Ursprung Quirinuslied Neuss: Neue These

  1. Einleitung

Bislang galt das Quirinuslied von Neuss – Incipit: Zu dir send ich meinen Gruss” – als “Schöpfung”/ “Komposition”  von Julius Bosch vom Anfang des 20. Jahrhunderters, ca. 1910.

Soeben erfahre ich aus
Schepping, Wilhelm, Hrsg.: Quirinus-Lieder, Quirinus-Orte in Europa, Neuss: Clemens-Sels-Museum 2009, S. 9, Abschnitt: “Zu dir send ich meinen Gruß”: ein “Neusser Lied” von Julius Busch?

a) Julius Busch hat nur einen – 4-stimmigen – LIEDSATZ verfaßt (dessen Original leider nicht abgedruckt ist, der sich aber im Stadtarchiv Neuss befinden soll)
b) es scheint mindestens einen FRÜHEREN BELEG zu geben von b.1) 1849 aus dem Ort b.2) MILLEN, jetzt Ortsteil von “Gemeinde Selfkant” (Umgebung Tüdddern, Xanten, fränkischer Maasgau)

Das PROBLEM ist damit klar: Wir kommen derzeit mit GESICHERTEN HISTORISCHEN Belegen nicht weiter zurück als bis 1849. Aber die INSTINKTIVE VERMUTUNG ist, daß das Quirnuslied ÄLTER ist.

Es sind HYPOTHETISCH zwei Fälle denkbar, aber eben nicht – noch nicht – mit Belegen abgesichert, so daß diese zwei Fälle ein SUCHSCHEMA sind:

Erster denkbarer Fall: Wenn wir die Melodie als “pseudo-gregorianisch” auffassen würden mit einem LATEINISCHEN VORGÄNGERTEXT, dann könnte man diese Kombination  zeitlich einordnen auf ungefähr 1150.

Der zweite denkbare Fall ist:  Wenn wir die Melodie als “spätgregoriansiche LIED-Melodie” auffassen würden mit einem DEUTSCHEN VORGÄNGERTEXT, dann würde man zeitlich ansetzen bei 1380-1450.

Der dritte denkbare Fall wäre, daß unser Lied 1150 als Fall 1 begann, dann fortsetzte als Fall 2 bei 1380-1450 – bis DANACH der HEUTIGE Text eingefügt wurde, der auf mich wirkt wie eine Art PROZESSIONSLIED, wie man sie zuhauf findet im Zuge der gegenreformatorischen Volksmissionen der Jesuiten und der Franziskaner.

—xxx—

2. Hauptteil

Dies führt nun zu NEUEN ÜBERLEGUNGEN bezüglich der HERKUNFT der MELODIE wie folgt:

2.1 Ist JULIUS BOSCH NICHT AUTOR des LIEDES, dann ENTFÄLLT  “fast zwingend”  die – bisherige –  CHARAKTERISIERUNG / KATEGORISIERUNG der MELODIE als “spät-romantisch”, die bislang ABGESTÜTZT wurde durch z.B.  SEXT-Intervall, Modulation in der Melodie, Abweichung vom 8-Takte-Schema.

2.2 NEU könnten auf dieser Grundlage die EIGENARTEN der Melodie kategorisiert werden als SEMI-GREGORIANISCH – und dann auch gleich VERGLICHEN WERDEN mit einer ÄHNLICHEN Melodie Schepping a.a.O, S. 73, Ort MILLINGEN. Die “Modulation” der Melodie wäre dann keine “echte” (Modulation) , sondern aufzufassen als ALTERIERUNG innerhalb einer (plagialen?) Kirchentonart. (Dies könnte ein FACHMANN überprüfen durch RÜCKÜBERTRAGUNG der MELODIE in GREGORIANISCHE NOTATION … die benutzt werden könnte auf der SUCHE nach einer GREGORIANISCH NOTIERTEN ORIGINAL-MELODIE … oder Melodie-VORLAGE …)

2.3 Sollte 2.2 STICHHALTIG sein, dann benötigt man jetzt eine TEXTSORTE, die in KIRCHLICHEM RAHMEN verwendet worden ist, bei einem Heiligen wie St. Quirin vorzugsweise HYMNEN, CANTICA und andere EINSCHÜBE in das STUNDENGEBET oder eine FEIERTAGS-LITURGIE. Dies nun passt recht angenehm zu Schepping a.a.O., S.83-84, wo wir tatsächlich TEXTBELEGE der Textgattung SEQUENZ aus einem Siegburger MISSALE finden, seltsamerweise bezogen auf den ORT Ottmarsheim, Elsass. Wir erfahren zu diesem Siegburger Missale im Abschnitt zum Ort Millen / Niederrhein – vgl. Schepping a.a.O., S.64 – :
– Das Siegburger Missale wird auf 1184 datiert – und ist VERSCHOLLEN, also im Augenblick nirgends mehr auffindbar.
– Das Siegburger Missale enthielt eine Quirinus-SEQUENZ mit LATEINISCHEM Text von 14 Strophen und Musiknoten, Incipit: “Summo laudo creatori”.
– Der lateinische Text ist ERHALTEN / überliefert durch eine NEUVERTONUNG des Pfarrers Johannes Weingarz von Millen / Niederrhein von 1949, welche noch heute – 2010 – dort im Gebrauch des Kirchenchores ist.

