PROTEST-KOCHEN gegen Thilo Sarrazin und Herrn Hartz IV

In der aktuellen Sozialhilfe-Diskussion haben sich etliche Leute nicht entblödet, den Sozialhilfeempfängern VORZURECHNEN, was sie ESSEN und folglich auch KOCHEN können – oder vielleicht demnächst gesetzlich verordnet dürfen. Dabei sind TOTAL UNKULTIVIERTE SPEISEPLÄNE herausgekommen, die jeder geborene Franzose oder Italiener SOFORT als BELEIDIGUNG DES GUTEN GESCHMACKS interpretieren würde.
Man könnte vielleicht sagen, daß der INTELLIGENZGEHALT dieser Sozialhilfe-Menüpläne auf eine Art FDH-Diät hinauslaufen würde, wozu der  gar nicht auf den Kopf gefallene Volksmund sagen würde: FRISS DIE HÄLFTE.

Als Sozialhilfeempfänger mit über 10 Jahren Erfahrung möchte ich das nun nicht nur nicht einfach so stehenlassen, sondern ich möchte VEHEMENT WIDERSPRECHEN. Um aber überhaupt widersprechen zu können, werde ich jetzt Gebrauch von meinen JÜDISCHEN GENEN machen, die Herr Thilo Sarrazin kürzlich benutzte, um ungefähr 10 % der heutigen deutschen Bevölkerung in Deutschland noch einmal zu beleidigen – als ob Herr Thilo Sarrazin GOTT wäre und zu beurteilen hätte, welche Gene wer genau haben darf!

Jetzt haben wir also schon zwei Beleidigungen – oder zumindest einen ÜBLEN BEIGESCHMACK.

Woran man leicht erkennen kann, daß wir wirklich NEUE REZEPTE brauchen.

Das folgende Rezept ist also FÜR ALLE MEINE LEIDENSGENOSSEN/INNEN – das sind derzeit ungefähr 1/3 der gesamten Bevölkerung in Deutschland (!!!) – KOSTENLOS, aber für die Herren Thilo Sarrazin und Hartz IV BERECHNE ICH HIERMIT UNTER ANDROHUNG GERICHTLICHER VERFOLGUNG URHEBERRECHTLICHE LIZENZGEBÜHREN in Höhe von 1000,00 €, sollten die das nachkochen wollen – und zwar unabhängig davon, ob bei Fehlen jüdischer Gene überhaupt genug Intelligenz vorhanden ist, um auch nachkochen zu KÖNNEN, womit ich also auch JEDE HAFTUNG FÜR TECHNOKRATISCH PLATT-PHILOSOPHISCHE mangelhafte Kochversuche AUSGESCHLOSSEN habe!

Das Rezept habe ich gestern ausprobiert – und es funktioniert!

Man nehme also
– 1 kleine Dose Ananas

– 1 kleine Dose Sardinen, nach Möglichkeit abgeschmeckt mit PEPPERONI

– 1 Glas (selbstgemachte) HOLUNDERBEER-MARMELADE (oder Kompott)
Davon mische man nach eigenem Geschmack eine Menge – man beachte bei den Sardinen, daß diese a) fein zerkleinert unter Umständen Lust-Gewinn erbringen und b) natürlich der Fisch-Geschmack den Fruchtgeschmack nicht überdecken sollte – , die in eine KLEINERE Pfanne passt. Dabei bitte nicht etwas von dem SARDINEN-SUD vergessen. Dann mache das ganze HEISS und serviere dann zu einer Beilage nach WAHL, z.B. Scheibe Mehrkorn-Brot oder (Brat)-Kartoffeln.
DAS SCHMECKT FÜRSTLICH!

Und wir können es sogar noch etwas verfeinern, wie folgt:

a) Man kann das Brot auch OHNE Toaster in der Pfanne kurz “anrösten”.
b) Man kann mit Pepperoni etwas nachwürzen, nach Möglichkeit nicht gemahlen, sondern von Schoten.
c) Man kann statt Holunderbeeren auch WALDBEEREN oder Brombeeren oder Preisselbeeren nehmen.
d) Wenn man eine Bezugsquelle für Hühnereier OHNE DIOXIN hat – fragen Sie ihre polnischen Verwandten, die Hitler vergessen hat, umzubringen -, dann kann man wie die CHINESEN auch ANGESTOCKTES EIGELB – oder einfacher:  Rührei – darübergeben.
e) Nachsüssen ist an sich nicht erforderlich, aber wer die chinesische Art mag, kann mit HONIG – natürlich auch heiß – nachhelfen.
f) Und als CLOU des Ganzen, wenn Sie tamilische oder indische Nachbarn haben, kann man noch nach Geschmack einige Scheibchen INGWER VON DER WURZEL – NICHT gemahlen! – dazugeben, sozusagen das “Viagra des kleinen Mannes” …

f) Dann nehmen Sozialhilfeempfänger selbstgemachten Wein – gesetzliche Bezeichnung nach dem Deutschen Weingesetz: Haustrunk -, den man vom Nachbarn, der keine Lust zum Ernten hatte, umsonst kriegen kann und fast kostenlos selbst herstellen kann. (Der Weinbau erstreckte sich im Mittelalter bis SÜD-SCHWEDEN!!) Dieser Wein hätte natürlich nicht nur GROSSARTIGEN Geschmack, sondern wäre auch FREI VON IN DER INDUSTRIE üblichen ZUSÄTZEN – und er wäre auch NICHT PARFÜMIERT (z.B. mit Eichenholz-Parfum). Ein Tipp für den extrem verwöhnten Gourmet des Sozialamtes: Manchmal – und nur sehr selten –  kann man SANDDORN-Wein kaufen, der vergleichsweise SEHR preiswert ist – und wegen dessen WÜRZIGEM Geschmack würde der natürlich auf jeden Fall für ein Geschmacks-Experiment taugen!
g) Sozialhilfeempfänger mit polnischen Verwandten könnten  als weiteren CLOU noch einige hauchfeine Scheiben SCHINKEN hinzufügen – am besten ROHEN Schinken – eventuell auch aus dem SCHWARZWALD, ALLGÄU oder SÜDTIROL …Man nehme aber wegen des starken Eigengeschmacks nicht ZUVIEL Schinken, ebensowenig übrigens wie von FEIN GEWÜRFELTEM BAUCHSPECK (Fett vorher wegschneiden), mit dem man eventuell  Schinken “ersetzen” könnte, obwohl der Gourmet natürlich SCHAUDERT, denkt er an die TURBO-SCHNELLREIFE-SCHWEINE und GESCHMACKSVERSTÄRKER, die in gängigen BILLIG-Produkten verarbeitet wurden …

Abschliessend wiederhole ich:

VON DIESEM KÖNIGLICHEN VERGNÜGEN SCHLIESSE ICH DIE HERREN THILO SARRAZIN UND HARTZ IV HIERMIT AUS – und zwar genauso, wie wir Sozialhilfeempfänger AUSGESCHLOSSEN und AUSGEGRENZT werden!

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- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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