Wenn ich Grieche wäre, würde ich mir helfen

Verteiler:
– Griechische Botschaft Deutschland, Presseabteilung
– Deutsche Bundesregierung, Presseamt

Einleitung

0.1 Der griechische Ministerpräsident Papandreou besucht heute – Freitag 05. März 2010 – Berlin und hat danach schon einen Termin in den USA (und am griechischen Kiosk erfahre ich, daß er auch Frankreich besuchen wird). Dies zeigt, daß die griechische Regierung die politische Gesamtlage SEHR REALISTISCH und SEHR KLUG  einschätzt.

0.2 Geradezu VOLLIDIOTISCH wirken dagegen im Kontrast solche AGITATOREN,
die plötzlich “verlangen”, daß Griechenland die Akropolis und einige Inseln “verkaufen” soll. Nicht sehr viel “intelligenter” ist es allerdings, wenn die Deutschen – SCHON WIEDER und IMMER NOCH – plötzlich als NAZIS beschimpft werden – und wenn irgendwelche wohlinformierten Griechen nach 60 Jahren “entdecken”, daß sie noch ENTSCHÄDIGUNGEN für den 2. Weltkrieg “beanspruchen” können.
Diesen sage ich: Meine DEUTSCHE Mutter hat – sehr wahrscheinlich – GESTAPO-Gefängnis nur KNAPP überlebt – und niemand aus unserer Familie hat irgendwelche Entschädigungen dafür bekommen, und auch nicht für das Unrecht aus kommunistischer Zeit! Ich selbst habe KEINE WIRKLICHEN PROBLEME damit ( Denn was hat GELD in den EINZIGARTIGEN Beziehungen zwischen Mutter und Sohn überhaupt verloren? Wäre das nicht eine GROTTENSCHLECHTE Philosophie?)  – zumal SEHR GUT ZU ÜBERLEGEN IST, ob man die HEUTIGEN JUNGEN GENERATIONEN ÜBERALL mit diesem ALTEN MIST noch weiter belasten will oder gar ALTE FEINDSCHAFTEN aufwärmen will – vielleicht um den 3.Weltkrieg vorzubereiten, wozu Deutschland ein KATEGORISCHES NEIN sagen müsste – und zwar aus PUREM EGOISMUS!

0.3 Die Ursachenforschung zum ERSTEN WELTKRIEG hat als einen wichtigen Punkt – unter anderen – die These formuliert, daß DIE GROSSEN INDUSTRIESTAATEN UNTEREINANDER VERSAGT HABEN, indem sie IHRE BEZIEHUNGSPROBLEME NICHT LÖSTEN. Die grossen Industriestaaten in Europa sind aber bis auf den heutigen Tag, England, Frankreich, Deutschland – nicht aber Griechenland! Die Griechen weisen also ZU RECHT darauf hin, daß die EIGENTLICHEN NUTZNIESSER an den SEIT JAHRZEHNTEN bestehenden griechischen “Beinahe-Katastrophen” die grossen europäischen Nationen Britannien, Frankreich und Deutschland sind.
Die grossen 3 in Europa PROFITIEREN besonders von den EXTREMEN PROZENTGEFÄLLEN zwischen “Kern-Europa” und “Rand-Europa”, bei Arbeitseinkommen und Renten im griechischen Beispiel durchweg 50 %, was ein wirklich ORDENTLICHES GESCHÄFT ist, allerdings eben nicht für Griechenland! (Griechische Lehrer in Griechenland “verdienen” ca. 2000,00 Euro gegen deutsche Lehrer in Deutschland 4000,00 Euro monatlich … sehr grob gerundete statistische Zahlen) Griechenland kann ausserdem darauf hinweisen, daß es kein griechisches Problem ist, wenn der französische, deutsche, britische ABSATZ in Griechenland zusammenbricht, weil die INDUSTRIELLEN IMPORTPREISE PROZENTUAL WEIT ÜBER DEN GRIECHISCHEN EXPORTPREISEN liegen. Beispiel: Frankreich, Britannien, Deutschland möchten GERNE SEHR TEURE MASCHINEN nach Griechenland EXPORTIEREN, aber die griechischen LANDPRODUKTE  kosten nen Appel und ein Ei und sind  EXTREM BILLIG und reichen für die Bezahlung des Imports NIEMALS aus. Etwas farbiger gesagt: Es ist UNMÖGLICH, Hightech-Maschinen mit Clementien und Pfirsichen zu bezahlen, die sowieso weggekippt werden, weil sie mehr oder weniger unverkäuflich sind. Wir wissen allerdings eben aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, daß PREISPOLITIK ein MACHTINSTRUMENT IMPERIALISTISCHER WELTMÄCHTE WAR – und immer noch ist, daß daraus RESULTIERENDE VERSCHULDUNG und ÜBERSCHULDUNG ein erprobtes Mittel IMPERIALISTISCHER POLITIK war – und immer noch ist, Stichwort: INFORMAL RULE (indirekte Herrschaftsausübung).
Und an dieser Stelle fragt es sich denn doch: WAS WOLLEN WIR IN EUROPA EIGENTLICH? Wollen wir SELBSTBEWUSSTE GLEICHBEREICHTIGTE SOUVERÄNE PARTNER – oder wollen wir ein ZWEI-KLASSEN-EUROPA aus REICHEN, die sich an ARMEN SATT FRESSEN?