2.4 Sind 2.2 und 2.3 stichhaltig, ist klar, was gesucht werden sollte, nämlich ein LATEINISCHER Text mit einer ETWAS HÖHEREN RHETORISCH-DICHTERISCHEN DURCHFORMUNG als der GEGENWÄRTIGE TEXT, welch letzterer eher an GEBRAUCHSZWECK Prozessionslied erinnert und damit ZEITLICH eventuell aus der GEGENREFORMATION stammen könnte – oder vielleicht von ANFANG des 18.Jahrhunderts.

2.5 Wenn wir diese Hypothesenkette ANALOG einer Buike-Studie zu puer-natus – siehe Deutsche Nationalbibliothek, online-Katalog – fortsetzen wollten, könnte man noch ergänzen: Der gesuchte LATEINISCHE TEXT sollte von vor 1450 stammen – siehe oben Siegburger Missale 1184 – und eventuell eine DEUTSCHE FASSUNG ungefähr bei 1450 – oder NUR WENIG FRÜHER, sagen wir blind geschätzt 1380 – existieren, weil dies ungefähr der ENTWICKLUNG der NATIONALSPRACHLICHEN LITERATUR für den Fall des DEUTSCHEN entsprechen würde.

Nachweis der Buike-Studie  zu “puer natus in Bethlehem” in englischer Sprache:

BBWV E25_1 — FREE  puer natus research – web – zip-folder – for use on screen / PC  URL https://drive.google.com/folderview?id=0B1t7i0ntyxTyTU1aX2tkVzdlMU0&usp=sharing

BBWV E25puer natus in Bethlehem.  research – print edition  – 211p. URL https://drive.google.com/folderview?id=0B1t7i0ntyxTyTU1aX2tkVzdlMU0&usp=sharing

2.6 Nach 2.5 könnte man ferner die ENTSTEHUNGSZEIT einer LATEINISCHEN Vorlage etwas eingrenzen, sagen wir auf AB 1150 oder sogar ebenfalls auf ETWA 1450, weil dies HERVORRAGEND passen würde, WENN man die SEMI-GREGORIANISCHE CHARAKTERISTIK der Melodie “abstützen” möchte, die möglicherweise um 1450 etwas VERÄNDERT worden sein könnte, “verursacht” oder “kontaminiert” durch die weit gestreuten publizistischen Aktivitäten zur Erstellung des ersten deutschen protestantischen Liederbuches, Wittenberg 1524. 1150 würde übrigens GENERELL gut zu LATEINISCHER “ERGÄNZUNGSDICHTUNG” passen, von denen die SEQUENZEN ja nur ein TEIL waren, die bekanntlich durch das TRIDENTINISCHE KONZIL (1545-1563) SEHR BEGRENZT wurden, was wiederum einen zeitlichen Hinweis ergeben würde, ab wann etwa der gegenwärtige “PROZESSIONS-TEXT” eingeführt worden sein könnte.

—xxx—

3. Schluss: Ich habe selbst nicht damit gerechnet, daß das von mir in der Studie zu “puer natus in Bethlehem” ermittelte und konstruierte SCHEMA eines bestimmten ÜBERLIEFERUNGSWEGES,  der BELEGBAR war durch MELODIEEN PLUS TEXTSORTEN, übertragbar sein würde nach dem prinzip der ÄHNLICHKEIT  auf einen Problemfall des “Quirinus-Liedes”, wo die BELEG-Lage viel lückenhafter ist. Die Quellenlage zum Quirinus-Lied wurde aber durch die oben genannte Publikation von Wilhelm Schepping DRAMATISCH erweitert – es ist in der Tat ein Wunder, dass dies nicht schon viel früher geschehen war! – , so daß man JETZT erkennen kann, wie sozusagen TROTZ LÜCKEN in der Quellenüberlieferung sozusagen das “puer-natus-Schema” von Buike “hindurchschimmert.

