Einsturz Stadtarchiv Köln 03.03.2009

Dienstag, den 03. März 2009, werden die Historiker über Deutschland hinaus als “schwarzen Tag” – der Gebildete denkt natürlich jetzt bei sich: als “dies ater” – lange in Erinnerung behalten, denn an diesem Tag stürzte das STADTARCHIV von KOELN ein. Dieser Hauseinsturz vernichtete auf einen Schlag UNERSETZLICHE historische Dokumente aus vielen Jahrhunderten und dieser “Kollateralschaden” geht in die MILLIONEN.
Das Ereignis war in der Tat SO SINGULÄR, daß es sogar in der Berichterstattung von CNNTV in den USA und in BBC World auftauchte!

Deshalb machen wir uns jetzt UNSERE EIGENEN GEDANKEN, indem wir selber ANALYSIEREN.

Wir beginnen mit der ERSTAUNLICH geringen Zahl an TOTEN und VERLETZTEN.

Wir überlegen kurz, daß in einem SO GROSSEN und mehrstöckigen Gebäude – BLIND geschätzt – 20 Mitarbeiter gewesen sein könnten PLUS gewisser PUBLIKUMSVERKEHR, verursacht durch eine aktuelle Archivaktivität mit Publikumsführung, sagen wir so summa summarum 50 – 100 Personen geschätzt.

Die Berichterstattung aber sprach von Anfang an nur von insgesamt 9 Vermißten und davon sollen bis heute noch nicht einmal 2 davon übrig gebliebene Vermißte als vermuitlich TOT bestätigt sein.

Mit anderen Worten:
DAS GEBÄUDE MUSS ZUM ZEITPUNKT DES EINSTURZES PRAKTISCH LEER GEWESEN SEIN.
Und das SCHREIT FÖRMLICH nach einer ERKLÄRUNG, denn es ist UNNATÜRLICH und NICHT NORMAL.

Die Erklärung aber ist die: Die MITARBEITER des Archivs hatten das Gebäude RECHTZEITIG GERÄUMT, weil gegen MITTAG “seltsame Geräusche” nicht nur vorhanden waren, sondern vom Archivpersonal offenbar SOFORT in Richtung EINSTURZGEFAHR INTERPRETIERT wurden.

Und auch das ist NICHT NORMAL:
Historisches Archivpersonal verfügt normalerweise NICHT über Fachkenntnisse im Bereich Baustatik und Gebäudekatastrophen.

Jetzt aber kommt es noch UNGLAUBLICHER:
Im Fernsehen wurde ein ehemaliger Abteilungsleiter des Archivs präsentiert, der allen Ernstes vor laufender Kamera sagte,
ER HABE VOR ETWA 2 JAHREN auf GEFÄHRLICHE WANDRISSE und (BODEN-)SETZUNGEN im KELLERBEREICH HINGEWIESEN – und NICHTS sei geschehen.

Damit sind wir bei der SUCHE NACH URSACHEN, denn wir sind hier in der Bundesrepublik Deutschland und nicht in Ägypten und der Türkei, von wo in den letzten Jahren so oft von Hauseinstürzen berichtet wurde, daß man sich schon langsam daran gewöhnt hat.

Welche URSACHEN wurden also diskutiert?
a) Es wurde auf AKTUELLEN Bau einer U-Bahn ganz in der Nähe hingewiesen.
b) Es wurde hingewiesen auf IRREGULÄRE AKTIVITÄTEN im GRUNDWASSER, die eventuell mit dem U-Bahnbau zusammenhängen.

Zwischenergebnis:
a) WENN DER U-BAHNBAU URSÄCHLICH WAR – dann haben DEUTSCHE INGENIEURE VERSAGT – und das ist schlechterdings UNVORSTELLBAR, denn es wurden und werden U-Bahnen in Deutschland gebaut OHNE begleitende Hauseinstürze!
b) WENN INGENIEURE derart VERSAGT haben sollten, dann KÖNNTE auch die NACHBARSCHAFT der eingestützten Häuser (Plural! Es waren 3 Gebäude!) aktuell einsturzgefährdet sein. ( Und seltsamerweise sind gegenwärtig 2 benachbarte Schulen AKTUELL als akut einsturzgefährdet GERÄUMT … was nun doch ein erstaunlich großes Gelände mit “irgendwelchen Bodenproblemen” ergibt …)

Aber etwas anderes LÄSST AUFHORCHEN!
DENN ES SOLL – so UNGLAUBLICH es klingt – vor einigen Jahren SCHON EINMAL ein Haus in Köln eingestürzt sein. Das ist nicht nur UNGLAUBLICH – sondern setzt bei allen fernsehgeschulten Hobby-Kriminalisten SOFORT Denkprozesse in Gang, daß aus PARALLEL-Ereignissen, die also IN SERIE auftreten, MÖGLICHERWEISE ein GEMEINSAMES EREIGNISMUSTER abgeleitet werden könnte.