0.4 Gleichberechtigte Partner: Dazu gehört, daß Griechenland selbstverständlich das RECHT hat, seine EIGENEN FEHLER zu machen, genauso wie Britannien, Frankreich und Deutschland sich das Recht NEHMEN, IHRE Fehler zu machen – OHNE Griechenland vorher zu fragen und RÜCKSICHTLOS darüber, WELCHE LASTEN Griechenland durch FEHLER DER GROSSEN 3 in Europa aufgebürdet worden sind! DESHALB lasse ich es als DEUTSCHER NICHT GELTEN, wenn man jetzt den Griechen BILANZFÄLSCHUNGEN vorwirft! Es waren genau diese Finanzmanipulationen notwendig, damit Griechenland die von Frankreich, Britannien und Deutschland DIKTIERTEN BEDINGUNGEN für die Aufnahme in die Europäische Union und in die Euro-Zone “schaffen” konnte. Anders gesagt: NATÜRLICH WUSSTEN Frankreich, Britannien und Deutschland, daß Finanzmanipulationen und sogar welche Art von Finanzmanipulationen POLITISCH ERWÜNSCHT sein würden …

0.5 Die Griechen selbst haben darauf hingewiesen, daß es AKTUELL  gewissermassen gar nicht um Griechenland geht, sondern um INTERNATIONALE SPEKULATION INTERNATIONALER HEDGE-FONDS gegen den Euro – und die Griechen haben SEHR RECHT, wenn sie sagen, daß die FEINDLICHEN FINANZ-ANGRIFFE über Griechenland, Portugal, Spanien, Irland, Island laufen. Hedge-Fonds haben – wie jeder weiss – sehr viel mit den Finanzplätzen LONDON und NEW YORK zu tun – und insoweit hat Europa die USA und GROSS-BRITANNIEN an deren GESAMTVERANTWORTUNG zu erinnern, von der wir allerdings schon wissen, daß es damit BESONDERS IM ZWEIFELSFALL nicht weit her ist, besonders wenn den Amerikanern das Wasser selber bis zum Hals steht!
Es steht nicht in den Zeitungen, wohl aber im Info-Newsletter des KOPP-Verlages Rottenburg: ANGEBLICH waren an den FINANZMANIPULATIONEN zwei WOHLBEKANNTE “Institutionen” beteiligt, nämlich SKANDALBANKER von GOLDMANN-SACHS – recycletes SKANDALPERSONAL ist derzeit trendy und wird auch gerne für (sogenannte)  US DIPLOMATIE verwendet –  und Mr. GEORGE SOROS (besitzt angeblich 27 Milliarden Dollar oder so, hat alleine bei seiner berühmten Spekulation gegen das BRITISCHE PFUND  nach eigenen Angaben 1 Milliarde “verdient”, hinterließ THAILAND “monetär ausgeplündert”, ist aber ein PHILANTHOP, der als Wohltäter UNGARNS und der GEISTLICHEN AKADEMIE in MOSKAU hervorgetreten sein soll, pflügt mal eben seine Felder in Argentinien um, wenn die Kurse für Commodities in Chicago sich ändern, äh, man pflügt nicht selber, sondern LÄSST natürlich pflügen  … und so weiter) Und bevor man sich jetzt über Mr. G. Soros “aufregt”, zur Erinnerung ein kleines Merksprüchlein: “Die NAMEN, die GENANNT werden, SIND NICHT die NAMEN der TATSÄCHLICHEN oder WIRKLICHEN MACHT …”