Ich wiederhole die Hauptmerkmale dieses PARTIELL VERALLGEMEINERUNGSFÄHIGEN SCHEMAS:

Es geht los  mit  LITURGIEGEBUNDENEN – Stundengebet und “ordo missae” von Feiertagen –  lateinischer Gregorianik um 1100, setzt sich fort mit ERGÄNZUNGEN und EINSCHÜBEN, darunter namentlich SEQUENZEN,  zu  STANDARD-STUDENGEBET und STANDARD-LITURGIEN mit  spätgregorianischen MELODIEN mit lateinischen Texten etwa ab 1150, geht dann weiter    zu spätgregorianischen Melodien mit NATIONALSPRACHLICHEN Texten etwa ab 1380 – 1450, wobei der ZEITPUNKT des Wechsels zu Nationalsprachen KORRELIERT ist zu der ALLGEMEINEN LITERATURGESCHICHTE der europäischen Nationalsprachen, so daß wir besonders haben RELATIV FRÜHE Zeitpunkte für nationalsprachliche Texte in ITALIENISCH und FRANZÖSISCH und RELATIV SPÄTE DEUTSCHE nationalsprachliche Texte. Mit 1450 sind wir dann schon in der zeitlichen Nähe des GROSSEN BRUCHES und der grossen DISKONTINUITÄT durch Martin Luther, 1483-1546, dessen Einfluß auf die GOTTESDIENSTLICHE GEBRAUCHSMUSIK sehr dezidiert greifbar wird bei der  SCHAFFUNG DES ERSTEN PROTESTANTISCH-EVANGELISCHEN  “LIEDER – und GEBETBUCHES” ab 1525- ca. 1570, wo wir einen RÜCKGRIFF haben auf schon VORHER ERFOLGREICHE MELODIEN, die bloß einen protestantischen Text erhalten, wo wir aber auch NEUE EIGENKOMPOSITIONEN Luthers in ANLEHNUNG AN VERTRAUTEN “alten Stil” haben.  Dieses RÜCKGRIFFSVERFAHREN auf sozusagen “erfolgreiche Geschäftsmodelle” finden wir dann ab dem tridentinischen Konzil, 1549-1563, auch auf katholischer Seite in der GEGEN-REFORMATION, so daß wir wagen können zu formulieren, daß wir ungefähr seit Luther einen sozusagen “fast kontinuierlichen Prozess” von ENTLEHNUNG und RÜCKENTLEHNUNG im evangelischen und katholischen Liedgut haben, und zwar ganz speziell in DEUTSCHLAND, welches EDITIONS- und PRODUKTIONSVERFAHREN bis heute in Gebrauch ist, wobei manche Beobachter hinzufügen würden, daß ab dem zweiten Vatikansichen Konzil, 1962-1965, aus katholischer Sicht die Faktoren “PROTESTANTISIERUNG der Texte” bei gleichzeitiger “BANALISIERUNG des genuin KATHOLISCHEN” hinzugekommen seien, wobei die BANALISIERUNG musikalisch besonders gleifbar sein soll durch Einflüsse aus POPULAR – und SCHLAGERMUSIK bis in zu JAZZ und SPIRITUAL – und dem, was manche etwas bösartig als “seifenartigen Sakro-Pop” bezeichnet haben und was zum Beispiel in den USA ein BOOMENDES GESCHÄFT geworden ist.

Es ist nicht alle Tage, dass man überhaupt schaffen kann, ein SCHEMA zu erarbeiten, das dann auch noch BRAUCHBAR für andere Problemfälle geworden ist.

Es ist auch nicht alle Tage, daß man speziell im Bereich der HISTORISCHEN Wissenschaften nach JAHRHUNDERTEN zu halbwegs überzeugenden oder zumindest brauchbaren ANNÄHERUNGEN gelangen konnte.

—xxx—

Neuss/Germany: Buike Publishing, Feb. 2010/ noch einmal korrigiert 2016

—xxx—

Zur Gefälligen Beachtung: Der Autor Bruno Antonio Buike hat keinen akademischen Abschluß geschafft und unterliegt deshalb nur sehr mittelbar akademischen Regularien.  Buike Research benötigt insbesondere keinen FALSCHEN LEBENSLAUF  und auch KEINE FALSCHEN DOKTORHÜTE.

PS: Diese Überlegungen wurden –  ohne feedback –  mitgeteilt dem Clemens-Sels-Museum als Publizisten der oben erwähnten Arbeit von W.Schepping. Aus einem aktuellen Rechercheanlass wurde in 2016 ebenfalls das Stadtarchiv als Lagerort des offenbar 4-stimmigen Chorsatzes von Julius Bosch aus ungefähr dem Jahre 1910 benachrichtigt zwecks Ablage und Archivierung.

—xxx—

Endlich hypothetische Rückübertragung der heutigen Quirinuslied-Melodie in gregorianische Notation geglückt!

Quirinus-gregorianisch1                 Gruß                       Fuß        Quiri-i-nus                           -schrei

Quirinus-gregorianisch2                                      sei                                -nus.

