUSIKGESCHICHTLICHEN BEHANDLUNG des Credo entnommen wurden, wobei wir jedoch auch der FUNDAMENTALEN GLIEDERUNG DES TEXTES FÜR DEN GEBRAUCH IN GREGORIANISCHEM GESANG FOLGTEN, so daß eine gewisse KLARHEIT durch ABSCHNITTS-DEKLAMATION und ATEMPAUSEN erzielt werden konnte.
2.2.4 Weil der Text sich gewissermassen der FORMALEN Analyse insoweit entzieht, als er keine im strikten Sinne poetischen oder rhetorischen Deutlichkeiten ergibt, bemühten wir die INHALTLICHE Analyse und gelangten dabei zu der groben Einteilung, daß der Text philosophisch von der DREIFALTIGKEIT handelt, nämlich Vater, Sohn und Heiligem Geist – was insoweit musikalisch umgesetzt werden konnte, daß eine Art DREITEILIGE GLIEDERUNG A – B – A’ herauskam.
2.2.5 Die musikgeschichtliche Entwicklung hat für die Behandlung des “Deum de Deo”, für das “Et incarnatus”, das “Crucifixus” öfter eine GESONDERTE BEHANDLUNG ausgebildet, die öfter vom GENERELLEN FORMSCHEMA ABWEICHEN KANN – und gegebenenfalls “irgendwie musikalisch einleuchtend” mit diesem “rückverbunden” werden muss. (Problem komplexer Übergangsfloskeln und Figuren). Wir ENTSCHIEDEN “Deum de Deo” eine GESONDERTE KLANGGESTALT zu geben, die in formbildende “musikalische Klammern” mit Mikro-Pattern des Themas gesetzt ist. Wir entschieden ferner, “ET incarnatus” mit “Crucifixus” FORMAL zu VERBINDEN, durch GEMEINSAMES LANGSAMES TEMPO .
2.2.6 Die Tradition gestaltet dann auch EINZELNE WORTE des Credo EXPRESSIV aus, sei es durch HARMONIK, sei es durch Melodieführung, sei es durch Rhythmik und andere Kunstmittel. ABWEICHEND von der Tradition konnten wir jedoch bei “non erit finis” tatsächlich “kein Ende” finden. Es ist ein Wunder, daß wir dann doch irgendwann aufgehört haben! Jedoch blieben wir im Falle der Einzelwörter “descendit”, “resurrexit” und “ascendit” eher im Rahmen des Gewohnten. Einen besonderen “Geck” erlaubten wir uns bei den verschieden Stellen des Textes, wo von den TOTEN gehandelt wird, die nämlich durchaus unterschiedlich harmonisiert sind. Auch benutzten wir den TERZ-AKKORD ( Tonika mit Terz im Bass) durchaus IN VERSCHIEDENER FUNKTION.
2.2.7  ABWEICHEND von der üblichen TRADITION finden wir AM ENDE –  “Et expecto vitam venturi saeculi” – DREIER-TAKT und im ersten “Amen” sogar deutliche Anklänge an eine Art “übermütigen  Tanz”, der sein plötzliches Ende findet in einem “gebieterischen cantus in basso” (rhetorischer “maiestas-Effekt”, wenn es lizensiert ist) – gefolgt von dem ORIGINAL-AMEN des GAUDE MATER POLONIA, einer lateinischen Hymne aus dem 18.Jahrhundert, die viele Jahrzehnte als eine Art POLNISCHE NATIONALHYMNE diente und bis heute zum Repertoire vieler polnischer Chöre gehört – das enharmonisch verwechselt sich DIREKT UND NAHTLOS EINFÜGTE, als wir mit einemal auf die Idee kamen, diese Jakobusmesse mit einer MUSIKALISCHEN VERBEUGUNG VOR POLEN zu verbinden, zu dem Widmungsträger und Komponist beide Familienbeziehungen haben, und zwar deutsche und polnische.
2.2.8 Wir versichern abschliessend auf Ehr’ und Gewissen, daß wir keine Ausbildung in polyphonem Tonsatz haben, so daß Stellen, die auf heutige Hörer eventuell “polyphon gesetzt” wirken könnten, viel wahrscheinlicher auf unsere jahrzehntelange Hörerfahrung mit klassischem Repertoire zurückzuführen wären.
2.2.9 Auch wenn man uns gewiß irgendwann vorwerfen wird, daß wir teils unzulässig naiv vorgegangen sind – um nicht zu sagen: hausbacken – , so können wir doch versichern, daß wir uns wacker mit dem elenden Problem von weiten und engen Akkordlagen geplagt haben, wahrscheinlich nicht immer total regelkonform im Sinne des 4-stimmigen sogenannten Kantionalsatzes. Wir haben beispielsweise manchmal direkte Quint- und Oktavparallelen etwas verschleiert und versteckt – aber wo, das verraten wir nicht!

