Cirque du Soleil – bravissimo

Sonntag 02. Juni 2013 klettere  ich aus dem Bett und gehe ausnahmsweise sofort zum Fernseher, weil ich die aktuelle Hochwasserlage  abfragen will – und bleibe beim Zappen gleich bei arte-TV hängen, weil dort schon ab 6:30 ein FEST FÜR DIE AUGEN gezeigt wird.

Ich muß mich in der Tat erst einmal schlau machen und finde im Internet, daß es sich um den Cirque du Soleil handelt.

Cirque was?  Noch nie gehört! Da muß ich mich erstmal im Internet schlau machen, denn die haben sogar einen eigenen Artikel in deutscher Wikipedia – Link zu deutscher Wikipedia wurde vom Verfasser des Artikels entfernt, weil irgendjemand ein youtube-video über den Cirque du Soleil von arte-TV – also eine Art “trailer” zu Werbezwecken – einfach abgeschaltet hat.

Und ich lese ERSTAUNLICHES: Das sind Leute aus dem französischen Kanada aus Montréal, die 1982 mit einem Zirkus “ohne Manege und Tiere” starteten – also hauptsäclich auf Artistik konzentriert sind, inzwischen weltweit 5000 Menschen, davon ca. 1300 Artisten Arbeit geben, einen sogenannten Unternehmeswert von 1 MILLIARDE Dollar errreichten und sogar 20% des Betriebskapitals von einem Private Equity Investor aus DUBAI erhalten.

Und warum sollte man jetzt UNBEDINGT nach youtube umschalten und dort VIDEOS von Cirque du Soleil GENIESSEN?

Well, deutsche wikipedia sagt:

“… und setzte sich als Ziel… , sein Publikum …  mit einem dramaturgisch ausgearbeiteten Mix aus Artistik und Straßentheater zu unterhalten. Dabei sollten Thematik, Performance, Kostüme, Beleuchtung und Musik perfekt harmonieren.”

Oder anders gesagt und kürzer: FÜR MICH WAREN ABSOLUT AUFFALLEND

- WIE ALLES AUFEINANDER ABGESTIMMT IST

- das FEUERWERK DER FARBEN

- MUSIK und CHOREOGAPHIE.

Ja wirklich, ich halte besonders, obwohl wir hier aus verständlichen Gründen nahe am Genre der “Filmmusik” sind, die MUSIKALISCHE KOMPOSITION für WIRKLICH BEMERKENSWERT, erstens weil die OHREN nirgends beleidigt werden und zweitens, weil da jemand SPASS AM MUSIZIEREN hat.

GANZ BESONDES GELUNGEN ein absolutes MEISTERSTÜCK, wo ein Clown einen Bilderrahmen nimmt, in dem ein Spinngewebe aufgehängt ist – und dann anfängt die Spinnfäden als MUSIKSAITEN zu nehmen und zu SPIELEN.  Oder das Violinsolo bei der Clownnummer mit den zwei stühlen!

Well – Worte sind BLASS und hier ein Zusammenschnitt aus dem heutigen, in arte-TV gezeigten Programm aus youtube

So, liebe Leute, irgendjemand hat mir das hier eingefügte youtube – Video abgeschaltet – und bevor noch Schlimmeres passiert, bleibt hier eben ein SCHWARZER FLECK – und das Publikum kann sich ja selber im Internet Videos besorgen, DENN ICH BIN NICHT DAZU DA, von der  UNTERHALTUNGSINDUSTRIE VERÄPPELT ZU WERDEN.

So, fehlt noch die

Cirque du Soleil – homepage GERMAN -  Link wurde vom Verfasser des Artikels gestrichen aus Protest gegen die Abschaltung eines youtube-videos über den  Cirque du Soleil

Cirque du Soleil – international homepage WORDWIDE – Link wurde vom Verfasser des Artikels gestrichen aus Protest gegen die Abschaltung eines youtube-videos über den  Cirque du Soleil

Buike Science And Music

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New Thesis: Constantinian Labarum mystery solved after 1700 years

English scientific full version, pdf, selfprint -  Konstantine-Labarum-EN-essay-total   – will see final polishing

German short version – http://brunobuike.wordpress.com/2013/05/27/neue-these-geomantisch-geodatische-deutung-des-konstatinischen-labarums

Buike Science And Music

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Neue THESE: geomantisch-geodätische Deutung des konstatinischen Labarums

DEUTSCHE VERSION 2 – 29. Mai. 2013 mit allen HAUPTARGUMENTATIONEN – wird derzeit umgearbeitet

Englische Version, scientific, ready  for final polishing http://brunobuike.wordpress.com/2013/05/30/new-thesis-constantinian-labarum-mystery-solved-after-1700-years/

 

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Das sogenannte konstantinische Labarum ist ein spezielles militärisches Feldzeichen, das eine ähnliche Funktion hatte wie später Truppenfahnen. Es gibt von diesem Labarum verschiedene Abbildungen auf MÜNZEN aus der Zeit des Kaisers Konstatin (des Großen), die wir uns sozusagen einfach noch einmal ansehen, was allerdings kein blödes Glotzen sein soll, sondern eine OPTISCHE ANALYSE unter ANWENDUNG eines nicht maingestreamten Studienhintergrundes.

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WIR BRAUCHEN auch eine NEUE Deutung des LABARUMS, die NICHT AUSSCHLIESSLICH CHRISTLICH ist, weil die moderne Forschung sich überwiegend einig ist, daß es zumindest ein Euphemismus wäre, Konstantin einfach als “Christen” zu sehen. VIEL WENIGER ALS DAS scheint der Wahrheit nahe zu kommen, denn wir wissen nicht einmal zweifelsfrei, ob Kaiser Konstantin sich wenigsten auf dem Sterbebett hat taufen lassen!

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Unser PROBLEM lautet also:

Wenn Kaiser Konstantin kein Christ war, dann kann das Labarum nicht einfach “christlich vereinnahmt” werden, dann existiert eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß es eine NICHT-CHRISTLICHE DEUTUNG des LABARUMS gegeben haben muß, wozu wir hier und jetzt eine plausible Lösung vorschlagen werden.

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Der erste und wichtigste Schritt zur NEUINTERPRETATION des konstantinischen Labarums  ist eine Abbildung auf einer Münze mit einer Schlange. Hier ist die Kinderfrage mit erstaunten großen Kulleraugen die richtige: WAS, bitteschön,  hat  HIER eine SCHLANGE verloren – und warum ist es beispielsweise  kein Kaninchen?   Und viel mehr noch: die erste Abbildung einer Münze gleich zeigt, daß das Labarum BENUTZT wird, um die Schlange ÄHNLICH WIE MIT EINEM SPEER AUFZUSPIESSEN. Da denkt man womöglich zunächst an eine mögliche Verbindung zur Ikonographie des Erzengels Michael, und zwar speziell in seiner apokalyptischen Erscheinungsform als DRACHEN-Kämpfer mit einer speerähnlichen Waffe, was gar nicht so furchtbar falsch ist – und uns sogleich in geomantisch-geodätische Zusammenhänge führt.

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Und zwar wie folgt: Erzengel-Michael-Heiligtümer liegen in älterer Zeit oft auf  Hügeln und Bergspitzen und KÖNNEN UNTEREINANDER VERBUNDEN SEIN durch LEY-Linien, haben also eine GEOMANTISCH-GEODÄTISCHE Funktion! Eine solche berühmte “Michaelslinie” wurde  nachgewiesen in SÜDENGLAND – und ist als PARADEBEISPIEL in vielen Büchern, wo geomantisch-geodätiche Probleme (oder “Astro-Archäologie”)  abgehandelt werden, häufiger erwähnt. Ich weiß allerdings nicht auswendig, ob es noch mehr solcher gut ausgeprägten “Michaelslinien” gibt und, wenn ja,  wo.

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Eine weitere geodätische Funktion des hl. Michael ergibt sich aus dem Studium der HERALDIK: Ebenso, wie wir auffällige JAKOBUS-WEGE haben, haben wir “Michaels-Städte”, z.B.  natürlich den  Mt. St. Michel, aber auch z.B. KIEW in der Ukraine (mit dem hl. Michael im Wappen), das bekanntlich an einer AUSGEZEICHNETEN ALTEN STRASSE LIEGT, nämlich der VIA REGIA, die je nach Geschmack bis nach SANTIAGO DI COMPOSTELA reichte oder sozusagen mindestens von Kiew über Lwow/Lviv/Lemberg, Krakau, Wroclaw/Breslau, Leipzig, Frankfurt, (Aachen?) nach Paris führte, siehe  hierzu http://de.wikipedia.org/wiki/Via_Regia

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Wir haben also geklärt, daß es nicht unvernünftig ist, sollte jemand bis hierhin  durch die in der Tat UNGEWÖHNLICHE ART DER DARSTELLUNG des Labarums auf unserer ersten MÜNZ-Abbildung eine ASSOZIATIVE BRÜCKE zu einer speziellen Michaelsdarstellung gehabt haben, die eine bekannte technisch-naturwissenschaftliche KONNOTATION besitzt.

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Im nächsten Gedankenschritt tauschen wir den MICHAELSDRACHEN aus gegen die SCHLANGE, denn dort wo zum Beispiel das chinesische FENG SHUI ganz gewöhnlich den DRACHEN als SYMBOL verwendet, da wird in ÄHNLICHEN Zusammenhängen in europäischer und vorderorientalischen Geschichte eben die SCHLANGE verwendet: Das ist so.  Es ist also nicht IRGENDEINE Schlange, die IRGENDWIE  sich hier “ins Bild” drängt, sondern wir suchen, ganz spezielle “Schlangen”, nämlich in GEOMANTISCH-GEODÄTISCHEN Zusammenhängen, welche immerhin ähnlich dem sind, was wir heute als kartographische Geodäsie bezeichnen, bzw. bis vor kurzem, als es noch keine Elektronik und Satelliten gab, bezeichnet haben.

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Wir sollten vielleicht nicht unerwähnt lassen, daß es auch eine “Himmels-Schlange” gibt, nämlich die “Apophis-Schlange” der Ägypter, welche wie eine Kordel um den NABEL DER WELT bzw. des Universums, z.B. den Berg MERU,   “aufgewickelt”  sein kann., um dann an beiden Enden von DEVAS und ASURAS gezogen das Weltall in eine Art BEWEGUNG wie bei einem Kreisel-Spielzeug zu versetzen, wodurch der “himmliche Milchozean” an der “Milchstraße” GEBUTTERT wird, auf dass himmlisches NEKTAR als Götternahrung entstehe.

Also zunächst einmal: Guten Appetit!

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Und damit haben wir genug Vorbereitung, um die folgende Münze mit nicht weiter belegter / bewiesener Datierung von 337 n. Chr. unter “neuem” Blickwinkel zu betrachten.

Konstantine-Labarum-Muenze

Kaiser Konstantin – Abbildung des „Labarum-Feldzeichens“, das eine auf der Erde kriechende Schlange durchbohrt – Quelle: englische Wikipedia – http://en.wikipedia.org/wiki/Labarum – Münze ca. 337, wird angeblich bezogen auf den Sieg über Licinus und als NICHT auf die Schlacht an der Milvischen Brücke gegen Maxentius

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Warum aber eine „schlängelnde Schlange“, was vom Prinzip her doch nicht anderes wäre als ein „singender Sang“, ein “Hen-dia-dioin”, ein “Doppelt-Gemoppeltes” also? Das ist KEINE BLÖDE Frage, sondern hier wird ein HINWEIS über den ZWECK der Veranstaltung von Geomantie in alter Zeit geliefert, den ich aus irgendwelchen Büchern, die ich jetzt nicht auswendig parat habe, wie folgt erinnere: KLÜGERE LEUTE ALS ICH VERMUTEN, daß SCHLANGENÄHNLICHE FORTBEWEGUNG “von irgendetwas”  im Zusammenhang von GEOMANTIE auf eine PHYSIKALISCHE KRAFT hinweist, die so beschaffen ist, daß eine Notwendigkeit zu bestehen scheint, daß sie irgendwie FIXIERT werden muß oder in bildlicher Darstellung „aufgespießt“ wird. Man könnte zum Beispiel an Phänomene im Umkreis von ERDMAGNETISMUS denken … oder auch an die ERDUNGSFUNKTION von STANGENÄHNLICHEN BLITZABLEITERN!

