Military funeral and 1st Nov. 2008 – (Militärisches) Totengedenken 1.Nov.2008

1. In 2005 shortly after the terror-bombs in London 3 German soldiers came back from Afghanistan – dead. On their arrival at Cologne – Porz – Wahn Airport they played Air BWV 1068 from Joh. Seb. Bach, Suite for orchestra D-major. Because the arrangement broadcasted by German TV did not find our full agreement, we made a new arrangement ourselves, which is presented here.

2. Sheetmusic performance pack for all Allied Troops engaged in Afghanistan is FREE on email request via bbuike_11 [et] hotmail.com. All others may BUY ID BBWV 19  performance pack – 150,00 Euro pdf – (and listen FREE before here )

3. In German version is attached a story from real life from 01. Nov. 2008.

4. Attached FREE videos with sound from Buike-compositions on Military Music are embedded from youtube below.

1. Im Jahre 2005 kamen kurz nach den Terroranschlägen von London 3 deutsche Soldaten tot aus Afghanistan zurück. Damals wurde bei deren Ankunft auf dem Flughafen Köln-Porz (Wahn) eine Musik von Joh. Seb. Bach gespielt – und zwar die Air aus BWV 1068 (Suite für Orchester D-Dur). Weil uns das im Fernsehen übertragene Arrangement für Militär-Orchester nicht so recht zusagte, fertigten wir das hier präsentierte neue Arrangement an. (listen free here )

2. Die NOTEN dieses Arrangements stehen den in Afghanistan engagierten Alliierten Truppen auf email-Anfrage – bbuike_11 [et] hotmail.com – KOSTENLOS zur Verfügung. Alle anderen können Musiknoten – Aufführungsmaterial Air BWV 1068 – ID BBWV 19 – 150,00 Euro pdf – kaufen

NATO-troops engaged in Afghanistan on email request – bbuike11@hotmail.com – can have FREE COPY of sheetmusic (paper / pdf) and may performe WITHIN COMBAT DUTIES / Service FREE – but PUBLIC CONCERTS outside barracks in CIVIL surroundings and radio / TV broadcasting are NOT FREE of charge and must be notified..
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4. Im Jahre 2008 geschah am 1.November folgendes Erlebnis, das wir für Wert befanden, erzählt zu werden. Und zwar gibt es auf dem Neusser Hauptfriedhof eine alte Friedhofskapelle, die jetzt der griechisch-orthodoxen Gemeinde übergeben und seither dem Patronat des hl. Apostels Bartholomäus geweiht ist, der auf eine Weise, die hier nichts zur Sache tut, mit unserem persönlichen Leben verknüpft ist. Da dachten wir uns, es wäre doch nach 30 Jahren in Neuss mal langsam an der Zeit, diesen Ort zu besuchen. Gesagt getan: Samstag, den 01.Nov.2008, dem westchristlichen Tag “Allerheiligen”, an dem aber die Leute schon ihre Toten auf den Friedhöfen besuchen – der 02. Nov. ist “Allerseelen und , nebenbei gesagt, hier in der Gegend der heliakalische Aufgang des Sternbildes der Pleijaden oder des “Siebensterns” – machten wir uns also auf – und niemand war da! Wir wollten schon gehen, da kam endlich jemand von der griechischen Gemeinde schloß die Tür auf – im Zeitalter der Junkies und sonstiger nekrophiler Zeitgenossen speziell gesichert – und sagte: “Liturgie ist heute nicht, aber ich muß bis 16 Uhr bleiben.” “Bleiben” macht Spaß, wenn jemand Kaffee und selbst gebackenen griechischen Kuchen dabei hat. Aber an diesem Samstag war es KALT – und wir ahnten schon, daß dies nicht ohne durchfrorene Füße und Hände abgehen würde, denn die Heizung war ausgefallen Sei’s drum: Wir blieben!
Zuerst kamen etliche alte Neusser, die noch diese griechische Kapelle als Aufbahrungskapelle erlebt hatten – und der Grieche wunderte sich, wieviele alte Bekannte sich mit uns kurz unterhielten.
Aber dann kamen mit einmal Leute, hatten eine schwere Holz-Tafel dabei, die sie ungefragt aufhingen – an einem Haken, der schon vorhanden war, aber bei den Griechen keine Verwendung hatte – und wollten offensichtlich einen Gottesdienst abhalten, obwohl sie sicher nicht orthodox waren, Leute, die wir instinktiv auf RUSSISCH ansprachen.
Und das hätten wir nicht tun sollen, denn die Reaktion war fast beleidigt!
Es stellte sich dann heraus, daß es Russland-Deutsche waren und die schwere Holztafel schon sehr lange früher einmal dort gehangen hatte. Aber es waren nicht die Russland-Deutschen, die man erwarten würde, also keine Wolga-Deutschen ( Rayon Saratow, unter Stalin nach Sibirien verschleppt), sondern Deutsche aus dem Kaukasus!
Wie das? Tja, da gab es irgendwann vor 300 Jahren oder so eine Verfolgung der Protestanten in Baden-Württemberg und von dort nahm der Auszug von Deutschen nach dem Kaukasus seinen Anfang.
Was von diesen Deutschen sich hier in der Friedhofskapelle getroffen hatte, war aber schon längst gemischt protestantisch und katholisch – und folglich der Gottesdienst eher ökumenisch angelegt.
Bei diesem Gottesdienst geschah dann das Erstaunliche!
Es wurde nämlich SPEZIELL eines deutschen Gefallenen aus Afghanistan gedacht, des StGefr. Roman Schmidt vom Fallschirmjägerbatallion 263 Zweibrücken ( Luftlandebrigade 26, Saarlouis und Division Spezielle Operationen), der am 20. Okt. 2008 bei einem Anschlag in der Gegend von Kundus zusammen mit StUffz Patrick Behlke, ebenfalls Btl 263, und 5 afghanischen Kindern und 2 deutschen Verletzten in einen Selbstmordanschlag verwickelt war, als dessen Drahtzieher man vermutet die (radikalislamische) Gruppe Hisb-e Islam und einen Mullah von einer benachbarten Moschee bei Kundus.
Es ging dann ein Kondolenzbuch herum, in dem man unterschreiben konnte – und weil wir selbst auch bei der Bundeswehr waren, trugen wir uns ebenfalls ein.
Währenddessen erzählte die Leiterin des Gottesdienstes von etlichen Aktionen, die wegen dieses gefallenen deutschen Soldaten veranstaltet worden waren – und zwar bis hin zu einer Stadt in OSSETIEN im Kaukasus (via Internet), denn dort war Roman Schmidt geboren worden.
UND WIR WUNDERTEN UNS SEHR – und bereuten unsere kalten Füsse und Hände keineswegs!