Das bedeutet, daß wir jetzt bis an den Anfang zurückgehen müssen, als das Stadtarchiv gebaut wurde – und das war den Berichten zufolge das Jahr 1971. Das führt aber nicht so recht weiter, denn selbst wenn wir darauf hinweisen können, daß 1971 immerhin in der insgesamt UNRUHIGEN Zeit des BEGINNS der sogenannten “1968iger Generation” liegt, so müßte man andererseits sofort anfügen, daß DAMALS “irgendwie schlampige” deutsche Ingeneure NOCH VIEL UNVORSTELLBARER waren.

Tja, da steht nun der deutsche Michel und kratzt sich verlegen am Kopf, obwohl er doch so gut durch Zeitungen informiert wurde, und ist praktisch am Ende seiner Weisheit angelangt.

Oder doch nicht?
Vielleicht nicht umbedingt, denn wir sind, wie eben erwähnt, in Deutschland und da gibt es IMMER NOCH einen funktionierenden Staatsapparat – und STAATSANWALTSCHAFTEN, die AUTOMATISCH bei Ereignissen mit TODESFOLGEN Ermittlungen führen.

Die generelle Vorgehensweise der Staatsanwaltschaften aber ist BEKANNT:
Im Bereich der VERGABE VON BAUAUFTRÄGEN DER ÖFFENTLICHEN HAND wird AUTOMATISCH nach KORRUPTION und SABOTAGE gesucht … eben weil es Tote gegeben hat bzw. gegeben haben könnte. Der Kölner “Filz” aber ist nun von einer solch international beachteten BESONDERHEIT, daß er sogar in die wissenschaftliche Literatur eingegangen ist, als kürzlich jemand eine NEUE WIRTSCHAFTSTHEORIE vorstellte unter dem Stichwort “Der rheinische Kapitalismus” … und das – wir sind da zuversichtlich – weiß natürlich auch der Staatsapparat.

Normalerweise könnte der Alltagskonsument von “Informationen” an dieser Stelle “die Akten schließen”, auch wenn irgendwie “ein ungutes Gefühl” zurückbleiben könnte … das aber eventuell auch Erwartungshaltungen des Publikums “wohlig” befriedigen könnte …

Wir aber gehen jetzt VORWÄRTS, indem wir noch einmal zurückschauen, um eine VERMUTUNG vorzutragen, die ÜBERHAUPT NICHT DISKUTIERT wurde.
Wir gehen zurück auf den Punkt “Ereignisserie” / “gemeinsames Ereignismuster”.

Wir wenden dabei HYPOTHETISCH das AUSSCHLUSSVERFAHREN an, wie folgt:
Setzten wir einmal theoretisch den Fall, daß KEINE GESICHERTEN ERGEBNISSE auf den bisher betrachteten “Informationsschienen” erlangt werden können, WAS BLEIBT DANN ÜBRIG?

Das, was nicht diskutiert wurde!
Was aber wurde nicht diskutiert?

Nun, wir wissen ja alle, daß in Deutschland SCHON LANGE kein REGELMÄSSIGER FLÄCHENDECKENDER Unterricht in einigen Fächern erteilt wird – unter anderem nicht in GEOGRAPHIE, das meist sowieso als “unwichtiges Nebenfach” betrachtet wird.