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Im nächsten Schritt der Neuinterpretation, deuten wir das STABÄHNLICH VERLÄNGERTE ” P ” – angeblich hier der griechische Buchstabe “Rho” -  und den stabähnlichen Gebrauch beim Aufspiessen der Schlange und das „irgendwie nicht perfekt scheinende X“ BEIDES NICHT ALS BUCHSTABEN.

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Vielmehr deuten wir einen STAB, an dessen oberem Ende ein „etwas flach gedrücktes X“ angebracht ist, das  also angenäher wirkt wie ein heraldisches ANDREASKREUZ, (wo der Winkel von 45 Grad eine Rolle spielt), als HINWEIS AUF DAS WICHTIGSTE TECHNISCHE GERÄT DER ANTIKEN GEOMANTIE (neben der Wünschelrute), nämlich das GNOMON, also eine einfache SONNENUHR, die zunächst aus nichts anderem besteht als einem senkrecht in die Erde gesteckten Stab, der 1-2 Meter lang sein kann oder aber auch später ein OBELISK von etlicher Größe, oder aber manchmal auch ein MENHIR in SOLITÄRSTELLUNG.  Und diese antiken Sonnenuhren der Gnomons sind angeblich fein säuberlich beschrieben im ARCHTIKTURBUCH des lateinischen Schriftstellers VITRUV, das ich bedauerlicherweise immer noch nicht gelesen habe – aber der Herr ALKUIN in der Domschule zu AACHEN und in der Abtei FULDA zur Zeit Karls des Grossen, welches Vitruv-Buch eine Rolle spielt innerhalb der sogenannten “karolingischen Renaissance”.

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Bleibt noch zu klären diese „andreaskreuzähnliche“ WINKELKONSTRUKTION an der Spitze. Nun, das ist ganz einfach eine VISURVORRICHTUNG, wie sie zum Beispiel auch tatsächlich bis vor einigen Jahrzehnten in der praktischen Arbeit der KATASTERÄMTER verwendet wurde, als es noch keine elektronische Technik gab. Und VISUREN in der ERDVERMESSUNG führen  natürlich auf  LINEN und WINKEL, und zwar nicht nur in der Landschaft AUF der Erdoberfläche, wo man gerne wüßte die NORDRICHTUNG und die GEOGRAPHISCHE BREITE, sondern auch für die BESCHREIBUNG VON STERNSTÄNDEN, zum Beispiel besonders jener Sterne, die man benötigt zur FESTSTELLUNG DES FRÜHLINGSPUNKTES und zur KONSTRUKTION DES JAHRES! Diese FUNKTION eines GNOMONS – also eines einfach in die Erde gesteckte senkrechten Stabes -  muß man mir nicht glauben, weil man  es HIER selber nachlesen kann: http://de.wikipedia.org/wiki/Gnomon.[Klammer auf: Das Längengradproblem, das erst ausreichend gut gelöst werden konnte im 18. Jahrhundert durch Entwicklung AUSREICHEND präzisen UHREN, llasse ich hier weg, weil man für das Verständnis viel zu viel Astronomie braucht, die meistens nicht vorhanden ist und die ich auch erst wieder nachschlagen müsste.)

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UM ALL DIES zu schaffen, benötigt man dann noch einen KREIS um unsere STAB-Sonnenuhr (mit sogenannter ORTSWAHRER ZEIT), den man mit einer SCHNUR ziehen kann, falls man gerade die Kreiszahl Pi – 3,14 -  nicht auswendig weiss und auch nicht mehr den in der Antike verwendeten Bruch mit einer praktischen Näherungslösung kennt (22/7), auf dem man nämlich BEOBACHTUNGEN und MESSUNGEN MARKIEREN kann. Das klingt zunächst  pipieinfach – ist es aber nicht, was sofort klar wird, wenn wir uns einmal vorstellen, WIE SCHWER es ist, DIE SCHEINBARE SONNENBAHN auf eine EBENE zu projizieren, was nämlich in der praktischen Geometrie TEILSTRECKEN auf einer KUGELOBERFLÄCHE (der künstlichen Konstruktion zur Orientierung am Sternenhimmel) sind. Ja, diese vermaledeite und verkomplizierende Kugeloberfläche,  wo plötzlich die Winkelsumme im Dreieck kleiner oder größer sein kann als im Dreieck in der x,y-Ebene, was auf SPHÄRISCHE Dreiecke führt, für die man mindestens SPHÄRISCHE TRIGONOMETRIE benötigt und Trigonometrie wird heute , soviel ich weiß, gar nicht mehr im deutschen Matheabitur unterrichtet!  Also ehrlich: Ich kann das nicht und könnte ich es, dann wäre das nicht aus dem Handgelenk zu erledigen!

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Die Abbildungselemente “andreaskreusähnliches X in einem KREIS” kommen dann in einer SEHR ÜBERRASCHENDEN Weise vor in: Kaminski, Heinz: Sternstraßen der Vorzeit, Essen, München, Bartenstein: bettendorf 1995, S.44 (Siedlingsschema Angouleme); S. 47 (Siedlungsschema Chartres); S.50 (Siedlungsschema Troyes), S. 53 (Siedlungsschema Meißen), S. 56 (Siedlungsschema Bautzen). Kaminski spricht  in diesen elaborierten Kreis-Diagrammen in der Bild-Unterschrift von “Straßenführungen”, aber in Wirklichkeit sind auch FLUSSLÄUFE und SIEDLUNGSACHSEN in LOKAL ZENTRIERTE  Kreisschemata  eingetragen, wobei stets eine “andreaskreuzförmige GRUNDSTRUKTUR” durchscheint und hoffentlich nicht bloß von mir “blöde” in die Abbildungen HINEINGELESEN wird, obwohl sie gar nicht vorhanden ist. Also ganz klar: Hier fehlt meiner Beobachtung im ZWEIFEL die PERFEKTION DER ÜBEREINSTIMMUNG – was unter veständigen Leuten noch kein Beinbruch sein muß. WÄRE es aber so, wie ich hier darzulegen versuche, dann käme noch etwas SEHR UNHANDLICHES auf uns zu, nämlich die Überlegung, dass wir MINDESTENS IN DER MEAGLITHZEIT “irgendjemanden” haben, der eine Art “terraforming” oder zumindest eine GROSSFLÄCHIGE “landschaftgärtnerische Modellierung ganzer Regionen” vorgenommen hat, was schon mal ein STARKER HINWEIS ist, daß JEMAND das Universum PLANVOLL “ERSCHAFFEN” hat und auch PLANVOLL “erhält”, also “Schönheitsreparaturen” durchführt und vielleicht auch noch ein bischen mehr. Früher, als wir noch nicht so akademisch vorsichtig waren wie heute, hätte man glatt sagen können: Megalithische Geodäsie trägt alle Anzeichen von Terraforming, kann deshalb nicht von MENSCHEN GEMACHT sein und erfordert deshalb ZWINGEND die Existenz von “höheren Wesen”, sagen wir einer Art “Managementgruppe unseres Sonnensystems”  und damit letztlich eines SCHÖPFER-Gottes!

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So weit, so schön – WÄRE DA NICHT PLÖTZLICH ganz in der letzten Reihe diese eine alles umwerfende Frage: “Ja, und was ist mit den DREI MÄNNERGESICHTERN auf dem Labarum?” Ja, da muß ich selber erst mal etwas rumsuchen!

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Okay, diese DREIERSTRUKTUR auf dem LABARUM gibt es in ZWEI Versionen, erstens als “3 separate Männergesichter” und zweitens als “3 gleichgroße Punkte nebeneinander”, die in dem weiter unten eingefügten Bildchen sogar in der Farbe GELBGOLD erscheinen.  Um hier NEU anzusetzen, zweifeln wir zuerst die TRADITIONELLE DEUTUNG an, daß es sich um Konstantin und zwei seiner Söhne handeln soll. WÄRE es so, dann würde dies übrigens für eine SPÄTDATIERUNG des Labarums sprechen, weil zwei Söhne erst lange NACH der Schlacht an der Milvischen Brücke geboren waren, so daß also eventuell ein Labarum DER HIER ABGEHANDELTEN ELABORATIONSSTUFEN noch nicht einmal bei der genannten Schlacht dabei gewesen sein muß.

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Konstantin-labarum-Nordisk_familjebokLabarum mit 3 Männergesichtern: Nordisk Familjebok, 1911,vol.14, p. 1088, online unter http://runeberg.org/nfbn/0576.html zitiert nach englischer Wikipedia unter http://en.wikipedia.org/wiki/Labarum

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Aus der genannten englischen Wikipedia bringe ich jetzt sofort hinterher die VERSION 2 mit DREI PUNKTEN.

Constantine-Labarum_drei-punkteaus englischer Wikipedia “Labarum”

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So, und jetzt berichte ich einfach meine ENTDECKUNGSGESCHICHTE!

Ich suchte also ZUERST “irgendetwas mit 3 nicht-verbundenen  Gesichtern” – und wurde fündig bei Heinz Kaminski, Sternstraßen der Vorzeit a.a.O, und zwar  z.B. die keltischen “drei Matronen” (Kaminski, a.a.O.,S. 165, S.169, S.174), z.B. “dreigesichtige Hekate” (Kaminski, a.a.O., S.177), z.B. den christlichen Ikonentyp mit SOPHIA und den DREI Jungfrauen, welche darstellen sollen, Glaube, Hoffnung und Liebe (Kaminski, a.a.O.,S. 161) , z.B. dreigesichtiges Säulenkapitell (Kaminski, a.a.O., S.149). Well, der springende Punkt ist der, daß dieser 3-Frauen-Komplex in der Spätantike verbunden / kontaminiert wird mit dem MITHRAS-KULT – der überall bei den Soldaten des römischen Heeres sehr beliebt war – und insbesondere  Mithras-Stätten mit Hinweisen auf TIERKREIS-Abbildungen, wo z.B. Kaminski einmal explizit die “drei Matronen” ikonographisch korreliert mit dem STERNZEICHEN FISCHE, aber abgebildet als DREI FISCHE (Kaminski a.a.O, S. 174), und zwar in dem um das Mosaik mit Szenen aus dem Leben Samsons – hier denkt man sofort in geomantisch-geodätischen Zusammenhängen an den ikonographischen Komplex des hl. Christophorus -  in St.Gereon, Krypta / Köln   eingefügten Tierkreis / Zodiak in einer CHRISTLICHEN Kirche, wo man dieses heidnische Symbol an sich nicht erwartet, jedenfalls nicht unter heutigen Christen.

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Das Stichwort “Zodiak” freut uns dann natürlich, weil das nämlich hinführen würde zu den aus der ASTRONOMIE benötigten Kapiteln für GEODÄSIE und Landkartenkunde, also nicht bloß zu “Boulevard-Zeitungs-Astrologie”!  ABER wir suchen ja gar keine 3 FRAUEN oder 3 WEIBLICHE Gesichter, sondern “was Männliches” – also hier total altmodisch OHNE GENDER-MAINSTREAMING-Politik der Europäischen Gemeinschaften!

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Dann kam ich auf die IDEE mit “Brahmas vier Gesichtern” , die natürlich mit 4 Himmelsrichtungen zusammenhängen, wenn man sie in einem Zusammenhang sieht mit OMPHALOS – Vorstellungen, also ERDNABEL-Vorstellungen. UND DANN KAM MIR DER ZUFALL zu Hilfe:  Ich überlegte, welcher Gott in der mittelmeerischen Antike mit Brahma korreliert werden könnte und kam auf die Idee, es mit JUPPITER/ZEUS zu versuchen, was aber wahrscheinlich FALSCH ist und erst “halbwegs funktioniert”, wenn man die GÖTTERTRIAS “Brahma, Indra, Vishnu”  – hinduistisch in Sanskrit: TRIMURTI – nimmt und DARAUS den Herrn Indra herauspickt, weil der nämlich das DONNERSZEPTER schwingt wie ZEUS und Juppiter. (Ich überspringe hier die bekannte indoeuropäische “Gleichung” Zeus = DJAUS …) Der nächste Schritt lag nahe: Wenn man schon “assoziativ alles mit allem” verbindet und (fast) alles für möglich hält, dann kann man auch für denkbar halten, daß diese DREIERSTRUKTUR etwas zu tun haben könnte mit einem SEHR SPEZIELLEN IUPPITER ZUR ZEIT DES KONSTANTIN, nämlich dem Iuppiter Optimus Maximus als “sol invictus”, was ganz wunderbar passen würde, wenn wir für Konstantins Selbstverständnis eine aus dem HEIDNISCHEN KAISERKULT ableitbare TEILHABE AM GÖTTLICHEN voraussetzen dürften, sozusagen eine Selbst-Identifikation mit der “unbesiegbaren Sonne”, die dann natürlich auch hervorragend zu MILITÄRISCHEM Gebrauch in einer SCHLACHT passen würde.