3. Schluß
3.1 Wir “erschraken” ein wenig – sofern Leute, wie dieser Komponist sich überhaupt noch erschrecken – als wir feststellten, daß das CREDO und damit die gesamte Jakobusmesse am 07. Mai 2009 fertig geworden war, welch letztere eine KATHOLISCHE STANDARDFORM aus einer GROSSEN – und heute viel zu langen – FESTMESSE extrahierte, an der von 2002-2004 gearbeitet worden war und deren restlichen Teile als Einzeltitel erscheinen werden oder schon publiziert sind. Denn am 07 im Mai wird gedacht des hl. Stanislaw von Krakau – und am darauffolgenden Tag des hl. Michael von Monte Gargano, wo gar nicht weit entfernt in Pietrelcina Padre Pio lebte – was, zu erwähnen, eine gewisse biographische Relevanz besitzt, die dem breiten Publikum weniger interessant sein dürfte.
3.2 Sozusagen als letztes “fügte es sich”, daß diese Jakobusmesse durch die stark verzögerte Fertigstellung des Credos justament im 800. Jahr der Grundsteinlegung des sogenannten “Wolbero-Baus” von 1209 des Neusser Quirinus-Münster fertig wurde. ADDENDUM: Sehr überraschenderweise wurde anlässlich dieses Jubiläums die Kirche St. Quirinus zu Neuss / Germany in den Rang einer päpstlichen “Basilika Minor” erhoben.
3.3 Im chassidischen Judentum der Ukraine und Südpolens (ehemalige Gebiete  von Galizien und Lodomerien)  gab es eine seltsame Auffassung, die meinte:
“Nicht ICH baue das Haus, sondern das Haus baut sich!” – beinhaltend die üble Konsequenz, daß, wer von diesem Satz abweichen wollte, sich unmittelbar in die Gefahr von Götzendienst und Irrglauben begebe … was wir insoweit zu berücksichtigen hatten, als Orthodoxie den seltsamen Doppelsinn von “richtigem Glauben” / “richtiger Lehre” und zugleich auch von “richtigem Gottesdienst” / “richtigem Beten” hat.
3.4 Und mehr möchten wir einfach nicht sagen, weil nämlich BLOSSE WORTE VIEL ZU MÜHSAM sind gemessen an dem höchst begrenzten Wert, den sie eventuell haben – oder auch nicht! Oder zumindest: Wir wären heilfroh, wenn der musikalische “Wert” unserer Arbeit den Wert unserer Worte übersteigen würde, wobei wir nicht ganz hoffnungslos sind, weil nämlich HANDWERKLICHE Ausrichtung fast immer einem totalen Scheitern vorbeugen kann. Zu dieser eher handwerklichen Vorgehensweise gehört übrigens auch, daß diese Komposition VIEL MEHR unseren LITERATURWISSESCHAFTLICHEN Studien in POETIK und RHETHORIK, wie sie bis ins 18.Jahrhundert noch ALLGEMEINES BILDUNGSGUT waren, verdankt, als den oben genannten hochmögenden Büchern, die wir größtenteils, wofern wir sie überhaupt verstanden, schlußendlich wieder vergessen haben – und jedenfalls nicht auswendig aus dem Stehgreif referieren könnten!
3.5 In Neuss gibt es nicht nur St.Quirin mit seinem beeindruckenden Westtum – sondern auch einen Holzturm mit einer Art Metall-Innenkonstruktion. der als Beitrag zur MODERNEN KUNST vor der neuen Hauptpost aufgestellt wurde, weil nämlich bei Neubauten dieser Art die öffentliche Hand VORSCHREIBT, daß – früher, aktuelle genaue Zahlen sind nicht bekannt – bis zu 10 % der Bausumme eben “für Kunst ausgegeben werden mußten”! Kein Mensch “versteht” diesen Turm, der Kunst sein soll und schon langsam reichlich unansehnlich geworden ist. Aber das Volk ist ja nicht dumm und hat längst eine Verwendung dafür gefunden, indem daß es den Turm als Abtritt benutzt.  Und nun sind wir doch etwas erschrocken, was mit Kunst heute so passieren kann und wir rufen flehentlich: Wenn der PSALM Recht hat, wo es heißt, daß “nicht schläft, der über Israel wacht”, dann wache er doch bitteschön auch über dieser Jakobusmesse, nämlich damit “nichts dran kommt”, weil das Volk sonst nicht weiß, was (und wo) zu machen! Und wenn der Wächter Israels, unser Gott, das für diesen kleinen Komponisten tut, dann wollen wir gerne auch mit Sozialhilfe zufrieden sein, anstatt daß jemand – Gott bewahre – jetzt 50.000,00 Euro zahlt, die dieser Holzturm angeblich gekostet hat!
3.6 Nach etlichen Jahren mit reichlich Vergleichsmöglichkeiten möchten wir bezüglich der Frage der Ur-Aufführung(en) folgende Präferenzen formulieren, wem diese – musikalisch glaubhaft – anvertraut werden könnten:
a) Der Chor von St.Quirin in Neuss könnte Uraufführung sicherlich auf einem in Deutschland sonst nur an Kathedralen anzutreffenden Niveau erledigen. Aber ob das jemals geschehen wird, ist unsicher, weil wir dorthin eher weniger Beziehungen haben.
b) Den gewissen “Elan” oder “Schwung” dieser Jakobusmesse würden aber vielleicht Chöre aus ITALIEN selbstverständlicher “aufnehmen” und “vermitteln” können, zum Beispiel im Rahmen der Academia Nationale di Santa Cecilia, Roma.
c) Aber wer jemals Chöre aus OSTEUROPA gehört hat, aus Bulgarien, Russland und Polen, der kann gar nicht anders, als sich zu wünschen, daß diese Jakobusmesse dort uraufgeführt wird, denn nur solche unnachahmlichen Stimmen können das KLANGPOTENTIAL der Komposition auch wirklich ausschöpfen. Da es sich um eine katholische Standardform-Messe handelt, versteht sich  fast von selbst, daß mindestens eine Uraufführung in POLEN von einem polnischen Chor sehr wünschenwert wäre, denn Polen besitzt eine unglaublich eindrucksvolle “Chor-Landschaft”, die im übrigen Europa ihresgleichen sucht!

Neuss, 11. Mai 2009
einen Monat vor unserem eigenen Geburtstag

Bruno Antonio Buike
Buike Music And Science Publishing
Neuss / Germany

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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