DEUTSCHE VERSION 2 – 29. Mai. 2013 mit allen HAUPTARGUMENTATIONEN – wird derzeit umgearbeitet
Englische Version, scientific, ready for final polishing http://brunobuike.wordpress.com/2013/05/30/new-thesis-constantinian-labarum-mystery-solved-after-1700-years/
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Das sogenannte konstantinische Labarum ist ein spezielles militärisches Feldzeichen, das eine ähnliche Funktion hatte wie später Truppenfahnen. Es gibt von diesem Labarum verschiedene Abbildungen auf MÜNZEN aus der Zeit des Kaisers Konstatin (des Großen), die wir uns sozusagen einfach noch einmal ansehen, was allerdings kein blödes Glotzen sein soll, sondern eine OPTISCHE ANALYSE unter ANWENDUNG eines nicht maingestreamten Studienhintergrundes.
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WIR BRAUCHEN auch eine NEUE Deutung des LABARUMS, die NICHT AUSSCHLIESSLICH CHRISTLICH ist, weil die moderne Forschung sich überwiegend einig ist, daß es zumindest ein Euphemismus wäre, Konstantin einfach als “Christen” zu sehen. VIEL WENIGER ALS DAS scheint der Wahrheit nahe zu kommen, denn wir wissen nicht einmal zweifelsfrei, ob Kaiser Konstantin sich wenigsten auf dem Sterbebett hat taufen lassen!
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Unser PROBLEM lautet also:
Wenn Kaiser Konstantin kein Christ war, dann kann das Labarum nicht einfach “christlich vereinnahmt” werden, dann existiert eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß es eine NICHT-CHRISTLICHE DEUTUNG des LABARUMS gegeben haben muß, wozu wir hier und jetzt eine plausible Lösung vorschlagen werden.
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Der erste und wichtigste Schritt zur NEUINTERPRETATION des konstantinischen Labarums ist eine Abbildung auf einer Münze mit einer Schlange. Hier ist die Kinderfrage mit erstaunten großen Kulleraugen die richtige: WAS, bitteschön, hat HIER eine SCHLANGE verloren – und warum ist es beispielsweise kein Kaninchen? Und viel mehr noch: die erste Abbildung einer Münze gleich zeigt, daß das Labarum BENUTZT wird, um die Schlange ÄHNLICH WIE MIT EINEM SPEER AUFZUSPIESSEN. Da denkt man womöglich zunächst an eine mögliche Verbindung zur Ikonographie des Erzengels Michael, und zwar speziell in seiner apokalyptischen Erscheinungsform als DRACHEN-Kämpfer mit einer speerähnlichen Waffe, was gar nicht so furchtbar falsch ist – und uns sogleich in geomantisch-geodätische Zusammenhänge führt.
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Und zwar wie folgt: Erzengel-Michael-Heiligtümer liegen in älterer Zeit oft auf Hügeln und Bergspitzen und KÖNNEN UNTEREINANDER VERBUNDEN SEIN durch LEY-Linien, haben also eine GEOMANTISCH-GEODÄTISCHE Funktion! Eine solche berühmte “Michaelslinie” wurde nachgewiesen in SÜDENGLAND – und ist als PARADEBEISPIEL in vielen Büchern, wo geomantisch-geodätiche Probleme (oder “Astro-Archäologie”) abgehandelt werden, häufiger erwähnt. Ich weiß allerdings nicht auswendig, ob es noch mehr solcher gut ausgeprägten “Michaelslinien” gibt und, wenn ja, wo.
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Eine weitere geodätische Funktion des hl. Michael ergibt sich aus dem Studium der HERALDIK: Ebenso, wie wir auffällige JAKOBUS-WEGE haben, haben wir “Michaels-Städte”, z.B. natürlich den Mt. St. Michel, aber auch z.B. KIEW in der Ukraine (mit dem hl. Michael im Wappen), das bekanntlich an einer AUSGEZEICHNETEN ALTEN STRASSE LIEGT, nämlich der VIA REGIA, die je nach Geschmack bis nach SANTIAGO DI COMPOSTELA reichte oder sozusagen mindestens von Kiew über Lwow/Lviv/Lemberg, Krakau, Wroclaw/Breslau, Leipzig, Frankfurt, (Aachen?) nach Paris führte, siehe hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Via_Regia
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Wir haben also geklärt, daß es nicht unvernünftig ist, sollte jemand bis hierhin durch die in der Tat UNGEWÖHNLICHE ART DER DARSTELLUNG des Labarums auf unserer ersten MÜNZ-Abbildung eine ASSOZIATIVE BRÜCKE zu einer speziellen Michaelsdarstellung gehabt haben, die eine bekannte technisch-naturwissenschaftliche KONNOTATION besitzt.
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Im nächsten Gedankenschritt tauschen wir den MICHAELSDRACHEN aus gegen die SCHLANGE, denn dort wo zum Beispiel das chinesische FENG SHUI ganz gewöhnlich den DRACHEN als SYMBOL verwendet, da wird in ÄHNLICHEN Zusammenhängen in europäischer und vorderorientalischen Geschichte eben die SCHLANGE verwendet: Das ist so. Es ist also nicht IRGENDEINE Schlange, die IRGENDWIE sich hier “ins Bild” drängt, sondern wir suchen, ganz spezielle “Schlangen”, nämlich in GEOMANTISCH-GEODÄTISCHEN Zusammenhängen, welche immerhin ähnlich dem sind, was wir heute als kartographische Geodäsie bezeichnen, bzw. bis vor kurzem, als es noch keine Elektronik und Satelliten gab, bezeichnet haben.