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Ich wiederhole noch einmal die LOGIK der Argumentation, weil wir hier etwas wichtiges LERNEN: Wir lernen hier, daß man aus FALSCHEN VORAUSSETZUNGEN trotzdem MANCHMAL  wie das sprichwörtliche “blinde Huhn, das ein Korn findet” auf etwas “Richtiges” stoßen KANN – aber natürlich NICHT muss. Das ist also KEINE wissenschaftliche Methode, aber wir hatten in DIESEM Einzelfall einfach Glück, und zwar wie jetzt folgt!

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Ich fand nämlich im Internet einen DREIKÖPFINGEN Gott, und zwar auf einer KELTISCHEN VASE aus der nordfranzösischen Stadt BAVAY (die auch eine römische Garnison hatte und heute direkt an der Grenze mit Belgien liegt und auch in Wikipedia erwähnt ist.)

- IN DEr ENGLISCHEN VERSION ist schon berücksichtigt: Ich fand auch einen VOLLTREFFER des MOTIFS von DREI SEPARATEN KÖPFEN, der sogar mit dem hier präsentierten Beispiel eines DREIGESICHTIGEN Idols ZUSAMMENHÄNGT und ausserdem noch WICHTIGE ZUSÄTZLICHE InFORMATIONEN für unsere neue These von der geomantisch-geodätischen Deutung des Labarums erbrachte. Ich glaube, MEHR geht nicht! Meine Quelle für diese kleine Überraschung war übrigens: RAFFAELE PETTAZZONI (in englischer Pbersetzung in google books.

Konstantin-dreigesichtiger-Gott-Vase-Bavaykeltische Vase aus Bavay, Nordfrankreich mit dreigesichtigem Kopf – Fundort: http://www.flickriver.com/photos/tags/threefaced/interesting

Und was das beste ist: An dem Fundort http://www.flickriver.com/photos/tags/threefaced/interesting sind noch MEHRERE dreigesichtige KAPITELLE von SÄULEN in ziemlich alten christlichen Kirchen, vorwiegend aus SPANIEN, die ich hier aber weglasse.

ZWISCHENERGEBNIS: DAMIT HABEN WIR DAS IKONOGRAPHISCHE MOTIV eines “dreigesichtigen männlichen Kopfes” NACHGEWIESEN. Nur wissen wir nicht, was es bedeuten soll.

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Und jetzt passierte etwas, das eben passiert, wenn man sein halbes Leben mit Büchern zu tun gehabt hat: Ich erinnerte mich plötzlich, daß ich irgendwo ein Buch mit TOTAL LANGWEILIGEN MOTIVLISTEN aus der keltischen Ikonographie hatte, das ich schon VIELE Jahre nicht mehr angerührt hatte, nämlich:

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Lengyel, Lanzelot: Das geheime Wissen der Kelten – enträtselt aus druidisch-keltischer Mathik und Symbolik, Freiburg/Brsg.: Hermann Bauer1997,12, Aufl.; ftz. u.d.T.: Le Secret des Celtes, s.l. (Paris?): Robert M. Editeur (sic!) 1969.

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Da blätter ich also das Inhaltsverzeichnis durch und STOLPERE SOFORT über eine Kapitelüberschrift “Dreier-Motive der Sonnensymbolik”, schlage S.98 auf – und bin total PLATT: Da sind “unsere” DREI PUNKTE, gleich groß und nebeneinander und dann drei Punkte, gleich groß zu einem DREIECK mit SPITZE nach OBEN geschichtet – in der alten Symbolik “männliches” Dreieick – und lese als erklärenden Text:

” M 111 bis 114. Dei Kugeln bezeichnen die durch ein strahlendes Dreieck dargestellt Sonne ” (Lengyel, L., a.a.O., S.98)

Jetzt suchen wir einen KELTISCHEN Sonnengott und finden einen zunächst “uranischen” (siehe griechische Göttersagen) Gott “TARANIS” (Lengyel, L., a.a.O., S.66), dem DREIER-Symbole in SOLARER Bedeutung  zugeordnet werden, bis dann als nächste “TRANSPONIERUNG” (Lengyel, L., a.a.O., S.68) der “dreiköpfige gallo-römische Gott” (Lengyel, L., a.a.O., 68) entsteht, wozu Lengyel, L., a.a.O., S.68 GENAU das dreiköpfige Männergesicht von unserer KELTISCHEN VASE AUS BAVAY abdruckt, wobei wir hier sehr gewiß sein können, weil nämlich Lengyel, L., a.a.O. am ENDE des Buches OHNE Paginierung im Kapitel ” Verzeichnis der Abbildungen” unter “Nr. 158″ genau diesen NACHWEIS des Fundes aus BAVAY bringt.

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Zwischenergebnis: Auf Grund der Informationen aus Lengyel, L. können wir mit einiger BESTIMMTHEIT die VERSION 2 des Labarums mit DREI nebeneinander angeordneten gleich großen Punkten der KELTISCHEN SONNENSYMBOLIK zuordnen. Wir können sogar VERMUTEN, daß die “drei GEsichter” des Labarums in VERSION 1 EVENTUELL auf den DREIGESICHTIGEN  gallo-keltischen Gott als einer SPÄTEN TRANSPOSITION des ursprünglich “uranischen Gottes TARANIS” EVENTUELL verweisen KÖNNTEN.

Wir nennen in der artilleristischen Schießlehre ein solches Ergebnis einen VOLLTREFFER – obwohl wir zunächst ETWAS FALSCH gestartet waren!

Ich habe pflichtschuldigst zu ergänzen: DAS IST NATÜRLICH NUR EINE ZUORDNUNG BEI EINEM BESTIMMTEN AUTOREN – und in der englsichen Version werden wir andere Zuordnungen anderer Autoren kennenlernen und auch noch ein ANDERES ANWENDUNGSGEBIET der PLANETRISCHEN – heute als “Astrologie” verschrieenen – SYMBOLIK kennenlernen, indem wir von den keltischen Fundstücken auf die WOCHENTAGE gestoßenw erden. Wir erhalten also einen SYMBOlISMUS, in dem das PLATONISCHE JAHR, die PRAEZESSION, die sTERNBILDER, die Planeten und die GÖTTER und NAMEN VERBUNDEN sind, um etwas ganze bestimmtes zu erzeugen, nämlich ein sogenanntes “interlocked system” oder ein “VEREINHEITLICHTES SYSTEM”, aus dessen purer Existenz geschlossen werden müßte, dass in irgendwelchern VORZEITEN eine VEREINHEITLICHTE PHYSIKALISCHE THEORIE EXISTIERT HABEN MUSS bzw. sollte.

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WENN WIR ABER eine ZIEMLICH GUTE ZUORDNUNG zu KELTISCHEN Vorstellungen im LABARUM des angeblichen Christen Konstantin finden, dann bekommen bislang UNGESICHERTE und UMSTRITTENE Äußerungen, nach denen  Konstantin das “Labarum-Zeichen” ZWEIMAL in einer Art “Vision” erhalten habe, darunter eventuell EINMAL IN EINEM KELTISCHEN TEMPFEL IN SÜDFRANKREICH ein ganz NEUES GEWICHT! Wir erwarten beispielsweise nicht, daß in einem keltischen Tempel “christliche Zeichen” erscheinen – und wir wundern uns auch nicht, daß ein HALB-heidnischer – von manchen als “brutaler Machtpolitiker” geschilderter -  RÖMISCHER KAISER  SELBSTVERSTÄNDLICH die ÜBLICHEN PROZEDUREN bei Vorbereitungen zum KRIEG einhalten würde, nämlich darunter insbesondere ANWENDUNG von METHODEN zur ERLANGUNG  GÜNSTIGER VORZEICHEN, wozu es eine ausgearbeitete, also elaborierte, HEURISTISCHE “Technik” der “PRODIGIA” gab, die übrigens nicht unbedingt aussschließlich aus billigen Priestertricks bestanden haben muß.

- in der englischen Version sind noch sehr viel weitergehende Rückschlüsse enthalten, weil wir in Britannien einen SPEZIELLEN “IOM TARANIS” IDENTIFIZIEREN konnten! -

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Wir erhalten sogar eine HISTORISCHE Vermutung: WENN KONSTANTIN ein FELDZEICHEN mit KELTISCHEN INHALTEN verwendet, dürfen wir dann folgern, daß seine Armee aus VORWIEGEND KELTISCHEN SOLDATEN bestand und eventuell bloß eine Art “römischen Kernkader” im “Offizierskorps” hatte? Können wir vielleicht sogar vermuten, WIE KELTEN in das Heer Konstantins gekommen waren? Hat nicht Konstantins Vater, Canstantinus Chlorus in BRITANNIEN am SCHOTTISCHE LIMES gekämpft und gehört nicht der SONNENGLEICHE HELD Cuchulain /

Cú Chulainn zum iro-britischen Sagenkreis, was also von daher in keltischer Sicht die SONNE MIT dem MILITÄRISCHEN korreliert?

- Noch einmal: bitte zur Englischen Version switchen, weil hier nur die HAUPTARGUMENTATION enthalten ist, jedoch noch nicht der verbesserte motivgeschichtliche NACHWEIS. -

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Normalerweise könnte man jetzt HOCHZUFRIEDEN Feierabend machen. Wir aber runden noch etwas ab, indem ich Hinweise bringe, daß die  geomantisch-geodätische Gnomon-Methode, EVENTUELL IKONOGRAPHISCH bis in die Zeit das ALTEN REICHES im pharaonishen Ägypten zurückverfolgt werden und dort mit der sehr alten Göttin NEITH, deren FUNKTIONEN sich im Laufe der Zeit GEÄNDERT haben, korreliert werden kann.

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Wir nehmen dazu jetzt noch eine andere Darstellung des Labarums vor, die ich in deutscher Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Labarum  gefunden habe:

Konstantin-Labarum-verlaengertes -Paus deutscher Wikipedia a.a.O.

Leider fehlt ein HIsTORISCHER BELEG für dieses seltsam “verlängerte P”, welches uns jedoch auf die Idee bringt, diesen Befund mit der 4. Dynastie des Alten Reiches des pharaonischen Ägypten zu verknüpfen durch folgenden DEUTUNGSVORSCHLAG, der aber wegen eines fehlenden HISTORISCHEN BELEGS vorderhand UNSICHER bleibt!

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Wir haben also in der  4. Dynastie die sogenannten Annalentäfelchen der Hotep Neith und der Merit Neith  – ich glaube aus den Mastabas in Naquada oder Negade -, auf denen wir folgende Abbildung finden:

Konstantin-Neithtempel

sogenannte Annalentäfelchen der Hotep Neith (oder Merit Neith? Aus Mastaba in Naquada / Negade?) – Dargestellt wird ein perspektivisch verzerrter TEMPEL der Göttin NEITH. Am Engang stehen ZWEI Stäbe mit „Dreieck“, die als „Götterstandarten“ erklärt werden, in der Mitte ist der NAME der Göttin Neith mit dem Bestandteil der GEKREUZTEN PFEILE (die Göttin Neith war vielleicht ursprünglich eine Jagdgöttin) und dann kommt eine HÜTTE bestehend aus so etwas wie „Baumrindenstreifen“ als Kultraum.