Wer aber noch ein bischen GEOGRAPHIE parat hat, stößt sofort auf 3 NATURWISSENSCHAFTLICHE TATSACHEN:
a) Westdeutschland hat exakt 2 “Erdbebenzentren”, das erste in Baden-Württemberg, das zweite je nach dem in der AACHENER BUCHT oder im RHEINGRABEN bei Köln, die natürlich praktisch “benachbart” liegen.
b) Der RHEINGRABEN heißt so, weil er ein Graben ist! Der Rheingraben ist ungefähr 2000 Meter tief, was man nur deshalb nicht merkt, weil der Fluß eine DICKE SEDIMENTSCHICHT darüber gelegt hat.
c) Der Rheingraben ist nicht nur “verwandt” mit anderen Grabensystemen der Erde – zum Beispiel dem Andreasgraben in Kalifornien – sondern ist VON NATUR AUS “anfällig” für 2 TYPEN von ERDBEBEN, nämlich einmal BEBEN verursacht durch Bewegungen der auseinanderdriftenden ERDSCHOLLEN – sogenannte “tektonische Beben” – und zum zweiten durch BEBEN IN DER SEDIMENTSCHICHT – sogenannte “Setzbeben” oder “Ausgleichsbeben” – und es braucht hier hoffentlich nicht für den Elementarunterricht ergänzt zu werden, daß beide Bebentypen ZUSAMMEN vorkommen können, weil nämlich tektonische Beben Ausgleichsbeben “triggern” können.

So, jetzt sind wir, wie unser letzter Mathematiklehrer immer sagte, “fein heraus” – und unsere THESE für das gesuchte “gemeinsame Ereignismuster” vom Typ “Hauseinstürze in Köln” lautet jetzt:
TRETEN IN KÖLN EREIGNISSEREN VOM TYP HAUSEINSTURZ AUF, DANN KÖNNEN SIE NATURWISSENSCHAFTLICHE WIRKUNG GEMEINSAMER GEOLOGISCHER oder GEOTEKTONISCHER BODENBEDINGUNGEN SEIN!

Mit anderen Worten:
WENN DIE THESE STIMMT, dann MÜSSTE es auch andere EINSTURZGEFÄHRDETE GEBÄUDE in Köln geben.

Und die gibt es TATSÄCHLICH!

In der St.Andreas-Kirche am Hauptbahnhof Köln zum Beispiel befindet sich eine GEDENKTAFEL – an der rechten Seite des Hochaltars – des seltsamen Inhalts, daß ein MITTLERES ERDBEBEN – ungefähr Richter-Skala 5, denn das ist der STATISTISCHE “Zentralwert” für Deutschland, jedenfalls BISLANG – mit EPIZENTRUM MAASTRICHT (Oder Roermond – wir haben das jetzt auswendig nicht mehr parat -, also ungefähr “Aachener Bucht”) SO STARKE GEBÄUDESCHÄDEN VERURSACHTE, so daß die eben erst beendete Gesamtrenovierung des Gotteshauses sozusagen gleich noch einmal von vorne beginnen mußte. Die Gedenktafel sagt aber noch mehr: Bei der Gelegnheit dieses SCHWACHEN Bebens fielen auch einige Bauteile von den Spitzen des KÖLNER DOMS herunter, wobei beinahe Menschen zu Schaden gekommen wären.

Wir haben eventuell noch ein BESTÄTIGENDES DETAIL zu ergänzen:
Die Rettungskräfte des Großeinsatzes haben sich nämlich TOTAL UNTYPISCH verhalten und sind NICHT SOFORT zum Unglücksgebäude vorgestoßen – sondern haben GANZE LKW-Ladungen BETON zur BODENSTABILISERUNG in die Erde gebracht. Es muß also dort jemand das Kommando gehabt haben, der BESCHEID wußte.

Worüber wußte die Katastrophenschutz-Leitung vermutlich Bescheid?

Darüber, daß SEDIEMTBODEN – halb Köln steht auf dem Gelände des heute trockengelegten 30-50 KILOMETER breiten ALTEN RHEINBETTES mit alten FLUSSARMEN – unter bestimmten Bedingungen, nämlich bei DRUCKAUFBAU PLUS WASSERSÄTTIGUNG plötzlich anfangen KANN, zu FLIESSEN WIE EINE FLÜSSIGKEIT, wobei eben VERSCHRERUNGSVEKTOREN auftreten, denen selbst die DEUTSCHE STANDARDBAUWEISE, die für Gebäudesicherheit bis Richter-Skala 5 ausgelegt ist, nicht standhalten kann. Solche physikalischen Bedingungen sind NICHT sehr häufig, hängen unter anderem noch zusätzlich von der örtlichen SCHICHTUNG UNTERSCHIEDLICHER SEDIMENTE ab – aber irdendetwas in dieser Richtung KÖNNTE passiert sein, weil die UnglücksZONE doch UNTYPISCH GROSS berichtet wurde, nämlich scheinbar ein HALBES STADTVIERTEL umfasst haben KÖNNTE.