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Wir sollten vielleicht nicht unerwähnt lassen, daß es auch eine “Himmels-Schlange” gibt, nämlich die “Apophis-Schlange” der Ägypter, welche wie eine Kordel um den NABEL DER WELT bzw. des Universums, z.B. den Berg MERU, “aufgewickelt” sein kann., um dann an beiden Enden von DEVAS und ASURAS gezogen das Weltall in eine Art BEWEGUNG wie bei einem Kreisel-Spielzeug zu versetzen, wodurch der “himmliche Milchozean” an der “Milchstraße” GEBUTTERT wird, auf dass himmlisches NEKTAR als Götternahrung entstehe.
Also zunächst einmal: Guten Appetit!
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Und damit haben wir genug Vorbereitung, um die folgende Münze mit nicht weiter belegter / bewiesener Datierung von 337 n. Chr. unter “neuem” Blickwinkel zu betrachten.

Kaiser Konstantin – Abbildung des „Labarum-Feldzeichens“, das eine auf der Erde kriechende Schlange durchbohrt – Quelle: englische Wikipedia – http://en.wikipedia.org/wiki/Labarum – Münze ca. 337, wird angeblich bezogen auf den Sieg über Licinus und als NICHT auf die Schlacht an der Milvischen Brücke gegen Maxentius
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Warum aber eine „schlängelnde Schlange“, was vom Prinzip her doch nicht anderes wäre als ein „singender Sang“, ein “Hen-dia-dioin”, ein “Doppelt-Gemoppeltes” also? Das ist KEINE BLÖDE Frage, sondern hier wird ein HINWEIS über den ZWECK der Veranstaltung von Geomantie in alter Zeit geliefert, den ich aus irgendwelchen Büchern, die ich jetzt nicht auswendig parat habe, wie folgt erinnere: KLÜGERE LEUTE ALS ICH VERMUTEN, daß SCHLANGENÄHNLICHE FORTBEWEGUNG “von irgendetwas” im Zusammenhang von GEOMANTIE auf eine PHYSIKALISCHE KRAFT hinweist, die so beschaffen ist, daß eine Notwendigkeit zu bestehen scheint, daß sie irgendwie FIXIERT werden muß oder in bildlicher Darstellung „aufgespießt“ wird. Man könnte zum Beispiel an Phänomene im Umkreis von ERDMAGNETISMUS denken … oder auch an die ERDUNGSFUNKTION von STANGENÄHNLICHEN BLITZABLEITERN!
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Im nächsten Schritt der Neuinterpretation, deuten wir das STABÄHNLICH VERLÄNGERTE ” P ” – angeblich hier der griechische Buchstabe “Rho” - und den stabähnlichen Gebrauch beim Aufspiessen der Schlange und das „irgendwie nicht perfekt scheinende X“ BEIDES NICHT ALS BUCHSTABEN.
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Vielmehr deuten wir einen STAB, an dessen oberem Ende ein „etwas flach gedrücktes X“ angebracht ist, das also angenäher wirkt wie ein heraldisches ANDREASKREUZ, (wo der Winkel von 45 Grad eine Rolle spielt), als HINWEIS AUF DAS WICHTIGSTE TECHNISCHE GERÄT DER ANTIKEN GEOMANTIE (neben der Wünschelrute), nämlich das GNOMON, also eine einfache SONNENUHR, die zunächst aus nichts anderem besteht als einem senkrecht in die Erde gesteckten Stab, der 1-2 Meter lang sein kann oder aber auch später ein OBELISK von etlicher Größe, oder aber manchmal auch ein MENHIR in SOLITÄRSTELLUNG. Und diese antiken Sonnenuhren der Gnomons sind angeblich fein säuberlich beschrieben im ARCHTIKTURBUCH des lateinischen Schriftstellers VITRUV, das ich bedauerlicherweise immer noch nicht gelesen habe – aber der Herr ALKUIN in der Domschule zu AACHEN und in der Abtei FULDA zur Zeit Karls des Grossen, welches Vitruv-Buch eine Rolle spielt innerhalb der sogenannten “karolingischen Renaissance”.
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Bleibt noch zu klären diese „andreaskreuzähnliche“ WINKELKONSTRUKTION an der Spitze. Nun, das ist ganz einfach eine VISURVORRICHTUNG, wie sie zum Beispiel auch tatsächlich bis vor einigen Jahrzehnten in der praktischen Arbeit der KATASTERÄMTER verwendet wurde, als es noch keine elektronische Technik gab. Und VISUREN in der ERDVERMESSUNG führen natürlich auf LINEN und WINKEL, und zwar nicht nur in der Landschaft AUF der Erdoberfläche, wo man gerne wüßte die NORDRICHTUNG und die GEOGRAPHISCHE BREITE, sondern auch für die BESCHREIBUNG VON STERNSTÄNDEN, zum Beispiel besonders jener Sterne, die man benötigt zur FESTSTELLUNG DES FRÜHLINGSPUNKTES und zur KONSTRUKTION DES JAHRES! Diese FUNKTION eines GNOMONS – also eines einfach in die Erde gesteckte senkrechten Stabes - muß man mir nicht glauben, weil man es HIER selber nachlesen kann: http://de.wikipedia.org/wiki/Gnomon.[Klammer auf: Das Längengradproblem, das erst ausreichend gut gelöst werden konnte im 18. Jahrhundert durch Entwicklung AUSREICHEND präzisen UHREN, llasse ich hier weg, weil man für das Verständnis viel zu viel Astronomie braucht, die meistens nicht vorhanden ist und die ich auch erst wieder nachschlagen müsste.)