Quellennachweis einer Printquelle: Schulze, Peter H.: Auf den Schwingen des Horusflaken. Die Geburt der ägyptischen Hochkultur, Herrsching; Manfred Pawlak Lizenz 1986, S. 226 – Bergisch Gladbach: Gustav Lübbe hardcover 1980

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Wenn wir diese Abbildung in der EBENE des Zeichentisches einmal als eine Art “technische Zeichnung” auffassen, dann würde man ungefähr in perspektivischer Darstellung folgende REKONSTRUKTION eines Neith-Heiligtums erhalten:

Konstantin_Neith-Tempel_rekonstruktionaus google Bilder-Suche, “Heiligtum des Aton der aufständischen Arbeiter” rekonstruiert in perspektivischer Darstellung – also keine perfekter Treffer für das, was wir eigentlich suchten!

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DIE THESE IST JETZT – und ich bin mir selbstverständlich klar, daß das eine etwas wackelige Sache ist -: Das “Labarum-Symbol” mit dem “seltsam verlängerten “P” besitzt eine ÄHNLICHKEIT mit dem NAMENSEMBLEM der Göttin Neith  in der PRAEHIEROGLYPHISCHEN SCHREIBWEISE der Annalentäfelchen des Alten Reiches, wobei die Bestandteile der Graphik sozusagen “ein bischen verrutscht” sind.

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Ich führe jetzt einen Nachweis, daß es MEHRERE SCHREIBWEISEN gibt, so daß die graphische Übereinstimmung NICHT 100% sein MUSS, sondern bloß kann. Haben wir also keinen “exact identical match”, dann würden wir uns freuen, wenn man “Ähnlichkeit noch ahnen” kann, was natürlich der HORROR aller Naturwissenschaftler ist, die QUANTIFIZIERBARE ÄHNLICHKEITSMASSE brauchen und KEINE “Ahnungen”,denn der Physiker ist ja schließkich kein “Ahn-herr”!

Weil ich im Augenblick kein besseres Material kenne, entnehme ich die folgenden Graphiken wieder der Print-Quelle: Schulze, Peter H.: Auf den Schwingen des Horusflaken. Die Geburt der ägyptischen Hochkultur, Herrsching; Manfred Pawlak Lizenz 1986, S. 226 – Bergisch Gladbach: Gustav Lübbe hardcover 1980.

Konstantin-Neith-schreibweise2Neith-Emblem, vereinfachte Schreibweise mit schlichtem senkrechten Strich plus “Andreaskreuz” oben, aus Schulze a.a.O, S. 181

Konstantin-Neith-schreibweise3Emblem-Name der Neith, andere Schreibweise in ELABORIERTER Ausführung der Graphik, aus Schulze a.a.O, S. 184

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ERKENNTNISGEWINN: Man kann das Neith-Emblem in einer vereinfachten Schreibweise bringen, die nur noch einen senkrechten Strich plus ebenfalls zu Strichen vereinfachte “überkreuzte Bogenpfeile” am oberen Stabende zeigt – WAS PRÄZISE EINEM “technologisch aufgepeppten Gnomon” als GEODÄTISCHEM INSTRUMENT entsprechen würde.  KANN man natürlich lange drüber diskutieren, aber bis wir was besseres haben, bleibe ich bei diesem VORSCHLAG.

Konstantin-Goetterstäbe-schreibweise2“umwickelte Götter-Stäbe” in mehreren (ägyptischen und sumerischen?) Schreibweisen, aus Schulze a.a.O,S. 219

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Abschließend haben wir noch eine Darstellung mit einem “verdoppelten Labarum”, welche eben Assoziationen an die “Götterstäbe am Eingang” des Neith-Heiligtums weckt, die natürlich NICHT 100% beweiskräftig ist und auch gar nicht sein kann.

Konstantin_labarum-Maiorina-Vetranio-sisciaenglische Wikipedia unter http://en.wikipedia.org/wiki/Labarum

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ERGEBNIS:

1. In der Geschichtswissenschaft bestehen Argumentationen oft aus ÄHNLICHKEITS- und ANALOGIE-Behauptungen, die leider nicht in einem mathematischen Sinne EXAKT sind und auch nicht sein können und auch nicht sein wollen.

2. Kritisch für Zustimmung oder Ablehnung dürfte sein, daß wir hier “seltsam störende” VERÄNDERUNGEN an Bildelementen, sowie “irgendwie nicht dazugehörige” Bild-Elemente und Bild-Elemente mit großem “Strangenessfaktor”  MIT VERÄNDERTEN BEDEUTUNGEN BELEGT haben. EINE BESONDERS GUT  GELUNGENE ZUORDNUNG war eben unsere IDENTIFIZIERUNG der “3 Punkte” im Labarum, Version 2 , mit KELTISCHEN SONNENSYMBOLEN und deren BEKANNTEN Bedeutungen/Inhalten.

3. Die mit den genannten Arbeitsverfahren erreichten “Ergebnisse” führen in AKADEMISCH UMSTRITTENE Richtungen, z.B. der geomantisch-geodätischen antiken Erdvermessung und Architekturtechnik, die ebenfalls nicht von heutigen physikalischen Standards ausgehen und vor allem “astrologisch-esoterisch” ANRÜCHIG sind bzw. dahin “abgedrängt” werden können, die ferner dennoch  in die Richtung der neueren PALÄOPHYSIK-Hypothese- Joseph O. Farrell, Paul La Violette, Christopher Dunn und andere -  tendieren.

4. Als wir starteten, habe ich formuliert, daß wir eine NICHT-CHRISTLICHE Deutung des Labarums suchen. Wir fragen uns also, was wir eigentlich “bewiesen” haben: Haben wir etwas “Nicht-Christliches” bewiesen? Ich formuliere nach unseren geomantisch-geodätischen Ausflügen jetzt um: IST EIN GEOÄDTISCHES Land-KARTENGITTER CHRISTLICH ODER BUDDHISTISCH ODER irgendetwas anderes WELTANSCHAULICHES? In der Tat scheint es mir richtig, das Publikum mit genau dieser Frage zu entlassen!

5. Innerhalb des heutigen STRUKTURELLEN Ansatzes in der Historiographie würden wir abschließend wahrscheinlich formulieren müssen: Wenn wir hier sehen, daß eine kaiserliche Regierung im Vergleich zu HEUTIGEM REGIERUNGSHANDELN sozusagen VÖLLIG ABERWITZIGE geomantisch-geometrisch-geodätische Überlegungen zum GEGENSTAND VON REGIERUNGSHANDELN macht, dann haben wir hier nicht nur ein DEZIDIERT ANDERES REGIERUNGSHANDELN, sondern wir haben ein STRUKTURELL UNTERSCHIEDLICHES Regierunghandeln, das aus einer HALB-PHYSIKALISCHEN “Religion” Begründungen zu beziehen sucht, die MINDESTENS den logischen Rang von AETIOLOGIEN haben und MINDESTENS “halb-naturwissenschaftlich” sind.

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(Wir hüten uns bei wissenschaftlichen Überlegungen vor voreiligen BEWERTUNGEN, und ich beeile mich hinzuzufügen: Der – allerdings teils zu Recht umstrittene Konrad Meyl – hat schon in die Debatte geworfen, daß in HISTORISCHER ZEIT das Erdmagnetfeld um einen FAKTOR 1000 (!!!) stärker gewesen sein könnte, wenigstens “zeitweise”. Ich möchte aber hier gerne überspringen, daß die SCHUHMANN-Freqeunz-Serie sehr wohl als Hinweis auf die BIOLOGISCHE Wichtigkeit des Erdmagnetfeldes hinweisen könnte, bevor sie dann natürlich, wie HEUTE ALLES UND JEDES, auf waffentechnische Möglichkeiten befragt wurde, die offenbar tatsächlich existieren KÖNNTEN. Ich darf hier wahrscheinlich völlig zwecklos darauf hinweisen, daß eine WAFFENTECHNISCHE NUTZUNG des Erdmagnetfeldes RÜCKWIRKUNGEN IM SONNENSYSTEM haben könnte und RÜCKWIRKUNGEN IN DER BIOLOGIE auch des Menschen haben sollte und insbesondere zu BIOLOGISCHER DEGENERATION der MENSCHHEIT führen kann, wie dies bereits bei früheren INTERPLANETARISCHEN Kriegen möglicherweise schon einmal oder sogar mehrmals  passiert sein KÖNNTE. Womit ich gesagt haben will, daß es wahrscheinlich besser ist, wenn heutige Regierungen sich NICHT mit geomantischer Geodäse beschäftigen!)

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6. Dieses Ergebnis  hatte niemand erwartet – und deshalb habe ich hier keine mir gewährten staatlichen Sozialhilfe-Almosen für fragwürdige Zwecke vergeudet, sondern wahrscheinlich HIER UND JETZT bei einem  JAHRTAUSENDE ALTES RÄTSEL eine NEUE RICHTUNG eingeschlagen, bei der  man BEGRÜNDET ERWARTEN kann, daß LÖSUNGBEITRÄGE am Wegesrand auftauchen werden. Ich finde, daß dies für einen halben Bauern und für einen Studienabbrecher wie mich, eine zumindest persönlich bemerkenswerte Leistung ist, die ich nicht den Universitäten meines Heimatlandes anbiete, die ja schon einmal mit mir “nichts anfangen” konnten, sondern der MENSCHHEIT.

“Ha, wat herrlich großkotzig abgehoben, wat?!”,  würde der Kölner jetzt sagen!

7. Ich erlaube mir mit folgendem Zitat aus den Lehren des chinesischen Taoismus zu schließen, nicht weil dies unbedingt stilistisch oder wissenschaftlich erforderlich wäre, obwohl das Zitat sozusagen die PHILOSOPHISCHE SCHLUSSFOLGERUNG zu unseren Versuchen in antiker geomantischer Geodäsie bringt, sondern weil meine Mutter in ihren letzten Jahrzehnten mit einem waschechten Chinesen zusammengelebt hat, was auch immer die Rassisten überall auf der Welt dagegen einzuwenden haben mögen. Ich zitiere also  Spruch 29 aus dem dem  Lao-Tse zugeschriebenen Tao-te-king:

“Die Welt erorbern und behandeln wollen,

ich habe erlebt, daß das mißlingt.

Die Welt ist ein  geistiges Ding,

das man nicht behandeln darf.

Wer sie behandelt, verdirbt sie.

Wer sie festhalten will, verliert sie. “

(Quelle: Wilhem, Richard, Hrsg.: Laotse, Tao Te King. das Buch vom Sinn und Leben, Übersetzung und Kommentar, Düsseldorf, Köln: Eugen Diederichs Verlag 1978, S. 69)

8. Dank: Dieser Exkurs entstand “zufällig”  bei  historischen Forschungen für eine Studentin aus unserer russisch-orthodoxen Gemeinde, die einem theologischen Abschlußthema an einer russischen Universität zuarbeiten sollen. Wäre dieser Anlaß nicht gewesen, wäre dieser Exkurs wahrscheinlich nie geschrieben worden, und zwar wegen des nervtötenden gegenwärtigen DESINTERESSES in Deutschland. Wir haben uns deshalb alle bei dieser russischen Studentin zu bedanken.

Neuss, 29. Mai. 2013, verbessert und erweitert

Buike Science And Music

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Wenn die Belzer Rebbes heiraten: Chassidische Hochzeit mit 25000 Gaesten in Jerusalem

Als ich vor vielen Jahren mit staatlicher Sondererlaubnis meine Mutter kennenlernen durfte, da tat sie etwas, was man bei deutschen Ureinwohnern nicht erwartet: Sie sang das ukrainische-russische Lied von STENKA RASIN (Volga. Volga deputnaja) und zwar auf RUSSISCH.

Dieses schon etwas ältere Lied  erzählt die Geschichte von dem Massenbesäufnis als der Kosaken-Hetman Stenka Rasin mit 30.000 Mann auf Schiffen auf der Wolga eine  mehr oder weniger geraubte tartarische oder persische Prinzessin heiratete.

Und das ist etwas ganz anderes als heute, wo ich Menschen polnischer Zunge in einer STADT gesehen habe, die im billigen Anzug von der Stange mehr oder weniger ALLEINE heiraten müssen und allenfalls noch kurz in der Abendmesse zwischendurch “vorgestellt” werden.