Beschreibung:

Quirinuslied, Neuss – Melodie – THEORETISCH-HYPOTHETISCHE Rückübertragung in gregorianische Notation, Vorschlag 2, Buike, Augsut 2016 (mit Text-Schnipseln des heutigen Liedtextes, 1. Strophe, zu besserer Orientierung.)

Quellen und Produktionsnachweis:

Angefertig mit einigen „work-arounds“ und dem online-editor „Illuminare score-editor“ URL http://dev.illuminarepublications.com/gregorio/ .

Dieser online-Editor für GREGORIANIK basiert auf dem TEX-live System in LINUX, zu dem von einer bretonischen Studiengruppe kürzlich eine Art „plugin-Erweiterung“ – unter GNU-licence, also FREE OF CHARGE – produziert wurde unter dem Namen „gregorio“ bzw. „gregoriotex“, welches einen TEX-editor namens „gabc“ benutzt, dessen CODE-TABELLE ich von der online-Datenbank „GregoBase“ abgelesen habe auf page-title „Summary of GABC“ URL http://gregobase.selapa.net/?page_id=53 .

Ergebnis:

1) Mein Ergebnis für gregorianische Notation mit einem online-Editor ist zunächst einmal technisch überraschend gut. Das ist aber kein wirkliches Wunder, weil die zugrundeliegende Software „Gregorio“ und „GABC“ sogar von den berühmten Abteien benutzt werden, die gregorianische Gesangsbücher produzieren, wie zum Beispiel Solesmes in Frankreich. Insbesondere wurde hier vermieden, „Gregorio“ in eine auf home-PC installierte LATEX-Umgebung zu integrieren, denn LATEX besteht aus Programmpaketen und Modulen mit ungefähr 4 GIGABYTES Umfang, erfordert also SPEZIALISTEN, die sich auskennen.

2) Der erste und GENERELLE Befund von diesem NOTENBILD einer hypothetischen Rückübertragung in gregorianische Notation BESTÄTIGT zunächst einmal die ANFANGSVERMUTUNG, daß dies überhaupt möglich und sinnvoll ist, denn wir entdecken sofort eine ganze Reihe von SEHR TYPISCHEN NOTENGRUPPEN, wie sie aus gregorianischen Chorälen gut bekannt sind.

3) Wir haben besonders folgende EINZELHEITEN:

– Was unseren heutigen vermolldurten Hörgewohnheiten vielleicht zuerst wie eine MODULATION vorkommen mag, konnte absolut einwandfrei gregorianisch umgewandelt und dargestellt werden als ALTERATION. Wir würden gregorianische Alteration insbesondere ERWARTEN in spätgregoriansicher Zeit, etwa um 1380, wo Gregorianik zum Beispiel auch benutzt wurde zur Aufzeichnung von LIEDERN.

– Es gibt 2 Quartsprünge und 1 Quintsprung. Wir würden aber in spätromantischern Melodien im 19. Jahrhundert ERWARTEN als TYPISCHES Intervall die SEXT.

– Dreiergruppe in Abschnitt 3 und Abschnitt soll abbilden punktierte Viertelnote plus Achtel. Darstellung von PUNKTIERTEM RHYTHMUS lag also IM BEREICH der MÖGLICHKEITEN von GREGORIANIK, aber ich würde PUNKTIERUNGEN eher erwarten in SPÄTGREGORIANISCHER Zeit als in frühgregorianischer Zeit, was bitte die FACHLEUTE noch mal gegenchecken sollten.

4) Wenn wir jetzt überlegen, wie dieser NEUE GREGORIANISCHE HYPOTHETISCHE Befund korreliert werden kann, mit der BISHERIGEN ZUSCHREIBUNGSVERMUTUNG zu „Julius Bosch, ca. 1910“, welche an sich zunächst denken ließ an eine sogenannt „spät-romantische“ Melodie, dann erkennen wir jetzt eine GANZ ANDERE DEUTUNGSMÖGLICHKEIT als eine „SPÄTGREGORIANISCHE Melodie“, welche unter Berücksichtigung der von Wilhelm Schepping – Schepping, Wilhelm, Hrsg.: Quirinus-Lieder, Quirinus-Orte in Europa, Neuss: Clemens-Sels-Museum 2009 – kürzlich NEU ermittelten TEXTUELLEN QUELLEN wahrscheinlich der VORZUG zu geben wäre – und zwar schon bevor wir das SCHEMA aus einer Buike-Studie zu „puer-natus“ zu Rate ziehen, welches dann Restzweifel zerstreuen mag – ODER AUCH NICHT.

Advertisements

About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
This entry was posted in history, music, science and tagged , , . Bookmark the permalink.