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UM ALL DIES zu schaffen, benötigt man dann noch einen KREIS um unsere STAB-Sonnenuhr (mit sogenannter ORTSWAHRER ZEIT), den man mit einer SCHNUR ziehen kann, falls man gerade die Kreiszahl Pi – 3,14 - nicht auswendig weiss und auch nicht mehr den in der Antike verwendeten Bruch mit einer praktischen Näherungslösung kennt (22/7), auf dem man nämlich BEOBACHTUNGEN und MESSUNGEN MARKIEREN kann. Das klingt zunächst pipieinfach – ist es aber nicht, was sofort klar wird, wenn wir uns einmal vorstellen, WIE SCHWER es ist, DIE SCHEINBARE SONNENBAHN auf eine EBENE zu projizieren, was nämlich in der praktischen Geometrie TEILSTRECKEN auf einer KUGELOBERFLÄCHE (der künstlichen Konstruktion zur Orientierung am Sternenhimmel) sind. Ja, diese vermaledeite und verkomplizierende Kugeloberfläche, wo plötzlich die Winkelsumme im Dreieck kleiner oder größer sein kann als im Dreieck in der x,y-Ebene, was auf SPHÄRISCHE Dreiecke führt, für die man mindestens SPHÄRISCHE TRIGONOMETRIE benötigt und Trigonometrie wird heute , soviel ich weiß, gar nicht mehr im deutschen Matheabitur unterrichtet! Also ehrlich: Ich kann das nicht und könnte ich es, dann wäre das nicht aus dem Handgelenk zu erledigen!
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Die Abbildungselemente “andreaskreusähnliches X in einem KREIS” kommen dann in einer SEHR ÜBERRASCHENDEN Weise vor in: Kaminski, Heinz: Sternstraßen der Vorzeit, Essen, München, Bartenstein: bettendorf 1995, S.44 (Siedlingsschema Angouleme); S. 47 (Siedlungsschema Chartres); S.50 (Siedlungsschema Troyes), S. 53 (Siedlungsschema Meißen), S. 56 (Siedlungsschema Bautzen). Kaminski spricht in diesen elaborierten Kreis-Diagrammen in der Bild-Unterschrift von “Straßenführungen”, aber in Wirklichkeit sind auch FLUSSLÄUFE und SIEDLUNGSACHSEN in LOKAL ZENTRIERTE Kreisschemata eingetragen, wobei stets eine “andreaskreuzförmige GRUNDSTRUKTUR” durchscheint und hoffentlich nicht bloß von mir “blöde” in die Abbildungen HINEINGELESEN wird, obwohl sie gar nicht vorhanden ist. Also ganz klar: Hier fehlt meiner Beobachtung im ZWEIFEL die PERFEKTION DER ÜBEREINSTIMMUNG – was unter veständigen Leuten noch kein Beinbruch sein muß. WÄRE es aber so, wie ich hier darzulegen versuche, dann käme noch etwas SEHR UNHANDLICHES auf uns zu, nämlich die Überlegung, dass wir MINDESTENS IN DER MEAGLITHZEIT “irgendjemanden” haben, der eine Art “terraforming” oder zumindest eine GROSSFLÄCHIGE “landschaftgärtnerische Modellierung ganzer Regionen” vorgenommen hat, was schon mal ein STARKER HINWEIS ist, daß JEMAND das Universum PLANVOLL “ERSCHAFFEN” hat und auch PLANVOLL “erhält”, also “Schönheitsreparaturen” durchführt und vielleicht auch noch ein bischen mehr. Früher, als wir noch nicht so akademisch vorsichtig waren wie heute, hätte man glatt sagen können: Megalithische Geodäsie trägt alle Anzeichen von Terraforming, kann deshalb nicht von MENSCHEN GEMACHT sein und erfordert deshalb ZWINGEND die Existenz von “höheren Wesen”, sagen wir einer Art “Managementgruppe unseres Sonnensystems” und damit letztlich eines SCHÖPFER-Gottes!
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So weit, so schön – WÄRE DA NICHT PLÖTZLICH ganz in der letzten Reihe diese eine alles umwerfende Frage: “Ja, und was ist mit den DREI MÄNNERGESICHTERN auf dem Labarum?” Ja, da muß ich selber erst mal etwas rumsuchen!
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Okay, diese DREIERSTRUKTUR auf dem LABARUM gibt es in ZWEI Versionen, erstens als “3 separate Männergesichter” und zweitens als “3 gleichgroße Punkte nebeneinander”, die in dem weiter unten eingefügten Bildchen sogar in der Farbe GELBGOLD erscheinen. Um hier NEU anzusetzen, zweifeln wir zuerst die TRADITIONELLE DEUTUNG an, daß es sich um Konstantin und zwei seiner Söhne handeln soll. WÄRE es so, dann würde dies übrigens für eine SPÄTDATIERUNG des Labarums sprechen, weil zwei Söhne erst lange NACH der Schlacht an der Milvischen Brücke geboren waren, so daß also eventuell ein Labarum DER HIER ABGEHANDELTEN ELABORATIONSSTUFEN noch nicht einmal bei der genannten Schlacht dabei gewesen sein muß.