Ich finde und meine: Das ist schon die PERVERSION dieser NEUEN und MODERNEN ZEIT: ALLEINE HEIRATEN, EINSAM VON ANFANG AN! Und ich, der ich immerhin halber Bauer auf dem Dorf gelernt habe, ich sage kopfschüttelnd: DAS IST NICHT NORMAL! Denn HOCHZEIT war früher etwas, wo das ganze Dorf beteiligt war – und zwar nicht nur deshalb, weil die Brautleute sich auf diese Weise von ihren mehr oder minder zahlreichen Jugendfreunden und gegebenenfalls Jugendsünden “verabschieden” wollten bzw. mußten!

Nachdem das geklärt ist, bleibt nur noch die Frage, wie ich, ein Schreiber aus tiefster westdeutscher Provinz, wo “tote Hose” ist, dazu komme, ausgerechnet über eine CHASSIDISCHE Hochzeit zu schreiben, nachdem doch der “GröFaZ”, wie mein alter Herr immer zu Hitler sagte, was übersetzt heißt “grösster Feldherr aller Zeiten”, zusammen mit “Herrn Meier”, womit gemeint ist der ehemalige drogenabhängige Oberbefehlshaber der NAZI-Luftwaffe und Führer-Stellvertreter, ein gewisser Herr Göring o.w.Q. (ohne wesentliche Qualifikation), der nämlich gesagt hat: “Ich will Meier heißen, wenn ein alliiertes Flugzeug über das Ruhrgebiet fliegt!”, nachdem also die NAZIS die Juden INDUSTRIELL-WISSENSCHAFTLICH-TECHNOLOGISCH einem AUSROTTUNGSVERSUCH unterzogen haben, so daß eigentlich gar keine CHASSIDIM mehr da sein sollten.

Es sind in der Tat in BELS (ältere deutsche Schreibweise Belz) im heutigen OBLAST LVIV (Region Lemberg, Galizien, ehemals k.u.k.  österreich-ungarisch, davor hauptsächlich POLNISCH-LITAUISCH), einem Städtchen von ehemals 6000 Einwohnern mit einer “Judenschaft” von ca. 3500 wohl kaum noch jüdische Überlebende zu finden, ebensowenig wie im benachbarten RAWA RUSKAJA, wie meine Mutter eine in jüdischen Holocaust-Quellen gut bekannte Stadt und Zentralbahnhof zum KZ BELSEC und Zwischenstation zum NAZI-HQ “ukrainische Ostfront” Vinitsa / Winnitza nannte, welche auf POLNISCH und heutigen ukrainischen Karten geschrieben wird “Rawa Ruska”.

Bels-RawaRusa_Lviv-map2Bels / Belz – Rawa Rusa / Rawa Ruskaja / Rawa Ruska – Lviv/ Lvow / Lemberg – siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Bels – siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Rawa-Ruska (geographisch-historisch) – siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Rawa_Ruska (I.Weltkrieg) – siehe auch http://www.holocaustresearchproject.org/ghettos/rawaruska.html (NAZI Judenvernichtung) – siehe auch http://www.tenhumbergreinhard.de/themenuebersicht/uebersicht-allgemein/rawa.html und  http://www.lexikon-zweiter-weltkrieg.de/Rawa-Ruska und http://www.deathcamps.org/ und http://rawa-ruska.net/rawa_m21.htm  (Rawa Ruska StaLag 325 belgisch-französische Kriegsgefangene, russische Kriegsgefangene, NAZI-Ghetto und Judenvernichtung)

Meine Mutter war übrigens weder freiwillig noch zufällig in Rawa Ruska, das bis heute wegen einer Großoffensive des I.Weltkrieges und eines BELGISCH-fanzösischen Kriegsgefangenenlagers  gegen Ende des II. Weltkriegs bis heute auch MILITÄRISCH unvergessen ist und bERÜCHTIGT bleibt: Man muß in der Tat vermuten, daß meine Mutter in Rawa Ruska war, weil sie UMGEBRACHT werden sollte und sie sollte sehr wahrscheinlich deshalb umgebracht werden, weil JÜDISCHE Gene – wie wenige oder viele auch immer – in meiner Familie vorhanden gewesen sein KÖNNTEN, was auch erklärt, warum ihr BRUDER mit seinem ARIERNACHWEIS lebensgefährliche Schwierigkeit in der NAZI-Armee bekommen haben SOLL.

(Und absolut irritierend: Heute brachten die TV-Nachrichten, daß es im Verband der Deutschen Burschenschaften rumort, weil einige dieser Studentenverbindungen dazu übergegangen sind “ARIERNACHWEISE” beizubringen, BEVOR eine Aufnahme stattfinden kann. IN WAS FÜR EINEM LAND LEBE ICH EIGENTLICH?)

(Die NAZIS haben übrigens  in meinem Fall dafür gesorgt, daß praktisch KEINE DOKUMENTE beschafft werden können oder vorhanden sind und deshalb diese MÖGLIOCHEN VERBRECHEN AN MEINER FAMILIE NICHT BEWIESEN WERDEN KÖNNEN – weshalb mich kürzlich die Lust anwandelte, meine deutsche Staatsangehörigkeit zurückzugeben, was aber erstaunlicherweise auch nicht ging, obwohl ich wahrscheinlich von Geburt an POLNISCHE Staatsangehörigkeit besitze!)

Ich schreibe also über CHASSIDISCHE REBBES, weil ich sehr wahrscheinlich mit ihnen VERWANDT bin: Ich würde mir wirklich manchmal etwas unkompliziertere Verwadntschaft wünschen, jetzt, wo wir überall wieder NEO-NAZIS haben und ANTI-SEMITISMUS in der Ukraine, in Polen, in Ungarn und sogar NAZI-Schmierereien in Yadvaschem in Jerusalem: WANN HÖRT DIESER SCHEISS ENDLICH AUF? WAS SOLL DIESER ANTI-JÜDISCHE QUATSCH?

So, ja, da war also eine  GIGANTISCHE  Hochzeit, die mir google news ausgefiltert hat, weil es im demokratischen Deutschland keine Zensur gibt. Ich bringe deshalb einige Pics von der Bilderstrecke im ” Daily Mail  UK”  http://www.dailymail.co.uk/news/article-2328892/The-bride-25-000-guests-Holding-sash-newlywed-19-waits-relative-perform-Mitzvah-dance-marries-Ultra-Orthodox-Jewish-family.html?ito=feeds-videoxml, wo auch einige Videos gelistet sind.

Belz-wedding-braeutigamDer während des Festes fast unsichtbare Bräutigam Shalom Rokeach. der einmal der Nachfolger des Belzer Rebbe wird, welcher ist im Augenblick sein Großvater Yissachar Dov Rokeach. siehe zur fast aristokratsichen Belzer chassidischen “Dynastie”, wo noch “Abstammung” = “Jichus”  geehrt wird – http://en.wikipedia.org/wiki/Belz_(Hasidic_dynasty) und http://de.wikipedia.org/wiki/Belz_(chassidische_Bewegung)

Belz-wedding-BrautDie Braut dieser Hochzeit der Belzer Chassdim – ein Mysterium fast wie im Hohelied des Salomo, natürlich auch aus einer Familie mit passendem “Jichus” und kein Firlefanz von “freier Liebe” und “selbstständiger Partnerwahl” und so! Falls es extra gesagt werden muß: Es sind auch WIRKLICH FRAUEN auf dieser Männerversammlung anwesend, aber gut versteckt, zum Beispiel einige weibliche Verwandte hinter dem weissen Vorhang auf diesem Foto, dann auch noch Kinder, Mädchen und Jungs, ebenfalls auf einer gesonderten Tribüne, die hier aber nicht sichtbar ist.

Belz-wedding-mitzva-tantzAh, hier sieht man einige weibliche Verwandte der Braut – und als Hauptsache den “Mitzva Tantz”, wo also immer noch und trotz der NAZIS ein jiddisch-deutsches Wort verwendet wird, allerdings in ziemlich alter Orthographie.

Belz-wedding-mitzva-tantz2Noch einmal der Mitzva-Tantz, wo zwei ganz allein vor riesiger Zuschauerkulisse “sich tänzerisch” bewegen: Man würde zu Mißverständnisssen gelangen, wenn man hier gewöhnliche westeuropäische Tanzeerfahrungen zu Rate ziehen wollte, in der Hoffnung dadurch einem VERSTÄNDNIS näherzukommen: Dieser TANTZ ist schlicht und ergreifend GEWÖHUNGSBEDÜRFTIG SELTSAM – und man muß sich das unbedingt auf youtube in einem  Video ansehen, weil man sonst wirklich zu Fehlschlüssen gelangt!

So, wessen Interesse jetzt geweckt ist, hier noch einmal der link zu “daily mail UK” – http://www.dailymail.co.uk/news/article-2328892/The-bride-25-000-guests-Holding-sash-newlywed-19-waits-relative-perform-Mitzvah-dance-marries-Ultra-Orthodox-Jewish-family.html?ito=feeds-videoxml

Und eh`ich es vergesse:

MAAZEL TOV!

(Und es ist mir EGAL, wenn sich jemand aufregen sollte, daß ich hier – hört, hört – HEBRÄISCH und JIDDISCH aus dem “Schtettl” benutzt habe -  ich weiß selber gar nicht warum mir diese Worte mit einmal wieder einfallen, da ich sie doch nie schulmässig gelernt habe in diesem Leben!)

Und wenn ich noch einen Lese- und Such-Tipp geben darf, dann versuche man einmal “Rabbi Nachman von Bratzlaw” zu googlen, welcher ist jener Rebbe, der untersuchte, warum man fröhlich sein soll wegen der Schöpfung des Einen, obwohl doch die Geschichte und das Leben zeigen, wie SCHWER es ist, sich zu FREUEN und FRÖHLICH zu sein – und auch und besonders NACH den NAZIS,  wo wir erstaunlicherweise TROTZ des Orchesters in Auschwitz SCHON WIEDER und IMMER NOCH Geige spielen beispielsweise!

Buike Science And Music

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Bienensterben weltweit und menschengemacht: Verbrechen gegen die Menschheit

Sonntag, 12. Mai. 2013 bringt arte-TV  einen Beitrag zum weltweiten Bienensterben: http://www.arte.tv/guide/de/039236-000/das-geheimnis-des-bienensterbens

Mein Nachname “Buike” heißt übersetzt “Imker” und ich nehme deshalb STELLUNG wie folgt:

Wie man gar nicht anders erwartet,  hat man inzwischen einen URSACHENMIX herausgefunden, bei dem der MENSCHENGEMACHTE Grund einer neuen PESTIZIDKLASSE gegen Insektenbefall, die das ZENTRALNERVENSTEM von Insekten direkt angreift, sozusagen am Anfang steht.
Diese neuen GIFTE gehören zur Klasse der NEO-NIKOTINE und bringen der Firma Bayer einmal 200 Millionen Euro Umsatz und bei einem anderen Produkt sogar 500 Millionen Euro Umsatz.

Besonders clever: DIESE  Gifte werden jetzt nicht mehr “unschön” mit Flugzeug und Sprühgeräten ausgebracht, sondern werden durch sogenannte “Saatgut-Beizung” mit einem Haftmittel an den Samenkörner von Pflanzen “befestigt”.

Auch die Pflanzen mögen es durchaus nicht, wenn man sie VERGIFTET, und speziell MAIS soll dabei beobachtet worden sein, wie er in den Morgenstunden das Gift “tröpfchenweise AUSSCHWITZT”: Bienen, die davon trinken, sterben sofort, bei Menschen geht`s  etwas langsamer.

Well, das Problem ist: es kommt zu SYNERGIEEFFEKTEN und zwar bereits bei einer NICHT-TÖDLICHEN Dosis und dann insbesondere zu Wechselwirkungen mit bestimmten Viren in den Bienenstöcken. Auch sind Bienen heute UMWELTINDIKATOREN, die so zwischen durchschnittlich 6 bis 15 verschiedene Pestizide mit sich rumschleppen, was man sich als ebenso gesundheitsfördernd vorstellen kann  wie die langsame Vergiftung durch tägliche kleine Gaben von ganz gewöhnlichen Giften ins Mittagessen, wobei einem die  Historiker sagen können, wie man das früher gemacht hat.