Mit diesem “hübschen Ergebnis” verabschiedet sich Buike Publishing für heute!

Und weil wir einmal eine Lateinlehrerin hatten, die einen Dozenten gehabt hatte, der sich für SELTSAME ZAHLEN interessierte, dürfen wir vielleicht – auch wenn das in der gegenwärtigen Wissenschaft natürlich nicht akzeptiert werden kann – auf den SELTSAMEN REST DES EREIGNISDATUMs hinweisen: 3.3.2009

Die 3 kommt doppelt vor, 9 ist gleich 3×3 – und die Quersumme ist die PRIMZAHL 17 – und andere mögliche Zahlenspielereien überlassen wir der Leserschaft!

Follow up 07.03.2009: Publikumsfragen

1. Frage: Warum steht der Kölner Dom noch?

Antwort:
Er steht noch – aber er hat schon gewackelt, und zwar begleitet von Gebäuideschäden (herabfallende größere Bauteile der gotischen Bauverzierung) – und zwar verursacht durch MITTLERE Erdbeben (Richter-Skala ca. 5), Epizentrum Roermond / Maastricht / Düren / Aachener Bucht. Diese Beben-“sorte” ist nicht sehr häufig, jedoch erinnert der Autor in den letzten 20 Jahren etwa 2 Beben dieser Art. Eine genaue Liste der regionalen Beben-Statistik dürfte im Internet nicht schwer zu finden sein.
Zu solchen SINGULÄREN Ereignissen mit mehr oder weniger mittleren Gebäudeschäden – die natürlich KUMULATIV zu denken sind – kommen in Köln noch SPEZIELLE BEDINGUNGEN hinzu, nämlich a) SEDIMENTBODEN des RHEINTALS mit AUSGLEICHS-SCHIEBUNGEN, die unterhalb der Schwelle von Ausgleichsbeben bleiben und b) Lage der heutigen Stadtbebauung im 30-50 km breiten ALTEN RHEIN mit TROCKENGELEGTEN AUEN und FLUSSARMEN, was Einfluß hat auf GRUNDWASSERSTRÖME, die IRREGULÄRES Verhalten entwickeln KÖNNEN, durch a) menschliche Eingriffe und b) REGIONALE KLIMA-ÄNDERUNGEN, darunter besonders VERÄNDERTE HOCHWÄSSER des Rheins – aber auch Veränderung der NIEDRIGWÄSSER (was “gerne” vergessen wird) …

2. Frage: Was war so besonders am Kölner Stadtarchiv?

Antwort:
Das Kölner Stadtarchiv ist ein sozusagen “untypisches” Stadtarchiv, in dem sich wichtige historische Dokumente – unter anderem Kaiserbullen, unter anderem eine Siegelsammlung und wer-weiß-noch was sonst – aus mehreren Jahrhunderten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation befinden. Das Kölner Stadtarchiv ist ausserdem eines der grössten dieser Art in Deutschland. Der Grund dafür ist, daß der Kölner Erzbischof a) den Rang eines PRIMAS von Deutschland bekleidet PLUS Territorialherr eines der bedeutendsten ehemaligen Reichs-Fürstentümer war, b) ÖFTER REICHSKANZLER war – zum Beispiel war einer meiner Namenspatrone, der hl. Erzbischof Bruno, Grablege in St. Pantaleon, wo auch die “Prophyrogenneta” und Kaiserin Thephano liegt, regionaler Feiertag 11.Oktober, nicht nur Reichskanzler sondern auch Bruder des Kaisers – manchmal c) sogar Vormund minderjähriger deutscher Könige.
Eine zweite Bedeutung hat das Kölner Stadtarchiv auf Grund von NACHLÄSSEN bedeutender Persönlichkeiten auch älterer Zeit – aber ich kann jetzt aus dem Stehgreif nicht sagen, ob zum Beispiel der Nachlass von Heinrich Böll dort liegt, denn der könnte auch in einem großen Literaturarchiv liegen, also eventuell in Marbach, der “Schillerstadt”.

