Ordnung des Alphabets

1. Am 27.02.2011, 3sat-TV, 20:15, stellte ein Bühnengast des Kabarettisten Volker Pispers dem Sinn nach folgende Frage:

WER HAT DAS ALPHABETH GEORDNET?

2. NATÜRLICH wissen wir das auch nicht! ABER das bedeutet nicht, daß man die Frage nicht untersuchen kann. Und zwar wie folgt:
2.a Das Alphabet – gemeint ist hier das LATEINISCHE Alphabet – ist eine ZIEMLICH UNIVERSELLE Sache.
2.b Das Alphabet stellt selbst dann, wenn es willkürlich oder durcheinandergewürfelt sein sollte, ein ORDNUNGSSCHEMA dar.

3. Jetzt suchen wir also ANDERE UNIVERSELLE ORDNUNGEN – oder CODES
und erhalten:
3.a) das Periodensystem der Elemente
3.b) den Code der DNS
3.c) die Reihe oder Menge der NATÜRLICHEN Zahlen.

4. Über das Stichwort ZAHLEN gelangen wir DIREKT wieder auf das Alphabet, denn in ALTEN SPRACHEN WAREN DIE BUCHSTABEN GLEICHZEITIG ZAHLEN
4.a im Alt-Griechischen
4.b im Alt-Hebräischen
Das führt uns zunächst auf folgende sehr begrenzte Erkenntnis:
Im Alt-Hebräischen  ist die Ordnung oder Reihenfolge der Buchstaben ABGEBILDET auf die NATÜRLICHEN ZAHLEN, aber leider NICHT fortlaufend und sogar sprunghaft und sogar SELEKTIV SPRUNGHAFT: wir wissen leider nicht, warum, erhalten aber durch dieses Faktum einen SUCHHINWEIS, wie und warum SPRÜNGE IN DER ZAHLENREIHE vorkommen, warum diese nicht fortlaufend ist.
Was wir allerdings wissen – siehe z.B. Autor Friedrich Weinreb – ist, daß die EINZELNEN BUCHSTABEN des hebräischen Alphabeths auch Monatsnamen und Wochentage, also die ASTRONOMISCHE ORDNUNG DER ZEIT bezogen auf unseren PLANETEN und ausserdem – man höre und staune – “gewisse Informationen” zur DNS “irgendwie enthalten”, woraus sich fast unmittelbar ergibt, einmal zu versuchen, was herauskommt, wenn man die Alphabet-Buchstaben in DREIER-GRUPPEN und VIERER-GRUPPEN “sortiert”.
Wenn dem so sein sollte, dann könnte folgende Interpretation für die SPRUNGHAFTIGKEIT der aufsteigenden AUSWAHL aus der Reihe der natürlichen Zahlen im hebräischen Alphabet einfach die sein, daß das hebräische Alphabet eine MEHRFACH-VERSCHLÜSSELUNG ist, für die die SIMPLIZITÄT der Reihe der natürlichen Zahlen NICHT AUSREICHT. Man könnte vielleicht daran denken, daß die INTERNE ARBEITSWEISE ähnlich einer MATHEMATISCHEN MATRIX funktioniert – oder mehr bildlich gesagt, daß Buchstaben in der natürlichen Sprache  eine Art “GEWEBE” oder “Geflecht” darstellen. Man würde von hier aus recht zwanglos auf die VERFAHREN DER GEMATRIA stoßen, die allerdings für westeuropäischen aufgeklärten Rationalismus leider etwas “anrüchig” ist … so daß wir uns sparen können, unser Halbwissen dazu hier auszubreiten.