5. Samstag, der 01. Nov.2008, Allerheiligen und Totengedenken für Allerseelen, war aber noch nicht vorbei. Abends bei der russisch-orthodoxen Vesper wurden wir überrascht mit einem speziellen Totengedenken – “Panichida” – im Zusammenhang mit einem hl. “Demetrius”, und zwar nicht des hl. Demetrius von Tessaloniki, von dem wir ein Andenken geschenkt erhielten – aber das ist eine andere Geschichte – sondern des hl. Großfürsten Dmitrij Donskoj, des Siegers der SCHLACHT VON KULIKOVO 1380 und Zeitgenosse und Bekannter des hl. Sergius von Radonesh (und Wladimir).
UND WIR WUNDERTEN UNS ERNEUT!

Mit freundlichen Grüßen / Kindly regardsBuike publishing
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About bbuike

- *1953 in Bremen / Germany - since decennia in Neuss / Germany - classical composer (registered since 2005) - scientific freelance writer - registered to German National Library "Deutsche Bibliothek", search "Bruno Buike", with 246 items in 2013 1996-97 - 5000 qm Rekultivierung Obstwiese mit Kleintierhaltung 2004/05 - 3 Wochen Gartenpflege in einem orthodoxen Kloster in Deutschland 2009 - 3 Wochen Katastrophenhilfe Einsturz des Kölner Stadtarchivs 2011 - journey to Przemysl/Poland - and learning of basic Polish vocabulary and reading/pronounciation 2013 University of Tokyo - Conditions of war and peace - Coursera - Certificate 2013, December - after 15 years in mainly Russian-orthodox and Greek-orthodox affairs return to Roman-Catholic church 2014 National University of Singapur, Conservatory - Write like Mozart. Introduction to classical composition - Coursera Certifikate "with distinction"
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