Follow up 17. März 2009, Stichwort Grundwasser-Brunnen

Die Berichterstattung stürzt sich förmlich auf die Nachricht, daß statt 4 geplanter Grundwasser-Brunnen im Zuge des U-Bahnbaus gleich 15 solche Brunnen gebaut wurden.
Das mag zwar eine gewissermassen erklärungsbedürftige Plan-Abweichung sein, aber der springende Punkt ist – und das haben die zuständigen Kölner Stadtwerke natürlich auch auf stocksolider naturwissenschaftlicher Basis zum Besten gegeben, daß dies NICHT AUSREICHT, um eine FUNKTIONIERENDE URSACHE-WIRKUNGS-KETTE zu rekonstruieren.
SKEPSIS ist vor allem dann angebracht, wenn die RISSE im Kellerbereich des Stadtarchivs eine von den Grundwasser-Bohrungen ausreichend gesonderte ZEIT-REIHE aufweisen, also zum Beispiel ASYNCHRON sind und auch zeitlich WESENTLICH früher auftraten.

Follow up 24.März 2009, Stichwort: VERANTWORTLICHE

Genüsslich stürzen sich die Zeitungen und Medien in die Hetzjagd nach “Schuldigen”.
Gesucht wird vor allem echte und eingebildete “Schlamperei” – natürlich von Leuten, die niemals auf dem Bau gearbeitet haben – und nicht wissen, wie es da zugeht und wie da gar öfter einfach “was passnd gemacht” werden MUSS.
Buike publishing bezieht deshalb folgende Position:
1. Naturwissenschaftliche Ursache-Wirkungsketten sind nach aller Erfahrung schwierig bis UNMÖGLICH, so daß also eine WISSENSCHAFTLICHE KLÄRUNG allenfalls eine mehr oder weniger gute APPROXIMATION oder “qualifizierte Schätzung” sein kann.
2. Man muss schon froh sein, wenn man überrhaupt EREIGNISABFOLGEN rekonstruieren kann, die GERICHTSVERWERTBAR wären. Und wenn es solche Abfolgen auch gäbe, dann gilt im deutschen RECHT IMMER NOCH, daß ETWAIGE SCHULD PERSÖNLICH ZUGEORDNET KÖNNEN werden muss, weil man nämlich sonst keine TÄTER hat, die verurteilt werden könnten.
3. Das allgemeine Publikum mag sich wie auch immer an dem GEWUSEL zwischen Staatsanwaltschaft, Politik und Exekutive ( Stadtwerke) ergötzen, aber wichtig ist etwas GANZ ANDERES, nämlich der WIEDERAUFBAU DES KÖLNER STADTARCHIVS. Wir möchten sogar so weit gehen, zu sagen: Der Wiederaufbau des Kölner Stadtarchivs ist eine NATIONALE AUFGABE UND VERANTWORTUNG – und hoffentlich gibt es noch genug Fachleute, die wissen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, dem LAND ZU DIENEN – und zwar jenseits allen Eitelkeitszirkusses und jenseits aller Selbstdarstellung! Vom Stadtarchiv NEUSS wird zum Beispiel schon längst zewckentsprechend abgestimmte Hilfe geleistet – und zwar, wie sich das gehört, in aller professioneller Stille!

Follow up 05.05.2009

Inzwischen hat die Stadt Köln einen DIENST FREIWILLIGE HELFER – also OHNE GELD-BEZAHLUNG – eingerichtet, in dem GEEIGNETE Interessenten von überall ORGANISIERT werden – darunter auch Buike Publishing, denn das ist eine EINMALIGE Gelegenheit für Historiker, PRAXIS zu LERNEN! Die sogenannten “Einsatzbedingungen” sind übrigens, worauf die Organisatoren gesondert hinweisen, für heutige deutsche Verhältnisse WENIG LUXURIÖS – aber immerhin keineswegs militärisch “feldmässig” – und deshalb schadet hier BAUSTELLENERFAHRUNG keineswegs!