Arte war auch so gründlich, die VERAHLTENSÄNDERUNGEN bei US-amerikanischen Imkern zu berichten: Für US-amerikanische Imker ist nämlich die Biene ein SKLAVENTIER, daß man erst mit NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTELN DOPEN und AUFPÄPPELN und mit MEDIKAMENTEN VOLLSTOPFEN muss, damit man es anschließend umso ERBARMUNGSLOSER AUSNUTZEN kann.

DIESES ERBARMUNGSLOSE AUSNUTZEN VON NUTZTIEREN wird allerdings bereits in der BIBEL als STRAFWÜRDIGES VERGEHEN berichtet, denn der MENSCH DARF DIE TIERE, die ihm dienen, NICHT ÜBERMÄSSIG in FRON nehmen, und vor allem nicht an die AUSROTTUNGSGRENZE führen! Ich beschuldige also hiermit die Firma BAYER Agrochemie,  BEWUSST gegen DAS GÖTTLICHE RECHT zu verstoßen.

Die technische Landwirtschaft heute hat allerdings das AUSSTERBEN der Bienen schon völlig moralinfrei durchdacht: Wenn diese Bienen-Volltrottel einfach unter der auferlegten LAST zusammenbrechen und aussterben, dann muß man eben maschinelle BIENEN-ROBOTER entwicklen: Die IDEE klingt ein bischen durchgeknallt, allerdings nur bei normalen Menschen, denn die Argrartechnik ist bereits an der Arbeit, um diese Bienen-Roboter im Nano-Technik-Bereich zu erforschen.

Natürlich kann ich soviel Mitleid aufbringen, daß ich verstehen kann, wenn die Firma BAYER und einige andere im MILLIARDENBEREICH Umsatzeinbußen erleiden sollten.

Auf der anderen Seite sehe ich nicht, daß die Firma BAYER eine SONDERTÖTUNGSLIZENZ FÜR BIENEN hat, weder eine menschengemachte, noch eine göttlich autorisierte.

Wenn wir jetzt noch hinzunhemen, daß von den Bienen die Nahrungsmittelproduktion bis zu Gesamt ungefähr  50 % abhängt, dann komme ich zu folgender FORDERUNG:

Es müssen WELTWEIT NEUE  STRAFTATBESTÄNDE eingeführt werden,

- Straftatbestand der GROSSFLÄCHINGEN VERGIFTUNG von PFLANZEN durch den MENSCHEN, besondern von  Obstbäumen, Sonnenblumen und Mais,

- Straftatbestand der VERSUCHTEN ARTENAUSROTTUNG, hier der BIENEN plus der von Bienen abhängigen Pflanzen!

Als eine von möglichen anderen STRAFEN schlage ich vor:

ÖFFENTLICH beaufsichtigte und in den Zeitungen berichtete ZERSTÖRUNG DER PRODUKTIONSANLAGEN auf Kosten der Verursacher!

Und na, klar: Ich bin ja kein Traumtänzer: WENN MAN DAS NICHT TUT, wenn man einfach relativ kleine wissenschaftlich-technokratische Eliten in diesem Bereich weitermachen lässt, dann wäre dies eben eine Sache, die beim ANLASS DER von den Christen erwarteten APOKALYPSE vor dem GÖTTLICHEN GERICHT zu verhandeln wäre, falls die Tiere und Pflanzen alle in ihrer GERECHTEN EMPÖRUNG nicht den Menschen von dieser ENDABRECHNUNGSVERANSTALTUNG der Apokalypse AUSSCHLIESSEN würden wollen!

Falls es extra gesagt werden muß: Neo-Nikotine haben natürlich auch ein sub-lethales synergetisches Wirkungspotential BEI MENSCHEN – und es wäre KEINE Lösung, wenn man für eine solche Bio-Katastrophe eine Nachfolgeprodukt für Contergan suchen würde!

Buike Science And Music

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NSU-NAZI-Prozess München – gestartet

08.05.2013

1. Endlich geht der Prozeß los – und ist gleich wieder unterbrochen wegen Befangenheitsanträgen der Verteidigung, die natürlich zulässig sind.

2. Um was es gehen soll, scheint aber nicht mehr klar zu sein. Denn Kopp-Verlag-Newsletter stellt sehr erstaunliche Thesen auf:

05.05.2013 – NSU-Prozess: Erster-Klasse-Begräbnis für die Wahrheit. -  Gerhard Wisnewski – http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/nsu-prozess-erster-klasse-begraebnis-fuer-die-wahrheit.html

2.1 Es gehe gar nicht um 10 Morde in 10 Jahren, nicht um 8 ermordete Türken, 1 ermordeten Griechen und 1 ermordete deutsche Polizistin – und auch nicht um 12 Banküberfälle der Neo-Nazis.

2.2 Es gehe auch nicht um eine schlampige Arbeitsweise der deutschen Polizei, die nach Meinung von Kopp-Verlag-Newsletter im GEGENTEIL sogar SEHR GUT gearbeitet habe. Gerade WEIL die Polizei zunächst KEINEN Gesamtzusammenhang vermutete, habe sie SEHR GRÜNDLICHE EINZELTAT-RECHERCHEN betrieben, die auch ERGEBNISSE hatten. Insbesondere unter den 8 toten Türken gab es MEHRERE, die strafrechtlich VORBELASTET waren, die also der Polizei bereits bekannt waren und zwar eben NICHT in politischen Zusammenhängen, sondern in kriminellen.

2.3 Kopp-Verlag-Newsletter wundert sich besonders über die Todesart von KOPFSCHÜSSEN in MEHREREN Fällen unter den toten Türken, die wie eine HINRICHTUNG wirken würden.  Was bedeutet das? Es bedeutet, daß in der TÄTERWAHRNEHMUNG ein AUSREICHENDER SUBJEKTIVER GRUND für SELBSTJUSTIZ und “Strafe” vorgelegen haben könnte, zum Beispiel wegen VERLETZUNG VON GANOVEN-SPIELREGELN, also eventuell im Bereich Schutzgelderpressung oder im Bereich von KRIMINELLEN PRODUKTEN, die in Dönerbuden gerne “unter der Theke” angeboten, nachgefragt und verkauft werden, also im Bereich der Narkotika und Rauschmittel. WENN DIESE ARGUMENTATION ZUTRIFFT, MÜSSTE MAN AUCH NACH TÜRKISCHEN TÄTERN – eventuell anderen  AUSLÄNDISCHEN Tätern – suchen, für deren Existenz es laut Kopp-Newsletter sogar Hinweise geben soll.

2.4 Jetzt kommt ein Detail, das wir gleich brauchen werden: Das türkische KOM – eine Art Bundeskriminalamt oder eine Art polizeitechnische Zentrale – ist in dem Fall involviert.

3. Der VERSUCH einer Schlussfolgerung im Kopp-Newsletter VERBLÜFFT in mehrfacher Hinsicht:

3.1 Der HAUPTTÄTER des Prozesses ist – so wird nahegelegt  – NICHT das NSU-Trio, sondern DER DEUTSCHE STAAT. DENN DER GESAMTE NEO-NAZI-SUMPF wird GESTEUERT UND BEZAHLT von deutschen Geheimdiensten. Der NEO-Nazi-Sumpf ist also VOM DEUTSCHEN STAAT zumindest  teilweise ERZEUGT, PRODUZIERT! ES IST SEHR SELTSAM, daß bislang noch keine türkische Stelle sich darüber MASSIV AUFGEREGT hat, daß INDIREKT der DEUTSCHE STAAT “Türken zu Tode kommen läßt”!!!

3.2 Die Kopfschüsse deuten aber darauf hin, daß es um INNERTÜRKISCHE Streitereien ging, für die als STAATLICHER AUFPASSER das TÜRKISCHE BUNDESKRIMINALAMT operierte. Sogar der Mord an der deutschen Polizistin soll angeblich damit zu tun haben, daß eine  Polizeistreife IN IRGEND ETWAS HINEINGERIET, möglicherweise nicht ganz unabsichtlich, wenn man der Information trauen kann, daß die Ermordete auch als “verdeckte Ermittlerin” eingesetzt gewesen sein soll.

3.3 Jetzt taucht das Problem auf, WARUM SICH DEUTSCHE STELLEN in den TÜRKISCHEN SUMPF einmischen? Schließlich läßt man doch auch die italienische Mafia vorwiegend IN RUHE, damit sie dann sogar zielführend bei der Finanzierung der deutschen Wiedervereinigung durch zweckentsprechende Investitonen eingesetzt werden konnte, was nur Normal-Sterbliche als STAATLICH BEGÜNSTIGTE GELDWÄSCHE beargwöhnen würden?! In der italienischen Mafia wird / wurde Deutschland sogar managementmässig als “Ruhezone” behandelt, also als eine Art Erholungsort, jetzt mal von ein paar “Kollateralschäden” abgesehen.

3.4 BIS HIERHIN haben wir jetzt die PERFEKTE VERBLÜFFUNG, daß die These in Reichweite liegt, daß im NSU-Prozeß von München die HAUPTTÄTER gar nicht vor Gericht stehen, nämlich der DEUTSCHE UND DER TÜRKISCHE STAAT.  Wenn aber der DEUTSCHE STAAT ein Haupttäter sein sollte, hätten wir hier die ABERWITZIGE Situation, daß ein TÄTER ÜBER SICH SELBST URTEILEN DARF, denn das Gericht gehört ja auch zum deutschen Staat!

4. Welchen Verlauf wird der Prozeß nehmen, zumal bei einer solcher TÄTERKONSTELLATION? Wir wissen es nicht und dürfen mit etlichen Überraschungen rechnen!

4.1 Insbesondere fehlen zwei Beteiligte, die beiden Männer des NSU-Trios, die passenderweise “Selbstmord  gemacht” haben – oder in den Selbstmord getrieben wurden, möglicherweise nachdem sie erkannt hatten, daß sie bloß SPIELFIGUREN in einem dreckigen Spiel waren. Oder etwas weniger freundlich gesagt: Ein angeblicher Selbstmord in einem “Wohnwagen”, wo man erstaunlicherweise die TATWAFFE findet, mit der EIN GROSSER TEIL DER NSU-MORDE BEGANGEN WURDE, was natürlich nicht auf überragende Intelligenz schließen läßt, ist  schon in sich VERDÄCHTIG. Die Tatwaffe könnte zum Beispiel vom deutschen Geheimdienst oder anderen “Interessierten” dort “hingelegt” worden sein. Und auch das FABRIKAT der Tatwaffe lädt zu SPEKULATIONEN geradezu ein, nämlich – angeblich -  eine CESKA-Pistole oder so.

4.2 Die einzige verbliebene Angeklagte, Beate Z., verblüffte durch einen Spezialdonnereffekt, indem sie die gemeinsame Wohnung des Trios samt der Wohnhaushälfte, in der sie sich befand, IN DIE LUFT SPRENGTE – und zwar mit einer FADENSCHEINIGEN BEGRÜNDUNG. Beate Z. ließ sich dahingehend ein, daß beabsichtigt war, durch die WOHNUNGSEXPLOSION SPUREN ZU VERWISCHEN. Die Frau muß einen schlechten Ausbilder gehabt haben, denn tatsächlich wurden ETLICHE Spuren auch in dem halb zerstörten Haus gefunden, was auch zu erwarten war.   Es ist hier anzumerken, daß die FÜHRUNGSOFFIZIERE des deutschen Geheimdienstes, die BEATE Z. “geführt” und “möglicherweise irregeführt” haben, natürlich NICHT vor Gericht stehen und wahrscheinlich nicht einmal als Zeugen auftreten werden bzw. auftreten können (dienstliche Aussageverweigerungsbefehle).

4.3 Es hat kürzlich eine OFFIZIELLE Warnung eines deutschen Geheimdienstes vor einem KRIEG wegen des GRIECHISCHEN TEILES von THRAKIEN an der GRENZE zur Türkei gegeben: Wer sagt uns, daß der deutsche Geheimdienst KEIN Interesse hatte, einen solchen Krieg möglicherweise SELBER zu BESCHLEUNIGEN, zum Beispiel wegen des GESAMTZUSAMMENHANGS des NSU-Prozesses und der ROLLE, die TÜRKISCHE STAATLICHE DIENSTSTELLEN darin spielen bzw. spielen könnten?