0.6 Man liegt wohl nicht völlig falsch, wenn wir zugeben, daß der NORMALE ZEITUNGSLESER und Nachrichten-Konsument praktisch KEINE CHANCE hat, die KOMPLIZIERTE und ABSICHTLICH VERNEBELTE GESAMTLAGE auch nur annähernd richtig zu beurteilen.
Wenn wir uns TROTZDEM – ausnahmsweise – einmal öffentlich äussern, so geschieht dies auf der BASIS folgender VORAUSSETZUNGEN:

0.6.1 Man kann zwei Dinge nicht erwarten:
Man kann MENTALITÄTEN nicht ändern, weder die griechische, noch beispielsweise die englische.
Man kann nicht erwarten, daß Europa sich mehr für Griechenland interessiert, als die Griechen sich für ihr eigenes Land interessieren.

0.6.2 Ich habe mir mein halbes Leben versaut dadurch, daß ich mir ausgerechnet “ausgesucht” habe, militär-schriftstellerisch zu forschen und zu arbeiten. NIEMAND  möge erwarten, daß hier IRGENDETWAS gesagt wird, das nach meinem BESTEN WISSEN UND GEWISSEN, die SICHERHEIT EUROPAS gefährden könnte, jenes Europas wie es KLASSISCH durch GRIECHISCHE GESCHICHTE DEFINIERT IST – und NICHT durch TÜRKISCHE, NICHTdurch AMERIKANISCHE und schon gar nicht durch GEWISSENLOSE HEDGE-FONDS!

0.6.3 Es ist schön und richtig, daß über GELD für Griechenland gesprochen wird, genauso wie man über Geld für Osteuropa spricht. Jedoch ist schon in früheren Jahrzehnten VIEL GELD geflossen, OHNE DIE PROBLEME ZU LÖSEN. Ferner kann man GELD NICHT ESSEN – und deshalb konzentriert sich dieser Essay auf REAL-WIRTSCHAFTLICHE Vorschläge und Überlegungen – was freilich, jeder weiss es, dem GEGENWÄRTIG DOMINIERENDEN AMERIKANISCHEN sogenannten MONETÄREN ANSATZ ziemlich ENTGEGENGESETZT ist.

Hauptteil

Wenn ich also ein Grieche wäre und nur ein bischen PATRIOTISCH, dann würde ich folgendes tun:

1. STAATLICHE / halbstaatliche ANSCHUB-INVESTITIONSPROGRAMME

1.1 Umweltschutz Ballungsraum Athen (hier könnte man von der ehemaligen DDR lernen, denn dort ist die SCHWER GESCHÄDIGTE UMWELT inzwischen erstaunlich gut “repariert”)

1.2 WASSER – Infrastruktur – und UMWELTREPARATUR für durch frühere RAUBBAU-FEHLER VERSALZTE LANDWIRTSCHAFTLICHE ANBAUFLÄCHE.