Follow up 29.Juni 2009

Buike publishing hat inzwischen den zweiten Einsatz in Koeln absolviert – und ein dritter Einsatz ist vorerst nicht nötig. Bei diesen Einsätzen ist aber folgende EREIGNISKETTE aufgetreten, die wirklich etwas aus dem Rahmen fällt.
Und zwar traf kurz nach dem Einsatz in Monat Mai am 07.05.2009 ein kleiner Tornado-(sturm) den an der nördlichen Stadtgrenze liegenden Stadtteil Köln – Roggendorf.
Der zweite Einsatz in Juni war bemerkenswert wegen folgendem:
a) Während der ganzen Woche war eine UNTYPISCHE Grosswetterlage, bestehend aus einem
schmalen langegezogen Hoch von Süd-Norwegen bis Karelien, kombiniert mit einem Tief über Griechenland und einem Tief über England, was dazu führte, dass VÖLLIG UNTYPISCHERWEISE WARME LUFT von OSTEN, also vom kontonetalklimatischen Russland herangeführt wurde. Die Sachlage ist absolut klar: DAS WAR EINE GERADEZU KLASSICHE AUSGANGSLAGE FÜR KATASTROPHENWETTER – und die Zeitungen berichteten denn auch über Überschwemmungen etwa in ÖSTERREICH. Wir selbst allerdings bekamen wenig ab in Köln – ausser daß PUENKTLICH zur Rückkehr nach Neuss direkt nach Ankunft ein Gewitter niederging mit AUFFÄLLIG LAUTEN NAHEN BLITZEINSCHLÄGEN. Und als wir uns am Samstag nach einem Nickerchen erhoben, da flog ein ECHTER Bussard davon, der auf dem Dach gesessen hatte, was in städtischen bewohnten Gegenden früher auch selten war.
UND MEHR NOCH: Lokalteil der EXPRESS-Zeitung von Dienstag 23. Juni 2009 berichtete von einem ZWEITEN EINSTURZ-“Loch” NICHT SEHR WEIT ENTFERNT vom ERSTEN Unglücksort mit dem Archiv-Einsturz. DIES BESTÄTIG INDIREKT, daß unsere GEOLOGISCHE ANALYSE nicht VÖLLIG falsch lag – und wir fügen hier einige Auszühge aus der ORIGINALQUELLE ein!


Wen es interessiert: Das jpg-Foto des Artikel-TEXTES kann mit Bildbearbeitungssoftware vergrössert und danach einwandfrei gelesen werden.

Tja, dieses merkwürdige Wetter ging gleich weiter: Express-Zeitung Neuss berichtet am Montag
– Blitzeinschlag mit 20 Verletzten in Xanten
– Viersen und Mönchengladbach nach Gewittern mit überfluteten Kellern und Strassen
– PLUS ein Regionalexpress der Bahn von Köln nach Aachen hielt auf offener Strecke, nachdem sich – angeblich durch festgefressene Bremsen – beissender Qualm über die Lüftungsanlage im ganzen Zug verbreitet hatte.

Und wer hat da gesagt, daß das LEBEN etwa LANGWEILIG sei …..

Follow up 30. Juni 2009

Obwohl ich mich schon verabschieden wollte, weil mir alles fast perfekt zu laufen schien, da fragt das Stadtarchiv doch tatsächlich heute, ob ich am Unglücksort direkt mitmachen kann – denn dafür gibt es (begreiflicherweise) einen Mangel an Freiwilligen, unter anderem deshalb, weil man da eben nicht “zerbrechliche Typen” einsetzen kann. Tja, was soll man da machen, wenn sogar die Sicherheitsschuhe erstattet werden? Muss ich also hin – obwohl, ehrlich gesagt: Irgendwie frage ich mich doch, warum in diesem bevölkerungsreichen Deutschland DAFÜR keine Freiwilligen zu haben sind … Oder sind die inzwischen alle von der Pharmaindustrie “abgefüllt” und PENNEN noch? (Ist kein Schwerz: Die Pharmaindustrie hat seit 1993 PLANMÄSSIG 9 Millionen Menschen in Deutschland medikamentenabhängig gemacht, so daß die also – mehr oder weniger – “im Tran rumlaufen” und “ruhiggestellt” sind. SO EINE SAUEREI – und immer noch keine HARTE BESTRAFUNG!)