5. Wir kommen jetzt zu ZWEI NEUEN ANSÄTZEN, die sich unbegreiflicherweise noch nicht sehr herumgesprochen haben:
5.a) Der Autor Peter Plichta hat im PERIODENSYSTEM eine BASISTRUKTUR mit einer SPEZIELLEN PRIMZAHL-ORDNUNG entdeckt und in mehreren Büchern ausgearbeitet, siehe Internet. Es ist insoweit SEHR VON BELANG, daß das hebräische Alphabet nach konventioneller Zählung 22 Buchstaben hat, worin natürlich auch die Primzahl 11 steckt … und es war, glaube ich, Graham Hancock in “Die Spur der Götter”, der darauf hingewiesen hat, daß 1111 eine recht gut ANGENÄHERTE ASTRONOMISCHE KENNZIFFER ist, die zusammen mit anderen ausgezeichneten Kennziffern SEHR GUT durch alle Jahrhunderte überliefert wurde – und sogar im rheinischen Karneval vorkommt, der bekanntlich am 11.11 um 11Uhr11 beginnt!!!  Peter Plichta ist auch bekannt geworden durch Forschungen an NEUARTIGEN VERBINDUNGEN, namentlich höheren SILIZIUM-KETTEN –  7-13fach-Ketten – mit denen in Deutschland in Großforschungsanlagen fast buchstäblich “Treibstoff aus SAND” versucht wird. Es ist ausserdem klar, daß Peter Plichtas mathematischer Ansatz auch auf NEUE WERKSTOFFE führen könnte, z.B. im Bereich der CARBON-WERKSTOFFE, denn Kohlenstoff steht, wie jeder weiß, in derselben Hauptgruppe des Periodensystems wie Silizium … was nicht heissen soll, daß nicht auch Metalle und Wasser noch unbekannte Eigenschaften und damit Anwendungen “enthalten” könnten …
5.b) Der Autor STAN TENEN – in youtube und im Internet unter meru.org – hat die These ausgearbeitet, daß sogar die FORM oder GEOMETRIE der hebräischen Einzelbuchstaben auf ein EINHEITLICHES TORUS-MODELL des Universums zurückgehen. In der Tat behauptet er, daß alle hebräischen Buchstaben SCHATTENWÜRFE einer einzigen TEILSTRUKTUR seines Torus-Modells sind!!!

6. Unser Spaziergang durch unser Halbwissen hat also folgendes vorläufiges Ergebnis:
6.a) Die Ordnungshaftigkeit oder Geordnetheit der Reihe des Alphabeths hängt zunächst zusammen mit seiner VERWENDUNG als Darstellung eines – bislang unerklärlichen – Ausschnitts aus der Reihe der natürlichen Zahlen. BEIDE Strukturen sind in Sonderheit “gereiht” – im Hebräischen sind die Buchstaben sogar GRUPPIERT, siehe Weinreb`s “Mutterbuchstaben”  – und bezüglich des Zahlenausschnitts AUFSTEIGEND.
6.b) Der zunächst unwissenschaftliche, weil unbegründete EINDRUCK einer gewissen UNIVERSALITÄT der Alphabet-Buchstaben kann und wird auch in Beziehung gesetzt zu ANDEREN UNIVERSALEN ORDNUNGEN – was jedoch der bisherigen konventionellen westeuropäischen Wissenschaft derzeit VERSCHLOSSEN ist, erstens weil die VERSCHRÄNKUNGSMETHODEN eine HOHE MATHEMATISCHE KOMPLEXITÄT zu haben scheinen, die NICHT VOLLSTÄNDIG GENUG “enthüllt” wurde und zweitens weil gewisse ausgezeichnete jüdische Rabbis ihr diesbezügliches Wissen ABSICHTLICH verborgen haben, und zwar schon seit über 2000 Jahren (mindestens?)… (Vielleicht war der Rambam, also Maimonides, im Mittelalter einer der BEWAHRER DIESER TRADITIONSLINIE …)
6.c) Wir gelangen auch zu einer VERMUTUNG wie folgt: Die “eigentliche” ANWENDUNG des Alphabets war “ursprünglich” NICHT BESCHRÄNKT auf SPRACHLICHE KOMMUNIKATION über BEDEUTUNGEN und KONNOTATIONSNFELDER, sondern das Alphabet war auch – eben wegen der vermuteten UNIVERSALEN VERSCHRÄNKUNG – eine Methode und ein Instrument zu einer bestimmten Art von ERSCHAFFUNG / GENERIERUNG von Realität / Realitäten, und die SORGE der jüdischen Rabbis könnte gewesen sein, daß OHNE EINE BESTIMMTE FORTGESCHRITTENE EINSTELLUNG DER HANDHABER mit solchen Methoden auch ERHEBLICHER SCHADEN angerichtet werden könnte … Man AHNT, um was es gehen könnte, wenn man die HEUTIGEN Experimente bezüglich “strange matter” so liest – was sozusagen auf einer Wiederentdeckung bestimmter ALCHEMISTISCHER Erkenntnisse vor und während der NAZI-Zeit durch Grundlagenphysiker zurückgeht … nämlich unter anderem NEUARTIGE WAFFEN mit bislang UNGEKANNTER Zerstörungswirkung … woraus auch ersichtlich sein könnte, daß es hier zu INTERDEPENDENZEN / RÜCKKOPPELUNGEN –  und zwar unbekannten und unkontrollierbaren – kommen könnte, denn es ist ja doch SEHR FRAGLICH, ob GOTT das Universum erschaffen hat, DAMIT immer nur NOCH ZERSTÖRERISCHERE WAFFEN entwickelt werden …