1.3 NATIONALE VERTEIDIGUNG – einschliesslich MILITÄRISCHE – der griechischen Wälder – einschliesslich AUFFORSTUNGSPROGRAMME (auch hier könnte man ausländische ERFAHRUNGEN in ARIDEN TROCKENGEBIETEN “abfragen”, z.B. chinesische). Es ist klar, daß solche AUFFORSTUNGSPROGRAMME Rückwirkungen hätten auf VIEHBESATZ der Landwirtschaft, so daß man also bezüglich SCHAF- und ZIEGEN-Haltung sich staatlicherseits was “einfallen” lassen müsste – in Form von INCENTIVE-Programs, die ihrerseits eingebunden sein müssten in das SYSTEM EUROPÄISCHER landwirtschaftlicher INDUSTRIEPOLITIK.
WIR SPASSSEN HIER NICHT: DAS AUSMASS DER WALDBRÄNDE in Griechenland, Australien und Kalifornien wurde von einigen Beobachtern als GEZIELTE KRIEGERISCHE AKTION “interpretiert” – von wem auch immer – und Griechenland TAT SEHR RICHTIG, seinen GEHEIMDIENST auf dieses Problem anzusetzen – könnte eventuell dazu FRANZÖSISCHES KNOW-HOW “abfragen” (sie haben in Frankreich eine SPEZIAL-SCHULE für Waldbrand-Löschverfahren ) … und mehr kann hier leider nicht gesagt werden … Das Problem kann aber gar nicht überschätzt werden, DENN WO DER WALD GEHT, GEHT ANSCHLIESSEND DER MENSCH …

1.4 ANSCHLUSS AN DAS EUROPÄISCHE STROMVERBUNDNETZ (über Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien) – und hier könnte EUROPA beweisen, was KLEINE Länder EUROPA selbst WERT sind.

1.5 UMSTRUKTURIERUNG DES ENERGIESEKTORS:
1.5.1 Ein funktionierendes Beispiel war die neue PIPELINE nach Alexandrupolis über BULGARIEN, durch die RUSSISCHES Öl fliessen wird.
1.5.2 Viel wichtiger ist aber die SYSTEMATISCHE GEOLOGISCHE ERFORSCHUNG und ERSCHLIESSUNG der NATIONALEN ÖLVORRÄTE in der AEGAEIS. Die derzeit in Griechenland aktiven kanadisch-britisch-amerikanischen Erdölinteressen  sollten sich nicht damit “herausreden” können, daß da “Gestein mit mangelhafter Permeabilität” – angeblich – ist, sondern sie sollten dieses Problem LÖSEN, falls es vorhanden ist.
Nebenbei interessant:  Griechenland ist noch vom 2 Weltkrieg her BRITISCHE EINFLUSSZONE und auf der Konferenz von Potsdam wurden STRATEGISCHE VERABREDUNGEN FÜR GRIECHENLAND getroffen (ohne die Griechen zu fragen) … Dann ausserdem: Britische Militärpolitik in griechischen Angelegenheiten von 1916 Gallipoli über die Schlacht bei Ankara im griechisch-türkischen Krieg 1919-1922 bis hin zum 2. Weltkrieg ist – nach unserem eigenen Geschmack – derartig WENIG MILITÄRISCH EINSICHTIG und MILITÄRISCH UNLOGISCH, daß sie BOHRENDE FRAGEN aufwirft, nämlich in Richtung eines “möglichen POLITISCHEN VERRATS” …
1.5.3 Griechenland könnte sich – bei AUSBAU der Partnerschaft mit dem ORTHODOXEN Russland – ENGAGIEREN in den NEUEN ERDÖLPROJEKTEN UM CUBA – und dem dort aktiven chinesisch-russischen Joint-Venture “beitreten”, und natürlich wären für Griechenland auch die neuen RIESEN-Funde in BRASILIEN und ARGENTINIEN interessant.
1.5.4 In EUROPÄISCHEM Kontext wäre zu überlegen, ob KOHLE gerade für die kleinen Länder eine OPTION ist, also Gespräche über OSTDEUTSCHE BRAUNKOHLE und POLNISCHE STEINKOHLE für Griechenland, eventuell UKRAINISCHE Steinkohle (die sowieso technisch modernisiert werden müssen). Mit Hilfe von KOHLE-VERSTROMUNG könnte von Ostdeutschland und Polen über Rumänien und Bulgarien STROM nach Griechenland geliefert werden (zweite europäische Strom-Energie-Schiene nicht nur für Griechenland).