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Labarum mit 3 Männergesichtern: Nordisk Familjebok, 1911,vol.14, p. 1088, online unter http://runeberg.org/nfbn/0576.html zitiert nach englischer Wikipedia unter http://en.wikipedia.org/wiki/Labarum
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Aus der genannten englischen Wikipedia bringe ich jetzt sofort hinterher die VERSION 2 mit DREI PUNKTEN.
aus englischer Wikipedia “Labarum”
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So, und jetzt berichte ich einfach meine ENTDECKUNGSGESCHICHTE!
Ich suchte also ZUERST “irgendetwas mit 3 nicht-verbundenen Gesichtern” – und wurde fündig bei Heinz Kaminski, Sternstraßen der Vorzeit a.a.O, und zwar z.B. die keltischen “drei Matronen” (Kaminski, a.a.O.,S. 165, S.169, S.174), z.B. “dreigesichtige Hekate” (Kaminski, a.a.O., S.177), z.B. den christlichen Ikonentyp mit SOPHIA und den DREI Jungfrauen, welche darstellen sollen, Glaube, Hoffnung und Liebe (Kaminski, a.a.O.,S. 161) , z.B. dreigesichtiges Säulenkapitell (Kaminski, a.a.O., S.149). Well, der springende Punkt ist der, daß dieser 3-Frauen-Komplex in der Spätantike verbunden / kontaminiert wird mit dem MITHRAS-KULT – der überall bei den Soldaten des römischen Heeres sehr beliebt war – und insbesondere Mithras-Stätten mit Hinweisen auf TIERKREIS-Abbildungen, wo z.B. Kaminski einmal explizit die “drei Matronen” ikonographisch korreliert mit dem STERNZEICHEN FISCHE, aber abgebildet als DREI FISCHE (Kaminski a.a.O, S. 174), und zwar in dem um das Mosaik mit Szenen aus dem Leben Samsons – hier denkt man sofort in geomantisch-geodätischen Zusammenhängen an den ikonographischen Komplex des hl. Christophorus - in St.Gereon, Krypta / Köln eingefügten Tierkreis / Zodiak in einer CHRISTLICHEN Kirche, wo man dieses heidnische Symbol an sich nicht erwartet, jedenfalls nicht unter heutigen Christen.
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Das Stichwort “Zodiak” freut uns dann natürlich, weil das nämlich hinführen würde zu den aus der ASTRONOMIE benötigten Kapiteln für GEODÄSIE und Landkartenkunde, also nicht bloß zu “Boulevard-Zeitungs-Astrologie”! ABER wir suchen ja gar keine 3 FRAUEN oder 3 WEIBLICHE Gesichter, sondern “was Männliches” – also hier total altmodisch OHNE GENDER-MAINSTREAMING-Politik der Europäischen Gemeinschaften!
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Dann kam ich auf die IDEE mit “Brahmas vier Gesichtern” , die natürlich mit 4 Himmelsrichtungen zusammenhängen, wenn man sie in einem Zusammenhang sieht mit OMPHALOS – Vorstellungen, also ERDNABEL-Vorstellungen. UND DANN KAM MIR DER ZUFALL zu Hilfe: Ich überlegte, welcher Gott in der mittelmeerischen Antike mit Brahma korreliert werden könnte und kam auf die Idee, es mit JUPPITER/ZEUS zu versuchen, was aber wahrscheinlich FALSCH ist und erst “halbwegs funktioniert”, wenn man die GÖTTERTRIAS “Brahma, Indra, Vishnu” – hinduistisch in Sanskrit: TRIMURTI – nimmt und DARAUS den Herrn Indra herauspickt, weil der nämlich das DONNERSZEPTER schwingt wie ZEUS und Juppiter. (Ich überspringe hier die bekannte indoeuropäische “Gleichung” Zeus = DJAUS …) Der nächste Schritt lag nahe: Wenn man schon “assoziativ alles mit allem” verbindet und (fast) alles für möglich hält, dann kann man auch für denkbar halten, daß diese DREIERSTRUKTUR etwas zu tun haben könnte mit einem SEHR SPEZIELLEN IUPPITER ZUR ZEIT DES KONSTANTIN, nämlich dem Iuppiter Optimus Maximus als “sol invictus”, was ganz wunderbar passen würde, wenn wir für Konstantins Selbstverständnis eine aus dem HEIDNISCHEN KAISERKULT ableitbare TEILHABE AM GÖTTLICHEN voraussetzen dürften, sozusagen eine Selbst-Identifikation mit der “unbesiegbaren Sonne”, die dann natürlich auch hervorragend zu MILITÄRISCHEM Gebrauch in einer SCHLACHT passen würde.
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Ich wiederhole noch einmal die LOGIK der Argumentation, weil wir hier etwas wichtiges LERNEN: Wir lernen hier, daß man aus FALSCHEN VORAUSSETZUNGEN trotzdem MANCHMAL wie das sprichwörtliche “blinde Huhn, das ein Korn findet” auf etwas “Richtiges” stoßen KANN – aber natürlich NICHT muss. Das ist also KEINE wissenschaftliche Methode, aber wir hatten in DIESEM Einzelfall einfach Glück, und zwar wie jetzt folgt!