7. Wer es also UNBEDINGT, getrieben von Neu-GIER, wissen WILL, sollte sich vorher fragen, WARUM ER WISSEN WILL. Wir vermuten, daß hier KEINESWEGS ausreicht, wenn jemand zu der SELBSTEINSCHÄTZUNG käme, daß seine Motive AUSREICHEND REIN UND SAUBER GENUG sind, was ja schon an sich IRREAL sein könnte, sondern daß bereits in ALTER ZEIT gewisse SICHERHEITSSPERREN und BLOCKIERUNGEN sozusagen “fest eingebaut” wurden.

8. Am besten also bleibt die Frage nach der Ordnung des Alphabets das, was sie ist, nämlich eine KINDERFRAGE … damit wir nämlich nicht versehentlich Gott ins Handwerk pfuschen … Wir geben aber noch bezüglich der kürzlich WIEDERENTDECKTEN PALÄOPHYSIK – die als AETHERPHYSIK zum Beispiel bei den alten Griechen, also Plato (siehe Stichwort “Platos Geheimlehre”) und später PLOTIN (To en) erhalten wurde, den Lesehinweis auf den Autoren JOSEPH P. FARRELL und hier besonders auf seine 3 Bücher über die Grosse Pyramide von Gizeh und ein Buch über den “Stein der Philosophen”. Wir dürfen auch vielleicht noch einen Leseeindruck zum Besten geben, denn natürlich muß man philosophisch fordern, daß Paläophysik UNIVERSAL war – und in der Tat bringt Stan Tenen ALT-ÄGYPTISCHE Abbildungen, deren SYMBOLIK ausreichend klar auf eine KENNTNIS DERSELBEN PALÄOPHYSIK hinweist, die er im Hebräischen entdeckt hat. Die HISTORISCHE SINGULARITÄT scheint aber zu sein, daß diese Paläophysik im Hebräischen AN SPRACHE GEKOPPELT WURDE, deren AUSFORMULIERUNG eine KOMPAKTE PALÄOPHYSIKALISCHE CODIERUNG darstellt, und zwar so ausreichend komplex, daß herkömmliche / konventionelle heutige SPRACHENTSTEHUNGS-THEORIEN für die Entstehung des Hebräischen fast sicher AUSSCHEIDEN. Oder anders gesagt: Die Beobachtungen dieser Kurz-Anmerkung deuten darauf hin, daß tatsächlich, wie die Hebräer behaupten, ihre Sprache TEIL DER GÖTTLICHEN OFFENBARUNG an das AUSERWÄHLTE VOLK ISRAEL war und ist – also NOCH EIN WUNDER …

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- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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