Griechenland hat SCHWER zu tragen unter zweierlei:
1.1 AUSWANDERUNG (seit 1945 geschätzt über 1 Million Menschen, diese Zahl könnte eventuell nach unten “geschönt” sein und in Wirklichkeit grösser sein)
1.2 10 % der Gesamtwirtschaft NOCH IMMER Landwirtschaft (das entspricht ungefähr Deutschland 1955, wobei heute die grossen europäischen Länder nur noch Landwirtschaft zu 3% haben, pi mal Daumen)

Mit einem Wort: Es ist zu überlegen, WOMIT GRIECHENLAND AUF DAUER GELD VERDIENEN KANN …

Hier haben wir, weil wir die ÖRTLICHEN BEDINGUNGEN nicht wirklich kennen, nur WENIG Vorschläge:

2. Wie kann Griechenland STABIL Geld verdienen?
2.1 DIE AUSGEFLAGGTE GRIECHISCHE HANDELSFLOTTE MUSS DURCH GEEIGNETE INCENTIVE-PROGRAMS IN EINER FORM “nach Griechenland zurückgeholt” werden, daß SIE EINEN BEITRAG ZUM GRIECHISCHEN NATIONALEINKOMMEN leistet – selbst dann, wenn dies den AMERIKANERN wenig schmecken dürfte.
2.2 Die Europäische Union importiert ZWIEBELN, KARTOFFELN aus ÄGYPTEN und SCHNITTBLUMEN aus KENIA, ISRAEL und anderen. Hier wäre eine PROZENTUALE UMSTEUERUNG auf EUROPÄISCHER EBENE nicht nur für Griechenland SEHR hilfreich.
2.3 PROZENTUALE EUROPÄISCHE UMSTEUERUNG würde helfen im SEKTOR TOURISMUS … (Es ja ist ja gar nicht einzusehen, warum SPANIEN und die TÜRKEI DERARTIG BEVORZUGT werden von der Tourismus-INDUSTRIE, einschliesslich FLUGZEUG-Industrie, und deren LOBBY in Brüssel).
2.4 Es wäre eine Überlegung wert, griechische WEINPRODUKTE ANDERS ZU VERMARKTEN, z.B. UMSTELLUNG auf JAHRGANGSETIKETTIERUNG bei zum Trinken bestimmtem Wein.
2.5 Für das grosse Problem, daß heute praktisch die GESAMTE griechische PFIRSICH-PRODUKTION unverkäuflich ist und in der Tat TONNENWEISE weggekippt wird, haben wir keine Lösung – denn speziell bei Pfirsichen gibt es ja eine bekannte US-Amerikanische WELTVORHERRSCHAFT. Es könnte jedoch eventuell nicht schaden, sich mal anzusehen, WIE die Amerikaner das MACHEN und SCHAFFEN … und weil Griechenland so klein ist, könnte ein HALBSTAATLICHES BACKUP durch VERBESSERUNG der NATIONALEN LANDPRODUKT-VERMARKTUNG (einschliesslich Zertifizierung, Normierung, Güteklassen, Warenzeichen etc. pp.) hilfreich sein. Was für Pfirsiche gesagt ist, gilt immerhin strukturell ähnlich für Clementinen, Korinthen und dergleichen.
2.6 ERRICHTUNG NATIONALER BIOCHEMISCHER FORSCHUNGSINSTITUTE zur Erforschung von NEUEN Produkten aus OLIVE, PFIRSICHEN, PFIRSICHKERNEN, Wein-“Abfällen” (diese z.B. für FARBSTOFFE, die nicht nur wegen (Lebensmittel-)FARBE interessant sein können, sondern auch wegen MEDIZINISCHER Anwendungen) , einschliesslich Konstruktion INDUSTRIELLER oder halb-industrieller PRODUKTIONSKETTEN für diese neuen Produkte.