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Ich fand nämlich im Internet einen DREIKÖPFINGEN Gott, und zwar auf einer KELTISCHEN VASE aus der nordfranzösischen Stadt BAVAY (die auch eine römische Garnison hatte und heute direkt an der Grenze mit Belgien liegt und auch in Wikipedia erwähnt ist.)
- IN DEr ENGLISCHEN VERSION ist schon berücksichtigt: Ich fand auch einen VOLLTREFFER des MOTIFS von DREI SEPARATEN KÖPFEN, der sogar mit dem hier präsentierten Beispiel eines DREIGESICHTIGEN Idols ZUSAMMENHÄNGT und ausserdem noch WICHTIGE ZUSÄTZLICHE InFORMATIONEN für unsere neue These von der geomantisch-geodätischen Deutung des Labarums erbrachte. Ich glaube, MEHR geht nicht! Meine Quelle für diese kleine Überraschung war übrigens: RAFFAELE PETTAZZONI (in englischer Pbersetzung in google books.
keltische Vase aus Bavay, Nordfrankreich mit dreigesichtigem Kopf – Fundort: http://www.flickriver.com/photos/tags/threefaced/interesting
Und was das beste ist: An dem Fundort http://www.flickriver.com/photos/tags/threefaced/interesting sind noch MEHRERE dreigesichtige KAPITELLE von SÄULEN in ziemlich alten christlichen Kirchen, vorwiegend aus SPANIEN, die ich hier aber weglasse.
ZWISCHENERGEBNIS: DAMIT HABEN WIR DAS IKONOGRAPHISCHE MOTIV eines “dreigesichtigen männlichen Kopfes” NACHGEWIESEN. Nur wissen wir nicht, was es bedeuten soll.
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Und jetzt passierte etwas, das eben passiert, wenn man sein halbes Leben mit Büchern zu tun gehabt hat: Ich erinnerte mich plötzlich, daß ich irgendwo ein Buch mit TOTAL LANGWEILIGEN MOTIVLISTEN aus der keltischen Ikonographie hatte, das ich schon VIELE Jahre nicht mehr angerührt hatte, nämlich:
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Lengyel, Lanzelot: Das geheime Wissen der Kelten – enträtselt aus druidisch-keltischer Mathik und Symbolik, Freiburg/Brsg.: Hermann Bauer1997,12, Aufl.; ftz. u.d.T.: Le Secret des Celtes, s.l. (Paris?): Robert M. Editeur (sic!) 1969.
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Da blätter ich also das Inhaltsverzeichnis durch und STOLPERE SOFORT über eine Kapitelüberschrift “Dreier-Motive der Sonnensymbolik”, schlage S.98 auf – und bin total PLATT: Da sind “unsere” DREI PUNKTE, gleich groß und nebeneinander und dann drei Punkte, gleich groß zu einem DREIECK mit SPITZE nach OBEN geschichtet – in der alten Symbolik “männliches” Dreieick – und lese als erklärenden Text:
” M 111 bis 114. Dei Kugeln bezeichnen die durch ein strahlendes Dreieck dargestellt Sonne ” (Lengyel, L., a.a.O., S.98)
Jetzt suchen wir einen KELTISCHEN Sonnengott und finden einen zunächst “uranischen” (siehe griechische Göttersagen) Gott “TARANIS” (Lengyel, L., a.a.O., S.66), dem DREIER-Symbole in SOLARER Bedeutung zugeordnet werden, bis dann als nächste “TRANSPONIERUNG” (Lengyel, L., a.a.O., S.68) der “dreiköpfige gallo-römische Gott” (Lengyel, L., a.a.O., 68) entsteht, wozu Lengyel, L., a.a.O., S.68 GENAU das dreiköpfige Männergesicht von unserer KELTISCHEN VASE AUS BAVAY abdruckt, wobei wir hier sehr gewiß sein können, weil nämlich Lengyel, L., a.a.O. am ENDE des Buches OHNE Paginierung im Kapitel ” Verzeichnis der Abbildungen” unter “Nr. 158″ genau diesen NACHWEIS des Fundes aus BAVAY bringt.
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Zwischenergebnis: Auf Grund der Informationen aus Lengyel, L. können wir mit einiger BESTIMMTHEIT die VERSION 2 des Labarums mit DREI nebeneinander angeordneten gleich großen Punkten der KELTISCHEN SONNENSYMBOLIK zuordnen. Wir können sogar VERMUTEN, daß die “drei GEsichter” des Labarums in VERSION 1 EVENTUELL auf den DREIGESICHTIGEN gallo-keltischen Gott als einer SPÄTEN TRANSPOSITION des ursprünglich “uranischen Gottes TARANIS” EVENTUELL verweisen KÖNNTEN.
Wir nennen in der artilleristischen Schießlehre ein solches Ergebnis einen VOLLTREFFER – obwohl wir zunächst ETWAS FALSCH gestartet waren!
Ich habe pflichtschuldigst zu ergänzen: DAS IST NATÜRLICH NUR EINE ZUORDNUNG BEI EINEM BESTIMMTEN AUTOREN – und in der englsichen Version werden wir andere Zuordnungen anderer Autoren kennenlernen und auch noch ein ANDERES ANWENDUNGSGEBIET der PLANETRISCHEN – heute als “Astrologie” verschrieenen – SYMBOLIK kennenlernen, indem wir von den keltischen Fundstücken auf die WOCHENTAGE gestoßenw erden. Wir erhalten also einen SYMBOlISMUS, in dem das PLATONISCHE JAHR, die PRAEZESSION, die sTERNBILDER, die Planeten und die GÖTTER und NAMEN VERBUNDEN sind, um etwas ganze bestimmtes zu erzeugen, nämlich ein sogenanntes “interlocked system” oder ein “VEREINHEITLICHTES SYSTEM”, aus dessen purer Existenz geschlossen werden müßte, dass in irgendwelchern VORZEITEN eine VEREINHEITLICHTE PHYSIKALISCHE THEORIE EXISTIERT HABEN MUSS bzw. sollte.