5. Schluß

5.1 Ich persönlich vermute, daß die Beweise für eine AKTIVE und AUSREICHEND DIREKTE TATBETEILIGUNG der Frau Beate Z.  AN den – ANGEBLICHEN !! – NSU-Morden nicht zu finden sein werden.  Ich vermute ferner, daß es im deutschen Geheimdienstapparat “interessierte Stellen” geben könnte, die ein hier möglicherweise sinnloses “Bauernopfer” vermeiden möchten, so daß also FREISPRUCH bezüglich der TÖTUNGSDELIKTE herauskommen könnte.

5.2 Die Kapitalverbrechen der 12-14 Banküberfälle scheinen, wenn ich das bisher richtig verstanden habe, in dem Münchener Prozeß noch nicht einmal auf der Tagesordnung zu stehen: Wird es also einen ZWEITEN STRAFPROZESS geben? Oder wird man sich die KOSTEN sparen und alles den beiden “Selbstmördern” in die Schuhe schieben?

5.3 Bezüglich der These, daß sich hier letztlich der deutsche und der türkische Staat in einer Art “subversivem KRIEG” gegenüberstehen, scheint mir folgende Überlegung in Reichweite zu liegen: Hier sieht man sehr schön, was passiert, wenn man die Dinge SO VERÄNDERT und SO ORGANISIERT, wie man das in Deutschland eben gegenwärtig “organisiert”. Auf Hochdeutsch gesagt: Was wir hier sehen, passiert eben, WENN KEIN ANDERES REAKTIONSINSTRUMENTARIUM MEHR ZUR VERFÜGUNG steht.

5.4 Die wissenschaftliche Statistik wird durch diesen Gerichtsfall bestätigt: Es ist statistisch auffällig und gut bekannt, daß IN EINEM VERBRECHERISCHEN MILIEU die Wahrscheinlichkeit von GEWALTSAMEN TODESARTEN SIGNIFIKANT HOCH ist. Ob man deshalb schon den Schluß ziehen kann, daß wir dann doch alle BERUHIGT sein können, könnte unter Umständen in Zweifel gezogen werden.

5.5 Wenn der deutsche Geheimdienst aus MÖGLICHEM EIGENINTERESSE plötzlich vor einem HEISSEN KRIEG mit der Türkei warnt und damit indirekt zu einem Krieg  in Form eines STELLVERTRETERKRIEGES zwischen Griechenland und Türkei RÄT und womöglich noch selber dabei mithilft, dann ist das natürlich KEINE LÖSUNG des Problems an der Heimatfront!

5.6 Eine Lösung müßte folgendes leisten:

a) Die gegenwärtigen eher INDIREKTEN staatlichen Methoden der STEUERUNG von Ausländern sind zu hinterfragen, und zwar IDEOLOGIEFREI.

b) Die GESCHÄFTE DEUTSCHER PHARMAKONZERNE mit der Türkei müssen ANDERS ORGANISIERT werden. Insbesondere muß die deutsche Pharmaindustrie zu den KOSTEN herangezogen werden, die der gegenwärtige UNTERGRUNDKRIEG zwischen deutschen und türkischen Geheimdiensten KOSTET.

c) Es ist eine ENTSCHEIDUNG auf HÖCHSTER STAATSPOLITISCHER EBENE FÄLLIG, wie Deutschland mit dem statistischen Effekt “umgehen” möchte, daß der STATISTISCHE ANTEIL von “zu eigenständiger Lebensführung UNFÄHIGER Menschen” in Deutschland von früher ca. 15-20 % eines Geburtsjahrgangs auf inzwischen bis zu 30 % eines Geburtsjahrgangs angestiegen ist, jedenfalls wenn man den Informationen der Rekrutierungsbüros des deutschen Militärs in dieser Sache glauben schenken darf.

5.7 Wir haben jedoch seit der Wiedervereinigung durch gezielte Vermehrung der Anzahl der Parteien eine MATHEMATISCH ERWARTBARE VERÄNDERUNG der Parteianteile gehabt, die zu SCHWACHEN REGIERUNGSKOALITIONEN geführt hat. Unter den staatstragenden Parteien in Deutschland befinden sich auch solche, die eine GENERELLE FREIGABE gewisser Narkotika und Halluzinogene POLITISCH FORDERN, welche den sogenannten “DÖNERMORDEN” mit einiger Wahrscheinlichkeit TATSÄCHLICH zugrundliegen KÖNNTEN.

5.8 Deshalb ist meine PROGNOSE NEGATIV: Beate Z. wird – hoffentlich – freigesprochen, aber die durch Beate Z. erst richtig deutlich gewordenen PROBLEME INNERHALB DER DEUTSCHEN STAATSFÜHRUNG können NICHT gelöst werden, wenn gar kein entsprechender POLITISCHER WILLE vorhanden ist, wenn man insbesondere auch weiterhin GEWINNE und GESCHÄFTE HÖHER stellt als das LEBEN VON MENSCHEN!

5.8 Die türkische Seite hat für ein FOLKLORISTISCHES Detail gesorgt, und VERLANGT, daß das CHRISTLICHE KREUZ im Gerichtssaal ABGEHÄNGT wird, was inzwischen auch geschehen ist. SO WEIT KANN DEUTSCHE HÖFLICHKEIT und AUSLÄNDERFREUNDLICHKEIT gehen – allerdings durchaus nicht bei ALLEN Ausländergruppen GLEICHMÄSSIG.  Ich aber  bin altmodisch und hätte stattdessen  – falls das Kreuz schon abgehängt ist – gesagt: “Wir hängen in München die Kreuze ab, wenn der Halbmond von der Hagia Sophia in Istanbul abmontiert wird!” Das Kreuz ist also  schon weg  und türkische Leute werden sehr wohl registrieren, was das Kreuz Deutschland TATSÄCHLICH WERT IST, nämlich GAR NICHTS! Ob man das tragisch nehmen soll, könnte fraglich sein – jedenfalls solange die STARKE ABNEIGUNG JENER EUROPÄISCHER VÖLKER ERHALTEN BLEIBT, DIE OSMANISCHE UND ARABISCHE BESATZUNG SELBST ERLEBT HABEN, und zwar teilweise über VIELE JAHRHUNDERTE hinweg. Insoweit also Bulgarien, Serbien, Griechenland, Moldavien, Rumänien, Ungarn, Polen und die Ukraine, dazu noch Italien, Spanien und Portugal  ihre SCHMERZLICHEN ERFAHRUNGEN unter islamischer BESATZUNG erinnern, braucht uns nicht unbedingt bange zu sein, wenn das DEKADENTE Deutschland sich als UNFÄHIG zu MANNHAFTEN Taten erweisen sollte. Und jetzt also der Direktlink zu einem Artikel der BILD-Zeitung – http://www.bild.de/news/inland/nsu/weg-mit-dem-kreuz-im-nsu-prozess-30308452.bild.html

Follow up 16.Mai 2013

ABITURAUFGABE Deutschunterricht:

WAS SOLL DEM PUBLIKUM DURCH  DEN VORLIEGENDEN SPRACHGEBRAUCH EINER DER RENOMMIERTESTEN DEUTSCHEN ZEITUNGEN  zum Auftakt des NSU-Prozesses MITGETEILT WERDEN?

War beabsichtigt darzulegen, daß ein Prozeß mit 60 Rechtsanwälten zunächst eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für sonst vielleicht arbeitslose oder überzählige Rechtsanwälte ist, deren Auftritte aus nicht ganz ersichtlichen Gründen auch noch von massiver Staatspräsenz “abgesichert” werden mußten?

Sollte ein Eindruck ähnlich wie “SCHLECHTES THEATERSPIEL” oder gar ähnlich wie “FARCE” erweckt werden?

Oder handelt es sich um einen Versuch der sprachlichen Beschreibung von gruppendynamischen Prozessen von Interakteuren mit staatlich garantierten Einkommen der oberen Gehaltsstufen, denen nicht mehr klar war, daß Interaktionen unter Umständen eine aktuell gegebene BINNENBEDEUTUNG übersteigen können  und bei den vorliegenden Produktions-  und Prozeßkosten eventuell auch sollten?

Oder war die Gerichtsreporterin in Gedanken noch bei der Meisterfeier des FC  BAYERN in München und durch das “Gerichtssaal-Feeling” entsprechend gelangweilt?

Oder wollte die Gerichtsreporterin eine an sich völlig irrelevante Zwischenstation eines Prozess-Geschehens WENIGSTENS SPRACHLICH DERARTIG WÜRZEN UND AUFWERTEN, so daß die hier angesprochene Leserschaft mit einer gehobenen Kenntnis des Neu-Hochdeutschen, bei der Stange bleibt – und auch noch morgen und übermorgen und überübermorgen die FAZ KAUFEN wird, damit sie solche SPRACHERGÜSSE aus einer dem Alltag ferner liegenden juristischen  “Zwielicht-Realität”  auch weiterhin KAUFEN und GOUTIEREN wird?

WIR WISSEN ES NICHT!

Ich weiß es auch nach zweimaligem Lesen und einigen wenigen eigenen Prozeßbeobachtererfahrungen NICHT!

Vor allem aber: WÜRDE MAN NACH DER LEKTÜRE DIESES FAZ – Artikels hinreichend oder auch nur notwendig erkennen können, daß es hier nicht nur einfach um 10 TOTE geht, sondern um 10fachen MORD??!!

Je nun, was erwartet man eigentlich, wenn die Welt SCHLECHT ist? Wir wußten doch schon vorher, daß ZEITUNG folgende Funktionen hat:

- Geschäft, Information, Manipulation, Entertainment und Geschäft.

Wer hat da GELACHT?!

Quelle: FAZ online http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/nsu-prozess-fuenf-dutzend-advokaten-und-ein-roter-knopf-12184144.html

ZITATANFANG FAZ  – ZITATANFANG FAZ – ZITATANFANG  FAZ

NSU-Prozess Fünf Dutzend Advokaten und ein roter Knopf

15.05.2013 ·  Vor dem Verfahren hatten die Verteidiger von Beate Zschäpe einen ruhigen Stil angekündigt. Doch schon am dritten Prozesstag kommt es zum Eklat.

Von Karin Truscheit, München

Das Wort zu haben ist im Gerichtssaal ein flüchtiges Gut. Es erteilt zu bekommen, ist nicht immer einfach, noch schwieriger aber ist es, das Rederecht auch zu behalten. Diese Erfahrung machen besonders die Verteidiger von Beate Zschäpe in den ersten Tagen des NSU-Prozesses vor dem Oberlandesgericht München. Wolfgang Heer, einer der drei Verteidiger, drückt die meiste Zeit auf den Einschalter seines Mikrofons, sucht den Blickkontakt mit dem Vorsitzenden Richter Manfred Götzl und meldet sich. Götzl allerdings ist mit der Aufgabe betraut, darauf zu achten, das überaus große Mitteilungsbedürfnis der Verteidigung in geordnete Bahnen zu lenken und zudem die Anliegen der anderen Verfahrensbeteiligten – vier Vertreter des Generalbundesanwaltes und rund 50 Nebenklagevertreter – nicht außer Acht zu lassen.Schon zu Beginn des dritten Verhandlungstages hatte die Verteidigung von Beate Zschäpe den Vorsitzenden eindringlich um eine Mitteilung gebeten, nach welchen Kriterien er das Wort in diesem Verfahren zu erteilen gedenke. „Und Sie haben uns noch keine Antwort darauf gegeben“, sagt Wolfgang Heer, nachdem er wieder die ganze Zeit das rote Knöpfchen am Mikrofon gedrückt hatte. Verteidiger Heer sitzt von allen Verfahrensbeteiligten am nächsten am Vorsitzenden Richter und kommt trotz seiner Bemühungen und Fingerzeige nicht stets als Erster zu Wort.Denn es liegt im Ermessen des Vorsitzenden Richters, zu beurteilen, wer sich in seinem Saal zuerst zu Wort gemeldet hat. Und er erteilt zunächst der Nebenklägervertreterin Edith Lunnebach das Wort, die Opfer eines der Kölner Sprengstoffanschläge vertritt. Diese beginnt zu reden, Wolfgang Heer drückt den Knopf, redet ebenfalls, auch ohne Mikrofon, bis der Vorsitzende, sichtlich irritiert, um Klärung bittet: „Worum geht es Ihnen denn jetzt, Rechtsanwalt Heer?“ Zuvor hatte die Verteidigung von Ralf W., dem Beihilfe zum Mord vorgeworfen wird, einen Antrag auf Aussetzung der Hauptverhandlung gestellt. Die Akten seien unvollständig, ihr Mandant durch die Presse vorverurteilt, Asservate würden fehlen und die Fotos von der Tatwaffe unscharf. „Wollen Sie zu diesem Antrag der Verteidigung nun Stellung nehmen?“, wird Rechtsanwalt Heer von Richter Götzl gefragt. Nein, das wolle er zunächst nicht, sagt Heer, er wolle nur noch einmal fragen, in welcher Reihenfolge denn Wortmeldungen erteilt würden. Unterdessen redet auch die Nebenklagevertreterin unverdrossen weiter, ebenfalls ohne Mikrofon.