Follow up 10.Juki 2009

So, inzwischen bin ich zurück vom dritten Einsatz, diesmal am Unglücksort des Einsturzes direkt, wo das meiste aber schon erledigt ist. Am Freitag 03.07.2009 abends hatten wir ein herrliches Gewitter – und zum ersten Mal hier die Keller mit Wasser voll und die Feuerwehr punpte hier im Viertel die Keller leer bis ungefähr 23:00 Uhr, bevor es Samstag Morgen los ging.
Das war übrigens deutschlandwiet ein schäbiges Wetter mit ungewöhnlicher Anzahl von Blitzen und Land unter in Gelsenkirchen, Essen und auch anderswo in Deutschland:


Wie vorher schon bereicherte die örtliche Presse die Diskussion um die U-Bahn mit folgender Schreckensmeldung:

Über die Arbeit gibts nicht viel zu sagen, ausser daß die Feuerwehrleute immer gut dreckig und ziemlich erschöpft aussahen, wenn sie aus dem Schacht kamen, daß ferner ein Laser-Überachungssystem für Gebäudeabsenkungen und Bodenbewegungen installiert war.
Dann gegen Schluß meines Einsatzes fand die Feuerwehr tatsächlich einen kleinen Tresor, dessen Tür ungefähr so graß war wie eine Postkarte – und ging da auch gleich mit “schwerem Gerät” dran, denn zufällig waren Einsatzwagen RW 2 usw. da. Der Tresor hatte also keine Chance gegen Scheren und Zangen, die normalerweise bei schweren Autounfällen eingesetzt werden – und s war TATSÄCHLICH Geld drin, das aber weder in Wasser geschwaschen noch als Beute verteilt wurde, sondern gleich in die verwaltungstechnische Bearbeitung kam.

GESAMTEINDRUCK
In Köln ist bis jetzt eine NEGATIVE EREIGNISREIHE entstanden mit
– Einstzurz des Stadtarchivs,
– dem “schiefen Turm” von St.Johann Baptist (inzwischen stabilisiert)
– der Fahrbahnabsenkung Ulrichgasse
– der Hausabstützung HEUMARKT
– Bodenabsenkungsrisiken bei Sanierung Friedrich-Wilhelm-Gymnasium direkt neben dem Einsturzkrater Stadtarchiv.
Dazu kommt noch, dass die U-Bahn 2 Meter an der Philharmonie vorbeigeführt wird, was irgendwie ein Planungsfehler zu sein scheint.
Diese NEGATIVE EREIGNISREIHE kann in Beziehung gesetzt werden zu den Kosten des geplanten Neubaus des Stadtarchivs auf neuestem modernen technischen Stand und als Dienstleistungsbetrieb für ganz Europa, den die Zeitungen berichten mit 370 Millionen Euro Planansatz, wobei die Erfahrung lehrt, dass man froh sein könnte, wenn dann die TATSÄCHLICHEN Gesamtkosten bei 500 Millionen Euro liegen würden.
Damit ist dann eine EINTSCHEIDUNGSGRUNDLAGE gegeben, zu überlegen, ob nicht der Bau dieser U-Bahn-Strecke aufgegeben werden sollte, wie man ja auch in Amsterdam gerade eben einen U-Bahnbau GESTOPPT hat.
AUFGEBEN DIESES TEILSTÜCKS U-BAHNBAU würde sich auch empfehlen im Hinblick auf die FINANZEN, eine UMSCHICHTUNG der Finanzen weg von U-Bahn und hin zu Stadtarchiv-Neubau – und ENTLASTUNG DER STEUERZAHLENDEN BÜRGER, zu denen bekanntlich auch – über die Mehrwertsteuer zum Beispiel – ARBEITSLOSE gehören.

Follow up Februar 2010

Man kann NICHT GLAUBEN, was jetzt im Fernsehen berichtet wird: Es sollen in den aktuellen U-Bahnbaustellen in Köln überhaupt nur ca. 20% der vorgeschriebenen Eisenbügel verbaut worden sein – und man wundert sich wirklich nicht, daß es da irgendwie “allgemeine statische Probleme” gibt, also zumindest PLANABWEICHUNGEN VON SICHERHEITSSTANDARDS.

Man versichert treuherzig, daß KEINE GEFAHR besteht – wenigstens solange der Rhein kein Hochwasser hat – und daß eine EINDEUTIGE URSACHE-WIRKUNGS-KETTE zum Einsturz des Stadtarchivs NICHT EXISTIERT.

Also ermittelt die STAATSANWALT – aber nur wegen eines offenbar SCHWUNGVOLLEN ALTEISENHANDELS, an dem sich vielleicht ganze BAU-KOLONNEN beteiligt haben (schon allein wegen des GEWICHTES von Eisen in dieser MENGE)…

Es ist gerade Karneval – und uns fällt wirklich nur ein:

KÖLLE ALAAF!

Lust auf mehr? Weiter hier: “Jahrestag des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs

Mit freundlichen GrüßenBuike-publishing

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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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