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WENN WIR ABER eine ZIEMLICH GUTE ZUORDNUNG zu KELTISCHEN Vorstellungen im LABARUM des angeblichen Christen Konstantin finden, dann bekommen bislang UNGESICHERTE und UMSTRITTENE Äußerungen, nach denen Konstantin das “Labarum-Zeichen” ZWEIMAL in einer Art “Vision” erhalten habe, darunter eventuell EINMAL IN EINEM KELTISCHEN TEMPFEL IN SÜDFRANKREICH ein ganz NEUES GEWICHT! Wir erwarten beispielsweise nicht, daß in einem keltischen Tempel “christliche Zeichen” erscheinen – und wir wundern uns auch nicht, daß ein HALB-heidnischer – von manchen als “brutaler Machtpolitiker” geschilderter - RÖMISCHER KAISER SELBSTVERSTÄNDLICH die ÜBLICHEN PROZEDUREN bei Vorbereitungen zum KRIEG einhalten würde, nämlich darunter insbesondere ANWENDUNG von METHODEN zur ERLANGUNG GÜNSTIGER VORZEICHEN, wozu es eine ausgearbeitete, also elaborierte, HEURISTISCHE “Technik” der “PRODIGIA” gab, die übrigens nicht unbedingt aussschließlich aus billigen Priestertricks bestanden haben muß.
- in der englischen Version sind noch sehr viel weitergehende Rückschlüsse enthalten, weil wir in Britannien einen SPEZIELLEN “IOM TARANIS” IDENTIFIZIEREN konnten! -
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Wir erhalten sogar eine HISTORISCHE Vermutung: WENN KONSTANTIN ein FELDZEICHEN mit KELTISCHEN INHALTEN verwendet, dürfen wir dann folgern, daß seine Armee aus VORWIEGEND KELTISCHEN SOLDATEN bestand und eventuell bloß eine Art “römischen Kernkader” im “Offizierskorps” hatte? Können wir vielleicht sogar vermuten, WIE KELTEN in das Heer Konstantins gekommen waren? Hat nicht Konstantins Vater, Canstantinus Chlorus in BRITANNIEN am SCHOTTISCHE LIMES gekämpft und gehört nicht der SONNENGLEICHE HELD Cuchulain /
Cú Chulainn zum iro-britischen Sagenkreis, was also von daher in keltischer Sicht die SONNE MIT dem MILITÄRISCHEN korreliert?
- Noch einmal: bitte zur Englischen Version switchen, weil hier nur die HAUPTARGUMENTATION enthalten ist, jedoch noch nicht der verbesserte motivgeschichtliche NACHWEIS. -
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Normalerweise könnte man jetzt HOCHZUFRIEDEN Feierabend machen. Wir aber runden noch etwas ab, indem ich Hinweise bringe, daß die geomantisch-geodätische Gnomon-Methode, EVENTUELL IKONOGRAPHISCH bis in die Zeit das ALTEN REICHES im pharaonishen Ägypten zurückverfolgt werden und dort mit der sehr alten Göttin NEITH, deren FUNKTIONEN sich im Laufe der Zeit GEÄNDERT haben, korreliert werden kann.
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Wir nehmen dazu jetzt noch eine andere Darstellung des Labarums vor, die ich in deutscher Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Labarum gefunden habe:
aus deutscher Wikipedia a.a.O.
Leider fehlt ein HIsTORISCHER BELEG für dieses seltsam “verlängerte P”, welches uns jedoch auf die Idee bringt, diesen Befund mit der 4. Dynastie des Alten Reiches des pharaonischen Ägypten zu verknüpfen durch folgenden DEUTUNGSVORSCHLAG, der aber wegen eines fehlenden HISTORISCHEN BELEGS vorderhand UNSICHER bleibt!
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Wir haben also in der 4. Dynastie die sogenannten Annalentäfelchen der Hotep Neith und der Merit Neith – ich glaube aus den Mastabas in Naquada oder Negade -, auf denen wir folgende Abbildung finden:

sogenannte Annalentäfelchen der Hotep Neith (oder Merit Neith? Aus Mastaba in Naquada / Negade?) – Dargestellt wird ein perspektivisch verzerrter TEMPEL der Göttin NEITH. Am Engang stehen ZWEI Stäbe mit „Dreieck“, die als „Götterstandarten“ erklärt werden, in der Mitte ist der NAME der Göttin Neith mit dem Bestandteil der GEKREUZTEN PFEILE (die Göttin Neith war vielleicht ursprünglich eine Jagdgöttin) und dann kommt eine HÜTTE bestehend aus so etwas wie „Baumrindenstreifen“ als Kultraum.