Abschliessend vielleicht noch dies:
Als EUROPÄER erfüllt es mich MIT ZORN, wenn ich sehe, WIE HALBHERZIG EUROPA mit dem griechisch-türkischen DAUERKONFLIKT “umgeht”.
Hier könnte Griechenland eventuell von der Türkei LERNEN, daß sich – unter Umständen – “ein kleiner, netter Konflikt” – Beispiel: türkische Invasion auf Zypern – in Form eines KALKULIERTEN RISIKOS SEHR LOHNEN KÖNNTE.
Und die – “kürzlichen” – Manöver der RUSSISCHEN Flugzeugträger-Gruppe “Admiral Kusnetzov” nahe dem griechischen RHODOS zeigen vielleicht schon einen WECHSEL DER GRIECHISCHEN MILITÄROPTIONEN an – und wenn ich Grieche wäre, würde ich nicht zögern, die GEGENLEISTUNGEN für DEUTSCHE NATO-STÜTZPUNKTE auf KRETA und ZYPERN NEU ZU VERHANDELN, und zwar nicht mit Deutschland, sondern mit der NATO, und das heißt letztlich: mit den Amerikanern!

Wenn ich Grieche wäre, dann würde ich ein MILITÄRISCHES UMDENKEN beginnen mit

3.1 NEUE STÜTZPUNKTRECHTE und STATIONIERUNGRECHTE für RUSSISCHE und UKRAINISCHE FLOTTE in GRIECHENLAND.

3.2 BILATERALE MILITÄR-KOOPERATION MIT DEN ORTHODOXEN LÄNDERN (SERBIEN), RUMÄNIEN, BULGARIEN, ((MAKEDONIEN)).

3.3 REORGANISATION der ALBANIEN-Front (chinesischer Einfluss??).

3.4 Griechenland könnte EUROPA fragen: WAS MÖCHTE EUROPA TUN, um jene Bedrohung zu entschärfen, die Griechenland seit über 60 Jahren ZWINGT, ÜBERDURCHSCHNITTLICH HOHE ANTEILE des jährlichen Nationaleinkommens für VERTEIDIGUNG auszugeben.Anders gesagt: Wenn Frankreich, Deutschland, England GENAUSOVIEL für MILITÄR ausgeben müssten wie Griechenland, wären selbst diese grossen Nationen STÄNDIG AM BODEN vor lauter LASTEN-SCHLEPPEREI! Noch anders gesagt: AN JENEM TAG, ALS DIE TÜRKEI ERFOLGREICH UND UNWIEDERSPROCHEN NORDZYPERN BESETZT HAT, AN GENAU DIESEM TAG HAT SICH DIE ANGEBLICH EXISTIERENDE GARANTIE DER USA ZUR VERTEIDIGUNG GRIECHENLANDS ALS NULL UND NICHTIG ERWIESEN; GENAU AN DIESEM TAG HABEN DIE USA GRIECHENLAND POLITISCH VERRATEN – und zwar MIT HILFE EUROPAS!