Der Vorsitzende lässt sie weiterreden, sie redet also über Heers „Ich-habe-aber-jetzt-das-Wort“-Einwürfe hinweg, Heer spricht dagegen an, besteht darauf, das Wort zu haben. Im Saal wird gelacht, der Vorsitzende fragt wiederum: „Worum geht es denn, warum wollen Sie das Wort?“ – „Offensichtlich gibt es hier keine Reihenfolge der Wortbeiträge. Ich beantrage zudem, dass Sie sämtliche Verfahrensbeteiligte zur Sachlichkeit anhalten! Es geht nicht, dass gelacht wird, wenn ich rede!“ Nun springt sein Kollege, Wolfgang Stahl auf, ruft stehend: „Das kann doch nicht sein, dass hier der ganze Saal lacht, wenn prozessuale Anträge gestellt werden! Ich beantrage sofortige Unterbrechung!“ Der Vorsitzende bedeutet ihm, sich zu setzen, Stahl setzt sich, zieht seine Robe aus, schüttelt den Kopf, steht wieder auf und geht schnellen Schrittes quer durch den Saal zur Tür hinaus. Nicht nur der Vorsitzende Richter, auch seine beiden Kollegen, Wolfgang Heer und Anja Sturm schauen ihm verdutzt nach. Zwischen ihnen die Angeklagte Beate Zschäpe – regungslos.

„Aber es wird ja immer noch gelacht“

Es sind die gleichen Verteidiger, die in Interviews vor Prozessbeginn darauf hingewiesen hatten, dass Emotionen unbedingt herausgehalten werden müssten aus Strafverfahren, dass man sich nicht zu Szenen hinreißen lassen dürfe, dass ein Verteidiger, der im Gerichtssaal laut wird, „wahrscheinlich etwas falsch macht“. Dennoch zeigen die Verteidiger schon am dritten Verhandlungstag Nerven. „Ungehörig“ wird Bundesanwalt Herbert Diemer das Verhalten des Verteidigers Wolfgang Heer später nennen, und Jochen Weingarten, ein weiterer Sitzungsvertreter des Generalbundesanwaltes ruft Heer – fast schon zur Beruhigung – zu, dass Lachen ein „Reflex“ sei – also schwer zu unterdrücken.

Doch die Sachlichkeit scheint abhandengekommen zu sein. Er bitte den Vorsitzenden nochmals, endlich für Sachlichkeit zu sorgen, insistiert Heer. Das war indes längst geschehen: Der Vorsitzende Richter erläutert zunächst, dass er erst Bundesanwalt Herbert Diemer und dann Nebenklägervertreterin Edith Lunnebach mit ihren Wortmeldungen wahrgenommen hatte. Dann entzieht er der Nebenklägervertreterin das Wort und ermahnt die Anwesenden im Saal zur Disziplin: „Alle müssen sich hier disziplinieren, sonst kommen wir in so einem Verfahren mit so vielen Verfahrensbeteiligten nicht weiter.“ – „Aber es wird ja immer noch gelacht“, sagt Wolfgang Heer und trägt so nicht dazu bei, dass das Lachen verstummt. „Nervosität“ wird ein Nebenklagevertreter später der Verteidigung attestieren.

Nach der Mittagspause und sichtlich beruhigt, beantragt Heers Kollege Wolfgang Stahl sodann, dass der Vorsitzende doch in Zukunft der Verteidigung vor der Nebenklage das Wort erteilen möge. Die ständige Zurückstellung der Verteidigung verschiebe die Prioritäten in dem Verfahren unzulässig. Die Verteidigung verwehre sich auch dagegen, dass sie immer vom Vorsitzenden zunächst gefragt würden, welchen Inhalts ihre Wortmeldung denn sein werde, welche Anträge sie zu stellen beabsichtigten, bevor der Vorsitzende ermessen wollte, ob ihnen das Wort zu erteilen sei oder nicht. „Auf diese Weise wird eine unzulässige Selektion vorgenommen.“ Worum es gehe, könnte der Vorsitzende schließlich erst ermessen, wenn er ihren Wortbeitrag in Gänze gehört hätte.

Weniger Worte machte zuvor ein Nebenklägervertreter, der zu den Irrungen um Wortbeiträge Stellung nehmen durfte: Die Reihenfolge der Beiträge sei doch jetzt klar: Erst die Sitzungsvertreter des Generalbundesanwaltes, dann die Nebenklägervertreter und dann die Verteidigung. Und, fügt er hinzu, Lachen sei eine einfache „menschliche Regung“. „Können wir nicht jetzt zu den Verfahrensinhalten zurückkehren?“

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Tannhäuser mit Hitlergruss und Gaskammer in Düsseldorf

Der Theaterskandal ist perfekt und die Rheinoper in Düsseldorf ist endlich wieder im Gerede: Der Regisseur Burkard C. Kosminski hat eine Tannhäuser-Inszenierung abgeliefert, wo nicht nur Hitlergruß und Gaskammer vorkommen, sondern wo auch EIMERWEISE BLUT fließt, es ist nicht ganz klar,  ob harmloses Theaterblut oder nicht ganz so harmloses ECHTES (TIER-)BLUT.

Man muß selber lesen, was die doch sonst zu geradezu altmodischer Gesittung und Gebarung neigende Rheinische Post, eine christ-katholische Zeitung zumal, dazu zu sagen hat, nämlich hier http://nachrichten.rp-online.de/kultur/tannhaeuser-mit-hitlergruss-und-gaskammer-1.3378586

(Wer es etwas deftiger mag, hier die Rezension der WAZ, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: http://www.derwesten.de/kultur/skandal-um-tannhaeuser-vor-gaskammern-in-duesseldorfer-rheinoper-id7917989.html) - ( Sogar Boulevardzeitung Express bringt Kurzmeldung, hier http://www.express.de/duesseldorf/skandal-bei-premiere-gaskammer-auf-der-opernbuehne,2858,22682194.html )

Der Rezensent der Rheinischen Post, die hier übrigens zur Gaudi des Lesers eine heute eher ungewöhnliche Sprachbemeisterung des Hochdeutschen deiktisch vorführt, wo nicht geradezu rhetorisch zelebriert  – ein Herr WOLFRAM GOERTZ, RP 06.05.2013  -, vermerkt ausdrücklich, die MANGELHAFTE ZEITGESCHICHTLICHE SENSIBILITÄT des ruhmheischigen Regisseurs Kosminski, der nämlich sich panzermässig hinwegsetzt über die Empfindungslage immerhin möglicherweise anwesender Zuschauer, die ZEITGESCHICHTLICH SELBST VON GASKAMMER und anderen NAZI-Auswüchsen betroffen waren – und sehr möglicherweise und voraussehbar “not amused” würden sein können wo nicht gar müssen.

Insoweit könnte man vielleicht fragen: Kosminski und Thilo Sarrazin, sind das jetzt einfach  Entgleisungen unter Einfluß von Dopingmitteln, oder ist das  jetzt der mondäne und weltläufige  TREND, chic, chockierend, hübsch gruselig-gruftig???!!!

Eben ein geschmackloser Marketingtrend, geboren aus selbst-ekeliger Übersättigung??!!

UND FÜR SO EINEN MIST, ZAHLE ICH SELBST AUCH ALS SOZIALHILFEEMPFÄNGER STEUERN?!

Und ich bin plötzlich stark verunsichert: VIELLEICHT HAT ES AUCH SEIN GUTES, DASS ICH SELBST AUS DEN STAATLICHEN KULTURSUBVENTIONEN und KULTUR-ALIMENTIERUNGEN HERAUSFALLE und vor solcher “dramaturgischer Entfremdung” meiner Musik-Arbeiten BEWAHRT bin. Wie sagte man doch zuzeiten: ER WURDE ABGESONDERT, DAMIT ER NICHT VERDORBEN WÜRDE!

Nun wird man sagen, daß KUNST je nach Geschmack Scharlatanerie ist oder Glaubensfrage oder eventuell Betrug. Aber ist sie ZUFALL?

Denn ZUFÄLLIG beginnt  nach der Premiere in Düsseldorf von Samsttag schon am Montag darauf der NSU-Prozess in München, wo es um NEO-Nazis geht, die es geschafft haben, in 10 Jahren 10 Morde zu begehen – weil es in Deutschland GARANTIERT keinen NAZI-Untergrund gibt … und weil es in Deutschland garantiert niemanden im Staatsapparat gibt, der NAZIS BEGÜNSTIGT und BEZAHLT.

Wie soll ich sagen: Wenn Deutschland schon so großzügig sein Geld für NAZIS auf der Bühne und NAZIS im Geheimdienstuntergrund  rausschmeißt, dann wäre die Finanzierung von Opernpremieren offensichtlich die WENIGER barbarische Variante – ich meine, jetzt mal versuchsweise vom Standpunkt des Volkes der Dichter und Denker aus betrachtet …

Entschuldigen Sie bitte meinen Zynismus … aber ich muß sonst schon wieder KOTZEN!

Follow up 9.Mai.2013

Die Internet-Edition der österreichischen Zeitung “Der Standard” meldet am 8.Mai.2013, 19:09:

- Die aktuelle Düsseldorfer  Tannhäuser-Inszenierung wurde von der Intendanz abgesetzt, aber das Werk wird weiterhin  konzertant aufgeführt. Die Intendanz hatte zuvor erfolglos versucht, den verantwortlichen Regisseur Kosminski zu Änderungen zu bewegen. Die Intendanz räumte ein, daß ihr schon bei der Produktion eine gewisse Problematik bezüglich von Publikumsakzeptanz aufgefallen wäre. Nachdem aber sich Leute derartig aufgeregt haben, daß einige Zuschauer offenbar sogar ärztliche Hilfe in Anspruch genommen haben und nehmen mußten, sei die Intendanz zur Tat geschritten wie oben berichtet.

- Die Jüdische Gemeinde von Düsseldorf hat eine solche Entscheidung allerdings nicht verlangt. Ich bringe ein Wortzitat aus dem Standard.at zu der Reaktion von jüdischer Seite, die aber wahrscheinlich so komplex ist, daß sie von einfach gestrickten Gemütern, voraussichtlich nicht verstanden wird, obwohl sie geradezu musikwissenschaftlich fundiert ist:

<< Die jüdische Gemeinde in Düsseldorf hatte die Inszenierung zwar als “geschmacklos” kritisiert, aber keine Absetzung verlangt. Gemeindedirektor Michael Szentei-Heise sagte am Montag, Wagner sei zwar ein “glühender Antisemit” gewesen, aber dem Komponisten dies “auf der Bühne so um die Ohren zu schlagen, halte ich für nicht legitim”. Wagners grundsätzliche politische Einstellung spiegele sich nicht in seiner Musik und auch nicht im Libretto wieder: “Wagner hatte mit dem Holocaust nichts zu tun”.  Szentei-Heise: “Es kommt mir komisch vor, Wagner verteidigen zu müssen.” >> Zitatende

Buike Musik And Science

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