Quellennachweis einer Printquelle: Schulze, Peter H.: Auf den Schwingen des Horusflaken. Die Geburt der ägyptischen Hochkultur, Herrsching; Manfred Pawlak Lizenz 1986, S. 226 – Bergisch Gladbach: Gustav Lübbe hardcover 1980
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Wenn wir diese Abbildung in der EBENE des Zeichentisches einmal als eine Art “technische Zeichnung” auffassen, dann würde man ungefähr in perspektivischer Darstellung folgende REKONSTRUKTION eines Neith-Heiligtums erhalten:
aus google Bilder-Suche, “Heiligtum des Aton der aufständischen Arbeiter” rekonstruiert in perspektivischer Darstellung – also keine perfekter Treffer für das, was wir eigentlich suchten!
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DIE THESE IST JETZT – und ich bin mir selbstverständlich klar, daß das eine etwas wackelige Sache ist -: Das “Labarum-Symbol” mit dem “seltsam verlängerten “P” besitzt eine ÄHNLICHKEIT mit dem NAMENSEMBLEM der Göttin Neith in der PRAEHIEROGLYPHISCHEN SCHREIBWEISE der Annalentäfelchen des Alten Reiches, wobei die Bestandteile der Graphik sozusagen “ein bischen verrutscht” sind.
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Ich führe jetzt einen Nachweis, daß es MEHRERE SCHREIBWEISEN gibt, so daß die graphische Übereinstimmung NICHT 100% sein MUSS, sondern bloß kann. Haben wir also keinen “exact identical match”, dann würden wir uns freuen, wenn man “Ähnlichkeit noch ahnen” kann, was natürlich der HORROR aller Naturwissenschaftler ist, die QUANTIFIZIERBARE ÄHNLICHKEITSMASSE brauchen und KEINE “Ahnungen”,denn der Physiker ist ja schließkich kein “Ahn-herr”!
Weil ich im Augenblick kein besseres Material kenne, entnehme ich die folgenden Graphiken wieder der Print-Quelle: Schulze, Peter H.: Auf den Schwingen des Horusflaken. Die Geburt der ägyptischen Hochkultur, Herrsching; Manfred Pawlak Lizenz 1986, S. 226 – Bergisch Gladbach: Gustav Lübbe hardcover 1980.
Neith-Emblem, vereinfachte Schreibweise mit schlichtem senkrechten Strich plus “Andreaskreuz” oben, aus Schulze a.a.O, S. 181
Emblem-Name der Neith, andere Schreibweise in ELABORIERTER Ausführung der Graphik, aus Schulze a.a.O, S. 184
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ERKENNTNISGEWINN: Man kann das Neith-Emblem in einer vereinfachten Schreibweise bringen, die nur noch einen senkrechten Strich plus ebenfalls zu Strichen vereinfachte “überkreuzte Bogenpfeile” am oberen Stabende zeigt – WAS PRÄZISE EINEM “technologisch aufgepeppten Gnomon” als GEODÄTISCHEM INSTRUMENT entsprechen würde. KANN man natürlich lange drüber diskutieren, aber bis wir was besseres haben, bleibe ich bei diesem VORSCHLAG.
“umwickelte Götter-Stäbe” in mehreren (ägyptischen und sumerischen?) Schreibweisen, aus Schulze a.a.O,S. 219
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Abschließend haben wir noch eine Darstellung mit einem “verdoppelten Labarum”, welche eben Assoziationen an die “Götterstäbe am Eingang” des Neith-Heiligtums weckt, die natürlich NICHT 100% beweiskräftig ist und auch gar nicht sein kann.
englische Wikipedia unter http://en.wikipedia.org/wiki/Labarum
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ERGEBNIS:
1. In der Geschichtswissenschaft bestehen Argumentationen oft aus ÄHNLICHKEITS- und ANALOGIE-Behauptungen, die leider nicht in einem mathematischen Sinne EXAKT sind und auch nicht sein können und auch nicht sein wollen.
2. Kritisch für Zustimmung oder Ablehnung dürfte sein, daß wir hier “seltsam störende” VERÄNDERUNGEN an Bildelementen, sowie “irgendwie nicht dazugehörige” Bild-Elemente und Bild-Elemente mit großem “Strangenessfaktor” MIT VERÄNDERTEN BEDEUTUNGEN BELEGT haben. EINE BESONDERS GUT GELUNGENE ZUORDNUNG war eben unsere IDENTIFIZIERUNG der “3 Punkte” im Labarum, Version 2 , mit KELTISCHEN SONNENSYMBOLEN und deren BEKANNTEN Bedeutungen/Inhalten.
3. Die mit den genannten Arbeitsverfahren erreichten “Ergebnisse” führen in AKADEMISCH UMSTRITTENE Richtungen, z.B. der geomantisch-geodätischen antiken Erdvermessung und Architekturtechnik, die ebenfalls nicht von heutigen physikalischen Standards ausgehen und vor allem “astrologisch-esoterisch” ANRÜCHIG sind bzw. dahin “abgedrängt” werden können, die ferner dennoch in die Richtung der neueren PALÄOPHYSIK-Hypothese- Joseph O. Farrell, Paul La Violette, Christopher Dunn und andere - tendieren.
4. Als wir starteten, habe ich formuliert, daß wir eine NICHT-CHRISTLICHE Deutung des Labarums suchen. Wir fragen uns also, was wir eigentlich “bewiesen” haben: Haben wir etwas “Nicht-Christliches” bewiesen? Ich formuliere nach unseren geomantisch-geodätischen Ausflügen jetzt um: IST EIN GEOÄDTISCHES Land-KARTENGITTER CHRISTLICH ODER BUDDHISTISCH ODER irgendetwas anderes WELTANSCHAULICHES? In der Tat scheint es mir richtig, das Publikum mit genau dieser Frage zu entlassen!