3.5 Wir können hier nicht auf die Konferenz von LAUSANNE 1923 oder die Konferenz von SEVERS eingehen, nicht auf britische und italienische Waffenlieferungen, auch nicht auf andere Details des TRAUMAS des griechisch-türkischen Krieges 1919- 1922, sondern halten SKIZZENHAFT FEST (in der Hoffnung, daß es halbwegs STIMMT),  daß Griechenland nach dem 1. Weltkrieg zur BRITISCHEN Einflusszone und die Türkei / Syrien zur FRANZÖSISCHEN Einflusszone gehörte – die Briten hatten aber auch DIRKETEN MILITÄRISCHEN Einfluss in Istanbul – , und zwar NACH DEM ENDE DES OSMANISCHEN “Weltreiches” im Jahre 1922, das immerhin 500 Jahre für “bedrohliche Turbulenzen” in Europa gesorgt hat, wobei die Europäer keineswegs immer “strahlende Helden” waren – und 1922 als ENDE DER TÜRKISCHEN GEFAHR ist schliesslich noch nicht sehr lange vorbei. Wir können auch nicht eingehen auf  ZWEI VÖLLIG NEUE FAKTOREN von Spanien über Frankreich, Italien bis Griechenland, nämlich einen – teils, sagen wir, “rätselhaften” – DEMOGRAPHISCHEN DRUCK an der SÜDGRENZE Europas und zweitens einen REGELRECHTEN KRIEG UM ABSATZMÄRKTE FÜR GEWISSE PROBLEMATISCHE PRODUKTE AUS SCHATTENWIRTSCHAFTEN, wie zum Beispiel Haschisch, ebenfalls von Spanien bis Griechenland.  AUS BEIDEN FAKTOREN KÖNNTE UNTER UMSTÄNDEN EIN MITTLERER HEISSER KONFLIKT ENTSTEHEN (oder von verantwortungslosen Geschäftemachern herbei-“gezaubert” werden)  – in dem EUROPA natürlich NICHT auf Griechenland verzichten könnte, sondern im Gegenteil Griechenland SEHR BRAUCHEN würde!
Wir sagen dies, um klar zu machen, daß aus unserem ANALYSEHORIZONT, SOWEIT WIR ÜBERHAUPT DURCHBLICKEN, auch bei den jetzigen aktuellen Gesprächen, Griechenland GERADEZU EXTREM HÖFLICH UND ZUVORKOMMEND BEHANDELT werden sollte! Ich wiederhole: EUROPA könnte schon demnächst GRIECHENLAND geradezu “dringend” MILITÄRISCH “brauchen” – und wird es  hoffentlich nicht noch einmal durch MIESEN VERRAT “missbrauchen”!

SCHLUSS

Wir haben hier nicht über griechische BESTECHUNGSSYSTEM (Fakelake) und griechischen “Beamtenapparat” gesprochen, weil die Griechen selbst sehr genau wissen, daß da einiges nicht so weitergehen kann wie bisher.

Man könnte allerdings überlegen, ob seit Einführung des Euro Kaffee und BROT ( Arme-Leute-Essen) in Griechenland tatsächlich GENAUSO TEUER sein müssen wie in Deutschland. Aber das ist eigentlich auch eine Frage, die die Griechen selbst klären müssen, nämlich die FRAGE EINES SPEKULATIVEN INFLATIONSTREIBENDEN EINSATZES DES EUROS, die den ursprünglichen Absichten der Euro-Zone nicht unbedingt entspricht …

Stimmen sind laut geworden, die von einer BÜRGERKRIEGSGEFAHR in Griechenland plappern: Nun, die Griechen hatten in 1950 schon Gelegenheit zu lernen, was das bedeutet – und wie sehr man sich damit sozusagen “selbst veräppeln” kann – und ich schätze sie also SO intelligent ein, daß sie das nicht freiwillig wiederholen werden. Dies soll nun keineswegs bedeuten, daß wir UNTERSCHÄTZEN, wenn die Zeitungen schreiben, daß die CIA für Europa “soziale Unruhen” schon prognostiziert hat – genau jene CIA allerdings,  von der sich langsam herumgesprochen haben sollte, daß sie SOZIALEN UNFRIEDEN – in wessen Auftrag auch immer – SEHR WOHL SELBST PRODUZIEREN könnte oder kann oder hat, WANN IMMER UND WO IMMER man glaubte, daß amerikanische (Geschäfts-)Interessen nicht anders gefördert werden könnten oder konnten!

Mit freundlichen Grüssen

Buike Science And Music

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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