5. Innerhalb des heutigen STRUKTURELLEN Ansatzes in der Historiographie würden wir abschließend wahrscheinlich formulieren müssen: Wenn wir hier sehen, daß eine kaiserliche Regierung im Vergleich zu HEUTIGEM REGIERUNGSHANDELN sozusagen VÖLLIG ABERWITZIGE geomantisch-geometrisch-geodätische Überlegungen zum GEGENSTAND VON REGIERUNGSHANDELN macht, dann haben wir hier nicht nur ein DEZIDIERT ANDERES REGIERUNGSHANDELN, sondern wir haben ein STRUKTURELL UNTERSCHIEDLICHES Regierunghandeln, das aus einer HALB-PHYSIKALISCHEN “Religion” Begründungen zu beziehen sucht, die MINDESTENS den logischen Rang von AETIOLOGIEN haben und MINDESTENS “halb-naturwissenschaftlich” sind.
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(Wir hüten uns bei wissenschaftlichen Überlegungen vor voreiligen BEWERTUNGEN, und ich beeile mich hinzuzufügen: Der – allerdings teils zu Recht umstrittene Konrad Meyl – hat schon in die Debatte geworfen, daß in HISTORISCHER ZEIT das Erdmagnetfeld um einen FAKTOR 1000 (!!!) stärker gewesen sein könnte, wenigstens “zeitweise”. Ich möchte aber hier gerne überspringen, daß die SCHUHMANN-Freqeunz-Serie sehr wohl als Hinweis auf die BIOLOGISCHE Wichtigkeit des Erdmagnetfeldes hinweisen könnte, bevor sie dann natürlich, wie HEUTE ALLES UND JEDES, auf waffentechnische Möglichkeiten befragt wurde, die offenbar tatsächlich existieren KÖNNTEN. Ich darf hier wahrscheinlich völlig zwecklos darauf hinweisen, daß eine WAFFENTECHNISCHE NUTZUNG des Erdmagnetfeldes RÜCKWIRKUNGEN IM SONNENSYSTEM haben könnte und RÜCKWIRKUNGEN IN DER BIOLOGIE auch des Menschen haben sollte und insbesondere zu BIOLOGISCHER DEGENERATION der MENSCHHEIT führen kann, wie dies bereits bei früheren INTERPLANETARISCHEN Kriegen möglicherweise schon einmal oder sogar mehrmals passiert sein KÖNNTE. Womit ich gesagt haben will, daß es wahrscheinlich besser ist, wenn heutige Regierungen sich NICHT mit geomantischer Geodäse beschäftigen!)
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6. Dieses Ergebnis hatte niemand erwartet – und deshalb habe ich hier keine mir gewährten staatlichen Sozialhilfe-Almosen für fragwürdige Zwecke vergeudet, sondern wahrscheinlich HIER UND JETZT bei einem JAHRTAUSENDE ALTES RÄTSEL eine NEUE RICHTUNG eingeschlagen, bei der man BEGRÜNDET ERWARTEN kann, daß LÖSUNGBEITRÄGE am Wegesrand auftauchen werden. Ich finde, daß dies für einen halben Bauern und für einen Studienabbrecher wie mich, eine zumindest persönlich bemerkenswerte Leistung ist, die ich nicht den Universitäten meines Heimatlandes anbiete, die ja schon einmal mit mir “nichts anfangen” konnten, sondern der MENSCHHEIT.
“Ha, wat herrlich großkotzig abgehoben, wat?!”, würde der Kölner jetzt sagen!
7. Ich erlaube mir mit folgendem Zitat aus den Lehren des chinesischen Taoismus zu schließen, nicht weil dies unbedingt stilistisch oder wissenschaftlich erforderlich wäre, obwohl das Zitat sozusagen die PHILOSOPHISCHE SCHLUSSFOLGERUNG zu unseren Versuchen in antiker geomantischer Geodäsie bringt, sondern weil meine Mutter in ihren letzten Jahrzehnten mit einem waschechten Chinesen zusammengelebt hat, was auch immer die Rassisten überall auf der Welt dagegen einzuwenden haben mögen. Ich zitiere also Spruch 29 aus dem dem Lao-Tse zugeschriebenen Tao-te-king:
“Die Welt erorbern und behandeln wollen,
ich habe erlebt, daß das mißlingt.
Die Welt ist ein geistiges Ding,
das man nicht behandeln darf.
Wer sie behandelt, verdirbt sie.
Wer sie festhalten will, verliert sie. “
(Quelle: Wilhem, Richard, Hrsg.: Laotse, Tao Te King. das Buch vom Sinn und Leben, Übersetzung und Kommentar, Düsseldorf, Köln: Eugen Diederichs Verlag 1978, S. 69)
8. Dank: Dieser Exkurs entstand “zufällig” bei historischen Forschungen für eine Studentin aus unserer russisch-orthodoxen Gemeinde, die einem theologischen Abschlußthema an einer russischen Universität zuarbeiten sollen. Wäre dieser Anlaß nicht gewesen, wäre dieser Exkurs wahrscheinlich nie geschrieben worden, und zwar wegen des nervtötenden gegenwärtigen DESINTERESSES in Deutschland. Wir haben uns deshalb alle bei dieser russischen Studentin zu bedanken.
Neuss, 29. Mai. 2013, verbessert und erweitert
Buike Science And Music